Gesetzgebung
   BGBl. I 2016 S. 2226   

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  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 48, ausgegeben am 14.10.2016, Seite 2226
  • Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch
  • vom 11.10.2016

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

Literatur (4)

  • zeit.de

    Die neue "Freier"-Strafbarkeit wird an den Problemen nichts ändern (VRiBGH Prof. Dr. Thomas Fischer; ZEIT ONLINE, 25.10.2015)

  • zis-online.com PDF

    Die Neuregelung des Menschenhandels - Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und Schaffung eines stimmigen Gesamtkonzepts? (Dr. Sebastian Bürger; ZIS 2017, 169)

  • kripoz.de

    Menschenhandel - konturlose Tatbestände dank EU-Vorgaben? (Prof. Dr. Martin Böse; KriPoZ 1/2018)

  • kripoz.de

    Die Reform der §§ 232 ff. StGB (Prof. Dr. Joachim Renzikowski; KriPoZ 6/2017)

Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (11)

  • 27.03.2015   BR   Bekämpfung des Menschenhandels - Länder wollen minderjährige Opfer von Menschenhandel besser schützen
  • 06.05.2015   BT   Strafbarkeit des Menschenhandels
  • 19.05.2016   BT   Menschenhandel soll besser geahndet werden
  • 19.05.2016   BT   Einig im Ziel beim Kampf gegen Menschenhandel
  • 25.05.2016   BT   Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels (in: Diese Woche im Plenum des Bundestages)
  • 08.06.2016   BT   Noch Mängel beim Gesetz gegen Menschenhandel
  • 09.06.2016   BT   Schutz vor Menschenhandel strittig
  • 29.06.2016   BT   Diese Woche im Plenum des Bundestages
  • 05.07.2016   BT   Gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel
  • 07.07.2016   BT   Zwangsprostituierten-Freiern drohen Strafen
  • 07.07.2016   BT   Kampf gegen Menschenhandel (in: Bundestagsbeschlüsse am 7. Juli)

Amtliche Gesetzesanmerkung

 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Köln, 22.11.2016 - 1 RVs 210/16

    Strafbarkeit von Schlüssseldienstarbeiten als Wucher

    Der Begriff der Zwangslage findet im Kernstrafrecht noch in §§ 182, 232 und 233 StGB (sowie ab 15. Oktober 2016 zusätzlich noch in den durch das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels vom 11.10.2016 [BGBl. I S. 2226] neu eingeführten §§ 232a und 232b StGB) Verwendung.
  • BGH, 23.03.2017 - 1 StR 607/16

    Anwendung des nach Gesetzesänderung mildesten Gesetzes im Strafverfahren:

    Ergänzend bemerkt der Senat zum Antrag des Generalbundesanwalts in Bezug auf die Revision des Angeklagten K.: Durch das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches des Sozialgesetzbuchs vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I 2016, 2226) erfolgte eine Novellierung der §§ 232 bis 233b StGB, die zum 15. Oktober 2016 in Kraft getreten ist.

    An die Stelle der genannten zum Tatzeitpunkt geltenden Strafnormen zum Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sind durch das genannte Änderungsgesetz die Regelungen des § 232a Abs. 1 Nr. 1 StGB und § 232a Abs. 3 StGB zur Zwangsprostitution getreten, ohne dass es durch die Neuregelung zu hier relevanten Änderungen im Regelungsgehalt der Straftatbestände gekommen ist (vgl. auch BTDrucks. 18/9095, S. 32 ff.).

  • BGH, 29.10.2019 - 3 StR 437/19

    Tenorierung bei Verurteilung wegen Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen

    a) Aufgrund der während des Tatzeitraums eingetretenen Novellierung der §§ 232 bis 233b StGB durch das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I 2016, 2226) sind an die Stelle der zum Beginn der Tatbegehung geltenden Fassungen des schweren Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung (§ 232 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 3 StGB aF) die Regelungen der schweren Zwangsprostitution getreten (§ 232a Abs. 1, Abs. 4 i.V.m. § 232 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StGB nF; vgl. SKStGB/Noltenius/Wolters, 9. Aufl., Vor § 232 Rn. 1 ff.).

    Relevante Änderungen im Regelungsgehalt der Straftatbestände waren hierdurch weder bezweckt (vgl. BT-Drucks. 18/9095, S. 32) noch sind sie eingetreten (vgl. BGH, Beschluss vom 23. März 2017 - 1 StR 607/16, BGHR StGB § 2 Abs. 3 Gesetzesänderung 18), allerdings wurde für den auch hier verwirklichten Fall gewerbsmäßigen Handelns durch die Einführung des § 232a Abs. 5 StGB nF die Strafdrohung für minder schwere Fälle gegenüber § 232 Abs. 5 StGB aF geändert.

    Dies hat der Gesetzgeber bis zur Gesetzesreform ohne weitere Differenzierungen - wie sich auch bereits aus der amtlichen Überschrift des § 232 StGB aF ergibt - ebenso als "Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung' benannt wie eine Erfüllung des § 232 Abs. 1 Satz 2 StGB aF (vgl. BT-Drucks. 15/3045, S. 6, 8 f.; BT-Drucks. 15/4048, S. 12; BT-Drucks. 18/9095, S. 18, 32; s. zur Tenorierung Matt/Renzikowski/Eidam, StGB, § 232 Rn. 4).

    Auch im Falle einer wie hier zeitweisen kumulativen Verwirklichung beider Varianten sollte sich nach dem bisherigen gesetzgeberischen Willen an der Deliktsbezeichnung nichts ändern (vgl. BT-Drucks. 15/4048, S. 12 ("Grundtatbestand"); BT-Drucks. 18/9095, S. 32; zur Frage, ob in diesen Fällen Tateinheit oder eine Tat vorliegt, s. BGH, Beschluss vom 9. Juni 2015 - 2 StR 530/14, juris Rn. 4; LK/Kudlich, StGB, 12. Aufl., § 232 Rn. 61; MüKoStGB/Renzikowski, 3. Aufl., § 232a Rn. 62; NKStGB/Böse, 5. Aufl., § 232 Rn. 30; Schönke/Schröder/Eisele, StGB, 30. Aufl., § 232 Rn. 78).

    Die bisherige Behandlung als "Menschenhandel' erschien missverständlich, weil gerade nicht der Handel mit Menschen, sondern Handlungen erfasst wurden, die unmittelbar zu einer Beeinträchtigung der sexuellen Selbstbestimmung führen (vgl. BT-Drucks. 18/9095, S. 32; SKStGB/Noltenius/Wolters, 9. Aufl., Vor § 232 Rn. 1 ff.; SSWStGB/Zimmermann, 4. Aufl., § 232a Rn. 1).

  • BGH, 12.04.2018 - 4 StR 336/17

    Rechtsmittelbegründung (Anforderungen); Grundsätze der Strafzumessung (regelmäßig

    aa) Nach der Qualifikationsnorm des § 232 Abs. 3 Nr. 3 StGB aF, die auf die Taten des Angeklagten gemäß § 2 Abs. 3 StGB weiterhin Anwendung findet, weil die Strafandrohung des § 232a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 StGB i.V.m. § 232 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StGB in der am 15. Oktober 2016 in Kraft getretenen Fassung durch das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches Sozialgesetzbuch vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I, 2226) nicht milder ist (vgl. BGH, Beschluss vom 23. März 2017 - 1 StR 607/16, BGHR StGB § 2 Abs. 3 Gesetzesänderung 18), macht sich wegen schweren Menschenhandels strafbar, wer die Tat nach § 232 Abs. 1 StGB aF gewerbsmäßig begeht.
  • BGH, 04.04.2019 - AK 12/19

    Fortdauer der Untersuchungshaft über sechs Monate (Vollzug der Untersuchungshaft

    (1) Im Hinblick auf das Delikt des Menschenhandels ist gemäß § 2 Abs. 2 StGB die Strafnorm des § 232 StGB in ihrer derzeit geltenden Fassung anzuwenden, die aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches des Sozialgesetzbuchs vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I, S. 2226) am 15. Oktober 2016 in Kraft getreten ist und zum Zeitpunkt der Tatbeendigung im Oktober 2017 galt.
  • LG Köln, 07.07.2017 - 113 KLs 3/15

    Schuldspruch wegen Vergewaltigung, des schweren Menschenhandels zum Zweck der

    Durch das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels und zur Änderung des Bundeszentralregistergesetzes sowie des Achten Buches des Sozialgesetzbuchs vom 11.10.2016 (BGBl. I, S. 2226) sind an die Stelle der genannten, zum Tatzeitpunkt geltenden, Strafnormen zum Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung die Regelungen des § 232a Abs. 1 Nr. 1 und § 232a Abs. 3 StGB zur Zwangsprostitution getreten, ohne dass es durch die Neuregelung zu hier relevanten Änderungen im Regelungsgehalt der Straftatbestände gekommen ist (vgl. hierzu auch BGH, Beschl. v. 23.03.2017 - 1 StR 607/16; zitiert nach beck-online ).
  • VG Braunschweig, 07.08.2019 - 6 A 159/17

    Klage eines Umweltverbandes gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau einer

    Daher sind dafür die Vorschriften der §§ 3a bis 4 UVPG in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S. 94), zuletzt geändert durch die Gesetze vom 23. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2226) und vom 30. November 2016 (BGBl. I S. 2749) anzuwenden (UVPG a.F.).
  • VG Bremen, 18.11.2016 - 3 K 1982/09

    Asyl, Russische Föderation; Dagestan, Wehrdienst; Blutrache - Asyl; Blutrache;

    Maßgeblich für die rechtliche Beurteilung des klägerischen Begehrens ist das Asylgesetz in der Fassung des Gesetzes vom 31.07.2016 (BGBl. I S. 1939) sowie das Aufenthaltsgesetz in der Fassung des Gesetzes vom 11.10.2016 (BGBl. I S. 2226).
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