Gesetzgebung
   BGBl. I 2017 S. 2442   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 48, ausgegeben am 21.07.2017, Seite 2442
  • Fünfundfünfzigstes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches - Wohnungseinbruchdiebstahl
  • vom 17.07.2017

Gesetzestext

Gesetzesbegründung (2)

  • Deutscher Bundestag (Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens, mit Materialien)
  • Bundesgerichtshof (Weitergehende Gesetzgebungsmaterialien, u.a. Referentenentwurf, Stellungnahmen, Anhörung)

Meldungen

  • heise.de

    Polizei darf jetzt mit Vorratsdaten und Funkzellenabfragen Einbrecher jagen [21.07.2017]

Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (6)

  • 17.05.2017   BT   Härtere Strafen für Wohnungseinbrüche
  • 15.06.2017   BT   Härtere Strafen für Wohnungseinbrüche
  • 19.06.2017   BT   Anhörung zur härteren Bestrafung von Wohnungseinbrechern
  • 19.06.2017   BT   Wohnungseinbruchdiebstahl (in: Überweisungen im vereinfachten Verfahren)
  • 22.06.2017   BT   Härtere Strafen für Einbrecher umstritten
  • 24.06.2017   BT   Koalition will Strafrahmen für Wohungseinbrüche verschärfen

Literatur (3)

  • kripoz.de

    Besorgter Brief an einen künftigen Wohnungseinbrecher (Prof. Dr. Wolfgang Mitsch; KriPoZ 2017, 180-183)

  • zeit.de

    Von Zugreifern und Einbrechern: Es soll wieder mal ein Zeichen gesetzt werden (VRiBGH Prof. Dr. Thomas Fischer; ZEIT ONLINE, 11.04.2017)

  • kripoz.de

    Strafrechtsverschärfung bei Wohnungseinbruchdiebstahl (Prof. Dr. Wolfgang Mitsch; KriPoZ 2017, 21-25)




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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 05.09.2017 - 5 StR 361/17  

    Voraussetzungen des Wohnungseinbruchsdiebstahls (Wohnungsbegriff; Kellerräume;

    Diese Rechtsprechung war dem Gesetzgeber bei Schaffung des § 244 Abs. 4 StGB durch das 55. Strafrechtsänderungsgesetz (Wohnungseinbruchdiebstahl) vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2442) bekannt (BT-Drucks. 18/12359, S. 7).
  • LG Arnsberg, 08.12.2017 - 2 Qs 73/17  

    Wohnungseinbruchdiebstahl, Verkehrsdaten

    Jedoch hat der Gesetzgeber ausweislich der Gesetzesbegründung durch die Neuregelung des § 244 StGB nunmehr deutlich gemacht, dass Wohnungseinbruchsdiebstähle in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung grundsätzlich als schwer zu beurteilen sind (BT-Drucks. 18/12359, S. 8).
  • LG Arnsberg, 24.11.2017 - 2 Qs 67/17  
    Jedoch hat der Gesetzgeber ausweislich der Gesetzesbegründung durch die Neuregelung des § 244 StGB nunmehr deutlich gemacht, dass Wohnungseinbruchsdiebstähle grundsätzlich als schwer zu beurteilen sind (BT-Drucks. 18/12359, S. 8).
  • OLG Hamm, 25.07.2017 - 3 Ws 295/17  

    Aussetzung; Strafrest; Wohnungseinbrüche; Anforderungen; Legalprognose

    Auch der Gesetzentwurf vom 16. Mai 2017 (BT-Dr. 18/12359) zur Änderung des § 244 StGB begründet den verschärften Strafrahmen für Einbruchsdiebstahl in die dauerhaft genutzte Privatwohnung (Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, § 244 Abs. 4 StGB n.F.) damit, dass es sich bei Wohnungseinbruchdiebstählen um einen schwerwiegenden Eingriff in den persönlichen Lebensbereich von Bürgern handele, der neben den finanziellen Auswirkungen gravierende psychische Folgen und eine massive Schädigung des Sicherheitsgefühls zur Folge haben könne.
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