Gesetzgebung
   BGBl. I 2017 S. 3434   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 64, ausgegeben am 28.09.2017, Seite 3434
  • Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes
  • vom 15.09.2017

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (4)

  • 20.04.2017   BT   Gesetzliche Frist für Biotopverbund
  • 10.05.2017   BT   Anhörung zum Bundesnaturschutzgesetz
  • 19.06.2017   BT   Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (in: Überweisungen im vereinfachten Verfahren)
  • 21.06.2017   BT   Bundesnaturschutzgesetz vor Änderung



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.06.2018 - 2 L 11/16  

    Anfechtung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für eine

    Im vorliegenden Fall ist § 44 BNatSchG in der am 29.09.2017 in Kraft getretenen Fassung des Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15.09.2017 (BGBl. I S. 3434) maßgeblich.

    Hiernach ist insbesondere die Neufassung des § 44 Abs. 5 BNatSchG anzuwenden, die mehrere Klarstellungen zugunsten von Vorhabenträgern enthält (vgl. BT-Drs. 18/11939, S. 17 f.).

    Entscheidend hierfür ist, dass in einem behördlichen Verfahren angemessene Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung naturschutzrechtlicher Konflikte festgelegt wurden (vgl. BT-Drs. 18/11939, S. 17).

    Denn im Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (vgl. BT-Drs. 18/11939, S. 17) wurde zur Erläuterung des § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BNatSchG n.F. ausgeführt:.

    Hiernach dürfte ein Verstoß gegen das Verbot des Fangens bei Maßnahmen, die im Rahmen vorgezogener Ausgleichsmaßnahmen zur Umsetzung der Tiere unternommen werden, nicht (mehr) vorliegen (vgl. BT-Drs. 18/11939, S. 18).

  • BVerwG, 08.03.2018 - 9 B 25.17  

    Planfeststellung Straßenrecht

    Der Gesetzgeber hat den Signifikanzansatz inzwischen durch das Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434) in die Neufassung des § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BNatSchG aufgenommen.

    Hierzu heißt es in der Gesetzesbegründung (BT-Drs. 18/11939 S. 17):.

    Wie oben bereits unter 1. b) aa) erwähnt, entspricht es dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers, dass solche Konzepte praxisbezogen weiterentwickelt werden (BT-Drs. 18/11939 S. 17).

  • BVerwG, 09.11.2017 - 3 A 4.15  

    Planfeststellungsbeschluss für neue S-Bahn-Trasse in Fürth Nord rechtswidrig und

    Ob § 44 Abs. 5 Satz 1 BNatSchG in der Neufassung durch das Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434) weiterhin voraussetzt, dass das Vorhaben mit der Eingriffsregelung vereinbar ist (zur bisherigen Rechtslage BVerwG, Urteil vom 14. Juli 2011 - 9 A 12.10 - BVerwGE 140, 149 Rn. 117; zur Berücksichtigung der Rechtsänderung BVerwG, Urteil vom 12. August 2009 - 9 A 64.07 - BVerwGE 134, 308 Rn. 52), kann offen bleiben.

    Aus der Gesetzesbegründung ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass insoweit eine Änderung beabsichtigt war (vgl. BT-Drs. 18/11939 S. 17).

    Die in der Rechtsprechung offen gelassene Frage, ob auch das Fangen wild lebender Tiere im Rahmen einer Vermeidungsmaßnahme den Tatbestand des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG erfüllt (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. Juli 2011 - 9 A 12.10 - BVerwGE 140, 149 Rn. 130 und vom 6. November 2013 - 9 A 14.12 - BVerwGE 148, 373 Rn. 117), hat der Gesetzgeber in § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 BNatSchG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl I S. 3434) verneint (vgl. BT-Drs. 18/11939 S. 18).

  • BVerwG, 09.11.2017 - 3 A 3.15  

    Planfeststellungsbeschluss für neue S-Bahn-Trasse in Fürth Nord rechtswidrig und

    Ob § 44 Abs. 5 Satz 1 BNatSchG in der Neufassung durch das Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434) weiterhin voraussetzt, dass das Vorhaben mit der Eingriffsregelung vereinbar ist (zur bisherigen Rechtslage BVerwG, Urteil vom 14. Juli 2011 - 9 A 12.10 - BVerwGE 140, 149 Rn. 117; zur Berücksichtigung der Rechtsänderung BVerwG, Urteil vom 12. August 2009 - 9 A 64.07 - BVerwGE 134, 308 Rn. 52), kann offen bleiben.

    Aus der Gesetzesbegründung ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass insoweit eine Änderung beabsichtigt war (vgl. BT-Drs. 18/11939 S. 17).

    Die in der Rechtsprechung offen gelassene Frage, ob auch das Fangen wild lebender Tiere im Rahmen einer Vermeidungsmaßnahme den Tatbestand des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG erfüllt (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. Juli 2011 - 9 A 12.10 - BVerwGE 140, 149 Rn. 130 und vom 6. November 2013 - 9 A 14.12 - BVerwGE 148, 373 Rn. 117), hat der Gesetzgeber in § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 2 BNatSchG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl I S. 3434) verneint (vgl. BT-Drs. 18/11939 S. 18).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.11.2017 - 2 K 127/15  

    Kormoranverordnung des Landes Sachsen-Anhalt ist rechtmäßig

    Rechtlicher Anknüpfungspunkt ist § 45 Abs. 7 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29.07.2009 (BGBl. I S. 2542), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.09.2017 (BGBl. I S. 3434).
  • VGH Bayern, 27.11.2017 - 22 CS 17.1574  

    Naturschutzrechtliche Auflagen für die Genehmigung von Windkraftanlagen

    2.1 Soweit er der Sache nach geltend macht, die durch das Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes vom 15. September 2017 (BGBl I S. 3434) vorgenommene Neufassung des § 44 Abs. 5 BNatSchG bewirke eine Veränderung des materiellrechtlichen Maßstabs, anhand dessen zu beurteilen sei, ob der Verbotstatbestand des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG erfüllt ist, kann dahinstehen, ob diese Rechtsänderung im Verfahren RO 7 K 17.163 überhaupt berücksichtigungsfähig sein wird.

    Denn im Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (BR-Drs. 168/17 Begr. S. 14) wurde zur Erläuterung des § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BNatSchG n.F. ausgeführt:.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.05.2018 - 8 B 418/18  
    Dieser Übertragung dürfte nicht entgegenstehen, dass der Gesetzgeber die Signifikanzrechtsprechung in § 44 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 BNatSchG in der ab dem 29. September 2017 geltenden Fassung von Art. 1 Nr. 6 Buchstabe a des Gesetzes vom 15. September 2017 (BGBl. I S. 3434) für die dort genannten Vorhaben kodifiziert hat.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.01.2018 - 11 B 1.17  

    Landschaftsschutzgebietsverordnung "Müggelspree - Löcknitzer Wald- und

    Zudem statuiert bereits die Ermächtigungsgrundlage der LSG-VO ein Verbot aller Handlungen, die entweder den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen (vgl. § 22 Abs. 3 BbgNatSchG bzw. § 26 Abs. 2 des Bundesnaturschutzgesetzes vom 29. Juli 2009 [BGBl. I S. 2542], zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. September 2017 [BGBl. I S. 3434] - BNatschG -).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht