Gesetzgebung
   BGBl. I 1984 S. 1036   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 1984 Teil I Nr. 34, ausgegeben am 02.08.1984, Seite 1036
  • Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasser-Verordnung)
  • vom 01.08.1984

Verordnungstext

Gesetzesbegründung




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Wird zitiert von ... (19)  

  • BVerfG, 07.11.1995 - 2 BvR 413/88  

    'Wasserpfennig'

    natürliches Mineralwasser, Quellwasser, Tafelwasser und sonstiges Trinkwasser im Sinne der Mineral- und Tafelwasserverordnung vom 1. August 1984 (BGBl I S. 1036), geändert durch Verordnung vom 5. Dezember 1990 (BGBl I S. 2600), oder sonstiges Grundwasser entnommen und als Getränk oder als Bestandteil von Getränken oder Lebensmitteln genutzt wird,.
  • BPatG, 30.07.2018 - 26 W (pat) 512/16  
    Bei (natürlichem) Mineralwasser handelt es sich um ein reines, unvermischtes Grundprodukt, nämlich um Quellwasser aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, dem keine weiteren Zutaten, also auch kein frischer, gesunder oder kühler Obst- oder Gemüsesaft, zugesetzt werden darf (vgl. die Mineral- und Tafelwasserverordnung vom 1. August 1984, BGBl. I S. 1036, zuletzt geändert durch Art. 25 der Verordnung vom 5. Juli 2017, BGBl. I S. 2272).
  • BGH, 31.05.2007 - III ZR 3/06  

    Wasserrecht - Anlagenhaftung nach § 22 Abs. 2 WHG

    Daraufhin ergingen gegen die Klägerinnen zu 1 und 3 Nutzungsuntersagungen, weil die Voraussetzungen für die Anerkennung als natürliches Mineralwasser nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung vom 1. August 1984 (BGBl. I S. 1036) nicht mehr gegeben seien.
  • BFH, 24.08.2006 - V R 17/04  

    Steuersatz für Lieferung von Trinkwasser in verschlossenen 22,5 l-Behältnissen

    § 7 Abs. 1 der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) vom 1. August 1984 (BGBl I 1984, 1036) verweise nur auf den Verbraucherbegriff des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (LMBG) und damit auf Verbraucher, an die Mineralwässer zur persönlichen Verwendung oder zur Verwendung im eigenen Haushalt abgegeben werden; der Verbraucherbegriff des § 6 Abs. 2 LMBG --gewerbliche Bezieher zum Verbrauch in ihrer Betriebsstätte-- werde mit dieser Verweisung ausgeschlossen.

    Der Grund für diese Änderung war die Ersetzung der Verordnung über Tafelwässer durch die MTVO vom 1. August 1984 (BGBl I 1984, 1036), die nach § 1 MTVO für das Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von natürlichem Mineralwasser, von Quellwasser und Tafelwasser sowie von sonstigem in zur Abgabe an den Verbraucher bestimmten Fertigpackungen abgefüllten Trinkwasser gilt; § 26 UStDV musste deshalb an die neue Rechtslage angepasst werden (vgl. Schlienkamp in Umsatzsteuer-Rundschau --UR-- 1986, S. 31, 33 unter Nr. 5).

  • BGH, 06.06.2002 - I ZR 307/99  

    "Bodensee-Tafelwasser"; Einschränkung des Verbots einer geographischen

    Die Annahme des Berufungsgerichts, der Klägerin stehe ein Unterlassungsanspruch nach § 1 UWG i.V. mit § 15 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 der Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasser-Verordnung; BGBl. I 1984, 1036 in der Fassung vom 29.10.2001, BGBl. I 2785) nicht zu, läßt sich auf der Grundlage der bislang getroffenen Feststellungen nicht halten.
  • VGH Baden-Württemberg, 20.06.2013 - 9 S 2883/11  

    Versagung der amtlichen Anerkennung als "natürliches Mineralwasser"

    Die auf der Grundlage der genannten ermächtigenden Norm sowie von § 9 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 4 Buchst. a und b und Nr. 5, von § 10 Abs. 1 Satz 1, von § 12 Abs. 1 Nr. 1 und von § 19 Nr. 1, Nr. 2 Buchst. b und d, Nr. 3 und Nr. 4 Buchst. b und c LMBG (vom 15.08.1974, BGBl. I S. 1945, 1946) ergangene Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser vom 01.08.1984 (BGBl. I S. 1036, zuletzt geändert durch Art. 1 der Verordnung vom 01.12.2006, BGBl. I S. 2762 - MTVO -) stellt keine den Eingriff rechtfertigende, den Anforderungen des Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG genügende Rechtsgrundlage dar.
  • BGH, 23.05.1990 - I ZR 176/88  

    Urselters II - Irreführung/Beschaffenheit

    Ohne Erfolg bleibt die Revision allerdings mit der Rüge, das Berufungsgericht habe übersehen, daß durch § 2 Nr. 3 der Verordnung über natürliche Mineralwasser, 10 - Quellwasser und Tafelwasser vom 1. August 1984 (BGBl. I 1036, Mineral- und Tafelwasserverordnung) i.V. mit Abschn. 2.5 der dazu ergangenen allgemeinen Verwaltungsvorschrift vom 26. November 1984 (BAnz. Nr. 225 v. 30.11.1984) eine "gesetzliche Verkehrsauffassung" definiert worden sei, weil danach als natürliche Schwankungen bei den das Wasser charakterisierenden festen gelösten Bestandteilen von +- 20 % hinzunehmen seien.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.05.2008 - 5 B 7.05  

    Anerkennung eines Wassers als Mineralwassers: Mineralwassereigenschaft eines

    Die Klägerin begehrt die Verpflichtung des Beklagten zur Erteilung der amtlichen Anerkennung eines natürlichen Mineralwassers nach der Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral - und TafelwasserVerordnung vom 1. August 1984 , BGBl. I S. 1036 - MTVO).
  • BVerwG, 07.08.1997 - 3 C 23.96  

    Lebensmittelrecht - Mineralwasser, Anerkennung bei Gewinnung in einem Drittstaat;

    Während des 1984 eingeleiteten Anerkennungsverfahrens überreichte die Klägerin im Zweijahresabstand vom 15. Dezember 1988 an Zertifikate des K. L. A. Sie besagen, daß die Zurzacher Mineralquelle den Anforderungen der §§ 2 und 4 der Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasserverordnung - MTVO -) vom 1. August 1984 (BGBl I S. 1036 (1037)) - nunmehr in der Fassung von Art. 26 des Gesetzes zur Ausführung des Abkommens vom 2. Mai 1992 über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Ausführungsgesetz) vom 27. April 1993 (BGBl I S. 512 (527)) - entsprechen.
  • BVerwG, 31.08.1995 - 3 C 4.94  

    Lebensmittelrecht: Voraussetzungen für die Anerkennung natürlicher Mineralwassers

    Das Regierungspräsidium beschied die Antrage abschlägig, im wesentlichen mit der Begründung, es fehle der erforderliche Nachweis von "ernährungsphysiologischen Wirkungen" des Wassers im Sinne des § 2 Nr. 2 der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 1. August 1984 (BGBl I S. 1036), zuletzt geändert durch Art. 2 der Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung und der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung vom 5. Dezember 1990 (BGBl I S. 2600) - MinTVO -.
  • VGH Baden-Württemberg, 30.11.1993 - 10 S 919/92  

    Keine Anerkennung als natürliches Mineralwasser nur wegen des geringen

  • BPatG, 12.10.2016 - 26 W (pat) 516/16  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Hopfentraum" - Unterscheidungskraft - kein

  • BPatG, 03.06.2015 - 26 W (pat) 552/14  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Venezianischer Spritzer" - zur Unterscheidungskraft

  • BPatG, 18.01.2012 - 26 W (pat) 516/11  

    Markenbeschwerdeverfahren - "aloe to go" - Unterscheidungskraft - kein

  • VG Hannover, 27.06.2012 - 9 A 50/12  

    "Widerruf" einer amtlichen Anerkennung und Nutzungsgenehmigung und Erteilung von

  • BPatG, 06.07.2011 - 26 W (pat) 546/10  

    Markenbeschwerdeverfahren - "Cayenne" - Unterscheidungskraft -

  • VGH Bayern, 21.02.1995 - 22 N 92.99  

    Voraussetzungen für die Durchführung eines Normenkontrollverfahrens;

  • BVerwG, 26.01.1989 - 3 B 47.88  

    Revisionsrechtliche Klärungsbedürftigkeit der Auslegung des Begriffs der

  • BayObLG, 06.10.1992 - 4St RR 134/91  

    GG Art. 12 Abs. 1 Satz 2; MinTVO § 15 Abs. 1 Nr. 2; EG-Richtlinie zur

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