Gesetzgebung
   BGBl. I 2010 S. 2187   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2010 Teil I Nr. 66, ausgegeben am 22.12.2010, Seite 2187
  • Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung - KonsVerCHEV)
  • vom 20.12.2010

Verordnungstext

Gesetzesbegründung




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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 10.06.2015 - I R 79/13  

    Besteuerungsrecht für Abfindung an einen in die Schweiz verzogenen, zuvor im

    § 2 Abs. 2 AO (i.d.F. des JStG 2010) i.V.m. § 24 Abs. 1 Satz 2 KonsVerCHEV vom 20. Dezember 2010 (BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2010, 146) ändert daran nichts; § 2 Abs. 2 AO (i.d.F. des JStG 2010) genügt insoweit nicht den Bestimmtheitsanforderungen, die nach Art. 80 Abs. 1 GG an eine Verordnungsermächtigung zu stellen sind.

    Das Besteuerungsrecht Deutschlands ergebe sich aus Art. 15 Abs. 1 DBA-Schweiz 1971 und der dazu ergangenen (ergänzenden) deutsch-schweizerischen Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Abfindungszahlungen vom 17. März 2010, bekanntgegeben durch das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 25. März 2010 (BStBl I 2010, 268), Letztere i.V.m. § 24 Abs. 1 Satz 2 und § 25 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft --Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung (KonsVerCHEV)-- vom 20. Dezember 2010 (BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2010, 146).

    Auch ist es unbeachtlich, dass die Einkommensteuer für das Streitjahr erst am 31. Dezember 2010 entsteht (vgl. § 25 Abs. 1 EStG 2009), mithin nach dem in § 25 KonsVerCHEV bestimmten Anwendungszeitpunkt für die deutsch-schweizerische Konsultationsverordnung am 1. Januar 2010, welcher wiederum seinerseits in Einklang mit Art. 97 § 1 Abs. 9 Satz 1 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2010 (EGAO n.F.) steht; Rechtsverordnungen aufgrund des § 2 Abs. 2 AO n.F. können danach mit Wirkung für den Veranlagungszeitraum 2010 erlassen werden, sofern die dem Bundesrat zugeleitete Rechtsverordnung vor dem 1. Januar 2011 als Bundesratsdrucksache veröffentlicht worden ist, was hier der Fall ist (s. Bundesrats-Drucksache 716/10 vom 5. November 2010).

  • BFH, 30.05.2018 - I R 62/16  

    Besteuerungsrecht für Einkünfte eines in der Schweiz auftretenden Chorsängers -

    § 2 Abs. 2 AO (i.d.F. des JStG 2010) i.V.m. § 9 Abs. 1 KonsVerCHEV vom 20. Dezember 2010 (BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2010, 146) ändert daran nichts; § 2 Abs. 2 AO (i.d.F. des JStG 2010) genügt insoweit nicht den Bestimmtheitsanforderungen, die nach Art. 80 Abs. 1 GG an eine Verordnungsermächtigung zu stellen sind.

    An diesem Befund ändert es nichts, dass die oben zitierte Passage aus Rz 15 des BMF-Schreibens in BStBl I 1994, 683 in die Bestimmung des § 9 Abs. 1 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung --KonsVerCHEV--) vom 20. Dezember 2010 (BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2010, 146) aufgenommen worden ist.

  • BFH, 13.11.2013 - I R 23/12  

    Grenzgänger zur Schweiz: Mehrtägige Rufbereitschaft bei Krankenhauspersonal

    bb) Bestätigt wird dieses Verständnis durch die zwischenzeitlich erlassene Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 20. Dezember 2010 --KonsVerCHEV-- (BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2011, 146).
  • FG Baden-Württemberg, 15.10.2015 - 3 K 2913/13  

    Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung - Unwirksamkeit von

    Der Liste nicht beigefügt wurde der amtlich vorgeschriebene Vordruck Gre-3c mit einer Bescheinigung der Arbeitgeberin über die Nichtrückkehr des Klägers an mehr als 60 Arbeitstagen (im Folgenden: Arbeitgeberbescheinigung) und einem Sichtvermerk der zuständigen Steuerbehörde der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) des Kantons X/Schweiz (Hinweis auf § 10 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft [Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung --KonsVerCHEV-- vom 20. Dezember 2010, BGBl I 2010, 2187; BStBl I 2011, 148]bzw.II.5. des Verhandlungsprotokolls zum Änderungsprotokoll vom 18. Dezember 1991 --Verhandlungsprotokoll-- [BGBl II 1993, 1889, BStBl I 1993, 929]; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 19. September 1994 IV C 6 - S 1301 Schz - 60/94, BStBl I 1994, 683 Tz. 18 i.V.m. Anlage 3, BStBl I 1994, 683, 703-709; Fach A Teil 5 Nummer 4 des Grenzgängerhandbuchs der Finanzverwaltung Baden-Württemberg --Grenzgängerhandbuch--).

    cc) Hiervon abweichend und damit im Gegensatz zum Wortlaut und zur Zielsetzung des Art. 15a Abs. 2 Satz 2 DBA-Schweiz 1971/1992 ist in § 9 Abs. 1 KonsVerCHEV (i.V.m. § 2 Abs. 2 der Abgabenordnung i.d.F. des Art. 9 des Gesetzes vom 8. Dezember 2010 [BGBl I 2010, 1768] --AO n.F.--), der mit Wirkung ab dem 23. Dezember 2010 und demzufolge für das Streitjahr gilt (BGBl I 2010, 2187; s. Art. 97 § 1 Abs. 9 des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung --EGAO--), bestimmt, dass die Kürzung (Berechnung) der 60-Tage-Grenze bezogen auf das jeweilige Arbeitsverhältnis zu erfolgen hat, wenn ein Arbeitgeberwechsel innerhalb eines Kalenderjahres im Tätigkeitsstaat stattfindet.

  • BFH, 27.07.2011 - I R 44/10  

    Gerichtliche Überprüfung von Billigkeitsmaßnahmen der Verwaltung -

    Aufgrund der Billigkeitsregelung in Tz. 41 des gemeinsamen Einführungsschreibens zur Neuregelung der Grenzgängerbesteuerung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen --BMF-- vom 19. September 1994, BStBl I 1994, 683 [für Besteuerungssachverhalte ab 1. Januar 2010: § 18 Abs. 2 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 20. Dezember 2010, BGBl I 2010, 2187, BStBl I 2011, 146], sowie Schreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung --EStV-- vom 6. September 1994, abgedruckt in Locher/Meier/von Siebenthal/Kolb, Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland, A 3.3.10) habe er einen Anspruch auf Erlass der Einkommensteuer.
  • FG Baden-Württemberg, 18.09.2014 - 3 K 1837/14  

    Ein bei einer in der Schweiz ansässigen Kapitalgesellschaft beschäftigter

    Hinsichtlich der Einkünfte, die auf die im Inland und in Drittländern ausgeübte Tätigkeit des Klägers entfallen, vertrat das FA unter Hinweis auf das BMF-Schreiben vom 30. September 2008 (IV B 2-S 1301-CHE/07/10015, 2008/0522903, BStBl I 2008, 935; vgl. nunmehr: § 19 Abs. 2 Satz 2 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft [Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung -KonsVerCHEV-] vom 20. Dezember 2010 [BGBl I 2010, 2187; BStBl I 2011, 148]; Hinweis auch auf die Verfügung der Oberfinanzdirektion -OFD- Karlsruhe vom 23. Dezember 2011 S 130.1/261 St 217), das auf einer Verständigungsvereinbarung i.S.v. Art. 26 Abs. 3 DBA-Schweiz 1971 beruht, die Auffassung, dass die insoweit dem Kläger zugeflossenen Einkünfte im Inland zu besteuern seien (s. Abs. 1 der Erläuterungen zum Einkommensteuerbescheid), weil der Kläger nicht mit einer in Art. 15 Abs. 4 Satz 1 DBA-Schweiz 1992 aufgeführten Funktionsbezeichnung im (Schweizerischen) Handelsregister (SHAB -Schweizerisches Handelsamtsblatt-www.shab.ch bzw. www.handelsregister.ch) eingetragen war, und er deshalb nicht unter die genannte Vorschrift falle.
  • FG Baden-Württemberg, 19.12.2013 - 3 K 1189/13  

    Zur Unwirksamkeit von Bestimmungen der Deutsch-Schweizerischen

    Das FA beruft sich für seine Rechtsauffassung auf die Verständigungsvereinbarung vom 30. September 2008 IV B 2- S 1301 - CHE/07/10015, 2008/0522903 (BStBl I 2008, 935) und die gleichlautende Vorschrift des § 19 Abs. 2 der Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung -KonsVerCHEV-) vom 20. Dezember 2010 (BGBl I 2010, 2187; BStBl I 2011, 148; Hinweis auch auf die Verfügung der Oberfinanzdirektion -OFD- Karlsruhe vom 23. Dezember 2011 S 130.1/261 St 217).
  • FG Baden-Württemberg, 18.09.2014 - 3 K 1831/14  

    Begibt sich ein Arbeitnehmer an seinem Arbeitsort in der Schweiz nach getaner

    ee) Inzwischen sind die zuvor dargelegten Verständigungsvereinbarungen in die ab dem Veranlagungszeitraum 2010 geltende Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ([Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung) -KonsVerCHEV- vom 20. Dezember 2010 BGBl I 2010, 2187; BStBl I 2011, 148]) aufgenommen worden (vgl. § 8 Abs. 2 Sätze 2 und 3 KonsVerCHEV; § 8 Abs. 3 Sätze 1 und 2 KonsVerCHEV).
  • FG Baden-Württemberg, 18.09.2014 - 3 K 1832/14  

    Begibt sich ein Arbeitnehmer an seinem Arbeitsort in der Schweiz nach getaner

    ee) Inzwischen sind die zuvor dargelegten Verständigungsvereinbarungen in die ab dem Veranlagungszeitraum 2010 geltende Verordnung zur Umsetzung von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ([Deutsch-Schweizerische Konsultationsvereinbarungsverordnung) -KonsVerCHEV- vom 20. Dezember 2010 BGBl I 2010, 2187; BStBl I 2011, 148]) aufgenommen worden (vgl. § 8 Abs. 2 Sätze 2 und 3; § 8 Abs. 3 Sätze 1 und 2 KonsVerCHEV).
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