Gesetzgebung
   BGBl. I 1994 S. 3538   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 1994 Teil I Nr. 85, ausgegeben am 06.12.1994, Seite 3538
  • Zweites Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes
  • vom 25.11.1994

Gesetzestext

Gesetzesbegründung




Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 23.12.2015 - 2 StR 525/13  

    Verfassungskonformität von Blankettstrafgesetzen mit Rückverweisungsklausel

    (1) Das Merkmal des anderweitigen oralen Gebrauchs ist durch das Zweite Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom 25. November 1994 (BGBl. I 1994, S. 3538) in § 3 Abs. 1 VTabakG als zusätzliches Auffangmerkmal neben Rauchen und Kauen eingeführt worden.

    (3) Die Bezugnahme in den Gesetzesmaterialien zur Ergänzung von § 3 VTabakG (BT-Drucks. 12/6992 S. 13) auf die Richtlinie 92/41/EWG erfordert keine Auslegung der Norm dahin, dass der Begriff des Tabakerzeugnisses zum anderweitigen oralen Gebrauch auf Tabakprodukte zu beschränken sei, welche, wie Snustabak, in der Mundhöhle gehalten werden (so aber OVG Münster, Urteil vom 4. November 2014 - 4 A 775/14, NVwZ-RR 2015, 211, 212).

    Das Zweite Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (BGBl. I 1994, S. 3538), mit dem die Definition des Tabakerzeugnisses ausgeweitet wurde, hat keine Beschränkung des Begriffs im Sinne von Art. 2 Nr. 4 der Richtlinie 92/41/EWG vorgenommen.

  • VG Augsburg, 28.07.2015 - Au 1 K 15.187  

    Tabakprodukt, Kauen, Vertriebsverbot, Lebensmittelsicherheit, Verkehrsverbot,

    Die Aufnahme der Tabakerzeugnisse zum "anderweitigen oralen Gebrauch" in die Legaldefinition der Tabakerzeugnisse nach § 3 des Vorläufigen Tabakgesetzes erfolgte durch das zweite Gesetz zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes vom 24. November 1994 (BGBl. I. S. 3538).

    In der amtlichen Begründung (Bundestagsdrucksache 12/6992) wurde ausgeführt, dass die Änderung dem Gemeinschaftsrecht Rechnung trage, da aus der Richtlinie 92/41/EWG des Rates vom 15. Mai 1992 folge, dass Tabakerzeugnisse auch anderen Bestimmungszwecken als zum Rauchen, Kauen oder Schnupfen dienen könnten.

  • OLG Düsseldorf, 12.04.2005 - 24 U 66/04  

    Rechtsanwaltsvergütung - Wert der außergerichtlichen Beratungs- und

    Ausweislich der Begründung zur Gesetzesneufassung (BT-Drs 12/6992 S. 100 und 12/7657 S. 107) sollte mit der Kostenrechtsnovelle (BGBl 1994 I S. 1325), die den § 8 Abs. 1 S. 2 BRAGO in der bis zum 30. Juni 2004 geltenden Fassung (ohne Beispielsfälle) geschaffen hat (jetzt im Wortlaut unverändert § 23 Abs. 1 S. 3 RVG), aber nur eine sprachliche und nicht eine sachliche Änderung herbeigeführt werden (LAG Stuttgart aaO; Gerold/Schmidt/von Eicken/Madert, aaO Rn. 1; von Eicken NJW 1994, 2258, 2260; Otto JurBüro 1994, 385, 394f; Madert AnwBl 1994, 305, 306; a.A. Gebauer/N. Schneider, BRAGO, § 8 Rn. 66, die ohne Auseinandersetzung mit Verlauf und Motiven des Gesetzgebungsänderungsverfahrens meinen, der jetzige Wortlaut der Fassung spreche gegen die dargestellte Auslegung).
  • OVG Berlin, 24.09.2003 - 1 B 16.03  

    Feststellung, dass eine verwendete Fertigpackung nicht gegen eine bestimmte

    Ein über den Anwendungsbereich des § 7 Abs. 2 EichG hinausgehender Schutz des Verbrauchers, der auch eine Täuschung erfassen würde, die erst durch einen Vergleich einer Fertigpackung mit der jeweiligen Vorgängerfertig-packung bewirkt wird, könnte dagegen nur durch Anwendung anderer gesetzlicher Bestimmungen, wie etwa des Gesetzes über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen (Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz) - LMBG - in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juni 1993 (BGBl. I S. 1169), zuletzt geändert durch das zweite Änderungsgesetz vom 25. November 1994 (BGBl. I S. 3538) erreicht werden.
  • OVG Niedersachsen, 20.11.2001 - 11 LB 689/01  

    Lebensmittelkennzeichnung: Fertigfleischprodukt - "jodiertes Nitritpökelsalz" als

    Das Tatbestandsmerkmal "keine technologische Wirkung ausüben" ist wie "technologisch unwirksam" im Sinne des § 11 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes über den Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und sonstigen Bedarfsgegenständen (Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz - LMBG - v. 8.7.1993 (BGBl. I, 1169) i. d. F. des Zweiten Änderungsgesetzes v. 25.11.1994 (BGBl. I, 3538) zu verstehen.
  • OLG Koblenz, 17.05.2000 - 1 Ss 82/00  

    Lebensmittelrecht, Inverkehrbringen, Betriebsleiter, Verantwortlichkeit,

    Der Richtlinienbestimmung wird Rechnung getragen durch § 42 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 LMBG, zuletzt geändert durch das 2. Gesetz zur Änderung des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom 25. November 1994 (BGBl. I S. 3538).
  • VG Augsburg, 28.07.2015 - Au 1 K 14.1563  

    Tabak, Zellulosebeutelchen, oraler Gebrauch, feinkörniger Beutelinhalt,

    Die amtliche Begründung zum Zweiten Gesetz zur Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes, durch das die Worte "anderweitiger oraler Gebrauch" in § 3 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 aufgenommen wurden (2. ÄndG v. 25.11.1994, BGBl. I S. 3538), verweist ausdrücklich auf die Erwägungsgründe dieser Richtlinie.
  • VG München, 30.08.1995 - M 9 K 93.2530  

    Zusatzstoffe oder Rückstände von Stoffen in als natürlich oder naturrein

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.02.1996 - 12 B 12470/95  
    Die materiell-rechtliche Rechtsgrundlage für die anläßlich der am 01. und 04. Oktober 1984 bei der Antragstellerin durchgeführte Schlachttier- und Fleischuntersuchung sowie Trichinenschau läßt sich § 24 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 des Fleischhygienegesetzes - FlHG - in der Fassung der Bekanntmachung vom 08. Juli 1993 (BGBl. I, S. 1189), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. November 1994 (BGBl. I, S. 3538), i.V.m. § 2 Abs. 1 des Fleichhygiene-Ausführungsgesetzes - AGFlHG - vom 15. Februar 1963 (GVBl. S. 74), zuletzt geändert durch Gesetz vom 08. April 1991 (GVBl. S. 134), i.V.m. dem Gebührenverzeichnis der Anlage zur Landesverordnung über die Erhebung von Gebühren nach dem Fleischhygiene- Ausführungsgesetzes vom 26. November 1993 (GVBl. S. 615) entnehmen.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.02.1996 - 12 B 12394/95  
    Die materiell-rechtliche Rechtsgrundlage für die Gebührenerhebungen läßt sich § 24 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 des Fleischhygienegesetzes - FlHG - i.d.F. der Bekanntmachung vom 08. Juli 1993 (BGBl I S. 1189), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. November 1994 (BGBl I S. 3538), i.V.m. § 24 Abs. 1 des Landesgebührengesetzes - LGebG - vom 03. Dezember 1974 (GVBl S. 578), zuletzt geändert durch Gesetz vom 02. März 1993 (GVBl S. 140) i.V.m. § 2 Abs. 1 i.V.m. Nr. 19.3.12 des Besonderen Gebührenverzeichnisses des Ministeriums für Umwelt und Forsten vom 31. März 1993 (GVBl S. 171), zuletzt geändert durch Verordnung vom 07. Juli 1995 (GVBl S. 326), entnehmen.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht