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   AGH Niedersachsen, 16.03.2010 - AGH 27/09 (I 7)   

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https://dejure.org/2010,22355
AGH Niedersachsen, 16.03.2010 - AGH 27/09 (I 7) (https://dejure.org/2010,22355)
AGH Niedersachsen, Entscheidung vom 16.03.2010 - AGH 27/09 (I 7) (https://dejure.org/2010,22355)
AGH Niedersachsen, Entscheidung vom 16. März 2010 - AGH 27/09 (I 7) (https://dejure.org/2010,22355)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de

    Anwaltliches Berufsrecht: Untreuehandlungen im Zusammenhang mit einem notariellen Verwahrungsgeschäft; Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft bei Verstoß gegen die Kernpflicht anwaltlicher Tätigkeit

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Anwaltliches Berufsrecht: Untreuehandlungen im Zusammenhang mit einem notariellen Verwahrungsgeschäft; Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft bei Verstoß gegen die Kernpflicht anwaltlicher Tätigkeit

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
  • BRAK-Mitteilungen

    Untreuehandlungen im Zusammenhang mit einem notariellen Verwahrungsgeschäft

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 2010, 174

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 32

    §§ 43, 113, 118a BRAO; § 110 BNotO
    Untreuehandlungen im Zusammenhang mit einem notariellen Verwahrungsgeschäft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BRAO § 43; BRAO § 113; BRAO § 114; BNotO § 110

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • AGH Nordrhein-Westfalen, 01.03.2019 - 2 AGH 15/18

    Zur Ausschließung aus der Anwaltsschaft wegen Untreue durch nicht rechtzeitige

    Die Maßnahme kommt damit nur in Betracht, wenn sie als Ahndung schwerer Pflichtverletzungen zum Schutze eines überragend wichtigen Gemeinschaftsgutes, nämlich des Interesses der Allgemeinheit an einer funktionstüchtigen Rechtspflege und der Wahrung des Vertrauens der Rechtssuchenden in die Integrität des Anwaltsstandes geeignet und erforderlich ist und wenn eine Gesamtabwägung ergibt, dass mildere Maßnahmen nicht ausreichen (AnwGH Celle, NJOZ 2011, 1341, 1344).

    Bereits allgemein stellt nämlich eine Untreuehandlung einen so gravierenden Verstoß gegen die Kernpflicht anwaltlicher Tätigkeit dar, dass die Ausschließung aus der Rechtsanwaltschaft die regelmäßige Folge ist (AnwGH Celle, NJOZ 2011, 1341, 1345; Henssler in Henssler/Prütting, a.a.O., § 43a Rn. 226).

  • LG Bonn, 10.05.2013 - 27 KLs 3/11

    World Conference Center Bonn

    Bei vorsätzlicher Begehung einer Wirtschaftsstraftat, die im Zusammenhang mit einer erfolgten Mandatierung steht, kommt nach Auffassung der Kammer eine solche schuldhafte Pflichtverletzung anwaltlicher Pflichten nach § 43 BRAO in Betracht (vgl. AnwGH Saarbrücken , Urt. v. 12.03.2001, Az. AGH 09/00; AnwGH Celle , Urt. v. 14.10.2002, Az. AGH 35/01; AnwGH Bayern , Urt. v. 19.03.2007, Az. BayAGH II 1/07; AnwGH Celle NJOZ 2011, 1341).
  • AGH Bayern, 25.06.2013 - BayAGH II - 3 - 3/13

    Zulassung: Ausschluss aus der Rechtsanwaltschaft wegen gewerbsmäßiger Untreue

    Eine Verletzung dieser Kernpflichten durch die vorsätzliche Begehung von Straftaten fügt dem Ansehen der Rechtsanwaltschaft schwere Nachteile zu, da sie das Vertrauen in die Kompetenz und Integrität der Anwaltschaft beeinträchtigt und damit die Funktion der Anwaltschaft im System der Rechtspflege stört (AGH Celle BRAK-Mitt. 2010, 174, 177).

    Ein Rechtsanwalt, der sich bei der Berufsausübung der Untreue schuldig macht, ist daher in der Regel für den Anwaltsberuf nicht mehr tragbar und deshalb aus der Rechtsanwaltschaft auszuschließen (BGH BRAK-Mitt. 1986, 232; BGHSt 15, 372, 375; AGH Celle BRAK-Mitt. 2010, 174; 177; BRAK-Mitt. 2008, 172, 173; Feuerich-Weiland BRAO 6. Aufl. § 114 BRAO Rdn. 47 m.w.N., Eylmann in Henssler/Prütting BRAO 2. Aufl. § 114 Rdn. 16, § 43a Rdn. 174).

  • AGH Bayern, 25.06.2013 - BayAGH II - 3/13
    Eine Verletzung dieser Kernpflichten durch die vorsätzliche Begehung von Straftaten fügt dem Ansehen der Rechtsanwaltschaft schwere Nachteile zu, da sie das Vertrauen in die Kompetenz und Integrität der Anwaltschaft beeinträchtigt und damit die Funktion der Anwaltschaft im System der Rechtspflege stört (AGH Celle BRAK-Mitt. 2010, 174, 177).

    Ein Rechtsanwalt, der sich bei der Berufsausübung der Untreue schuldig macht, ist daher in der Regel für den Anwaltsberuf nicht mehr tragbar und deshalb aus der Rechtsanwaltschaft auszuschließen (BGH BRAK-Mitt. 1986, 232; BGHSt 15, 372, 375; AGH Celle BRAK-Mitt. 2010, 174; 177; BRAK-Mitt. 2008, 172, 173; Feuerich-Weiland BRAO 6. Aufl. § 114 BRAO Rdn. 47 m.w.N., Eylmann in Henssler/Prütting BRAO 2. Aufl. § 114 Rdn. 16, § 43a Rdn. 174).

  • AGH Niedersachsen, 02.12.2013 - AGH 12/13
    Sie ist eine Auffangvorschrift, der Transformations- und Abschichtungsfunktion zukommt (vgl. AGH Celle, Urteil vom 16. März 2010, AGH 27/09; Urteil vom 14. Oktober 2002, AGH 35/01).
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