Neue Suchfunktion

Probieren Sie die neue dejure.org-Browsererweiterung aus.

Mehr...

Rechtsprechung
   BAG, 17.03.2010 - 5 AZR 301/09   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • Bundesarbeitsgericht

    Schwarzgeldabrede

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 134 BGB, § 14 Abs 2 S 2 SGB 4, § 8 Abs 1 Nr 1 SGB 4, § 253 Abs 2 Nr 2 ZPO, § 148 ZPO
    Schwarzgeldabrede - Nettolohnvereinbarung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Arbeitsrechtliche Beurteilung einer in § 14 Abs. 2 S. 2 Viertes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IV) geregelten Fiktion einer Nettoarbeitsentgeltvereinbarung; Mögliche Rechtsfolgen einer sog. Schwarzgeldabrede im Hinblick auf den zugrundeliegenden Arbeitsvertrag

  • nwb

    Gesetz zur Erleichterung der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit (vom 23. Juli 2002, ... BGBl. I S. 2787) Art. 3 Nr. 2; SGB IV § 14 Abs. 2 S. 2, § 8 Abs. 1 Nr. 1; ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2, § 148, § 559 Abs. 2; EStG § 19, § 42d Abs. 1 Nr. 1

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Arbeitsrecht: Wer Schwarzgeld vereinbart, kann dies nicht einklagen

  • Betriebs-Berater

    Schwarzgeldabrede stellt keine Nettolohnvereinbarung dar - Anwendungsbereich von § 14 Abs. 2 S. 2 SGB IV

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsfolgen einer Schwarzgeldabrede

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • IWW (Leitsatz)

    Schwarzgeldabrede und Nettolohn

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schwarzgeldabrede

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Schwarzgeldabrede nicht ohne Weiteres Nettolohnvereinbarung

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Arbeitsrecht: Wer Schwarzgeld vereinbart, kann dies nicht einklagen

  • reuter-arbeitsrecht.de (Kurzinformation)
  • goerg.de (Kurzinformation)

    Schwarzgeldabrede führt arbeitsrechtlich nicht zu einer "Nettolohnvereinbarung"

  • 123recht.net (Pressemeldung, 9.6.2010)

    Keine Arbeitnehmer-Ansprüche nach jahrelanger Schwarzarbeit // Bundesarbeitsgericht weist Spielothek-Mitarbeiterin ab

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Schwarzlohnabrede - Faktizität und Geltung" von RA/FAStrafR Dr. Gerson Trüg, original erschienen in: DStR 2011, 727 - 730.

Papierfundstellen

  • BAGE 133, 332
  • NJW 2010, 10
  • NJW 2010, 2604
  • NJW 2010, 2664
  • MDR 2010, 1125
  • NZA 2010, 881
  • NJ 2011, 263
  • BB 2010, 1992
  • DB 2010, 1241
  • JR 2012, 45



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)  

  • BAG, 22.06.2016 - 10 AZR 806/14  

    Berechnung von Sozialkassenbeiträgen - vermutete Schwarzgeldabrede

    Derartige Abreden lägen auch fern, da die Arbeitsvertragsparteien - wie auch der Kläger einräumt - mit einer Schwarzgeldabrede gerade die Hinterziehung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bezwecken, nicht jedoch die Übernahme der Steuern und Beitragsanteile des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber (vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 12, BAGE 133, 332) .

    Da § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV eine Nettoarbeitsentgeltvereinbarung fingiert, ist das sozialversicherungsrechtliche Arbeitsentgelt in einem illegalen Beschäftigungsverhältnis nach § 14 Abs. 2 Satz 1 SGB IV so zu ermitteln, dass das Nettoarbeitsentgelt um die darauf entfallenden Steuern und den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zu einem Bruttolohn hochgerechnet wird (vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 14, BAGE 133, 332) .

    cc) § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV findet im Einkommenssteuerrecht keine Anwendung (vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 15 f., BAGE 133, 332) .

  • BAG, 21.09.2011 - 5 AZR 629/10  

    Vergütungserwartung - Überstunden

    Unbeschadet der - vom Landesarbeitsgericht bejahten - Frage, ob die Parteien eine Schwarzgeldabrede getroffen haben, beschränkt sich der Anwendungsbereich dieser Vorschrift auf das Sozialversicherungsrecht und erstreckt sich nicht auf das bürgerlichrechtliche Rechtsverhältnis der Arbeitsvertragsparteien (BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 13 ff., BAGE 133, 332; ErfK/Preis 11. Aufl. § 611 BGB Rn. 475; DFL/Kamanabrou 4. Aufl. § 611 BGB Rn. 228; Palandt/Weidenkaff 70. Aufl. § 611 BGB Rn. 51; Arnold ArbR Aktuell 2010, 322; Steenfatt BB 2010, 1992) .

    Das ergibt eine systematische Auslegung der Norm, deren Ergebnis durch den Zweck und die Entstehungsgeschichte des § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV bestätigt wird (s. dazu im Einzelnen BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - aaO) .

  • BAG, 13.11.2014 - 8 AZR 817/13  

    Schadensersatz wegen unterlassener Pauschalbesteuerung - Aufklärungs- und

    Im Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zueinander ist grundsätzlich allein der Arbeitnehmer Schuldner der Steuerforderung (BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 17 mwN, BAGE 133, 332; 16. Juni 2004 - 5 AZR 521/03 - zu II 1 der Gründe mwN, BAGE 111, 131) .

    Ausnahmsweise kann im Innenverhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer der klar erkennbare Parteiwille dahin gehen, die Steuerlast solle den Arbeitgeber treffen (ua. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - Rn. 17 mwN, BAGE 133, 332; 16. Juni 2004 - 5 AZR 521/03 - zu II 1 der Gründe mwN, BAGE 111, 131) .

  • VGH Bayern, 30.09.2016 - 14 BV 15.2783  

    Keine Erhöhung des Brutto-Erwerbseinkommens im Wege einer fiktiven Annahme einer

    Hiergegen spricht auch, dass selbst bei einer Schwarzgeldabrede die Arbeitsvertragsparteien nur bezwecken, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu hinterziehen, nicht jedoch deren Übernahme durch den Arbeitgeber (vgl. BAG, U. v. 17.3.2010 - 5 AZR 301/09 - BAGE 133, 332 Rn. 12).

    Denn der Anwendungsbereich dieser Vorschrift beschränkt sich auf das Sozialversicherungsrecht und erstreckt sich nicht auf das bürgerlich-rechtliche Rechtsverhältnis der Arbeitsvertragsparteien (BAG, U. v. 17.3.2010 a. a. O. Rn. 14 ff. m. w. N.).

    Von der Schaffung einer der Vorschrift des § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV entsprechenden Norm hat der Gesetzgeber im Steuerrecht bewusst abgesehen (BT-Drs. 15/2948 S. 7, 20; BAG, U. v. 17.3.2010 - 5 AZR 301/09 - BAGE 133, 332 Rn. 16) Demnach findet die Vorschrift im Einkommensteuerrecht keine Anwendung; das Arbeitsentgelt im sozialversicherungsrechtlichen Sinn ist vom steuerrechtlichen Arbeitslohn zu unterscheiden (so ausdrücklich BAG, U. v. 22.6.2016 - 10 AZR 806/14 - juris Rn. 20 m. w. N.; U. v. 17.3.2010 a. a. O. Rn. 15 ff.).

    Die auf das Sozialversicherungsrecht beschränkte Bedeutung des § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV ist danach im Gesetzgebungsverfahren deutlich geworden (vgl. BAG, U. v. 17.3.2010 - 5 AZR 301/09 - BAGE 133, 332 Rn. 18 unter Hinweis auf Fuchs JR 2003, 439, 440).

  • LAG Hessen, 17.10.2014 - 10 Sa 816/14  

    Berechnung der Bruttolöhne im Falle von Schwarzarbeit

    Im Arbeitsrecht findet § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV grundsätzlich keine Anwendung (vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09).

    Er meint, die Entscheidung des Fünften Senats des Bundesarbeitsgerichts ( Urt. 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 ) sei nicht einschlägig.

    aa) Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die in § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV geregelte Fiktion einer Nettoentgeltvereinbarung ausschließlich der Berechnung der nachzufordernden Gesamtsozialversicherungsbeiträge diene und keine arbeitsrechtliche Bedeutung habe ( vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881 ).

    Das Arbeitsentgelt im sozialversicherungsrechtlichen Sinne sei vom steuerrechtlichen Arbeitslohn ( vgl. § 19 EStG ) zu unterscheiden ( vgl. BAG 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881 ).

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 31.08.2010 - 5 Sa 90/10  

    Urlaubsabgeltungsanspruch - Ausscheiden des Arbeitnehmers in der zweiten

    Denn selbst wenn die Klägerin jahrelang diesen Vergütungsbestandteil ohne Abzüge erhalten hat, kann daraus nicht gefolgert werden, dass sich der Arbeitgeber insoweit verpflichten wollte, eventuelle darauf vom Arbeitnehmer zu entrichtende Steuern und Beiträge für den Arbeitnehmer zu übernehmen (BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NJW 2010, 2604 = DB 2010, 1241).
  • LAG Hessen, 08.10.2014 - 18 Sa 631/13  

    Aussetzen eines schon vor dem 16. August anhängigen Verfahrens wegen eines

    Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die in § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV geregelte Fiktion einer Nettoentgeltvereinbarung ausschließlich der Berechnung der nachzufordernden Gesamtsozialversicherungsbeiträge diene und keine arbeitsrechtliche Bedeutung habe ( vgl. BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881) .

    Das Arbeitsentgelt im sozialversicherungsrechtlichen Sinne ist vom steuerrechtlichen Arbeitslohn ( vgl. § 19 EStG) zu unterscheiden ( vgl . BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881) .

  • LAG Hessen, 08.10.2014 - 18 Sa 1377/14  

    Bruttoschätzung

    Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die in § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV geregelte Fiktion einer Nettoentgeltvereinbarung ausschließlich der Berechnung der nachzufordernden Gesamtsozialversicherungsbeiträge diene und keine arbeitsrechtliche Bedeutung habe (vgl. BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881 ).

    Das Arbeitsentgelt im sozialversicherungsrechtlichen Sinne ist vom steuerrechtlichen Arbeitslohn (vgl. § 19 EStG ) zu unterscheiden (vgl. BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881 ).

  • LAG Düsseldorf, 10.12.2014 - 4 Sa 400/14  

    Regress; Lohnsteuer; Haftungsbescheid; geringfügige Beschäftigung;

    Dabei ist nur die Schwarzgeldabrede, nicht aber der Arbeitsvertrag insgesamt nichtig (vgl. BAG 17.03.2010 - 5 AZR 301/09, NJW 2010, 2604 m.w.N. in Rz 12).

    Jedenfalls in einem Fall wie dem vorliegenden, in dem die Nichtabführung von Steuern und Sozialabgaben auf einer Deklarierung des Vertragsverhältnisses als geringfügige Beschäftigung beruht, kann allein aus einer solchen Handhabung nicht auf eine Nettolohnabrechnung geschlossen werden (BAG 17.03.2010 - 5 AZR 301/09, NJW 2010, 881, Rz. 12).

  • LAG Hessen, 10.12.2014 - 18 Sa 1736/14  

    Zahlung weiterer Beiträge an die Sozialkassen des Baugewerbes wegen der

    Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die in § 14 Abs. 2 S. 2 SGB IV geregelte Fiktion einer Nettoentgeltvereinbarung ausschließlich der Berechnung der nachzufordernden Gesamtsozialversicherungsbeiträge diene und keine arbeitsrechtliche Bedeutung habe (vgl. BAG Urteil vom 17. März 2010 - 5 AZR 301/09 - NZA 2010, 881) .
  • LG Bielefeld, 12.06.2013 - 5 O 214/12  
  • SG München, 18.03.2015 - S 5 AL 51/13  

    Gewährung von Insolvenzgeld

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht