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   BAG, 26.01.1976 - 2 AZR 506/74   

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https://dejure.org/1976,336
BAG, 26.01.1976 - 2 AZR 506/74 (https://dejure.org/1976,336)
BAG, Entscheidung vom 26.01.1976 - 2 AZR 506/74 (https://dejure.org/1976,336)
BAG, Entscheidung vom 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74 (https://dejure.org/1976,336)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Kündigungsschutzklage - Eigenhändige Unterschrift des Prozeßbevollmächtigten - Fehlende Unterschrift - Klagefrist

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    KSchG § 4; ZPO § 130 § 253
    Arbeitsgerichtsverfahren: Ordnungsgemäßheit der Klageschrift

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 28, 1
  • NJW 1976, 1285
  • NJW 1976, 1991 (Ls.)
  • DB 1976, 1116
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • GemSOGB, 05.04.2000 - GmS-OGB 1/98

    Wahrung der Schriftform bei Übermittlung bestimmender Schriftsätze mit

    Diese Ausnahme hat sich auf allen Rechtsgebieten durchgesetzt (vgl. z.B. für den Zivilprozeß: RGZ 139, 45; 151, 82, 86; RG, Beschluß vom 25. Juni 1937 - II B 6/37, WarnRspr 1937 Nr. 122; BGHZ 24, 297, 299; 75, 340, 349; BGH, Urteile 29. Mai 1962 - I ZR 137/61, NJW 1962, 1505, 1507, vom 22./23. Juni 1965 - III ZR 251/63, VersR 1965, 852, vom 28. Januar 1971 - IX ZR 50/70, MDR 1971, 576, vom 18. Dezember 1975 - VIII ZR 123/75, NJW 1976, 966, 967, und vom 25. September 1979 - VI ZR 79/79, NJW 1980, 172; für das arbeitsgerichtliche Verfahren: RAGE 3, 252; BAGE 3, 55; 13, 121, 123; 22, 156, 158; BAG, Urteile vom 1. Juli 1971 -5 AZR 75/71, NJW 1971, 2190, vom 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74, NJW 1976, 1285, vom 14. Februar 1978 - 1 AZR 154/76, NJW 1979, 233, 234, vom 1. Juni 1983 - 5 AZR 468/80, NJW 1984, 199 f. und vom 24. September 1986 - 7 AZR 669/84, DB 1987, 183; für das verwaltungsgerichtliche Verfahren: BVerwGE 1, 103; 2, 190, 192, 3, 56; BVerwG, Beschluß vom 27. Oktober 1961 - BVerwG 2, 7/61, NJW 1962, 555; BVerwG, Urteil vom 22. November 1963 - BVerwG IV C 76/63, NJW 1964, 831, 832; für das sozialgerichtliche Verfahren: BSGE 1, 243, 245; 5, 3, 4; 7, 16, 17; für das finanzgerichtliche Verfahren: BFHE 92, 438; BFH, Urteile vom 3. Dezember 1953 - IV 256/53 U, BStBl III 1954, 27 und vom 24. Juli 1973 - IV R 204/69, BB 1973, 1517; jetzt ausdrücklich § 357 I 3 AO; für die freiwillige Gerichtsbarkeit; BGH, Beschluß vom 23. September 1952 - V BLw 3/52, JZ 1953, 179; für die Verfassungsbeschwerde: BVerfGE 4, 7, 12; 32, 365, 368).
  • BAG, 26.06.1986 - 2 AZR 358/85

    Vorliegen einer ordnungsgemäßen Klageerhebung bei fehlender Unterschrift des

    Abweichend vom Wortlaut des § 130 Nr. 6 ZPO wird es allerdings als zwingend angesehen, daß bestimmende Schriftsätze, wozu die Klageschrift gehört, unterschrieben sein müssen (vgl. BAG 28, 1 = AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969 m.w.N. mit Anm. Vollkommer und ablehnender Anm. Martens, NJW 1976, 1991).

    Eine ordnungsgemäße Klage kann zwar trotz fehlender Unterschrift dann vorliegen, wenn sich aus einem dem Klageentwurf beiliegenden Schriftstück ergibt, daß die Klage mit Wissen und Wollen des Verfassers bei Gericht eingegangen ist (BAG 28, 1, aa0; BGHZ 37, 156; BVerfGE 15, 288).

    Die entgegenstehende Auffassung des Senates im Urteil vom 26. Januar 1976 (- 2 AZR 506/74 - BAG 28, 1 = AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969), das hierin einen prozessual unbeachtlichen Klageentwurf gesehen hat, wird aufgegeben.

  • BAG, 14.02.1978 - 1 AZR 154/76
    Der Senat geht aber davon aus, daß die Kündigungs schutzklagen hier von vornherein ordnungsgemäß erhoben worden sind und zwar unabhängig davon, welche Anforderungen man allgemein an die "eigenhändige" Unterschrift einer Klage, auch einer Kündigungsschutzklage, gemäß § 253 i.V. mit § 130 Nr. 6 ZPO alter und neuer Fassung allgemein zu'stellen hat (vgl. neuestens mit zahlreichen Nachweisen der Rechtsprechung und Literatur BAG Urteil vom 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74 - AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969 mit kritischer Anmerkung Vollkommer = NJW 1976, 1285, 1991 mit kritischer Anmerkung Martens).

    Sinn der Unterschriftsleistung ist nach allgemeiner Meinung einmal, daß erkennbar nicht nur ein Klageentwurf vorliegt, sondern eine für den Rechtsverkehr bestimmte prozessuale Erklärung, zum anderen, daß der Unterzeichner auch die Verantwortung für den Inhalt des Schriftsatzes übernimmt (vgl. BAG Urteil vom 26. Januar 1976, aaO).

  • BAG, 14.03.1989 - 1 AZB 26/88

    Zustellung - Fernkopie - Fernkopierer

    Das BAG hat sich dieser Rechtsprechung angeschlossen, es aber für zulässig gehalten, wenn der Nachweis, daß der bestimmende Schriftsatz trotz fehlender Unterschrift mit Wissen und Wollen des Verfassers bei Gericht eingegangen sei, anhand beiliegender Schriftstücke geführt werde (BAGE 28, 1 [BAG 26.01.1976 - 2 AZR 506/74] = AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969; BAGE 30, 86, 101 [BAG 14.02.1978 - 1 AZR 154/76] = AP Nr. 60 zu Art. 9 GG Arbeitskampf, zu 2 der Gründe).
  • BGH, 25.09.1979 - VI ZR 79/79

    Anforderungen an die Unterzeichnung der Klageschrift

    Auch die oberen Gerichtshöfe der übrigen Gerichtsbarkeiten haben diese strenge Auffassung zur notwendigen eigenhändigen Unterschrift bei Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsschriften vertreten (BVerwGE 13, 141, 142 ff = NJW 1962, 555; BAGE 3, 55 - NJW 1956, 1413; BAG-Urteil vom 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74 = NJW 1976, 1285; BSGE 6, 256, 259 f; 16, 240, 242; 37, 279, 280 [m.w.Nachw.]; BFHE 96, 381 = JZ 1970, 254; 98, 233, 234; 104, 497; 111, 278, 281 ff = NJW 1974, 1582 [Entscheidung des Großen Senats v. 5. November 1973 mit ausführlicher Darstellung der Rechtsprechung in den übrigen Gerichtszweigen]).
  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 606/87

    Formwirksamkeit von Berufung und Berufungsbegründung bei Unterzeichnung der

    Dieselbe Auffassung haben auch das Bundesarbeitsgericht sowie sämtliche anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes in ständiger Rechtsprechung vertreten (statt aller: BAGE 28, 1 ff. [BAG 26.01.1976 - 2 AZR 506/74] = AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969, mit Anmerkung von Vollkommer und zahlreichen Nachweisen; BAG Urteil vom 26. Juni 1986 - 2 AZR 358/85 - NZA 1986, 761, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung des Gerichts bestimmt).

    Nur so bleibt gewährleistet, daß der Urheber und für die Erklärung Verantwortliche feststeht (ebenso BAG, aa0; BAGE 28, 1, 2 [BAG 26.01.1976 - 2 AZR 506/74] = AP Nr. 1 zu § 4 KSchG 1969, zu 1 a der Gründe).

  • BGH, 09.03.1982 - 1 StR 817/81

    Anforderungen an strafrechtlichen Revisionsantrag und dessen Begründung -

    1937 Nr. 122; BGH LM Nr. 3 zu § 518 Abs. 1 ZPO = JR 1955, 266; BGHZ 24, 297, 299; BGH NJW 1962, 1505, 1507; BGH VersR 1965, 852; BGH LM Nr. 63 zu § 519 ZPO = MDR 1971, 576; BGH NJW 1976, 966, 967; BGH VersR 1977, 1101; BGHZ 75, 340, 349 [BGH 30.04.1979 - GmS-OGB - 1/78]; BGH NJW 1980, 291 [BGH 25.09.1979 - VI ZR 79/79]; BGH VersR 1980, 331; für das arbeitsgerichtliche Verfahren: RAGE 3, 252; BAGE 3, 55; 13, 121, 123; 22, 156, 158; BAG NJW 1971, 2190; BAG DB 1973, 2148; BAG DB 1974, 1244; BAG NJW 1976, 1285; BAG NJW 1979, 233, 234; für das verwaltungsgerichtliche Verfahren: BVerwGE 1, 103; 2, 190, 192; 3, 56; BVerwG NJW 1962, 555; BVerwG NJW 1964, 831, 832; BVerwG NJW 1978, 2110; OVG Münster MDR 1970, 1042; BayVGH BB 1977, 568; für das sozialgerichtliche Verfahren: BSGE 1, 243, 245; 5, 3, 4; 7, 16, 17; für das finanzgerichtliche Verfahren: BFH BStBl. 1954 III S. 27; BFH BB 1973, 1517; jetzt ausdrücklich § 357 Abs. 1 Satz 3 AO; für die freiwillige Gerichtsbarkeit: BGH LM Nr. 1 zu § 31 LVO; BGH LM Nr. 1 zu § 5 Abs. 1 LVR = JZ 1953, 179; OLG Neustadt NJW 1952, 271; für den gewerblichen Rechtsschutz: BGH LM Nr. 4 zu § 42 PatG = GRUR 1955, 29; BGH NJW 1965, 1862, 1863; BGH NJW 1966, 1077; BGH NJW 1967, 2114; BGHZ 79, 314, 316 [BGH 05.02.1981 - X ZB 13/80]; BPatGE 17, 244, 250; für die Verfassungsbeschwerde: BVerfGE 4, 7, 12; BayVerfGHE 17, 104).
  • BFH, 28.07.1982 - V R 64/82

    Revisionsbegründungsschrift - Unterschrift - Assessor

    Dies erfordert die eigenhändige Unterzeichnung des Schriftsatzes (Beschluß des Bundesfinanzhofs vom 14. Januar 1972 III R 88/70, BFHE 104, 497, BStBl II 1972, 427) oder zumindest des Schreibens, mit dem die Revisionsbegründung vorgelegt (Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 26. Januar 1976 2 AZR 506/74, NJW 1976, 1285) oder innerhalb der Revisionsbegründungsfrist bestätigt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. September 1979 VI ZR 79/79, Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs - LM - ZPO § 519 Nr. 71).
  • BAG, 14.02.1978 - 1 AZR 103/76

    Außerordentliche Kündigung - Teilnahme an rechtswidriger Arbeitsniederlegung -

    Der Senat geht aber davon aus, daß die Kündigung sschutzklagen hier von vornherein ordnungsgemäß erhoben worden sind und zwar unabhängig davon, welche Anforderungen man allgemein an die "eigenhändige" Unterschrift einer Klage, auch einer Kündigungs- schutzklage, gemäß § 253 i.V. mit § 13o Nr. 6 ZPO alter und neuer Fassung allgemein zu stellen hat (vgl. neuestens mit zahlreichen Nachweisen der Rechtsprechung und Literatur BAG Urteil vom 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74- -, AP Nr. 1 zu § 4- KSchG 1969 mit kritischer Anmerkung Vollkommer = NJW 1976, 1285, 1991 mit kritischer Anmerkung Martens).
  • LAG Hessen, 18.04.2017 - 8 Sa 1347/16

    Einem Urteil, dass außerhalb eines Urteilsverfahren ergangen ist, etwa weil

    All diese Umstände verbieten es anzunehmen, der Kläger habe die Klage gelesen, damit die Möglichkeit der persönlichen Überprüfung gehabt und wolle die Verantwortung für den Inhalt übernehmen (vgl. auch BAG 26. Januar 1976 - 2 AZR 506/74 - AP KSchG 1969 § 4 Nr. 1).
  • LAG Baden-Württemberg, 14.02.2003 - 20 Sa 56/02

    Mit der Unterzeichnung "i. A." gibt eine, nicht zum Kreis der

  • BAG, 20.01.1994 - 2 AZR 488/93

    Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift des Prozessbevollmächtigten in einer

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 21.08.1997 - 1 Ta 18/97

    Einspruch gegen Versäumnisurteil per Telefax

  • LAG Baden-Württemberg, 07.12.1994 - 3 Sa 76/94

    Entgeltfortzahlung: Einsatzprämie eines Berufsfußballspielers als Bestandteil des

  • OLG Frankfurt, 11.02.1985 - 20 W 403/84

    Anfechtung eines Beschlusses über die Anbringung von Wärmedämmung;

  • OLG München, 20.07.1979 - 25 U 2662/79

    Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift eines bei dem Rechtsmittelgericht

  • BVerwG, 22.06.1978 - 7 B 107.78

    Erfordernis der Schriftform - Telegrafische Klageerhebung - Telegramm

  • LAG Schleswig-Holstein, 09.08.2001 - 4 Ta 7/01

    Sofortige Beschwerde gegen nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage;

  • LAG Hessen, 23.02.1989 - 12 TaBV 157/88

    Nichtigkeit einer Betriebsratswahl bzw. Wirksamkeit einer Wahlanfechtung; Fehlen

  • BGH, 18.04.1984 - IVb ZB 17/84

    Zahlung nachehelichen Unterhalts aus Prozessvergleich - Richten einer

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