Rechtsprechung
   BAG, 27.05.2015 - 5 AZR 137/14   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2015,20741
BAG, 27.05.2015 - 5 AZR 137/14 (https://dejure.org/2015,20741)
BAG, Entscheidung vom 27.05.2015 - 5 AZR 137/14 (https://dejure.org/2015,20741)
BAG, Entscheidung vom 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 (https://dejure.org/2015,20741)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    Equal pay - Prozessvergleich - Ausgleichsklausel

  • IWW

    § 10 Abs. 4 AÜG, § ... 9 Nr. 2 AÜG, § 9 Nr. 2 Halbs. 2 AÜG, § 19 AÜG, § 10 AÜG, § 397 Abs. 2 BGB, RL 2008/104/EG, Art. 5 RL 2008/104/EG, § 77 Abs. 4 Satz 2 BetrVG, § 4 Abs. 4 Satz 1 TVG, § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 310 Abs. 3 BGB, Art. 267 AEUV, § 97 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • Bundesarbeitsgericht

    Equal pay - Prozessvergleich - Ausgleichsklausel

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 10 Abs 4 AÜG, § 9 Nr 2 AÜG, § 397 Abs 2 BGB, Art 5 EGRL 104/2008
    Equal pay - Prozessvergleich - Ausgleichsklausel

  • Jurion

    Rechtsnatur von auch unbekannte Ansprüche erfassenden Abgeltungsklauseln in einem gerichtlichen Vergleich

  • zip-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ausschluss von Equal-pay-Ansprüchen durch Ausgleichsklausel in gerichtlichem Vergleich

  • arbeitsrecht-rheinland-pfalz.de

    Ausgleichsklausel bringt unbekannten Anspruch zum Erlöschen

  • Betriebs-Berater

    Umfang von Ausgleichsklauseln im Prozessvergleich

  • arbeitsrecht-hessen.de

    Ausgleichsklausel bringt unbekannten Anspruch zum Erlöschen

  • bag-urteil.com

    Equal pay - Prozessvergleich - Ausgleichsklausel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsnatur von auch unbekannte Ansprüche erfassenden Abgeltungsklauseln in einem gerichtlichen Vergleich

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Ausgleichsklausel im Prozessvergleich

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Ausgleichsklausel und der Anspruch auf equal pay

  • arbrb.de (Kurzinformation)

    Verzicht auf Equal Pay Anspruch durch Erledigungsklausel möglich

Besprechungen u.ä. (2)

  • cmshs-bloggt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vergleich mit Ausgleichsklausel erfasst auch equal-pay Ansprüche

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    AÜG § 9 Nr. 2 a. F., §§ 10, 19; BGB §§ 307, 397
    Ausschluss von Equal-pay-Ansprüchen durch Ausgleichsklausel als konstitutives negatives Schuldanerkenntnis

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BAGE 151, 382
  • NJW 2015, 2990
  • ZIP 2015, 1895
  • NZA 2015, 1125
  • BB 2015, 2099
  • BB 2015, 2173
  • DB 2015, 2032



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BAG, 18.09.2018 - 9 AZR 162/18

    Mindestlohn - arbeitsvertragliche Ausschlussfrist

    Die Streitfrage, ob die Auslegung des materiell-rechtlichen Inhalts eines Prozessvergleichs durch das Landesarbeitsgericht der vollen revisionsrechtlichen Überprüfung unterliegt (so zB BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 18 mwN, BAGE 151, 382; 22. Mai 2003 - 2 AZR 250/02 - zu II 3 der Gründe; 31. Juli 2002 - 10 AZR 513/01 - zu II 3 a der Gründe, BAGE 102, 103; 9. Oktober 1996 - 5 AZR 246/95 - zu 4 der Gründe) oder sie nur darauf überprüft werden kann, ob das Berufungsgericht Auslegungsregeln verletzt, gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen, wesentliche Tatsachen unberücksichtigt gelassen oder eine gebotene Auslegung unterlassen hat (so zB BAG 23. Juni 2016 - 8 AZR 757/14 - Rn. 14; 21. Januar 2014 - 3 AZR 362/11 - Rn. 55; 15. September 2004 - 4 AZR 9/04 - zu I 1 b bb (1) der Gründe, BAGE 112, 50; offengelassen von BAG 17. Oktober 2017 - 9 AZR 80/17 - Rn. 43; 9. Dezember 2015 - 7 AZR 117/14 - Rn. 23, BAGE 153, 365; 10. Dezember 2014 - 10 AZR 63/14 - Rn. 17) , bedarf vorliegend keiner abschließenden Klärung.

    Die Parteien wollen, wenn in einem gerichtlichen Vergleich eine umfassende, sich auf alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis erstreckende Ausgleichsklausel aufgenommen und nicht nur der Rechtsstreit erledigt wird, in der Regel das Arbeitsverhältnis abschließend umfassend bereinigen und alle Ansprüche erledigen (vgl. BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 21, BAGE 151, 382; 22. Oktober 2008 - 10 AZR 617/07 - Rn. 30; 5. April 1973 - 5 AZR 574/72 -) .

  • BAG, 24.02.2016 - 5 AZR 258/14

    Verzichtsklausel - Aufhebungsvertrag - equal pay

    Die Vereinbarung derartiger Klauseln in Aufhebungsverträgen entspricht einer weit verbreiteten Übung im Arbeitsleben (vgl. nur HWK/Gotthardt 6. Aufl. § 305c BGB Rn. 5; Hoefs in Clemens/Kreft/Krause § 305c BGB Rn. 32) und trägt dem Bedürfnis der Parteien Rechnung, mit dem Aufhebungsvertrag - ähnlich wie bei außergerichtlichen und gerichtlichen Vergleichen (zu letzteren BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 21) - ihre Rechtsbeziehungen abschließend zu regeln und umfassend zu bereinigen (vgl. BAG 22. Oktober 2008 - 10 AZR 617/07 - Rn. 30) .

    (1) Vielfach wird - anknüpfend an die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur unangemessenen Benachteiligung einseitiger Ausschlussfristen (BAG 31. August 2005 - 5 AZR 545/04 - zu I 5 b dd der Gründe, BAGE 115, 372) - angenommen, ein einseitiger Verzicht des Arbeitnehmers bzw. dessen Verzicht ohne angemessene Gegenleistung benachteilige ihn unangemessen (etwa BAG 21. Juni 2011 - 9 AZR 203/10 - Rn. 48 ff., BAGE 138, 136; 19. Februar 2014 - 5 AZR 920/12 - Rn. 24; 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 28; ebenso für den Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage: BAG 25. September 2014 - 2 AZR 788/13 - Rn. 22, 24; 24. September 2015 - 2 AZR 347/14 - Rn. 16 ff.) .

    Ist der Anspruch entstanden, bildet er einen Teil des Vermögens des Arbeitnehmers über das er frei verfügen (BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 26; Böhm Anm. AP AÜG § 10 Nr. 53) und auch durch Verzicht zum Erlöschen bringen kann.

    Auch stehen derartige Vereinbarungen nicht im Widerspruch zu dem mit Art. 5 RL 2008/104/EG verfolgten Ziel, sicherzustellen, dass dem Leiharbeitnehmer im laufenden Arbeitsverhältnis zumindest die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen gewährt werden, die für ihn gelten würden, wenn er vom Entleiher für eine vergleichbare Tätigkeit eingestellt worden wäre (vgl. BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 31 ff.) .

  • BAG, 24.05.2017 - 5 AZR 251/16

    Sittenwidrige Arbeitsvergütung - Annahmeverzug - Schadensersatz wegen verfallenen

    Die Beklagte konnte auch angesichts des Wortlauts "sämtliche beiderseitigen Forderungen seien abgegolten" - anders als in Fällen eines bereits zwischen den Parteien bestehenden Streits (vgl. zu einer Ausgleichsklausel im gerichtlichen Vergleich BAG 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 21, BAGE 151, 382 und zu einer Verzichtsklausel im Aufhebungsvertrag BAG 24. Februar 2016 - 5 AZR 258/14 - Rn. 28, BAGE 154, 178)  - nicht davon ausgehen, die Klägerin wolle den Bestand ihrer Rechte verändern und damit auf ihre Ansprüche verzichten.
  • LAG Hamburg, 31.01.2018 - 33 Sa 17/17

    Vertragliche Ausschlussfrist - Vereinbarkeit mit § 3 S. 1 MiLoG und mit § 307

    Wenn die Parteien eines Kündigungsrechtsstreits in einem gerichtlichen Vergleich eine umfassende, sich auf alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung beziehende Ausgleichsklausel und nicht nur eine einfache Rechtstreiterledigungserklärung aufnehmen, wollen sie in der Regel das Arbeitsverhältnis umfassend erledigen und alle Ansprüche bereinigen (vgl. BAG, Urteil vom 27. Mai 2015, 5 AZR 137/14, juris, Rn. 21).

    Eine andere Beurteilung wäre nur geboten, wenn die Parteien entweder die noch abzugeltenden Ansprüche - ohne Einbeziehung einer Urlaubsabgeltung - im Vergleich konkret benannt hätten (so in BAG, Urteil vom 27. Mai 2015, aaO) oder wenn sie auf die Abrechnungsklausel verzichtet hätten (so in der vom Beklagten zitierten Entscheidung des BAG vom 14. Mai 2013, aaO).

  • LAG München, 13.10.2015 - 7 Sa 257/15

    Sozialplanansprüche; Verzicht; negatives Schuldanerkenntnis

    7 Sa 257/15 - 14 ßig als umfassender Anspruchsausschluss in Form eines konstitutiven negativen Schuldanerkenntnisses zu verstehen (vgl. BAG 27.05.2015 - 5 AZR 137/14; 20.04.2010 - 3 AZR 225/08; 24.06.2009 - 10 AZR 707/08 (F)).

    Der beurkundete Vergleichswille wäre wertlos, wenn über den beurkundeten Inhalt hinausgehende Ansprüche Quelle eines neuen Rechtsstreits sein könnten (BAG 27.05.2015 - 5 AZR 137/14; 22.10.2008 - 10 AZR 617/07; 05.04.1973 - 5 AZR 574/72).

    Zu den Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis gehören zudem alle Ansprüche, welche die Arbeitsvertragsparteien aufgrund ihrer durch den Arbeitsvertrag begründeten Rechtsbeziehungen gegeneinander haben, ohne dass es auf die materiell-rechtliche Anspruchsgrundlage ankäme (BAG 27.05.2015 - 5 AZR 137/14; 13.03.2013 - 5 AZR 954/11; 21.01.2010 - 6 AZR 556/07).

  • LAG Rheinland-Pfalz, 06.08.2015 - 5 Sa 55/15

    Arbeitsgerichtlicher Vergleich: Auslegung - Ausgleichsklausel -

    Der beurkundete Vergleichswille wäre wertlos, wenn über den beurkundeten Inhalt hinausgehende Ansprüche Quelle eines neuen Rechtsstreits sein könnten (BAG 27.05.2015 - 5 AZR 137/14 - Rn. 21 mwN; BAG 10.02.2015 - 9 AZR 455/13 - Rn. 28 mwN; LAG Rheinland-Pfalz 09.12.2010 - 10 Sa 464/10 - Rn. 23 mwN, jeweils Juris).
  • LAG Köln, 20.11.2015 - 4 Sa 661/15

    Geltendmachung von Überstundenvergütung nach Abschluss eines Vergleichs mit

    Das Bundesarbeitsgericht hat Ausgleichsklauseln insbesondere in gerichtlichen Vergleichen anders als solche in Ausgleichsquittungen mit der Wirkung eines konstitutiven negativen Schuldanerkenntnisses sogar für unbekannte Ansprüche anerkannt (BAG 27.05.2015 - 5 AZR 137/14; vgl. auch 14.05.2013 - 9 AZR 844/11).
  • LAG Berlin-Brandenburg, 19.05.2016 - 10 Sa 379/16

    Betriebliche Altersversorgung - Generalklausel

    Der beurkundete Vergleichswille wäre wertlos, wenn über den beurkundeten Inhalt hinausgehende Ansprüche Quelle eines neuen Rechtsstreits sein könnten (vgl. BAG, Urteil vom 27. Mai 2015 - 5 AZR 137/14 m.w.N.).
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