Rechtsprechung
   BFH, 01.06.2016 - XI R 17/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,20518
BFH, 01.06.2016 - XI R 17/11 (https://dejure.org/2016,20518)
BFH, Entscheidung vom 01.06.2016 - XI R 17/11 (https://dejure.org/2016,20518)
BFH, Entscheidung vom 01. Juni 2016 - XI R 17/11 (https://dejure.org/2016,20518)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2016,20518) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i. S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG - Voraussetzungen für die Anrufung des Großen Senats des BFH nach § 11 Abs. 2 FGO und § 11 Abs. 4 FGO

  • Bundesfinanzhof

    UStG § 2 Abs 1, UStG § ... 2 Abs 2 Nr 2 S 1, UStG § 2 Abs 2 Nr 2 S 3, UStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 1, UStG § 15 Abs 4, EWGRL 388/77 Art 4 Abs 4 UAbs 1, EWGRL 388/77 Art 4 Abs 4 UAbs 3, EGRL 112/2006 Art 11, GG Art 19 Abs 3, FGO § 11 Abs 2, FGO § 11 Abs 4
    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG - Voraussetzungen für die Anrufung des Großen Senats des BFH nach § 11 Abs. 2 FGO und § 11 Abs. 4 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG - Voraussetzungen für die Anrufung des Großen Senats des BFH nach § 11 Abs. 2 FGO und § 11 Abs. 4 FGO

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 2 Abs 1 UStG, § 2 Abs 2 Nr 2 S 1 UStG, § 2 Abs 2 Nr 2 S 3 UStG, § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 UStG, § 15 Abs 4 UStG 2005
    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG - Voraussetzungen für die Anrufung des Großen Senats des BFH nach § 11 Abs. 2 FGO und § 11 Abs. 4 FGO

  • Betriebs-Berater

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i. S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 S. 1 UStG - Keine Anrufung des Großen Senats des BFH

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding; Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG

  • datenbank.nwb.de

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding; Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    GmbH & Co. KG als Organgesellschaft im Rahmen einer umsatzsteuerrechtlichen Organschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - und die umsatzsteuerliche Organschaft

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 S. 1 UStG

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Vorsteuerabzug einer Führungsholding

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Vorsteuerabzug einer geschäftsleitenden Holding - Organschaft: GmbH & Co. KG als juristische Person i. S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 S. 1 UStG - Keine Anrufung des Großen Senats des BFH

  • pwc.de (Kurzinformation)

    GmbH & Co. KG: Vorsteuerabzug und Organschaft

Papierfundstellen

  • ZIP 2016, 1577
  • BB 2016, 2144
  • NZG 2016, 1110
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (16)

  • FG Baden-Württemberg, 07.11.2019 - 1 K 1952/18

    Umsatzsteuerliche Organschaft - Personengesellschaft als Organgesellschaft -

    Leistungsbezüge der Organgesellschaft von Dritten werden dem Organträger gleichfalls zugerechnet und berechtigen diesen zum Vorsteuerabzug (BFH-Urteil vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 582, Rz 38; EuGH-Urteil vom 17. September 2014 C-7/13, Skandia of America (USA), HFR 2014, 1031, Rz 28 und 29).

    Nach insoweit übereinstimmender Auffassung der beiden Umsatzsteuersenate des BFH kann jedenfalls eine GmbH & Co. KG -wie vorliegend- entweder durch teleologische Extension oder durch richtlinienkonforme Auslegung ebenfalls unter das Tatbestandsmerkmal "juristische Person" i.S. des § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG subsumiert werden (BFH-Urteile vom 2. Dezember 2015 V R 25/13, BFHE 251, 534, BStBl II 2017, 547, Rz 36 ff.; vom 19. Januar 2016 XI R 38/12, BFHE 252, 516, BStBl II 2017, 567, Rz 77 ff.; vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581, Rz 56 ff.).

    Insoweit bestehen weder im Allgemeinen (BFH-Urteile vom 19. Januar 2016 XI R 38/12, BFHE 252, 516, BStBl II 2017, 567, Rz 67 ff.; vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581, Rz 46 ff.) noch im Streitfall Anhaltspunkte.

    Die KG hat nach der Abgabe der Umsatzsteuererklärung für das Jahr 2010 am 28. August 2011 -und damit weit vor den Vorlagen des XI. Senats des BFH an den EuGH (siehe Beschlüsse vom 11. Dezember 2013 XI R 17/11, BFHE 244, 79, BStBl II 2014, 417 und XI R 38/12, BFHE 244, 94, BStBl II 2014, 428)- durch ihr Verhalten keinen Anhalt geliefert, demzufolge das FA bei objektiver Beurteilung darauf vertrauen durfte, nicht mehr in Anspruch genommen zu werden.

    Der V. Senat des BFH hat erstmals mit Urteil vom 2. Dezember 2015 V R 25/13 (BFHE 251, 534, BStBl II 2017, 547; dazu Pressemitteilung des BFH Nr. 4/16 vom 28. Januar 2016) die Vorgaben des EuGH auf das nationale Recht angewendet, noch bevor der vorlegende XI. Senat am 19. Januar und 1. Juni 2016 seine Nachfolgeentscheidungen getroffen hat (vgl. BFH-Urteile vom 19. Januar 2016 XI R 38/12, BFHE 252, 516, BStBl II 2017, 567; vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581).

    Dieser hat bisher offen gelassen, ob er dem Einstimmigkeitsprinzip als weitere Voraussetzung des V. Senats für die Anerkennung einer Organschaft mit einer Personengesellschaft als Organgesellschaft folgen könnte (BFH-Urteile vom 19. Januar 2016 XI R 38/12, BFHE 252, 516, BStBl II 2017, 567, Rz 94; vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581, Rz 73).

  • FG Berlin-Brandenburg, 21.11.2019 - 5 K 5044/19

    Umsatzsteuer-Vorauszahlung einschließlich Verspätungszuschlag Dezember 2017

    Die PD GmbH & Co. KG war im Streitzeitraum weder eine juristische Person i. S. d. deutschen Organschaftsregelung (vgl. EuGH, Urteil vom 16. Juli 2015 - C-108/14 und C-109/14, Larentia + Minerva, BStBl. II 2017, 604, Rn. 37; BFH, Beschluss vom 11. Dezember 2013 - XI R 17/11, BStBl. II 2014, 417, Rn. 58 m.w.N.), noch war sie eine der juristischen Person gleichgestellte Personengesellschaft im o.g. Sinne, da an ihr neben dem Organträger nicht ausschließlich Personen beteiligt waren, die in das Unternehmen des Organträgers finanziell eingegliedert waren.

    Der ebenfalls für Umsatzsteuer zuständige XI. Senat des BFH hat bislang offen gelassen, ob er der vorgenannten Rechtsprechung des V. Senats folgen will (vgl. BFH, Urteil vom 1. Juni 2016 - XI R 17/11, BStBl. II 2017, 581).

    Denn eine GmbH & Co. KG  kann nach Auffassung des V. und XI. Senats des BFH, der sich der erkennende Senat anschließt, entweder durch richtlinienkonforme Auslegung oder teleologische Extension grundsätzlich ebenfalls unter das Tatbestandsmerkmal "juristische Person" i. S. d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG subsummiert werden (vgl. BFH, Urteil vom 2. Dezember 2015 - V R 25/13, BStBl. II 2017, 547; BFH, Urteil vom 1. Juni 2016 - XI R 17/11, BStBl. II 2017, 581).

    Der XI. Senat des BFH (vgl. Urteil vom 1. Juni 2016 - XI R 17/11, BStBl. II 2017, 581) hat die Vorgaben des EuGH in der Rs. Larentia + Minerva (Leitsatz 2) für seine Entscheidung uneingeschränkt als bindend angesehen.

  • BFH, 26.06.2019 - XI R 3/17

    Übertragung des Betriebsgrundstücks auf die bisherige Organgesellschaft im Rahmen

    b) Der Senat lässt mangels Entscheidungserheblichkeit offen, ob er dieser Begründung folgen könnte (vgl. dazu BFH-Urteile vom 19.01.2016 - XI R 38/12, BFHE 252, 516, BStBl II 2017, 567; vom 01.06.2016 - XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581).
  • FG Berlin-Brandenburg, 13.06.2018 - 7 K 7227/15

    Umsatzsteuer 2011, 2012; Ablehnung der Veranlagungen zur Umsatzsteuer 2013;

    81 Eine Holdinggesellschaft, welche mit entgeltlichen Leistungen an ihre sämtlichen Tochtergesellschaften an deren Verwaltung teilnimmt, kann den Vorsteuerabzug aus sämtlichen Eingangsleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Verwaltung der Tochtergesellschaften geltend machen (vgl. BFH, Urteil vom 01.06.2016 XI R 17/11, BStBl II 2017, 581, II. 1. b), c) der Gründe; EuGH, Urteil vom 16.07.2015C-108/14, C-109/14 - Larentia + Minerva und Marenave, MwStR 2015, 583).
  • BFH, 18.09.2019 - XI R 39/17

    Umsatzsteuerrechtliche Organschaft zwischen einem Rechtsanwalt und einer

    b) Die von der GmbH als Organgesellschaft gegenüber Dritten ausgeführten Umsätze sind allerdings dem Kläger als Organträger ebenso zuzurechnen wie die Leistungsbezüge der GmbH von Dritten (vgl. allgemein z.B. Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union Skandia America (USA) vom 17.09.2014 - C-7/13, EU:C:2014:2225, HFR 2014, 1031, Rz 29; BFH-Urteile vom 13.05.2009 - XI R 84/07, BFHE 225, 282, BStBl II 2009, 868, unter II.3.a, Rz 24; vom 01.06.2016 - XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581, Rz 38).
  • FG Berlin-Brandenburg, 21.06.2017 - 7 K 7096/15

    Abweichende Zurechnung von Umsätzen unter Missbrauchsgesichtspunkten -

    b) Der XI. Senat (Urteile vom 19.01.2016 XI R 38/12, BStBl II 2017, 567; und vom 01.06.2016 XI R 17/11, BStBl II 2017, 577) hat dagegen offengelassen, ob am Eingliederungserfordernis festzuhalten ist, jedoch § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG dahingehend unionsrechtskonform ausgelegt, dass der Begriff "juristische Person" (jedenfalls) auch eine GmbH & Co. KG umfasst.
  • FG Berlin-Brandenburg, 11.11.2019 - 7 V 7180/19

    Entgeltliche Hingabe von Darlehen an Tochtergesellschaften und

    aa) Eine Holdinggesellschaft, welche mit entgeltlichen Leistungen an ihre sämtlichen Tochtergesellschaften an deren Verwaltung teilnimmt, kann den Vorsteuerabzug aus sämtlichen Eingangsleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Verwaltung der Tochtergesellschaften geltend machen (vgl. EuGH, Urteil vom 16.07.2015 - C-108/14, C-109/14 - Larentia + Minerva und Marenave, MwStR 2015, 583; BFH, Urteil vom 01.06.2016 - XI R 17/11, BStBl. II 2017, 581, II. 1. b), c) der Gründe; Senatsurteil vom 13.06.2018 - 7 K 7227/15, EFG 2018, 1300 , III. 3. b) der Gründe, Revision anhängig unter dem Az. XI R 24/18).

    Die vom Antragsgegner zitierten Urteile des BFH vom 06.04.2016 - V R 6/14 (BStBl. II 2017, 577) und vom 01.06.2016 - XI R 17/11 (BStBl. II 2017, 581) lassen im Übrigen offen, wann im Zusammenhang mit der Erbringung von Dienstleistungen durch eine Holding an Beteiligungsgesellschaften eine missbräuchliche Gestaltung vorliegt.

    Die Entscheidung vom 01.06.2016 - XI R 17/11 (BStBl. II 2017, 581) verneint für den von ihm entschiedenen Streitfall das Vorliegen eines Missbrauchs unter Hinweis auf die Erbringung von Dienstleistungen durch die dortige Klägerin an ihre Tochtergesellschaften, ohne einen detaillierten Kriterienkatalog für einen Missbrauch bei konzerninternen Dienstleistungen aufzustellen.

  • FG Niedersachsen, 19.04.2018 - 5 K 285/16

    Vorsteuerabzug einer Funktionsholding

    Ähnlich verhält es sich mit dem Sachverhalt der Folgeentscheidung des BFH (Urteil vom 1. Juni 2016 XI R 17/11, BStBl. II 2017, 581) zum EuGH Urteil "Larentia + Minerva".
  • FG Rheinland-Pfalz, 08.12.2016 - 6 K 2485/13

    GmbH & Co. KG keine Organgesellschaft - Auswirkungen eines Gesamtplans bei

    Der XI. Senat des BFH hat mit Urteilen vom 19. Januar 2016 - XI R 38/12 (BFHE 252, 516) und vom 01.06.2016 - XI R 17/11 hingegen entschieden, dass eine GmbH & Co KG generell Organgesellschaft gem. § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG sein könne.
  • BFH, 23.07.2019 - XI B 29/19

    Überhöhtes Entgelt als umsatzsteuerrechtliche Bemessungsgrundlage; kein

    Die Höhe des Entgelts spricht für sich genommen nicht für das Vorliegen eines Missbrauchs (vgl. BFH-Urteil vom 01.06.2016 - XI R 17/11, BFHE 254, 164, BStBl II 2017, 581, Rz 36).
  • FG Berlin-Brandenburg, 27.06.2019 - 5 V 5119/19

    Aussetzung der Vollziehung: Personengesellschaft als umsatzsteuerrechtliche

  • BFH, 24.07.2017 - XI B 25/17

    Finanzielle Eingliederung bei nur mittelbarer Beteiligung; maßgeblicher Zeitpunkt

  • FG Münster, 13.06.2017 - 15 K 2617/13

    Zu den Voraussetzungen einer mehrstufigen Organschaft (hier: Umsatzsteuer)

  • LSG Sachsen, 19.03.2020 - L 3 AL 103/16

    Kein Anspruch auf Vergütung eines privaten Arbeitsvermittlers aus einem

  • FG Münster, 07.04.2020 - 15 K 3019/17
  • FG München, 01.12.2016 - 14 K 1350/14

    Festsetzungsverjährung, Festsetzungsfrist, Unionsrechtswidrigkeit,

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht