Rechtsprechung
   BFH, 03.11.1976 - VIII R 170/74   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Einrichtung von Sparkonto - Eltern - Elterliche Vermögenssorge - Übertragung von Kapitalvermögen auf Kinder - Vorbehalt der Eltern - Wirtschaftliche Zurechnung

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)

    Einkommensteuerrechtliche Zurechnung der von den Eltern im Namen ihrer minderjährigen Kinder errichteten Wertpapierdepotkonten und der Wertpapiererträge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    EStG § 20 Abs. 1 Nr. 4; StAnpG § 11 Nr. 4

Papierfundstellen

  • BFHE 120, 393
  • NJW 1977, 695
  • DB 1977, 334
  • BStBl II 1977, 206



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BFH, 24.04.1990 - VIII R 170/83

    Eigene Einkünfte aus geschenktem Sparguthaben bezieht minderjähriges Kind, in

    Die Zinsen aus dem Sparbuch seien in Übereinstimmung mit den BFH-Urteilen vom 3. November 1976 VIII R 137/74 (BFHE 120, 391, BStBl II 1977, 205) und VIII R 170/74 (BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206) nicht dem Kläger, sondern der Tochter zuzurechnen.

    Richten die Eltern zwar ein Sparkonto auf den Namen eines Kindes ein, verwalten dieses Vermögen aber nicht entsprechend den bürgerlich-rechtlichen Vorschriften über die elterliche Vermögenssorge, sondern wie eigenes Vermögen, so sind die Zinsen den Eltern zuzurechnen (Urteil in BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206).

  • BFH, 20.04.2006 - VIII B 33/05

    Sitzungsniederschrift, Verstoß gegen den Inhalt der Akten

    Bereits das FA hatte in der Einspruchsentscheidung unter Hinweis auf die Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206; ferner vom 24. April 1990 VIII R 170/83, BFHE 160, 256, BStBl II 1990, 539) eine Zurechnung bei den Eltern bei wie eigenes Vermögen verwaltetem Kindesvermögen angenommen.
  • BFH, 27.09.1988 - VIII R 193/83

    Sachherrschaft, die ausschließlich oder ganz überwiegend nur im Interesse eines

    Wirtschaftliches Eigentum bedeutet, daß der andere über den Gegenstand wie über eigenes Vermögen verfügt (vgl. BFH-Urteil vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206).
  • BFH, 10.08.1988 - IX R 220/84

    Werbungskosten - Darlehn

    Die Schuldzinsen sind nach der bisherigen Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 3. November 1976 VIII R 137/74, BFHE 120, 391, BStBl II 1977, 205, und VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206) wirksam abgeflossen, wenn sie auf zugunsten der Kinder eingerichtete Sparbücher geleistet und entsprechend den bürgerlich-rechtlichen Vorschriften über die elterliche Vermögenssorge verwaltet werden.
  • BFH, 23.01.2007 - VIII B 134/05

    Grundsätzliche Bedeutung; Zurechnung von Kapitalvermögen

    Wenn die Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) lediglich rügen, "es gehe in erster Linie um die Frage, wann die tatsächliche Mittelverwaltung von Vermögen von Kindern durch Eltern steuerrechtlich den Kindern zuzurechnen ist", reicht das für die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung nicht aus, zumal sich der BFH --wie vom Finanzgericht (FG) zutreffend erkannt-- bereits in mehreren Entscheidungen mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob und unter welchen Voraussetzungen Einnahmen aus Kapitalanlagen, die Eltern ihren Kindern überlassen haben, den Kindern, nicht aber den Eltern zuzurechnen sind (vgl. BFH-Urteile vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206; vom 24. April 1990 VIII R 170/83, BFHE 160, 256, BStBl II 1990, 539; vom 30. März 1999 VIII R 19/98, BFH/NV 1999, 1325; BFH-Beschluss vom 13. März 2002 VII B 42/01, BFH/NV 2002, 896).
  • BFH, 25.06.1981 - IV R 61/78

    Zur Frage der Mitunternehmerschaft von stillen Gesellschaftern

    Verträge zwischen Eltern und Kindern, die diesen eigene Vermögensrechte einräumen, werden nur dann verwirklicht, wenn die Eltern die Vermögensrechte der Kinder achten; verfügen sie hierüber wie über eigenes Vermögen, so ist anzunehmen, daß der Vertrag nicht ernsthaft gewollt war (BFH-Urteil vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206).
  • BFH, 08.03.1994 - IX R 37/90

    Übertragung eines Mietwohngrundstücks auf minderjährige Kinder

    Für die einkommensteuerrechtliche Beurteilung ist aber maßgebend, ob die Söhne die Vermieterstellung des Klägers tatsächlich vollständig übernommen haben (vgl. Senatsurteil vom 14. März 1989 IX R 107/85, BFH/NV 1989, 694; zur Erzielung von Einkünften aus Kapitalvermögen aus minderjährigen Kindern geschenktem Sparguthaben vgl. BFH-Urteile vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206, und vom 24. April 1990 VIII R 170/83, BFHE 160, 256, BStBl II 1990, 539).
  • BFH, 08.03.1977 - VIII R 180/74

    Vorweggenommene Erbfolge - Schenkweise Übertragung eines Grundstücks - Vorbehalt

    Nach ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 392, BStBl II 1977, 206) müssen bei Zuwendungen zwischen nahen Angehörigen die vereinbarten Bedingungen eingehalten werden, andernfalls die verabredete Rechtsänderung als nicht eingetreten anzusehen ist.
  • BFH, 23.01.2007 - VIII B 174/05

    NZB: Zurechnung von Kapitalvermögen, Beiladung

    Denn mit dieser Problematik hat sich der BFH bereits in mehreren Entscheidungen auseinandergesetzt (vgl. BFH-Urteile vom 3. November 1976 VIII R 170/74, BFHE 120, 393, BStBl II 1977, 206; vom 24. April 1990 VIII R 170/83, BFHE 160, 256, BStBl II 1990, 539; vom 30. März 1999 VIII R 19/98, BFH/NV 1999, 1325; BFH-Beschluss vom 13. März 2002 VII B 42/01, BFH/NV 2002, 896).
  • FG Nürnberg, 19.01.2006 - VII 338/01

    Zurechnung von Zinsen aus einem Wertpapierdepot in Österreich

    Abreden, die nicht Teil dieser Kontoeröffnungsvereinbarungen sind, vielmehr ausschließlich in der Sphäre des Bankkunden liegen, sind zivilrechtlich und auch steuerrechtlich grundsätzlich unbeachtlich (vgl. BFH-Urteile vom 03.11.1976 VIII R 170/74, BStBl II 1977, 206 ; vom 23.04.1980 VIII R 156/75, BStBl II 1980, 643 ; vom 24.04.1990 VIII R 170/83, BStBl II 1990, 539 ).
  • FG Niedersachsen, 04.10.2005 - 13 K 31/03

    Besteuerung ausländischer Kapitaleinkünfte - Anforderungen an Treuhandverhältnis

  • FG Münster, 28.09.2001 - 11 K 908/00

    Gewinnausschüttungen einer GmbH - Zurechnung als Einkünfte aus Kapitalvermögen

  • FG Rheinland-Pfalz, 13.02.1998 - 3 K 2494/94

    Zurechnung von Erträgen aus Kapitalvermögen; Errichtung und Verwaltung von

  • FG Thüringen, 12.04.2000 - III 739/98

    Zinserträge als Betriebseinnahmen oder als Einkünfte aus Kapitalvermögen;

  • FG Niedersachsen, 12.06.2003 - 11 K 188/98

    Anforderungen an den Nachweis steuermindernder Aufwendungen und eines

  • BFH, 17.07.1989 - IV R 84/87

    Ansehen eines Dritten als landwirtschaflichen Unternehmer bei Übertragung der

  • FG Hamburg, 19.11.1998 - VI 208/97

    Einrichtung eines Sparbuchs und eines Wertpapierdepots auf den Namen eines

  • FG Niedersachsen, 05.03.1997 - IX 325/92

    Anrechnung von Einnahmen aus Kapitalvermögen; Auskunftsersuchen des Finanzamtes

  • FG Thüringen, 12.04.2000 - III 768/98

    Einordnung von Zinserträgen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder

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