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   BFH, 04.02.1958 - I 326/56 U   

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https://dejure.org/1958,517
BFH, 04.02.1958 - I 326/56 U (https://dejure.org/1958,517)
BFH, Entscheidung vom 04.02.1958 - I 326/56 U (https://dejure.org/1958,517)
BFH, Entscheidung vom 04. Februar 1958 - I 326/56 U (https://dejure.org/1958,517)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit einer Rückstellung bei Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters auf Grundlage des § 89b des Handelsgesetzbuchs (HGB) nach Lösung des Vertrags - Passivierbarkeit von Mehrsteuern zu Lasten eines mit den nachgeforderten Steuern nicht im Zusammenhang stehenden ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 66, 285
  • DB 1958, 295
  • BStBl III 1958, 110
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 01.03.1960 - I 141/59 U

    Unzulässigkeit der Bildung von Rückstellungen wegen des Ausgleichsanspruchs eines

    Das Finanzgericht wies die Berufung unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Bundesfinanzhofs I 326/56 U vom 4. Februar 1958 (BStBl 1958 III S. 110, Slg. Bd. 66 S. 285) und die in den "Entscheidungen der Finanzgerichte" 1958 S. 87 veröffentlichte Entscheidung als unbegründet zurück.

    Der Senat hat zu der streitigen Rechtsfrage außer in der vom Finanzgericht angeführten Entscheidung I 326/56 U a.a.O. auch in der im BStBl nicht veröffentlichten Entscheidung I 129/58 vom 21. April 1959 (Steuerrechtsprechung in Karteiform, Rechtsspruch 190 zu § 5 des Einkommensteuergesetzes; "Der Betrieb" 1958 S. 813) Stellung genommen.

    Inzwischen ist der IV. Senat im Urteil IV 118/59 S vom 22. Oktober 1959 (Slg. Bd. 70 S. 52) in der rechtlichen Würdigung des Ausgleichsanspruchs aus § 89 b HGB der Entscheidung I 326/56 U a.a.O. beigetreten.

    erstrebten Gleichbehandlung der Pensionsanwartschaften von Arbeitnehmern und der Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern nach § 89 b HGB wird auf die Urteile des Bundesfinanzhofs I 326/56 U und I 129/58 a.a.O. Bezug genommen, in denen schon auf den grundsätzlichen Unterschied hingewiesen ist, der darin besteht, daß Pensionszahlungen an Arbeitnehmer nachträglicher Lohn für früher geleistete Arbeit sind, während Ausgleichszahlungen nach § 89 b HGB gerade keine Nachzahlungen auf die laufende Provision sind, sondern ein Gegenwert für Gewinnchancen, die dem Geschäftsherrn bei einem Ausscheiden des Vertreters verbleiben.

  • BFH, 24.06.1969 - I R 15/68

    Unternehmer - Ausgleich - Pflicht zur Zahlung - Beendigung des

    Der Senat hält an der Auffassung fest, daß der Unternehmer für die Pflicht zur Zahlung eines Ausgleichs an den Handelsvertreter nach § 89b HGB vor Beendigung des Vertragsverhältnisses keine Rückstellung bilden darf (BFH-Urteile I 141/59 U vom 1. März 1960, BFH 70, 556, BStBl III 1960, 208; I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BFH 66, 285, BStBl III 1958, 110).
  • BFH, 31.05.1972 - IV R 44/69

    Keine Anwendung des § 24 Ziff. 1 Buchst. c EStG auf Zahlungen von

    Die Bestätigungen ergeben auch nicht, daß sie die nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BFH 66, 285, BStBl III 1958, 110) erforderlich gewesene Aktivierung einer Ausgleichsleistung vorgenommen hätten.

    Zieht man in Betracht, daß der Anspruch eines Handelsvertreters aus § 89b HGB einen Ausgleich für die Vorteile des Geschäftsherrn darstellen soll, die dieser aus der bisherigen Tätigkeit des Handelsvertreters zieht, und daß der Geschäftsherr deshalb eine geleistete Ausgleichszahlung aktivieren muß (vgl. BFH-Urteil I 326/56 U, a. a. O.), dann bedeutet die Tatsache, daß ein Geschäftsherr, der keine Ausgleichszahlung geleistet hat, und auch keine entsprechende Aktivierung vorgenommen hat, einen solchen Vorteil und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen aus der ehemaligen Tätigkeit des Handelsvertreters für sich nicht anerkennt.

  • BGH, 11.07.1966 - II ZR 134/65

    Frist zur Anfechtung bei Stimmrechtsmissbrauch in Gesellschafterbeschlüssen einer

    Der Bundesfinanzhof meint (Urteil vom 4. Februar 1958 - I 326/56 U -, BStBl III S. 110 f), vor Beendigung des Vertragsverhältnisses könne der Unternehmer für Ausgleichsansprüche seiner Handelsvertreter keine Rückstellung mit gewinnmindernder Wirkung vornehmen, da die Schuld erst nach Beendigung des Vertragsverhältnisses entstehe und dies von mehreren Voraussetzungen abhänge, deren Eintritt noch dazu ungewiß sei.
  • BFH, 28.05.1997 - VIII R 59/95

    Anforderungen an die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten

    Die zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen künftig zu leistenden Zahlungen könnten zu den Herstellungskosten der Arzneimittel gehören, weil sie im Zusammenhang mit dem Antrag auf Nachzulassung der Arzneimittel angefallen sind und die Nachzulassung die Arzneimittel zu einer Ware mit anderer Verkehrsfähigkeit macht (vgl. etwa Adler/Düring/Schmaltz, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 5. Aufl., § 255 HGB Rdnr. 181, m. w. N.); die Klägerin durfte dann bereits aus diesem Grunde keine Rückstellung bilden (BFH-Urteile vom 4. Februar 1958 I 326/56 U, BFHE 66, 285, BStBl III 1958, 110, 112; vom 1. April 1981 I R 27/79, BFHE 133, 386, BStBl II 1981, 660, unter III. 4. b der Gründe; vom 30. Januar 1990 VIII R 183/85, BFH/NV 1990, 504; zum Streitstand vgl. u. a. Lambrecht in Kirchhof/Söhn, Einkommensteuergesetz, § 5 Rdnr. D 65, und Schmidt/ Weber-Grellet, a.a.O., § 5 Rz. 369).
  • BFH, 22.11.1968 - VI B 87/68

    Ernsthafte Zweifel bezüglich einer von obersten Bundesgerichten unterschiedlich

    Zur Begründung bringt das FA vor: Der Bundesfinanzhof (BFH) habe schon mehrfach die ertragsteuerliche Berücksichtigung von Rückstellungen für künftige Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern abgelehnt (vgl. Urteile I 326/56 U vom 4. Februar 1958, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 66 S. 285 - BFH 66, 285 -, BStBl III 1958, 110, und I 141/59 U vom 1. März 1960, BFH 70, 556, BStBl III 1960, 208).

    Der BFH hat zwar in ständiger Rechtsprechung (Urteile I 326/56 U und I 141/59 U, a.a.O.) eine Rückstellung für den Ausgleichsanspruch der Handelsvertreter nach § 89 b HGB vor Beendigung des Vertragsverhältnisses verneint.

  • BFH, 26.03.1969 - I R 141/66

    Zur Entstehung und dem Zeitpunkt der steuerlichen Aktivierung von

    Vor diesem Zeitpunkt ist zu ungewiß, ob die einzelnen Voraussetzungen des Ausgleichsanspruchs erfüllt sein werden (vgl. BFH-Urteil I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BFH 66, 285, BStBl III 1958, 110).
  • BFH, 26.05.1971 - IV R 58/70

    Handelsvertreter - Ausgleich - Verpflichtung zur Zahlung - Beendigung des

    Der I. Senat des BFH hat in ständiger Rechtsprechung (vgl. u. a. Urteile I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BFH 66, 285, BStBl III 1958, 110; I 141/59 U vom 1. März 1960, BFH 70, 556, BStBl III 1960, 208 und I R 15/68, a. a. O.) entschieden, daß der Unternehmer für die Verpflichtung zur Zahlung des Ausgleichs an den Handelsvertreter nach § 89b HGB vor Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem Handelsvertreter steuerlich keine Rückstellung bilden darf.
  • BFH, 17.03.1959 - I 207/58 U

    Behandlung der Verpflichtung zur Bierabnahme durch Darlehensnehmer in der Bilanz

    Es darf durch seine Auflösung in einzelne Wirtschaftsgüter kein fehlerhaftes wirtschaftliches Ergebnis errechnet werden (siehe Entscheidungen des Bundesfinanzhofs I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BStBl 1958 III S. 110, Slg. Bd. 66 S. 285, I 290/56 U vom 13. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 331, Slg. Bd. 67 S. 154, und IV 222/56 U vom 22. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 333, Slg. Bd. 67 S. 160; siehe auch hinsichtlich der Einheitsbewertung die Entscheidungen des Reichsfinanzhofs III A 398/31 vom 4. Februar 1932, RStBl 1932 S. 387, Mrozek-Kartei, Reichsbewertungsgesetz 1931 § 55 Abs. 1 Rechtsspruch 1, und III 33/38 vom 23. Juni 1938, RStBl 1938 S. 747, Mrozek-Kartei, Durchführungsbestimmungen 1935 zum Reichsbewertungsgesetz § 33 Abs. 2 Rechtsspruch 2).
  • BFH, 19.07.1966 - I 235/63

    Einkommensteuerrechtliche Behandlung einer Ausgleichszahlung nach § 89 b

    Demgegenüber läßt auch die Rechtsprechung des Senats zur Frage der Bildung einer Rückstellung durch den vertretenen Unternehmer für die nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zu leistende Ausgleichszahlung (vgl. Urteile des Senats I 326/56 U vom 4. Februar 1958, BFH 66, 285, BStBl III 1958, 110; I 129/58 vom 21. April 1959, StRK, Einkommensteuergesetz, § 5, Rechtsspruch 190; I 141/59 U vom 1. März 1960, BFH 70, 556, BStBl III 1960, 208) keine Schlüsse auf die steuerrechtliche Behandlung des Ausgleichsanspruchs beim Empfänger zu.
  • BFH, 22.10.1959 - IV 118/59 S

    Ausgleichszahlung an einen Handelsvertreter als Veräußerungsgewinn -

  • BFH, 07.11.1968 - IV B 47/68

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung eines Gewinnfeststellungsbescheids

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