Rechtsprechung
   BFH, 07.07.2004 - II R 3/02   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2004,2231
BFH, 07.07.2004 - II R 3/02 (https://dejure.org/2004,2231)
BFH, Entscheidung vom 07.07.2004 - II R 3/02 (https://dejure.org/2004,2231)
BFH, Entscheidung vom 07. Juli 2004 - II R 3/02 (https://dejure.org/2004,2231)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    PGH-VO § 3, § 4, § 6 Abs. 1; GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 3; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 14; AO 1977 § 163, § 227

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    PGH-VO § 3, § 4, § 6 Abs. 1; GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 3; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 14; AO 1977 § 163, § 227

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Grunderwerbsteuerpflicht bei Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine e.G.; Auswirkungen von Rechtsträgerwechsel auf Grunderwerbsteuerpflicht; AUswirkungen der Grunderwerbsteuerpflicht auf Eigentumsgarantie; Voraussetzungen einer abweichenden Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen; Berechnung des Wertes eines Grundstücks

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 206, 374
  • BB 2004, 1950 (Ls.)
  • BStBl II 2004, 1006
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BVerfG, 24.03.2015 - 1 BvR 2880/11

    Unterschiedliche grunderwerbsteuerliche Behandlung von amtlicher und freiwilliger

    a) Die Grunderwerbsteuer ist eine Rechtsverkehrsteuer (vgl. BFH, Beschluss vom 26. Januar 2000 - II B 108/98 -, BFH/NV 2000, S. 1136 ; BFHE 206, 374 ; BFH, Urteil vom 9. April 2008 - II R 32/06 -, DStRE 2008, S. 1152 ; Fischer, in: Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 17. Aufl. 2011, Vorbemerkungen Rn. 131 und 135 f.; Desens, in: Festschrift für Paul Kirchhof zum 70. Geburtstag, Bd. 2, 2013, S. 2069 ).

    Gemessen an dem hier anzulegenden, großzügigen Maßstab liegt ein tragfähiger Sachgrund für die grunderwerbsteuerliche Ungleichbehandlung jedenfalls darin, dass der die Grunderwerbsteuer auslösende Wechsel in der Eigentumszuordnung (vgl. BFHE 206, 374 m.w.N.) bei der freiwilligen Umlegung auf einer privatautonomen Entscheidung des Grundstückseigentümers beruht, während er bei der amtlichen Umlegung auch gegen den Willen des Eigentümers durchgesetzt werden kann.

  • BFH, 09.04.2008 - II R 32/06

    Verfassungsmäßigkeit der grunderwerbsteuerrechtlichen Erfassung von übertragenden

    Damit bewirkt die Verschmelzung als übertragende Umwandlung einen Rechtsträgerwechsel hinsichtlich der dem übertragenden Rechtsträger zuzurechnenden Grundstücke (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 1. April 1981 II R 87/78, BFHE 133, 97, BStBl II 1981, 488; vom 29. September 2005 II R 23/04, BFHE 210, 531, BStBl II 2006, 137; BFH-Beschlüsse vom 4. Dezember 1996 II B 116/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661; vom 20. Dezember 2000 II B 53/00, BFH/NV 2001, 817; vom 19. August 2004 II B 60/03, BFH/NV 2005, 69, und vom 7. September 2007 II B 5/07, BFH/NV 2007, 2351; zur Verschmelzung eingetragener Genossenschaften vgl. BFH-Urteil vom 16. Februar 1994 II R 125/90, BFHE 174, 185, BStBl II 1994, 866; zur übertragenden Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine eingetragene Genossenschaft vgl. BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; BFH-Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136).

    b) Als Rechtsverkehrsteuer erfasst die Grunderwerbsteuer Änderungen der Eigentumszuordnung von inländischen Grundstücken auch insoweit, als diese nicht Teil eines Leistungsaustausches "Grundstück gegen Entgelt" sind (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 13. Juni 1983 1 BvR 801/82, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1983, 532; BFH-Entscheidungen vom 1. März 2000 II R 53/98, BFHE 191, 416, BStBl II 2000, 357; in BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; vom 29. August 2007 II B 108/06, BFH/NV 2007, 2350; in BFH/NV 2007, 2351).

    Diese zivilrechtlichen Unterschiede beider Umwandlungsarten rechtfertigen ihre grunderwerbsteuerlich unterschiedliche Behandlung (BFH-Urteil in BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136; in BFH/NV 2001, 817; in BFH/NV 2007, 2351).

  • BFH, 07.09.2007 - II B 5/07

    GrESt: Konzern, Verschmelzung

    Der BFH hat mit Urteil vom 29. September 2005 II R 23/04 (BFHE 210, 531, BStBl II 2006, 137) seine Rechtsprechung bestätigt, dass ein Erwerbsvorgang gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG vorliegt, wenn bei Umwandlungen kraft Gesetzes ein Eigentumsübergang an Grundstücken eintritt (ebenso BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFH/NV 2004, 1439, und BFH-Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136, zur übertragenden Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine eingetragene Genossenschaft; BFH-Urteil vom 16. Februar 1994 II R 125/90, BFHE 174, 185, BStBl II 1994, 866, zur Verschmelzung von Genossenschaften).

    Die unterschiedliche grunderwerbsteuerrechtliche Behandlung von Umwandlungsvorgängen, die zu einem Rechtsträgerwechsel führen, einerseits und des bloßen Formwechsels andererseits ist mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) vereinbar, wie der BFH bereits wiederholt entschieden hat (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 1439; BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136, und vom 20. Dezember 2000 II B 53/00, BFH/NV 2001, 817).

  • BFH, 31.05.2006 - II R 32/04

    Sog. Ost-West-Betriebe; Aufteilung des EW des BV

    Überdies ist dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum eröffnet, um in der Sondersituation der Wiedervereinigung das Ziel der Rechtseinheit zwischen alten und neuen Bundesländern zu verwirklichen (BVerfG-Beschlüsse vom 19. Dezember 1991 2 BvR 1519/90, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Einkommensteuergesetz 1990, Allg., Rechtsspruch 100; vom 24. September 1997 1 BvR 647/91, Zeitschrift für Vermögens- und Immobilienrecht --VIZ-- 1998, 101; vgl. auch BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006, m.w.N.).
  • BFH, 29.08.2007 - II B 108/06

    GrESt: Differenzierung zwischen formwechselnder Umwandlung und übertragender

    Es fehlt insbesondere jede Auseinandersetzung mit den Gründen, die nach der Rechtsprechung des BFH (Entscheidungen vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136; vom 4. Dezember 1996 II B 116/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661) einen Verstoß der unterschiedlichen grunderwerbsteuerrechtlichen Behandlung eines Grundstücksübergangs aufgrund einer formwechselnden Umwandlung einerseits und der übertragenden Umwandlung andererseits gegen den Gleichheitssatz ausschließen.
  • BFH, 04.08.2004 - II R 33/03

    GrESt: Bemessungsgrundlage bei Umwandlung einer PGH in eG

    Wegen der Notwendigkeit eines Billigkeitserlasses der gegen die Klägerin festgesetzten Grunderwerbsteuer wird auf das BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02 (BFH/NV 2004, 1439) verwiesen.
  • FG Baden-Württemberg, 21.09.2004 - 11 K 258/02

    Von einem Grenzgänger zur Schweiz allein getragene Beiträge zur

    Diese Erwägungen lassen nach Ansicht des Gerichts unter Zugrundelegung der von § 102 FGO gezogenen Grenze (s.o.) Ermessensfehler nicht erkennen, da der allgemeine Gleichheitssatz nur verletzt ist, wenn sich ein sachlich einleuchtender Grund für die gesetzliche Differenzierung nicht finden lässt oder eine Gruppe von Normadressaten oder Normbetroffenen im Vergleich zu einer anderen anders behandelt wird, obwohl zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht bestehen, dass sich die unterschiedliche Belastung rechtfertigen lässt (vgl. BFH-Urteil vom 07.07.2004 II R 3/02, BFH/NV 2004, 1439 m.w.N.) .
  • FG Hamburg, 12.06.2018 - 3 K 266/17

    Grunderwerbsteuer: Keine abweichende Festsetzung der Grunderwerbsteuer aus

    Auch nach der Rechtsprechung des BFH sei die Erhebung von Grunderwerbsteuer sachlich unbillig, wenn der Erwerber den Grundstückserwerb weder wirtschaftlich noch rechtlich gewollt habe (vgl. BFH-Urteil vom 07.07.2004 II R 3/02).
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