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   BFH, 08.07.1992 - XI R 50/89   

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https://dejure.org/1992,785
BFH, 08.07.1992 - XI R 50/89 (https://dejure.org/1992,785)
BFH, Entscheidung vom 08.07.1992 - XI R 50/89 (https://dejure.org/1992,785)
BFH, Entscheidung vom 08. Juli 1992 - XI R 50/89 (https://dejure.org/1992,785)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 6 Abs. 1 Nr. 3

  • Wolters Kluwer

    Rückständige Urlaubsverpflichtungen - Urlaubsentgelt - Bruttoarbeitsentgelt - Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung - Urlaubsgeld - Lohnabhängige Nebenkosten - Durchschnittsberechnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 6 Abs. 1 Nr. 3
    Bestimmung von rückständigen Urlaubsverpflichtungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG
    Einkommensteuer; Bewertung von rückständigen Urlaubsverpflichtungen

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 168, 329
  • BB 1992, 1819
  • DB 1992, 1960
  • BStBl II 1992, 910
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BFH, 05.05.2011 - IV R 32/07

    Ansammlung und Abzinsung von Rückstellungen für Deponie-Rekultivierung und

    der Gründe; vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910, unter II.2.
  • BFH, 06.12.1995 - I R 14/95

    Bildung von Rückstellungen

    Rückständige Urlaubsverpflichtungen sind in Höhe des Urlaubsentgelts zu passivieren, das der Arbeitgeber hätte aufwenden müssen, wenn er seine Zahlungsverpflichtung bereits am Bilanzstichtag erfüllt hätte (Bestätigung der BFH-Urteile vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910, und vom 10. März 1993 I R 70/91, BFHE 170, 433, BStBl II 1993, 446).

    Urlaubsrückstellung Mit Urteilen vom 8. Juli 1992 XI R 50/89 (BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910 m. w. N.) und vom 10. März 1993 I R 70/91 (BFHE 170, 433, BStBl II 1993, 446 m. w. N.) hat der BFH entschieden, daß rückständige Urlaubsverpflichtungen als sog. Erfüllungsrückstand zurückzustellen ist und daß die Höhe der Rückstellung sich nach dem Urlaubsentgelt bestimmt, das der Arbeitgeber hätte aufwenden müssen, wenn er seine Zahlungsverpflichtung bereits am Bilanzstichtag erfüllt hätte.

  • BFH, 29.01.2008 - I B 100/07

    Berechnung von Rückstellungen für ausstehende Urlaubstage

    Für die Ermittlung der Höhe der Urlaubsrückstellung ist deshalb das Jahresgehalt durch die Zahl der regulären Arbeitstage --ohne Berücksichtigung von Urlaubstagen des Folgejahres-- zu dividieren (BFH-Urteil vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910; Senatsurteile vom 10. März 1993 I R 70/91, BFHE 170, 433, BStBl II 1993, 446; vom 6. Dezember 1995 I R 14/95, BFHE 180, 258, BStBl II 1996, 406; zustimmend: Blümich/Schreiber, EStG, KStG, GewStG, § 5 EStG Rz 920 "Urlaub"; Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 26. Aufl., § 5 Rz 550 "Urlaub"; Lambrecht in Kirchhof/ Söhn/Mellinghoff, EStG, § 5 Rz D 284; Frotscher, EStG, § 5 Rz 458 "Urlaubsrückstellung"; Mayer-Wegelin in Bordewin/ Brandt, EStG, § 6 Rz 546; Christiansen, Die steuerliche Betriebsprüfung --StBp- 1989, 221; Groh, Steuer und Wirtschaft --StuW-- 1994, 90, m.w.N).

    Die von der Klägerin erneut aufgeworfene Frage, ob als Gegenstand der Urlaubsrückstellung nicht anstatt auf eine Zahlungsverpflichtung auf eine Verpflichtung zur Gewährung bezahlter Freizeit abzustellen sei --mit dem Resultat, dass die im Folgejahr aufzuwendenden Kosten des Arbeitgebers wertbestimmend wären-- ist bereits vor Klärung durch den BFH kontrovers diskutiert worden (vgl. Nachweise im BFH-Urteil in BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910, Gliederungspunkt II.2.).

  • FG Rheinland-Pfalz, 15.03.2006 - 1 K 2369/03

    Urlaub - Bei Urlaubsrückstellung auch Weihnachtsgeld berücksichtigen?

    Mit Urteilen vom 8. Juli 1992 XI R 50/89 (BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910 m.w.N.) und vom 10. März 1993 I R 70/91 (BFHE 1970, 433, BStBl II 1993, 446 m.w.N.) hat der BFH entschieden, dass rückständige Urlaubsverpflichtungen als sog. Erfüllungsrückstand zurückzustellen ist und dass die Höhe der Rückstellung sich nach dem Urlaubsentgelt bestimmt, dass der Arbeitgeber hätte aufwenden müssen, wenn er seine Zahlungsverpflichtung bereits am Bilanzstichtag erfüllt hätte.

    Soweit nicht durch Tarif- oder Einzelvertrag besondere Vereinbarungen getroffen sind, errechnet sich das Urlaubsentgelt nach § 11 Bundesurlaubsgesetz ?BUrlG-; an die Stelle des Urlaubsbeginns tritt der Bilanzstichtag (BFH-Urteil vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, a.a.O.).

    Nicht einzubeziehen sind dagegen jährlich vereinbarte Sondervergütungen ? wie Weihnachtsgeld, Tantiemezahlungen, Zuführungen zu Pensions- und Jubiläumsrückstellungen oder Zahlungen, die nicht Bestandteil von Lohn und Gehalt sind (vgl. BFH-Urteil vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, a.a.O., das Bezug nimmt auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 17. Januar 1991 8 AZR 644/89, BB 1991, 1412).

    Bei dem 13. Monatsgehalt handelt es sich nicht um eine ?jährlich vereinbarte Sondervergütung? im Sinne des BFH-Urteils vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, a.a.O., sondern der Anspruch der Arbeitnehmer auf das 13. Monatsgehalt ergibt sich nach dem Akteninhalt und dem unwidersprochenen Vortrag des Prozessbevollmächtigten in der mündlichen Verhandlung aus dem jeweiligen Anstellungsvertrag und dem Manteltarifvertrag (MTV), ohne dass es einer weiteren Vereinbarung zwischen den Arbeitnehmern und der Bank bedurft hätte.

  • BFH, 10.11.1999 - X R 60/95

    Jahr

    Es handelt sich um (betrieblich veranlasste) dem Grunde nach nicht mit Sicherheit, aber doch mit Wahrscheinlichkeit bestehende oder entstehende, in ihrer Höhe unsichere, am Bilanzstichtag wirtschaftlich verursachte Verbindlichkeiten, aus denen nach den zu diesem Zeitpunkt gegebenen Verhältnissen der Steuerschuldner wahrscheinlich in Anspruch genommen wird (s. allgemein dazu: BFH-Urteile vom 28. Juni 1989 I R 86/85, BFHE 157, 416, BStBl II 1990, 550, unter II. 7.; vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910; vom 6. Dezember 1995 I R 14/95, BFHE 180, 258, BStBl II 1996, 406, unter II.1., und vom 17. Dezember 1998 IV R 21/97, BFHE 187, 552, unter 3.; s. auch Knobbe-Keuk, a.a.O., § 4 V.5.c sowie zur identischen österreichischen Rechtslage: Österr.
  • BFH, 10.03.1993 - I R 70/91

    Zur Bewertung von Rückstellungen wegen rückständiger Urlaubsverpflichtungen

    Die Höhe der Rückstellung bestimmt sich nach dem Urlaubsentgelt, das der Arbeitgeber hätte aufwenden müssen, wenn er seine Zahlungsverpflichtung bereits am Bilanzstichtag erfüllt hätte (Anschluß an BFH-Urteil vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910).

    Mit Urteil vom 8. Juli 1992 XI R 50/89 (BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910) hat der XI. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) entschieden, daß rückständige Urlaubsverpflichtungen nach Maßgabe des Urlaubsentgelts zu bemessen sind.

  • BFH, 06.10.2006 - I B 28/06

    NZB: vGA, nicht in Anspruch genommener Erholungsurlaub

    Auch dann bestünde entsprechend den zu rückständigen Urlaubsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern entwickelten Grundsätzen (BFH-Urteile vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910; vom 10. März 1993 I R 70/91, BFHE 170, 433, BStBl II 1993, 446; vom 6. Dezember 1995 I R 14/95, BFHE 180, 258, BStBl II 1996, 406) bereits zum Ende des abgelaufenen Jahres ein in der Bilanz der Gesellschaft zu passivierender Erfüllungsrückstand in Höhe des Urlaubsentgelts.
  • BFH, 15.07.1998 - I R 24/96

    Rückstellung wegen Leistung einer Sparprämie

    Denn beide Passivposten unterscheiden sich nur hinsichtlich der Gewißheit über Grund und/oder Höhe der Schuld (BFH-Urteile vom 17. Februar 1993 X R 60/89, BFHE 170, 397, BStBl II 1993, 437; vom 8. Juli 1992 XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910; vom 12. Dezember 1990 I R 18/89, BFHE 163, 157, BStBl II 1991, 485).
  • FG Hamburg, 22.04.1999 - II 23/97

    Der EuGH und das Gebot des true and fair view

    b) Im Unterschied zur Verlustrückstellung, bei der die kaufmännische Beurteilung nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB über § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG mangels eines Vorbehalts in §§ 5, 6 EStG (i.d.F. vor 1997) steuerrechtlich gilt, wird diese Bewertung für die Verbindlichkeitsrückstellung durch die Erwägung überlagert, daß eine ungewisse Verbindlichkeit auch eine Verbindlichkeit ist und so die für diese gemäß § 5 Abs. 5 (jetzt Abs. 6) EStG speziell geltende steuerrechtliche Bewertungsregelung des § 6 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. Nrn. 1-2 EStG sinngemäß anzuwenden ist ( BFH-Entscheidungen vom 26. Mai 1993 X R 72/90 , BFHE 171, 455, BStBl II 1993, 855 [BFH 26.05.1993 - X R 72/90] zu III; vom 8. Juli 1992 XI R 50/89 , BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910 [BFH 08.07.1992 - XI R 50/89] zu 1).

    Danach sind bei der in § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG angeordneten sinngemäßen Anwendung des Anschaffungswertprinzips des § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG die Anschaffungskosten als der Nennwert bzw. der Erfüllungs- oder Rückzahlungsbetrag der Verbindlichkeit entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 HGB zu verstehen; bei der ungewissen Verbindlichkeit ist ein Betrag in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wahrscheinlich notwendigen Höhe i.S.v. § 253 Abs. 1 Satz 2 Alt. 3 HGB /Art. 42 Satz 1 BiRiLi zurückzustellen (Urteile des BFH vom 13. November 1991 I R 129/90 , BFHE 167, 16, BStBl II 1992, 910 [BFH 08.07.1992 - XI R 50/89] ; des FG Hamburg vom 13. November 1995 I 17/94, EFG 1996, 232).

  • FG München, 07.05.2007 - 7 K 2505/05

    Bewertung von Urlaubsrückstellungen

    Daher ist der maßgebliche Lohnaufwand im Falle einer Durchschnittsberechnung durch die Zahl der regulären Arbeitstage zu dividieren und mit der Zahl der offenen Urlaubstage zu vervielfachen (vgl. BFH-Urteile vom 8. Juli 1992 -XI R 50/89, BFHE 168, 329, BStBl II 1992, 910;vom 10. März 1993 -I R 70/91, BFHE 170, 433, BStBl II 1993, 446; s. auch Weber-Grellet, DB 1992, 2567 m. Replik Breidenbach).
  • FG Münster, 15.05.2000 - 9 K 859/00

    Bildung einer Rückstellung für Beihilfeverpflichtungen an Pensionäre

  • FG Münster, 17.09.1998 - 9 K 8064/97

    Bildung einer Rückstellung für die Verpflichtung zur Gewährung von Beihilfen an

  • BFH, 29.11.2000 - I R 31/00

    Jubiläumszuwendungen bei Geschäfts- oder Firmenjubiläum

  • BFH, 08.02.1995 - I R 72/94

    Einkommensteuer; Ausgleichsansprüche bei Bewertung von Urlaubsrückstellungen

  • FG Niedersachsen, 11.05.2011 - 2 K 11301/08

    Bildung einer Rückstellung für die Betreuung von Versicherungsverträgen

  • FG Baden-Württemberg, 14.11.1996 - 6 K 91/95

    Rückstellung für rückständigen Urlaub eines Steuerpflichtiger mit abweichendem

  • FG Münster, 31.01.2000 - 9 K 7370/97

    Jubiläumsrückstellung nicht für unabhängig von der

  • FG Niedersachsen, 27.07.1999 - VI 337/97

    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Rückstellungen

  • FG Saarland, 27.09.2001 - 1 V 164/01

    Zulässigkeit von Bilanzkorrekturen

  • FG Baden-Württemberg, 01.12.1999 - 5 K 299/99

    Körperschaftsteuer 1981 bis 1984

  • FG Hamburg, 10.11.2005 - V 54/02

    Nachträgliche Bildung einer Tantiemerückstellung

  • FG Köln, 23.09.1996 - 13 K 962/96

    Anerkennung einer Rückstellung für Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle ; Erhebung

  • FG Nürnberg, 04.12.2003 - V 185/02

    Voraussetzungen für die Versagung des Betriebsausgabenabzugs nach § 160 Abs. 1 AO

  • FG Baden-Württemberg, 29.06.1994 - 5 K 57/92
  • BFH, 11.11.1992 - II R 104/89

    Voraussetzungen der Aufhebung eines Urteils wegen widersprüchlicher, lückenhafter

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