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   BFH, 08.11.2007 - IV R 34/05   

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https://dejure.org/2007,1362
BFH, 08.11.2007 - IV R 34/05 (https://dejure.org/2007,1362)
BFH, Entscheidung vom 08.11.2007 - IV R 34/05 (https://dejure.org/2007,1362)
BFH, Entscheidung vom 08. November 2007 - IV R 34/05 (https://dejure.org/2007,1362)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Deutsches Notarinstitut

    EStG § 6b, § 6c, § 13, § 15 Abs. 2
    Gewerblicher Grundstückshandel durch Landwirte bei Aktivitäten, welche dem zu veräußernden Grundbesitz andere Marktgängigkeit verleihen

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Steuerrechtliche Beurteilung der von einem Landwirt vorgenommenen Grundstücksveräußerungen

  • Betriebs-Berater

    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel nach vorherigem Grundstückstausch und Beantragung eines Bauvorbescheides

  • Betriebs-Berater

    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel nach vorherigem Grundstückstausch und Beantragung eines Bauvorbescheides

  • Judicialis

    EStG § 6b; ; EStG § 6c; ; EStG § 13; ; EStG § 15 Abs. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 6b § 6c § 13 § 15 Abs. 2
    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel nach vorherigem Grundstückstausch und Beantragung eines Bauvorbescheides

  • datenbank.nwb.de

    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel nach vorherigem Grundstückstausch und Beantragung eines Bauvorbescheides

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gewerblicher Grundstückshandel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gewerblicher Grundstückshandel mit landwirtschaftlich genutzen Parzellen

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Abgrenzung eines selbstständigen gewerblichen Grundstückshandels von landwirtschaftlichen Hilfsgeschäften bei Grundstücksveräußerungen; Entfaltung von über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehenden Aktivitäten durch einen Landwirt; Hinzutausch von ...

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Verkäufe landwirtschaftlich genutzter Grundstücke als gewerblicher Grundstückshandel

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    BFH trägt die maßgeblichen Kriterien für einen gewerblichen Grundstückshandel zusammen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Gewerblicher Grundstückshandel oder landwirtschaftliches Hilfsgeschäft? (IMR 2008, 1003)

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 13, EStG § 15, EStG § 13 a
    Grundstückshandel; Hilfsgeschäft; Landwirtschaft

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 219, 306
  • NZM 2008, 328
  • BB 2008, 598
  • DB 2008, 326
  • BStBl II 2008, 231
  • BauR 2008, 571
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BFH, 17.12.2008 - IV R 85/06

    Gewerblicher Grundstückshandel: Grundsätzlich keine Zusammenrechnung der von

    Allerdings kann auch ein Grundstück, bei dessen Erwerb die Verkaufsabsicht noch nicht feststeht und das auch nicht vom Veräußerer bebaut worden ist, Gegenstand eines gewerblichen Grundstückshandels sein, wenn aufgrund objektiver Umstände feststeht, dass der Steuerpflichtige mit unbedingter Veräußerungsabsicht ein Wirtschaftsgut anderer Marktgängigkeit geschaffen hat (vgl. z.B. Senatsurteile in BFHE 206, 90, BStBl II 2004, 868; vom 27. September 2006 IV R 39, 40/05, BFH/NV 2007, 221; vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).
  • BFH, 27.06.2018 - X R 26/17

    Keine entsprechende Anwendung von § 23 Abs. 1 Satz 2 EStG im Rahmen der

    So ist insbesondere anerkannt, dass ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Grundstücke Gegenstand eines gewerblichen Grundstückshandels werden können, sofern Aktivitäten entfaltet werden, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (vgl. BFH-Urteil vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231, Rz 20).

    Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels und nicht mehr landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte, wenn der Landwirt Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231, Rz 20).

  • FG Düsseldorf, 04.11.2010 - 16 K 4489/08

    Gewerblicher Grundstückshandel: Abgrenzung zum landwirtschaftlichen

    Das gilt auch, wenn ein großes bisher landwirtschaftlich genutztes Grundstück parzelliert wird und zahlreiche Parzellen mit erheblichem Gewinn veräußert werden (BFH-Urteile vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231 und vom 8. September 2005 IV R 38/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166).

    Grundstücksveräußerungen überschreiten jedoch den Bereich landwirtschaftlicher Hilfsgeschäfte und sind Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels, wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (BFH-Urteile vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231; vom 8. September 2005 IV R 38/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166 und vom 8. Juli 1982 IV R 20/78, BFHE 136/252, BStBl II 1982, 700).

    Steuerrechtlich ist der Vorbescheid wie ein Bauantrag zu beurteilen, mit dem auf die künftige Bebauung Einfluss genommen wird (BFH-Urteile vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231 und vom 20. September 1995 X R 34-35/93, BFH/NV 1996, 302).

    Für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels reichen wiederholte Vorsprachen bei den Entscheidungsträgern der Gemeinde nicht aus, ebensowenig die Vorlage eigener Planungsentwürfe und die Anregung zur Vornahme der Erschließung in Teilabschnitten, solange der Landwirt lediglich im Rahmen seiner Mitwirkungsrechte tätig ist (BFH-Urteile vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231 und vom 8. September 2005 IV R 38/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166).

    Hierdurch wurde das Grundstücke zum Umlaufvermögen des Gewerbebetriebs "Grundstückshandel" (BFH-Beschluss vom 4. Juli 2006 IV B 59/05, BFH/NV 2006, 2063, unter II.1.a der Gründe; BFH-Urteile vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231 unter II.1.a der Gründe und vom 8. September 2005 IV R 38/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166 unter 1.a der Gründe).

  • BFH, 24.11.2011 - IV B 147/10

    Darlegung einer Rechtsprechungsdivergenz: Gewerblicher Grundstückshandel -

    a) Nach den Vorgaben der höchstrichterlichen Rechtsprechung  führt die Veräußerung von Grund und Boden, der zum Anlagevermögen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs gehört, grundsätzlich zu Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft, weil die Veräußerung ein Hilfsgeschäft der land- und forstwirtschaftlichen Betätigung ist (BFH-Urteil vom 8. November 2007 IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

    Entsprechend sind Grundstücksveräußerungen erst dann Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels und nicht mehr landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte, wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen, weil der Landwirt damit die Grundstücke seines Anlagevermögens wie ein Gewerbetreibender verwertet und die Tatbestandsvoraussetzungen des § 15 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes erfüllt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166, und in BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

    b) Ob die Aktivitäten im Zusammenhang mit Grundstücksveräußerungen zu einer gewerblichen Tätigkeit führen oder ob sie als landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte einzustufen sind, muss dabei nach denselben Grundsätzen beurteilt werden, die von der Rechtsprechung zur Abgrenzung eines gewerblichen Grundstückshandels von einer privaten Vermögensverwaltung entwickelt worden sind (BFH-Urteile vom 5. Oktober 1989 IV R 35/88, BFH/NV 1991, 317; vom 28. September 1987 VIII R 306/84, BFH/NV 1988, 301; in BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

    Gleiches gilt auch für eine nach einer durch Grundstückstausch erreichten Arrondierung des Areals gestellte Bauvoranfrage über die planungsrechtliche Zulässigkeit der Errichtung von vier Wohnhäusern mit jeweils zwei Wohneinheiten und acht Doppelgaragen und die damit einhergehende Aufteilung der betroffenen Grundstücksfläche in vier Parzellen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

  • FG Baden-Württemberg, 05.04.2017 - 4 K 1740/16

    Gewerblicher Grundstückshandel - Indizielle Bedeutung einer langfristigen

    Es wurde durch die Entnahme und Entschlussfassung zur Veräußerung auch kein Objekt "anderer Marktgängigkeit" geschaffen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 8. November 2007 IV R 34/05, BStBl II 2008, 231; BMF vom 26. März 2004, BStBl I 2004, 434 Rn. 24).

    Ob die Aktivitäten eines Landwirts im Zusammenhang mit Grundstücksveräußerungen zu einer gewerblichen Tätigkeit führen oder ob sie als landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte einzustufen sind, ist nach der Rechtsprechung des BFH nach denselben Grundsätzen zu beurteilen, die von der Rechtsprechung zur Abgrenzung eines gewerblichen Grundstückshandels von der privaten Vermögensverwaltung entwickelt worden sind (vgl. BFH-Urteile vom 28. Juni 1984 IV R 156/81, BStBl II 1984, 798; vom 5. Oktober 1989 IV R 35/88, BFH/NV 1991, 317; vom 28. September 1987 VIII R 306/84, BFH/NV 1988, 301 und vom 8. November 2007 IV R 34/05, BStBl II 2008, 231; vgl. auch FG Münster, Urteil vom 12. November 2003, 8 K 1326/02, EFG 2004, 326; vgl. schließlich auch zu einem freiberuflichen Architekten BFH-Urteil vom 23. Oktober 1975 VIII R 60/70, BStBl II 1976, 152).

    Es gilt neben der Drei-Objekt-Grenze (vgl. BFH-Urteil vom 8. November 2007 IV R 34/05, BStBl II 2008, 231) insbesondere auch das Erfordernis des engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Anschaffung und Veräußerung (vgl. BFH-Urteil vom 28. Juni 1984 IV R 156/81, BStBl II 1984, 798).

  • FG Niedersachsen, 25.03.2009 - 4 K 24935/04

    Abgrenzung gewerblicher Grundstückshandel zum land- und forstwirtschaftlichen

    Ein gewerblicher Grundstückshandel ist dem gegenüber nur dann anzunehmen, wenn der Verkäufer Aktivitäten entfaltet, die über das normale Bestreben, einen günstigen Grundstückspreis zu erzielen, hinausgehen und darauf gerichtet sind, den Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (BFH-Urteile vom 8. September 2005 IV R 38/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166, m.w.N.; vom 8. November 2007, IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231 und IV R 35/06, BFHE 220, 28, BStBl II 2008, 359; BFH-Beschluss vom 8. August 2007 IV B 138/06, BFH/NV 2008, 59).

    Soweit jedoch die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Bebaubarkeit des Grundstücks nach öffentlichem (Bau-)Recht stehen, ist danach zu differenzieren, ob sich diese im Rahmen der Mitwirkungsrechte nach den einschlägigen bau- und/oder bauordnungsrechtlichen Regelungen bewegen oder ob die Aktivitäten bereits als Übernahme kommunaler Aufgaben zu qualifizieren sind (BFH-Urteil vom 8. November 2007, IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

    Allein die wiederholte Vorsprache bei den Entscheidungsträgern der Gemeinde oder die Vorlage eigener Planungsentwürfe wie auch die Anregung zur Vornahme der Erschließung in Teilabschnitten reichen, solange der Landwirt lediglich im Rahmen seiner Mitwirkungsrechte tätig ist, nicht aus, um einen gewerblichen Grundstückshandel anzunehmen (BFH-Urteil vom 8. November 2007, IV R 34/05, BFHE 219, 306, BStBl II 2008, 231).

  • FG Berlin-Brandenburg, 10.09.2009 - 1 K 3292/02

    Gewerblicher Grundstückshandel: Zusammenschau der Aktivitäten

    Vorliegend bestehen keine objektiven Anhaltspunkte, dass der Steuerpflichtige mit unbedingter Veräußerungsabsicht ein Wirtschaftsgut anderer Marktgängigkeit geschaffen hat (vgl. BFH, Urteile vom 27. September 2006 IV R 39, 40/05, BFH/NV 2007, 221; vom 8. November 2007 IV R 34/05, BStBl II 2008, 231).
  • FG Münster, 27.04.2007 - 11 K 1654/04

    Veräußerungen von Grundstücken als Hilfsgeschäfte der Land- und Forstwirtschaft

    Die Revision wurde im Hinblick auf die noch anhängigen Verfahren IV R 34/05 und IV R 35/06, die ebenfalls die Abgrenzung zwischen land- und forstwirtschaftlichen Hilfsgeschäften und gewerblichem Grundstückshandel zum Gegenstand haben, gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO zugelassen.
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