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   BFH, 08.11.2018 - III R 31/17   

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https://dejure.org/2018,52422
BFH, 08.11.2018 - III R 31/17 (https://dejure.org/2018,52422)
BFH, Entscheidung vom 08.11.2018 - III R 31/17 (https://dejure.org/2018,52422)
BFH, Entscheidung vom 08. November 2018 - III R 31/17 (https://dejure.org/2018,52422)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW

    § 227 der Abgabenordnung (AO), § ... 70 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes, § 37 Abs. 2 AO, § 227 AO, § 118 Abs. 1 der Finanzgerichtsordnung, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO, § 126 Abs. 2 FGO, § 102 FGO, § 68 Abs. 1 EStG, Art. 20 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG), § 118 Abs. 2 FGO, § 11 SGB II, § 121 AO, § 240 Abs. 1 Satz 4 AO, § 136 Abs. 1 Satz 3 FGO

  • Bundesfinanzhof

    AO § 227, SGB 2 § 11, EStG § 68 Abs 1, FGO § 102, GG Art 20 Abs 1, AO § 5, AO § 37 Abs 2, EStG § 70 Abs 2, EStG VZ 2014
    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • Bundesfinanzhof

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 227 AO, § 11 SGB 2, § 68 Abs 1 EStG 2009, § 102 FGO, Art 20 Abs 1 GG
    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • juris.de

    § 227 AO, § 11 SGB 2, § 68 Abs 1 EStG 2009, § 102 FGO, Art 20 Abs 1 GG, § 5 AO, § 37 Abs 2 AO, § 70 Abs 2 EStG 2009, EStG VZ 2014
    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • rechtsportal.de

    Rückforderung des Kindergeldes wegen verspäteter Mitteilung von Elternzeit des Kindes

  • datenbank.nwb.de

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Anrechnung auf Sozialleistungen des Kindes: Familienkasse darf Kindergeld trotzdem zurückfordern

Sonstiges (2)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    AO § 227, EStG § 68
    Erlass, Mitwirkungspflicht

  • juris (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • FG Hamburg, 27.01.2020 - 6 K 202/19

    Die Zuständigkeitskonzentrationen zur Entscheidung über Erlassverfahren in

    c) Der BFH hat mehrfach darauf hingewiesen, dass ein Billigkeitserlass nach § 227 AO gerechtfertigt sein kann, wenn Kindergeld zurückgefordert wird, das bei der Berechnung der Höhe von Sozialleistungen als Einkommen angesetzt wurde, aber eine nachträgliche Korrektur der Leistungen nicht mehr möglich ist (vgl. BFH, Urteil vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557 m.w.N.).

    aaa) Die Beklagte geht in der Einspruchsentscheidung zwar zutreffend davon aus, dass die Verletzung von Mitwirkungspflichten des Kindergeldempfängers aus § 68 Abs. 1 Satz 1 EStG im Rahmen der Ermessensentscheidung über einen Erlass nach § 227 AO (aus sachlichen oder persönlichen Billigkeitsgründen) zu berücksichtigen ist und die Versagung eines Erlasses rechtfertigen kann (vgl. BFH, Urteile vom 13. September 2018, III R 48/17, BStBl. II 2019, 189; vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557).

    Dann liegt kein Gesetzesüberhang vor, der einen Billigkeitserlass gebietet (BFH, Urteil vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557).

    Dies gilt insbesondere für Ermessensentscheidungen, denn die maßgebenden Erwägungen bei der Ermessensausübung müssen aus der Entscheidung erkennbar sein (BFH, Urteile vom 13. Juni 1991, V R 44/87, BFH/NV 1992, 78; vom 2. September 2010, VI R 3/09, BStBl. II 2011, 233; vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557).

    Eine nicht begründete Ermessensentscheidung der Verwaltung ist im Regelfall rechtsfehlerhaft (z.B. BFH, Urteil vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557 m.w.N.).

    Dementsprechend kann auch der Erlass der Säumniszuschläge nicht vom Erlass der Hauptforderung abhängen, sodass es einer eigenständigen Ermessensentscheidung der Behörde dazu bedarf, die auch begründet werden muss (BFH, Urteil vom 8. November 2018, III R 31/17, BFH/NV 2019, 557).

  • FG München, 17.12.2020 - 10 K 1619/19

    Ablehnung eines Antrags auf Stundung einer Kindergeldrückforderung nebst

    Dies folge aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. November 2018 III R 31/17 (BFH/NV 2019, 557).

    Das von der Klägerin angeführte BFH-Urteil in BFH/NV 2019, 557 betreffe das Erlassverfahren und finde daher im Streitfall keine Anwendung.

    Das von der Klägerin zitierte BFH-Urteil in BFH/NV 2019, 557 betrifft mit seinen Ausführungen unter den Randziffern 26 bis 30 den Erlass von Säumniszuschlägen.

  • BFH, 17.07.2019 - III R 64/18

    Erlassunwürdigkeit bei Mitwirkungspflichtverletzung

    Eine nicht begründete Ermessensentscheidung der Verwaltung ist im Regelfall fehlerhaft (Senatsentscheidung vom 08.11.2018 - III R 31/17, BFH/NV 2019, 557, Rz 27).

    Der Grundsatz der Akzessorietät, nach dem Säumniszuschläge als steuerliche Nebenleistungen grundsätzlich vom Bestehen der ihnen zugrunde liegenden Steuerschuld abhängig sind, wird durch diese Vorschrift nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers für Säumniszuschläge durchbrochen (Senatsentscheidung in BFH/NV 2019, 557, Rz 29, m.w.N.).

  • BFH, 27.05.2020 - III R 45/19

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung

    Ein Anspruch auf Billigkeitserlass kann daher in Betracht kommen, wenn der Kindergeldberechtigte seinen Mitwirkungspflichten nachgekommen ist, der Rückforderungsanspruch aber durch ein überwiegendes Verschulden oder eine fehlerhafte Arbeitsweise der Behörde entstanden ist (Senatsurteile vom 08.11.2018 - III R 31/17, BFH/NV 2019, 557, Rz 21 f.; in BFHE 262, 488, BStBl II 2019, 189, Rz 16, und in BFHE 262, 483, BStBl II 2019, 187, Rz 21), also der Grund der Überzahlung in der überwiegenden behördlichen Verantwortung liegt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21.02.2019 - 2 C 24/17, Informationsdienst Öffentliches Dienstrecht 2019, 134, Rz 19 f.).
  • BFH, 23.01.2020 - III R 16/19

    Billigkeitserlass bei Kindergeldrückforderung - kein Eingriff in das Recht auf

    Dies ist jedoch noch kein Grund, in einschlägigen Fällen einen Billigkeitserlass als zwingend anzusehen (Senatsurteile in BFHE 262, 483, BStBl II 2019, 187, Rz 17; in BFHE 262, 488, BStBl II 2019, 189, Rz 17; vom 08.11.2018 - III R 31/17, BFH/NV 2019, 557, Rz 16, und in BFH/NV 2019, 825, Rz 14, jeweils m.w.N.).

    Denn die Rückforderung beruht im Streitfall nicht auf einer unzureichenden Ausgestaltung einer gerechten Sozialordnung, sondern auf der Mitwirkungspflichtverletzung der Klägerin (Senatsurteil in BFH/NV 2019, 557, Rz 19, m.w.N.).

  • FG Thüringen, 27.03.2018 - 2 K 507/17

    Erlass eines Teilbetrags von zurückgefordertem Kindergeld; Anrechnung von

    Die Revision wird im Hinblick auf die beim BFH zu einem vergleichbaren Sachverhalt anhängige Revision III R 31/17 nach § 115 Abs. 2 Nr. 1 und 2 FGO zugelassen.
  • FG Berlin-Brandenburg, 12.12.2018 - 3 K 3168/18

    Elass von Kindergeldrückforderung bei vorheriger Anrechnung auf Sozialleistungen

    Die Frage, ob ein Erlass der Kindergeldrückforderung nur zu gewähren ist, wenn kein Verstoß der Erlassantragstellerin gegen Mitwirkungspflichten vorliegt, wenn also die Erlassantragstellerin kein Verschulden an der Überzahlung trifft, ist zwischen den Finanzgerichten umstritten (bejahend: FG Düsseldorf 16. Senat, Urteil vom 06.03.2014 16 K 3046/13 AO, EFG 2014, 977, Juris; FG Bremen 3. Senat, Urteil vom 28.08.2014 3 K 9/14 (1), EFG 2014, 1944, Juris; FG Düsseldorf 16. Senat, Urteil vom 07.04.2016 16 K 377/16 AO, Juris, die hierzu zunächst anhängige Revision BFH V R 22/16 wurde zurückgenommen; FG Düsseldorf 9. Senat, Urteil vom 11.01.2018 9 K 1625/17 AO, Juris; verneinend: Sächsisches FG, Urteil vom 07.11.2017 3 K 69/17 (Kg), Juris Rn. 39, hierzu Revision anhängig, BFH III R 31/17).
  • FG Baden-Württemberg, 23.03.2018 - 2 K 1854/17

    Erlass einer Rückforderung von Kindergeld - Ermessensfehler - Prüfung der

    Das beim Bundesfinanzhof anhängige Revisionsverfahren III R 31/17 betrifft den Erlass aus sachlichen Billigkeitsgründen, der hier nicht streitig ist.
  • FG München, 03.07.2020 - 5 K 2783/19

    Sachliche Unzuständigkeit der Familienkasse

    Auf die BFH-Urteile jeweils vom 13. September 2018 III R 19/17, BStBl II 2019, 187, und III R 48/17, BStBl II 2019, 189, sowie vom 8. November 2018 III R 31/17, BFH/NV 2019, 557, werde insoweit verwiesen.
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