Rechtsprechung
   BFH, 13.12.2000 - X R 42/96   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    AO 1977 § 171 Abs. 10, § 175 Abs. 1 Nr. 1 a. F., § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 a, § 181 Abs. 1 Satz 1, § 182 Abs. 1 Satz 1; BewG §§ 3, 19 f.

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 171 Abs. 10, § 175 Abs. 1 Nr. 1 a.F., § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2a, § 181 Abs. 1 Satz 1, § 182 Abs. 1 Satz 1; BewG §§ 3, 19 f

  • Judicialis
  • Jurion

    Steuerverwaltungsakt - Regelungsgehalt - Anpassungspflicht - Festsetzungsfrist für den Folgebescheid - Betriebsprüfung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wiederholung eines Grundlagenbescheids

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Abgabenordnung; Rechtswirkungen eines Grundlagenbescheids, der lediglich einen wirksamen Steuerverwaltungsakt in seinem Regelungsgehalt wiederholt

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Änderung von Steuerbescheiden nach § 175 AO
    Korrektur von Steuerbescheiden als Folgebescheide (§ 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO)
    Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 194, 305
  • NVwZ 2002, 636
  • BB 2001, 1398
  • DB 2001, 1595
  • BStBl II 2001, 1155
  • BStBl II 2001, 471



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Wird zitiert von ... (44)  

  • FG Hessen, 13.05.2003 - 1 K 4335/02

    Grundlagenbescheid; Festsetzungsverjährung; Rechtskraft; Bindungswirkung;

    Diese Rechtsauffassung, aus der der Beklagte schlussfolgere, dass damit auch der Erlass eines originär neuen Folgebescheids zulässig sei, sei aber zum einen durch das Urteil des BFH vom 13.12.2000 X R 42/96, BStBl II 2001, 471, zumindest maßgeblich eingeschränkt worden.

    Entsprechendes habe im Streitfall insoweit zu gelten, als die im Vorprozess streitig gewesene Einkommensteuer 1990 auf Gewinnanteilen beruht habe, die bereits im ursprünglichen Gewinnfeststellungsbescheid des FA M festgestellt worden waren; der geänderte Gewinnfeststellungsbescheid vom 25.09.2002 sei insoweit lediglich wiederholender Natur i.S. des BFH-Urteils in BStBl II 2001, 471, und deshalb lediglich hinsichtlich der betriebsprüfungsbedingten Gewinnänderungen einer Auswertung zugänglich.

    Das von den Klägern angeführte Urteil des BFH in BStBl II 2001, 471, sei im Streitfall nicht einschlägig, da es sich bei dem geänderten Grundlagenbescheid nicht lediglich um einen wiederholenden Verwaltungsakt handele.

    Die sich aus § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO im Umfang der Bindungswirkung ergebende Anpassungspflicht wird durch eine unterlassene, unrichtige oder unvollständige Auswertung im Folgebescheid nicht "verbraucht" (z.B. Urteile des BFH vom 4.9.1996 XI R 50/96, BStBl II 1997, 261, und in BStBl II 2001, 471).

    Denn das "soweit" bezieht sich - ebenso wie in der Vorschrift des § 171 Abs. 10 AO - im Fall einer Änderung eines Grundlagenbescheids entsprechend dem Zweck der Vorschrift, die Festsetzung der zutreffenden Steuer im Folgebescheid sicherzustellen, nicht auf den Umfang, in dem die gesondert festgestellten Besteuerungsgrundlagen gegenüber einem vorangegangenen Grundlagenbescheid geändert worden sind, sondern auf den Umfang der in § 182 Abs. 1 AO festgelegten Bindungswirkung schlechthin (BFH, Urteil in BStBl II 2001, 471, 474, und Beschluss vom 08.09.1999 IX B 71/98, BFH/NV 1999, 157 ).

    Dies gilt nach dem von den Klägern selbst angeführten Urteil des BFH in BStBl II 2001, 471, unter Hinweis auf den Beschluss des BFH vom 11.04.1995 III B 74/92, BFH/NV 1995, 943, selbst dann noch, wenn lediglich der Vorbehalt der Nachprüfung des Grundlagenbescheids ohne sachliche Änderung vor Ablauf der Feststellungsfrist aufgehoben wird (vgl. § 164 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 Satz 2 AO ), und erst dann nicht mehr, wenn ein Grundlagenbescheid einen vorangegangenen gleichartigen Bescheid in seinem verbindlichen Regelungsinhalt lediglich wiederholt bzw. wenn ein Grundlagenbescheid lediglich durch eine Einspruchsentscheidung ohne (neue) Feststellungen bestätigt wird (Urteil des BFH in BStBl II 2000, 173).

  • VGH Bayern, 12.03.2019 - 22 B 16.2014

    Teilweise Aufhebung des Beitragsbescheides - IHK Beiträge

    Eine solche Maßnahme hat gemäß § 164 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 1 AO zur Folge, dass die Bemessungsgrundlagen als erstmalig (und endgültig) festgestellt anzusehen sind (BFH, B.v. 11.4.1995 - III B 74/92 - juris Rn. 4; U.v. 13.12.2000 - X R 42/96 - NVwZ 2002, 636/637; Heuermann in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, Stand Dezember 2018, § 164 AO Rn. 31).

    Soweit ein Grundlagenbescheid - bezogen auf seinen verbindlichen Inhalt - für einen Folgebescheid nur als Wiederholung früherer bescheidsmäßig getroffener Aussagen zu werten ist, bietet er für dessen Korrektur keine Rechtsgrundlage (BFH, U.v. 13.12.2000 - X R 42/96 - NVwZ 2002, 636/638).

    Dies gilt vor allem in den Fällen, in denen es - wie hier - um die konkrete Bestimmung der für die Auswertung eines Grundlagenbescheids in § 171 Abs. 10 AO festgelegten zeitlichen Höchstgrenze geht (BFH, U.v. 13.12.2000 - X R 42/96 - NVwZ 2002, 636/638).

    Da § 165 AO keine der Vorschrift des § 164 Abs. 3 Satz 2 Halbs. 1 AO vergleichbare Bestimmung enthält, hat der am 30. Dezember 2013 verfügte Wegfall der Vorläufigkeitsvermerke - anders als das bei einer Aufhebung des Vorbehalts der Nachprüfung der Fall ist (vgl. BFH, B.v. 11.4.1995 - III B 74/92 - juris Rn. 4; U.v. 13.12.2000 - X R 42/96 - NVwZ 2002, 636/637; Heuermann in Hübschmann/Hepp/ Spitaler, AO/FGO, Stand Dezember 2018, § 164 AO Rn. 31) - nicht zur Folge, dass damit von einer erstmaligen Regelung des Steuerfalls auszugehen ist, die es der für den Erlass eines Folgebescheids zuständigen Behörde ermöglichen würde, innerhalb der Frist des § 171 Abs. 10 Satz 1 AO ebenfalls eine "Vollregelung" zu treffen.

  • BFH, 28.11.2007 - X R 11/07

    Verteilung der Beweislast bei weder beim Steuerpflichtigen noch beim FA

    Ein Grundlagenbescheid, der den Regelungsinhalt des Folgebescheids unberührt lasse, löse keine Anpassungspflicht nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO aus (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471).

    Dies bedeutet: Im Umfang der in § 182 Abs. 1 AO festgelegten Bindungswirkung (dies ergibt sich aus der Formulierung "soweit ..." in beiden Vorschriften) muss es entweder zu einer erstmaligen Regelung oder zu einer inhaltlichen Veränderung des bisherigen Regelungszustandes kommen (Senatsurteil in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471).

  • BFH, 21.01.2014 - IX R 38/13

    Umfang der Bindungswirkung eines geänderten Grundlagenbescheids

    § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO kann eine Änderung des Folgebescheids somit nicht bewirken, soweit der (geänderte) Grundlagenbescheid bezogen auf seinen Inhalt für den Folgebescheid nur mehr als "Wiederholung" zu werten ist (vgl. BFH-Urteile vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471, unter II.2.b, und BFH/NV 2008, 1436, unter II.1.b a.E.; Söhn in HHSp, § 182 AO Rz 50a; v. Groll in HHSp § 175 Rz 169, 172; Pahlke/Koenig/ Koenig, Abgabenordnung, 2. Aufl., § 175 Rz 12).

    Das gilt auch dann, wenn der Vorbehalt der Nachprüfung des Grundlagenbescheids aufgehoben wird, ohne dass eine sachliche Änderung des Grundlagenbescheids erfolgt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471, unter II.2.b aa; BFH-Beschluss vom 11. April 1995 III B 74/92, BFH/NV 1995, 943; Pahlke/Koenig/Koenig, Abgabenordnung, 2. Aufl., § 175 Rz 14; a.A. v. Groll in HHSp, § 175 AO Rz 169).

    Denn soweit der geänderte Feststellungsbescheid vom 27. Oktober 2000 negative Einkünfte aus Spekulationsgeschäften in Höhe von 583.967 DM bindend feststellt, handelt es sich in diesem Fall nur um eine wiederholende Feststellung, die bereits im Bescheid vom 8. Dezember 1994 enthalten war und die daher keine (erneute) Anpassungspflicht begründen kann (vgl. BFH-Urteile in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471, unter II.2.b, und in BFH/NV 2008, 1436, unter II.1.b a.E.).

  • BFH, 19.01.2005 - X R 14/04

    Hemmung des Ablaufs der Festsetzungsfrist für Folgesteuern

    d) Die Bestätigung des angefochtenen Grundlagenbescheids im Einspruchsverfahren hat ebenso wie die Rücknahme der Klage gegen den Grundlagenbescheid keine Anpassungspflicht nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO 1977 ausgelöst und wirkt auch nicht gemäß § 171 Abs. 10 Satz 1 AO 1977 auf den Lauf der Festsetzungsfrist für den Folgebescheid ein (vgl. zur Wiederholung des Regelungsgehalts eines Grundlagenbescheids in einem gleichartigen Steuerverwaltungsakt Senatsurteil vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471).
  • BFH, 29.08.2007 - XI R 5/07

    Änderung des Folgebescheids nach fehlerhafter Auswertung eines

    Alle für die Einkommensteuerveranlagung der Kläger maßgeblichen Entscheidungen wurden der Sache nach schon in dem Feststellungsbescheid vom 6. Februar 2002 getroffen und sodann in den Feststellungsbescheid vom 18. März 2002 unverändert übernommen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471, m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des BFH ist mit der Bindungswirkung des Grundlagenbescheids jeder Ansatz von Besteuerungsgrundlagen im Folgebescheid unvereinbar, der dem Inhalt des Grundlagenbescheids widerspricht (vgl. BFH-Urteile vom 10. Juni 1999 IV R 25/98, BFHE 188, 548, BStBl II 1999, 545; in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471, jeweils m.w.N.).

    Vielmehr geht sie in diesen Fällen in eine Pflicht zur Richtigstellung durch nachträglichen Erlass eines geänderten Folgebescheids über (z.B. BFH-Urteile vom 9. September 1988 III R 253/84, BFH/NV 1989, 138; vom 17. Februar 1993 II R 15/91, BFH/NV 1994, 1; vom 4. September 1996 XI R 50/96, BFHE 181, 388, BStBl II 1997, 261; in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471).

  • FG Schleswig-Holstein, 12.04.2017 - 4 K 99/16
    Dabei umfasst die absolute Anpassungspflicht eine Umsetzung der getroffenen Feststellungen auch in den Fällen, in denen zunächst eine korrekte und vollständige Auswertung unterblieben ist (vgl. etwa BFH-Urteile vom 29. Juni 2005, X R 31/04, BFH/NV 2005, 1749 ; vom 13. Dezember 2000, X R 42/96, BStBl. II 2001, 471; vom 17. Februar 1993, II R 15/91, BFH/NV 1994, 1 ).

    Zwar folgert die höchstrichterliche Rechtsprechung, welcher das Gericht folgt, aus diesem einschränkenden Wortlaut, dass eine Änderung des Folgebescheides durch einen zweiten Grundlagenbescheid nicht bewirkt werden kann, soweit der zweite Grundlagenbescheid, bezogen auf seinen Inhalt, für den Folgebescheid nur mehr als reine "Wiederholung" des ersten Grundlagenbescheids zu werten ist (vgl. etwa BFH-Urteile vom 13. Dezember 2000, X R 42/96, BStBl. II 2001, 471; vom 7. Mai 2008, X R 21/05, BFH/NV 2008, 1436 ; in diesem Sinne auch die von den Klägern angeführte Kommentierung in Lipross, Basiskommentar, § 171 Rn. 33).

    Denn tatbestandsmäßige Voraussetzung für eine Korrektur nach § 175 AO ist, dass es im Umfang der in § 182 Abs. 1 AO festgelegten Bindungswirkung entweder zu einer erstmaligen Regelung oder zu einer inhaltlichen Veränderung des bisherigen Regelungszustandes gekommen ist (BFH-Urteile vom 10. Mai 2016, IX R 4/15, BFH/NV 2016, 1425 ; vom 13. Dezember 2000, X R 42/96, BStBl. II 2001, 471).

    Von einer solchen inhaltlichen Veränderung ist jedoch in vollem Umfang auszugehen, wenn - wie im Streitfall - ein Grundlagenbescheid dahingehend geändert wird, dass anstelle der zuvor festgestellten Einkünfte nunmehr ein anderer - sei es höherer, sei es niedriger - Betrag festgestellt wird (vgl. etwa Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, Urteil vom 26. November 2003, 2 K 128/03, EFG 2004, 1740 für den Fall, in welchem ein im Grundlagenbescheid festgestellter Gewinn versehentlich zunächst nur anteilig ausgewertet wird, der Gewinn in einem späteren Bescheid verringert wird und das Finanzamt den zweiten Bescheid vollständig umsetzt, obwohl der im zweiten Grundlagenbescheid festgestellte Gewinn immer noch deutlich höher ist, als der Betrag, welchen das Finanzamt bei der fehlerhaften Umsetzung des ersten Bescheides in Ansatz brachte; das Urteil wurde bestätigt durch BFH-Urteil vom 29. Juni 2005, X R 31/04, BFH/NV 2005, 1749 ; vgl. auch BFH-Urteil vom 27. Januar 2016, X R 53/14, BFH/NV 2016, 889 , wonach eine vollständige Änderung geboten ist, wenn in einem ersten Grundlagenbescheid allein negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (V&V) festgestellt werden, das Folgefinanzamt jedoch versehentlich negative Einkünfte aus V&V und aus § 15 EStG ansetzt, in einem zweiten Grundlagenbescheid lediglich die bereits im Folgebescheid erfassten negativen Einkünfte aus § 15 EStG festgestellt werden und das Finanzamt anlässlich des zweiten Bescheids im Folgebescheid die negative Einkünfte aus V&V eliminieren will; vgl. auch BFH-Urteile vom 13. Dezember 2000, X R 42/96, BStBl. II 2001, 471, vom 11. April 1995, III B 74/92, BFH/NV 1995, 943 und vom 21. Januar 2014, IX R 38/13, BStBl. II 2016, 518, wonach eine vollständige Anpassungspflicht an den zweiten Grundlagenbescheid sogar dann besteht, wenn ein erster Grundlagenbescheid versehentlich nicht ausgewertet wird, der zweite Grundlagenbescheid ohne inhaltliche Veränderungen gegenüber dem ersten Bescheid ergeht und lediglich der Nachprüfungsvorbehalt aufgehoben wird).

  • BFH, 11.07.2007 - I R 96/04

    Berichtigung von materiellen Fehlern; Ablauf der Festsetzungsfrist für die

    Zwar kann sich die in § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO festgelegte Anpassungspflicht nach dem systematischen Zusammenhang und dem Zweck der Regelung, einer vom Grundlagenbescheid für den Folgebescheid ausgehenden Bindungswirkung Geltung zu verschaffen, durch unterlassene, unrichtige oder unvollständige Auswertung der Grundlagenentscheidung im Folgebescheid grundsätzlich nicht "verbrauchen" (s. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 4. September 1996 XI R 50/96, BFHE 181, 388, BStBl II 1997, 261; vom 10. Juni 1999 IV R 25/98, BFHE 188, 548, BStBl II 1999, 545; vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471 - zu II.2.a der Gründe; Söhn in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, § 179 AO Rz 84, m.w.N.).
  • BFH, 07.05.2008 - X R 21/05

    Anpassung eines Folgebescheids an einen geänderten Grundlagenbescheid

    Eine Korrektur des Folgebescheids kann nicht auf diese Vorschrift gestützt werden, soweit der Grundlagenbescheid, bezogen auf seinen Inhalt für den Folgebescheid, nur mehr als "Wiederholung" zu werten ist (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13. Dezember 2000 X R 42/96, BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471).

    b) Diese Anpassungsberechtigung und -verpflichtung kann entgegen der Ansicht des FG nicht mit der Erwägung in Abrede gestellt werden, dass der Gewinnfeststellungsbescheid vom 25. Januar 2002 gegenüber dem vorherigen Gewinnfeststellungsbescheid vom 14. Juni 1999 in Bezug auf die hier relevanten, den Kläger betreffenden Feststellungen nur mehr "wiederholende" und daher keine Anpassungspflicht i.S. von § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO auslösende Regelungen (vgl. hierzu Senatsurteil in BFHE 194, 305, BStBl II 2001, 471) enthalten habe.

  • FG Nürnberg, 21.07.2006 - VII 307/02

    Tarifliche Behandlung ausländischer Einkünfte im Rahmen des

    Durch eine unterlassene, unrichtige oder unvollständige Auswertung eines Grundlagenbescheides in dem Folgebescheid kann die Anpassungspflicht grundsätzlich nicht verbraucht werden, vielmehr geht sie dann in eine entsprechende Pflicht zur Richtigstellung über (BFH-Urteil vom 13.12.2000 X R 42/96, BStBl II 2001, 471; BFH-Beschluss vom 15.05.2003 XI B 171/02, BFH/NV 2003, 1286).

    Eine solche äußere Zusammenfassung ändert nichts an der inhaltlichen Selbständigkeit der verschiedenen Einzelfallregelungen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 13.12.2000 X R 42/96, BStBl II 2001, 471).

  • BFH, 28.11.2001 - X R 23/97

    Zweistufiges Gewinnfeststellungsverfahren; treuhänderische Beteiligung an einer

  • FG Münster, 28.08.2008 - 14 K 4133/07

    Korrektur einer unzutreffenden Auswertung eines Grundlagenbescheides i.S.d.

  • FG Hamburg, 23.05.2013 - 2 K 348/12

    Abgabenordnung: Heilung von Bekanntgabefehlern - Definition: Verwaltungsakt

  • BFH, 19.01.2010 - X R 30/09

    Mitteilung nach § 202 Abs. 1 Satz 3 AO

  • BFH, 29.02.2012 - IX R 21/10

    Pflicht zur Anpassung eines Folgebescheids an den Grundlagenbescheid - Zeitpunkt

  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2008 - 6 S 2368/06

    Umlagenerhebung nach dem IHKG

  • BFH, 23.12.2004 - IV B 224/03

    Geänderter Grundlagenbescheid, Fehlerbeseitigung

  • BFH, 25.06.2008 - X B 210/05

    Anforderungen an die Darlegung von Revisionszulassungsgründen i.S. von § 115 Abs.

  • FG Nürnberg, 23.10.2003 - VII 247/00

    Festsetzungsfrist bei Anfechtung eines Grundlagenbescheids

  • BFH, 21.05.2004 - III B 80/03

    Anpassungspflicht für den Folgebescheid

  • FG Schleswig-Holstein, 26.11.2003 - 2 K 128/03

    Zur Änderung eines Folgebescheides bei ursprünglich fehlerhafter Auswertung des

  • FG Nürnberg, 22.09.2004 - V 264/04

    Festsetzung von bestrittenen Steuerforderungen nach Beendigung des

  • BFH, 28.01.2009 - X R 18/08

    Keine auf die Feststellungslast gestützte Ablehnung der Änderung eines

  • FG Köln, 14.12.2004 - 13 K 6713/00

    Verpflichtung aus Patronatserklärung als ungewisse Verbindlichkeit

  • FG Hamburg, 13.12.2002 - III 124/01

    Schlussbesprechung, Gewinnfeststellung, Nachprüfungsvorbehalt:

  • FG Niedersachsen, 08.09.2010 - 3 K 12136/06

    Ablaufhemmung nach § 171 Abs. 10 AO durch negativen Feststellungsbescheid -

  • FG Nürnberg, 08.05.2007 - I 76/06

    Einheitliche und gesonderte Feststellung von nach einem Abkommen zur Vermeidung

  • FG Nürnberg, 23.10.2003 - VII 250/00

    Zur Hemmung des Ablaufs der Festsetzungsfrist für einen Folgebescheid

  • BFH, 15.04.2003 - IV B 188/01

    Gewinnfeststellung bei Treuhandverhältnis an PersG

  • BFH, 06.07.2005 - XI R 43/04

    Feststellungsbescheid; Grundlagenbescheid

  • OVG Sachsen-Anhalt, 07.12.2011 - 4 L 70/10

    Zur Wirkung einer Eintragung einer Steuerforderung in die Insolvenztabelle

  • FG Düsseldorf, 21.08.2007 - 17 K 7757/01

    Zurechnung eines durch die Veräußerung von Geschäftsanteilen erfolgten

  • FG Münster, 25.04.2006 - 12 K 3598/04

    Änderung eines Steuerbescheides im Falle der Änderung eines Bindungswirkung

  • BFH, 10.04.2002 - XI B 125/01

    Bindungswirkung von Feststellungsbescheiden

  • FG Münster, 30.03.2011 - 1 K 446/03

    Doppelte Gewerbesteuerrückstellung

  • FG Hessen, 26.09.2005 - 2 V 4602/03

    Festsetzungsfrist; Festsetzungsverjährung; Fehlersaldierung; Änderungsvorschrift

  • FG Niedersachsen, 09.07.2009 - 11 K 524/08

    Ersetzung eines aufgehobenen Haftungsbescheids durch einen neuen Haftungsbescheid

  • FG Düsseldorf, 21.08.2007 - 17 K 7333/01

    Einordnung einer Veräußerung von Gesellschaftsanteilen durch einen Mitunternehmer

  • OVG Sachsen, 14.11.2013 - 3 A 727/12

    Grundsteuerfestsetzung, Bindungswirkung des Grundsteuermessbescheids

  • VG Berlin, 17.04.2014 - 4 K 505.13

    IHK-Beitragsfestsetzung für das Jahr 2007

  • FG München, 05.07.2007 - 6 V 1097/07

    Bindungswirkung der gesonderten und einheitlichen Feststellung bei Beteiligung an

  • FG Düsseldorf, 18.04.2013 - 16 K 3477/10

    Verlustzurechnung i.S.d. § 15a EStG bei Zusammentreffen einer unmittelbaren mit

  • VG Ansbach, 24.09.2015 - AN 4 K 14.01257

    IHK-Beiträge; Festsetzungsverjährung; Auswertungsfrist; neue Tatsachen

  • FG München, 25.07.2007 - 6 V 1097/07

    Voraussetzungen der Änderung eines Steuerbescheids nach § 175 Abs. 1 Nr. 1

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