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   BFH, 14.04.2000 - X B 118/99   

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https://dejure.org/2000,2412
BFH, 14.04.2000 - X B 118/99 (https://dejure.org/2000,2412)
BFH, Entscheidung vom 14.04.2000 - X B 118/99 (https://dejure.org/2000,2412)
BFH, Entscheidung vom 14. April 2000 - X B 118/99 (https://dejure.org/2000,2412)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com
  • Wolters Kluwer

    Darlegungsanforderungen - Vercharterung von Yachten - Gewerbebetrieb - Vermietung und Verpachtung

  • Judicialis

    FGO § 115 Abs. 3 Satz 3; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 2; ; FGO § 118 Abs. 2; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; EStG § 21 Abs. 1 Nr. 1; ; EStG § 15 Abs. 2; ; EStG § 4 Abs. 1; ; BFHEntlG Art. 1 Nr. 6

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Einkünfteerzielungsabsicht
    Die Gewinnerzielungsabsicht
    Einzelfälle
    Gewerbebetrieb
    Die positiven Tatbestandsmerkmale gemäß § 15 Abs. 2 EStG
    Die Gewinnerzielungsabsicht
    Rechtsprechung - Übersicht
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • FG Baden-Württemberg, 25.05.2004 - 10 K 31/02

    Vercharterung von Segelyachten als Liebhaberei

    Das Gericht kann unerörtert lassen, ob im vorliegenden Fall die Vercharterung einer bzw. zweier Segelyachten wegen ihrer Eintragung im Schiffsregister zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG führt, weil die Vermietung einzelner beweglicher Gegenstände in der Regel nicht über den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung hinausgeht (BFH, Beschluss vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333; Urteil vom 18. Mai 1999 III R 65/97, BStBl II 1999, 619; Urteil vom 29. April 1999 III R 38/97, BFH/NV 1999, 1510).

    Denn selbst wenn das Gericht wegen der von den Klägern vorgetragenen Zusatzleistungen zur Nutzungsüberlassung - ungeachtet seiner erheblichem Zweifel im Hinblick auf eine vergleichbare Unternehmensorganisation und der über die Jahre betrachtet völlig untergeordneten Zusatzleistungen (vgl. insoweit BFH, Urteil vom 29. April 1999, a.a.O.) - zu ihren Gunsten von einem gewerblichen Charakter der Vercharterung ausgeht mit der Folge, dass der Gewinn aus einer Veräußerung der Segelyachten bei der Prognose eines Gesamtüberschusses mit einbezogen werden kann (BFH, Beschluss vom 14. April 2000, a.a.O.), hat die Klage keinen Erfolg.

    Es muss aus objektiven Umständen auf das Vorliegen oder Fehlen der Gewinnerzielungsabsicht geschlossen werden, wobei die Besonderheiten der jeweils zu würdigenden Verhältnisse des Einzelfalls zu berücksichtigen sind (ständige Rechtsprechung des BFH, z.B. Urteil v. 6. Oktober 2003 X B 22/02 - n.v. - Urteil v. 15. Mai 2002 X B 169/01, BFH/NV 2002, 1428; Urteil v. 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333; Urteil v. 10. April 2002 III B 73/01, BFH/NV 2002, 1025; Urteil v. 12. September 2002 IV R 60/01, BFHE 200, 284, BStBl II 2003, 85; Urteil v. 2. Juni 1999 X R 149/95, BFH/NV 2000, 23; Urteil vom 25. Juni 1996 VIII R 28/94, BFHE 181, 133, BStBl II 1997, 202, m.w.N.; Urteil vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751).

    Dazu bedarf es einer in die Zukunft gerichteten, langfristigen Prognose, für welche die Verhältnisse eines bereits abgelaufenen Zeitraums wichtige Anhaltspunkte bieten können (BFH, Urteil v. 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333; Urteil v. 2. Juni 1999 X R 149/95, BFH/NV 2000, 23).

    Unter letzterer Voraussetzung ist auch eine Anerkennung von Anlaufverlusten ausgeschlossen (vgl. BFH, Urteil in BFHE 181, 133, BStBl II 1997, 202, m.w.N. der Rechtsprechung; Beschlüsse vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333 - Yachtvercharterung; vom 27. März 2001 X B 60/00, BFH/NV 2001, 1381 - "strukturelle Verluste").

    Da der Kläger zu 1. den für einen Skipper erforderlichen Bootsführerschein hat und das Benutzen einer Segelyacht in aller Regel in erster Linie der Freizeitgestaltung dient, ist im Wege typisierender Betrachtungsweise (vgl. BFH, Beschluss vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333) davon auszugehen, dass die Vercharterung aus im Bereich der Lebensführung liegenden persönlichen Gründen oder Neigungen ausgeführt worden ist (BFH, Urteil vom 11. April 1990 I R 22/88, BFH/NV 1990, 768; Urteil vom 28. August 1987 III R 273/83, BStBl II 1988, 10).

    Ein weiteres Indiz für die private Motivation ist, dass die Kläger offenkundig auf die Vercharterung zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts nicht angewiesen gewesen sind (BFH, Beschluss vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333; Urteil vom 11. April 1990, a.a.O.).

  • BFH, 24.08.2012 - III B 21/12

    Aufteilung von Reisekosten bei sowohl privater als auch beruflicher Veranlassung

    Insoweit weiche es von Entscheidungen des FG München (Urteil vom 26. November 2010  8 K 1108/09, juris), des Niedersächsischen FG (Urteil vom 3. November 2011  11 K 361/10, EFG 2012, 837) sowie des BFH (Beschluss vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333; Urteil vom 11. April 1990 I R 22/88, BFH/NV 1990, 768) ab (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO).
  • BFH, 02.07.2008 - XI R 60/06

    Segeljachtvercharterung: Besteuerung des Aufwendungseigenverbrauchs bis zum 31.

    Auch bei der Vercharterung von zwei Segeljachten kann eine ertragsteuerrechtlich unbeachtliche Liebhaberei vorliegen (vgl. BFH-Beschluss vom 14. April 2000 X B 118/99, BFH/NV 2000, 1333).
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