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   BFH, 14.12.1999 - VIII R 49/98   

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https://dejure.org/1999,1404
BFH, 14.12.1999 - VIII R 49/98 (https://dejure.org/1999,1404)
BFH, Entscheidung vom 14.12.1999 - VIII R 49/98 (https://dejure.org/1999,1404)
BFH, Entscheidung vom 14. Dezember 1999 - VIII R 49/98 (https://dejure.org/1999,1404)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 20 Abs. 1 Nr. 1; AO 1977 §§ 3 Abs. 1, 38

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Erträge aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft - Zurechnung - Festhalten an der Senatsrechtsprechung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 20 Abs. 1 Nr. 1; AO (1977) § 3 Abs. 1, § 38
    Zurechnung von Beteiligungserträgen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    §§ 17, 20 EStG
    Einkommensteuer; Abgrenzung und Zuordnung von Einkünften für dem Veräußerer von GmbH-Anteilen vorbehaltene noch nicht entstandene Ansprüche auf Gewinnausschüttung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 190, 428
  • BB 2000, 756
  • DB 2000, 802
  • BStBl II 2000, 341
  • NZG 2000, 710
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 19.03.2002 - VIII R 57/99

    Betriebsunternehmer - Gewerbesteuerbefreiung - Betriebsaufspaltung - Vermietung -

    Das ergibt sich allerdings nicht, wie das FG angenommen hat, aus den bei der Gewinnermittlung des Besitzunternehmens zu beachtenden Grundsätzen der phasengleichen Aktivierung von Dividendenansprüchen (zur Geltung dieser Grundsätze für Besitzpersonengesellschaften und Einzelunternehmen BFH-Urteil in BFHE 193, 532, BStBl II 2001, 185), sondern aus den für die persönliche, sachliche und zeitliche Zuordnung von Kapitalerträgen geltenden Regeln (zu diesen --für die Zeit bis einschließlich des Veranlagungszeitraumes 1993-- Senatsurteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98, BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341).
  • BFH, 11.04.2012 - VIII R 28/09

    Zinsen und Nebenleistungen aus einer durch Versteigerung realisierten Grundschuld

    Maßgeblich sind insofern die allgemeinen Vorschriften (§ 3 Abs. 1, § 38 der Abgabenordnung; § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EStG; vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98, BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341).

    Der Senat hat zuletzt offengelassen, ob er an diesen Grundsätzen in vollem Umfang festhalten könne (BFH-Urteil in BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341; vgl. auch BFH-Beschluss vom 10. August 2004 I B 2/04, BFH/NV 2005, 239 betreffend die zeitanteilige Zurechnung von Einkünften aus einer stillen Beteiligung).

  • BFH, 17.10.2001 - I R 111/00

    Abgrenzung Kaufpreis/Gewinnausschüttung

    Das Finanzgericht (FG) folgte den Klägern dem Grunde nach sowohl im Hinblick auf die Ermittlung des Veräußerungserlöses als auch im Hinblick auf die Ermittlung der Anschaffungskosten, wich allerdings in der Berechnung des Erlöses und der Anschaffungskosten von den Klägern ab: Mit dem VIII. und gegen den I. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) seien im Verhältnis zwischen Veräußerer und Erwerber einer Kapitalforderung oder Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft die Kapitalerträge steuerlich demjenigen zuzurechnen, dem sie nach der Regel des § 101 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) gebührten (BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98, BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341, m.w.N.).

    Der VIII. Senat des BFH hat dazu für die Zeit bis einschließlich des Veranlagungszeitraumes 1993 --also vor Einfügung von § 20 Abs. 2 a EStG durch das Standortsicherungsgesetz (StandOG) vom 13. September 1993 (BGBl I 1993, 1569, BStBl I 1993, 774) und damit auch für das Streitjahr-- in ständiger Rechtsprechung die Auffassung vertreten, dass die Erträge aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft dem Veräußerer der Beteiligung auch dann gemäß § 101 BGB zeitanteilig für die Dauer seiner Rechtsinhaberschaft zuzurechnen seien, wenn Anteilseigner im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses der Erwerber war (vgl. zuletzt BFH-Urteil in BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341; Beschluss vom 21. November 1995 VIII B 40/95, BFH/NV 1996, 405, jeweils m.w.N.).

  • BFH, 18.12.2001 - VIII R 5/00

    Wesentliche Beteiligung; verdeckte Einlage in eine KapG

    Zur Begründung verweist der Senat auf seine ständige Rechtsprechung zur Zurechnung von Erträgen aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (zuletzt Urteile vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98, BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341, und vom 14. Dezember 1999 VIII R 24/99, BFH/NV 2000, 707).
  • FG Baden-Württemberg, 28.09.2000 - 6 K 19/97

    Zurechnung von Gewinnanteilen im Rahmen der Veräußerung einer wesentlichen

    Außerdem sei dem Kl der für das Jahr 1992 im Jahr 1993 ausgeschüttete Gewinn nicht als Teil des Veräußerungsgewinns zuzurechnen, denn der 8. Senat des BFH habe sich für eine zeitanteilige Zurechnung der Gewinne ausgesprochen (BFH-Urteil vom 24. April 1990 VIII R 170/83, BStBl II 1990, 539; vom 31. Oktober 1989 VIII R 210/83, BStBl II 1990, 532 und vom 13. Oktober 1987 VIII R 156/84, BStBl II 1988, 252 und BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98, BStBl II 2000, 341).

    Der Bekl folge dem Urteil des BFH vom 14.12.1999 VIII R 49/98 nicht.

    Der 8. Senat des BFH vertritt dazu in ständiger Rechtsprechung die Auffassung, daß im Verhältnis zwischen Veräußerer und Erwerber einer Kapitalforderung oder Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft die Kapitalerträge demjenigen steuerrechtlich zuzurechnen sind, dem sie nach der Regel des § 101 BGB oder nach einer von dieser Regelung abweichenden Vereinbarung gebühren (BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98 BStBl II 2000, 341; weitere Rechtsprechungsnachweise im Beschluß vom 21. November 1995 VIII B 40/95, BFH/NV 1996, 405).

  • BFH, 05.01.2001 - VIII B 50/00

    Fristversäumung - Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision - Wiedereinsetzung

    Dies ergibt sich bereits daraus, dass die Ausführungen der Beschwerdeschrift vom 5. Mai 2000, der Bundesfinanzhof (BFH) habe mit Urteil vom 14. Dezember 1999 VIII R 49/98 (BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341) "genau die Klägerauffassung" vertreten und "damit weiche das FG von einer Entscheidung des BFH ab", nicht den Anforderungen an die Bezeichnung einer Divergenz genügen (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO a.F.; vgl. dazu Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 115 Rz. 63); sie sind damit auch nicht geeignet, die versäumte Rechtshandlung nachzuholen (§ 56 Abs. 2 Satz 3 FGO; BFH-Beschluss vom 27. August 1993 V B 14/93, BFH/NV 1994, 561).

    bb) Dem steht zum einen entgegen, dass das Urteil in BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341 lediglich die ständige Rechtsprechung des erkennenden Senats bestätigt, nach der bis einschließlich Veranlagungszeitraum 1993 dem Veräußerer der Anteile an einer Kapitalgesellschaft die Erträge aus der Beteiligung auch dann zeitanteilig für die Dauer seiner Rechtsinhaberschaft zuzurechnen sind, wenn Anteilseigner im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses der Erwerber war.

    Zum anderen kommt hinzu, dass selbst dann, wenn die Kläger der Auffassung gewesen sein sollten, das Senatsurteil in BFHE 190, 428, BStBl II 2000, 341 habe zu einer Frage von grundsätzlicher Bedeutung i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO a.F. Stellung genommen, dem Begründungserfordernis des § 56 Abs. 2 Satz 2 FGO nicht entsprochen wäre.

  • FG Hessen, 30.08.2005 - 4 K 2557/99

    Zulässigkeit einer Untätigkeitsklage - Zurechnung von Dividenden und

    Darüber hinaus stehe das Urteil des BFH vom 15. Dezember 1999 I R 29/97 (BStBl II 2000, 527) im Widerspruch zu den Grundzügen des BFH-Urteils vom 14. Dezember 1999 (BStBl II 2000, 341), das den umgekehrten Fall (Rückbehalt des Gewinnbezugsrechts) für die Zeit vor Einfügung des § 20 Abs. 2a EStG entschieden habe.
  • FG Düsseldorf, 04.03.2002 - 17 K 3418/98

    Dividendenstichtagsgeschäft; Altaktien; Kursverlust; Nicht

    Im Übrigen wären die Dividenden nach der Rechtslage vor der Neuregelung des § 20 Abs. 2 a EStG dem Kläger auch dann zuzurechnen, wenn er im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses nicht mehr Inhaber der Aktien gewesen wäre (BFH vom 30.04.1991, VIII R 38/87, BStBl II 1991, 574; BFH vom 21.11.1995, VIII B 40/95, BFH/NV 1996, 405; BFH vom 14.12.1999, VIII R 24/99, BFH/NV 2000, 707; BFH vom 14.12.1999, VIII R 49/98, BStBl II 2000, 341; Weber, GmbH-Rundschau - GmbHR - 1995, 494, 495; Schulz DStR 1996, 371).
  • FG Düsseldorf, 04.03.2002 - 17 K 3420/98

    Dividendenstichtagsgeschäft; Altaktien; Kursverlust; Nicht

    Im Übrigen wären die Dividenden nach der Rechtslage vor der Neuregelung des § 20 Abs. 2 a EStG dem Kläger auch dann zuzurechnen, wenn er im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses nicht mehr Inhaber der Aktien gewesen wäre (BFH vom 30.04.1991, VIII R 38/87, BStBl II 1991, 574; BFH vom 21.11.1995, VIII B 40/95, BFH/NV 1996, 405; BFH vom 14.12.1999, VIII R 24/99, BFH/NV 2000, 707; BFH vom 14.12.1999, VIII R 49/98, BStBl II 2000, 341; Weber, GmbH-Rundschau - GmbHR - 1995, 494, 495; Schulz DStR 1996, 371).
  • BFH, 14.12.1999 - VIII R 24/99

    Zurechnung von Kapitalerträgen bei Vorabausschüttung

    cc) Der Senat hat in seinem Urteil VIII R 49/98 vom 14.12.1999 ausgeführt, dass er für die Zeit bis einschließlich des Veranlagungszeitraums 1993 im Ergebnis an seiner bisherigen Rechtsprechung festhalte.
  • BFH, 25.03.2008 - VIII B 148/07

    Keine Zurechnung eines Verlustes auf den stillen Gesellschafter, soweit der

  • FG Düsseldorf, 04.03.2002 - 17 K 9829/98

    Dividendenstichtagsgeschäft; Altaktien; Kursverlust; Nicht

  • FG Düsseldorf, 04.03.2002 - 17 K 3669/98

    Zur steuerrechtlichen Behandlung von sogen. Dividendenstichtagsgeschäften

  • FG Baden-Württemberg, 12.09.2007 - 5 K 81/04

    Verluste eines stillen Gesellschafters bei unterjähriger Beteiligung

  • FG Münster, 04.03.1999 - 11 K 3273/97
  • FG Berlin, 31.07.2000 - 8 K 8401/97

    GmbH-Gesellschafter: abweichende Gewinnverteilungsabrede

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