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   BFH, 15.10.1993 - III R 74/92   

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https://dejure.org/1993,2715
BFH, 15.10.1993 - III R 74/92 (https://dejure.org/1993,2715)
BFH, Entscheidung vom 15.10.1993 - III R 74/92 (https://dejure.org/1993,2715)
BFH, Entscheidung vom 15. Januar 1993 - III R 74/92 (https://dejure.org/1993,2715)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Renten als anrechenbare Einkünfte bzw. Bezüge im Sinn des Einkommensteuergesetzes - Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen an der Aufklärung der Einkommensteuererklärung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (26)

  • BFH, 15.10.1999 - VI R 40/98

    Volljährige behinderte Kinder

    Der Ertragsanteil der Erwerbsunfähigkeitsrente ist zu den Einkünften und der Kapitalanteil zu den Bezügen des behinderten Kindes zu rechnen, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind (BFH-Urteil vom 15.10.1993 III R 74/92.

    b) Im Streitfall ist der Ertragsanteil der Erwerbsunfähigkeitsrente zu den Einkünften und der Kapitalanteil zu den Bezügen zu rechnen, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind (vgl. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315), so daß sich nach Abzug des Werbungskostenpauschbetrags von 200 DM und der Kostenpauschale von 360 DM der - vom FG berechnete - Betrag von 13 900, 06 DM ergibt.

  • BFH, 15.10.1999 - VI R 183/97

    Volljährige behinderte Kinder

    b) Im Streitfall ist der Ertragsanteil der Erwerbsunfähigkeitsrente zu den Einkünften und der Kapitalanteil zu den Bezügen zu rechnen, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind (vgl. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315), so daß sich nach Abzug des Werbungskostenpauschbetrags von 200 DM und der Kostenpauschale von 360 DM der --vom FG berechnete-- Betrag von 13 900, 06 DM ergibt.
  • BFH, 18.08.2015 - VII R 24/13

    Kenntnis des Finanzamts von Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Rahmen des § 82

    Dies soll jedenfalls dann gelten, wenn der zunächst zuständige Beamte einen entsprechenden Aktenvermerk gemacht hat oder hätte machen müssen (BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315; Loose in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 173 AO Rz 37; von Wedelstädt in Beermann/Gosch, AO, § 173 Rz 56; vgl. auch BFH-Urteil vom 28. April 1998 IX R 49/06, BFHE 185, 370, BStBl II 1998, 458; BFH-Beschluss vom 30. Oktober 1997 X B 99/97, BFH/NV 1998, 432).
  • BFH, 28.04.1998 - IX R 49/96

    Neue Tatsache bei Dienstpflichtverletzung des Beamten

    Dem entspricht, daß der Finanzbehörde einmal bekanntgewordene Tatsachen durch einen Wechsel des Bearbeiters nicht wieder unbekannt werden (BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 173 AO Tz. 19).
  • BFH, 26.11.1996 - IX R 77/95

    Im Rahmen des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO gilt eine Tatsache nicht als bekannt, die der

    Die Entscheidungen des BFH, die im Falle des Zuständigkeitswechsels die Kenntnis des alten FA beim neu zuständigen FA unterstellen, betreffen § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO 1977 (z. B. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/82, BFH/NV 1994, 315, zu 3.).
  • BFH, 12.12.2001 - III B 103/01

    FGO-Novelle; neues Zulassungsrecht

    Im Urteil vom 14. November 2000 VI R 52/98 (BFHE 193, 453, BStBl II 2001, 489) hat der BFH im Rahmen der Prüfung des Jahresgrenzbetrages nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG des Weiteren ausgeführt, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogene Waisenrente sei mit dem Ertragsanteil abzüglich des Werbungskosten-Pauschbetrages nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 EStG als Einkünfte und mit dem Kapitalanteil abzüglich der Unkostenpauschale von 360 DM als Bezüge zu erfassen (ebenfalls Urteile des erkennenden Senats vom 22. Juli 1988 III R 175/86, BFHE 154, 115, BStBl II 1988, 939; vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315, jeweils zu § 33a Abs. 1 Satz 3 EStG, m.w.N.).
  • FG Rheinland-Pfalz, 26.05.2003 - 5 K 1807/02

    Zur Änderungsmöglichkeit des Finanzamtes bei nachträglich bekannt gewordenen

    Haben sowohl der Steuerpflichtige als auch das Finanzamt es versäumt, den Sachverhalt aufzuklären, trifft in der Regel den Steuerpflichtigen die Verantwortung, mit der Folge, dass der Steuerbescheid geändert werden kann (vgl. BFH-Urteile vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315; vom 10. April 1997 IV R 47/96, BFH/NV 1997, 757; vom 15. Oktober 1998 IV R 18/98, BStBl II 1999, 286; vom 4. März 1999 II R 79/97, BFH/NV 1999, 1301 ; vom 24. Januar 2002 XI R 2/01, BFH/NV 2002, 715 und vom 03. Juli 2002 XI R 27/01, BFH/NV 2003, 19 ; BFH-Beschluss vom 15. Juni 2000 IV B 6/99, BFH/NV 2000, 1445 ).

    Bei beiderseitigen Pflichtverletzungen scheitert eine Korrektur nach § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO allerdings dann an den Grundsätzen von Treu und Glauben, wenn die Pflichtverletzung der Finanzbehörde deutlich überwiegt (vgl. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, a.a.O.; v.Groll in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgaben- und zur Finanzgerichtsordnung , § 173 AO Rn. 248; Klein/Rüsken, Abgabenordnung , 7. Aufl. § 173 Rn. 86; von Wedelstedt in Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 173 AO Rn. 77).

    Die grundsätzliche Verpflichtung des Steuerpflichtigen, die für die Besteuerung erheblichen Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß offen zulegen (§ 90 Abs. 1 Satz 2 AO ), umfasst aber die Verpflichtung, in der Einkommensteuererklärung ausdrücklich gestellte Fragen zu beantworten (BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, a.a.O.).

  • FG Rheinland-Pfalz, 19.01.2004 - 5 K 1995/02

    Zur Änderung wegen neuer Tatsachen bei Vorliegen eines gewerblichen

    Haben sowohl der Steuerpflichtige als auch das Finanzamt es versäumt, den Sachverhalt aufzuklären, trifft in der Regel den Steuerpflichtigen die Verantwortung, mit der Folge, dass der Steuerbescheid geändert werden kann (vgl. BFH-Urteile vom 15. Oktober 1993 III R 74/92 , BFH/NV 1994, 315 ; vom 10. April 1997 IV R 47/96 , BFH/NV 1997, 757 ; vom 15. Oktober 1998 IV R 18/98 , BStBl II 1999, 286 ; vom 4. März 1999 II R 79/97 , BFH/NV 1999, 1301 ; vom 24. Januar 2002 XI R 2/01 , BFH/NV 2002, 715 und vom 03. Juli 2002 XI R 27/01 , BFH/NV 2003, 19 ; BFH-Beschluss vom 15. Juni 2000 IV B 6/99 , BFH/NV 2000, 1445).

    Bei beiderseitigen Pflichtverletzungen scheitert eine Korrektur nach § 173 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO allerdings dann an den Grundsätzen von Treu und Glauben, wenn die Pflichtverletzung der Finanzbehörde deutlich überwiegt (vgl. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92 , a.a.O.; v.Groll in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgaben- und zur Finanzgerichtsordnung , § 173 AO Rn. 248; Klein/Rüsken, a.a.O., § 173 Rn. 86; von Wedelstedt, a.a.O., § 173 AO Rn. 77).

    Die grundsätzliche Verpflichtung des Steuerpflichtigen, die für die Besteuerung erheblichen Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß offen zulegen ( § 90 Abs. 1 Satz 2 AO ), umfasst aber die Verpflichtung, in der Einkommensteuererklärung ausdrücklich gestellte Fragen zu beantworten ( BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92 , a.a.O.).

  • FG Saarland, 13.03.2013 - 2 K 1499/09

    Zurechnung der Kenntnis einer Behörde

    Der Finanzbehörde einmal bekannt gewordene Tatsachen werden durch einen Wechsel in der Zuständigkeit der Finanzbehörde und/oder einen Wechsel des Bearbeiters nicht wieder unbekannt (BFH vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315; FG Sachsen vom 5. Oktober 2005 5 K 589/00, juris).
  • BFH, 24.03.2004 - X B 110/03

    Verletzung der Mitwirkungspflicht - Eintragungen im amtlichen Vordruck an

    Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Pflichtverletzung der Finanzbehörde die Verletzung der Mitwirkungspflicht seitens des Steuerpflichtigen deutlich überwiegt (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 15. Oktober 1993 III R 74/92, BFH/NV 1994, 315, 318, linke Spalte, 2. Absatz).
  • FG Münster, 25.09.2007 - 15 K 767/04

    Ausweisung der Bezüge eines Beamten der Finanzverwaltung als Versorgungsbezüge;

  • FG Rheinland-Pfalz, 24.08.2016 - 2 K 2359/14

    Beginn der Festsetzungsverjährung für einzelne Förderzeiträume der

  • FG Niedersachsen, 03.05.2007 - 8 K 10055/05

    Gewinnrealisierung bei Grundstücksübertragung aus BV der Mitunternehmerschaft in

  • FG Niedersachsen, 03.09.2020 - 1 K 129/17

    Berücksichtigung von Unterhaltsansprüchen gegenüber dem Ehegatten bei der

  • FG Düsseldorf, 12.07.1996 - 18 K 5844/92
  • FG Thüringen, 26.04.2006 - III 135/04

    Aufhebung einer Kindergeldfestsetzung für das noch laufende Jahr nach § 70 Abs. 4

  • FG Baden-Württemberg, 09.03.2000 - 8 K 276/97

    Kindergeld

  • FG Hamburg, 18.06.2007 - 2 K 84/05

    Einkommensteuer, Abgabeordnung: Überschusserzielungsabsicht bei Vermietung von

  • FG Sachsen, 05.10.2005 - 5 K 589/00

    In Reisekostenaufzeichnungen fehlende Angaben über die betriebliche Veranlassung

  • BFH, 30.10.1997 - X B 99/97
  • FG Köln, 18.06.1997 - 5 K 4390/91

    Bemessung der Gegenleistung bei Grundstückskauf; Abgrenzng des Erwerbs in

  • FG Nürnberg, 18.11.2014 - 7 K 543/14

    (Unabhängigkeit der Ermittlung des Betriebsvermögens-[Grenz-]Werts für die

  • FG Baden-Württemberg, 12.04.2001 - 9 K 81/00

    Aus öffentlichen Kassen gezahlte Jugendhilfeleistungen als "Bezüge" des

  • FG Münster, 29.01.1997 - 4 K 608/94

    Ermäßigter Steuersatz für steuerpflichtige Abfindungen

  • FG Rheinland-Pfalz, 24.09.2002 - 2 K 1316/02

    Zu den Voraussetzungen für das Vorliegen einer neuen Tatsache

  • FG Düsseldorf, 18.03.1999 - 14 K 6849/98
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