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   BFH, 16.02.1966 - II 89/64   

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https://dejure.org/1966,442
BFH, 16.02.1966 - II 89/64 (https://dejure.org/1966,442)
BFH, Entscheidung vom 16.02.1966 - II 89/64 (https://dejure.org/1966,442)
BFH, Entscheidung vom 16. Februar 1966 - II 89/64 (https://dejure.org/1966,442)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 85, 302
  • BStBl III 1966, 319
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 28.04.1970 - II 7/65

    Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei Erwerb eines unmittelbar Verbandszwecken

    Der Senat hat in neuerer Zeit wiederholt entschieden, daß Befreiungsvorschriften nicht schon deshalb eng auszulegen sind, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern im Rahmen des möglichen Wortsinns unter sinnwollen Würdigung des mit der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecks, der auch bei einer Rechtsverkehrsteuer wirtschaftlich bestimmt sein kann (vgl. die Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302, BStBl III 1966, 319; II 232/65 vom 9. Mai 1967, BFH 88, 573, BStBl III 1967, 507; II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, BStBl II 1968, 216; vgl. auch Boruttau-Klein, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl., Vorbemerkung vor § 1, Tz. 16 a, b).

    Bei einer vom buchstäblichen Wortlaut abweichenden Auslegung ist besondere Zurückhaltung geboten, wenn die Abweichung zur Verschärfung der Besteuerung führen würde (BFH-Urteile II 47/62 vom 22. April 1964, BFH 79, 378, BStBl III 1964, 368; II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302, BStBl III 1966, 319).

  • BFH, 13.01.1970 - II 132/65

    Grundstücksübertragung zwischen Ehegatten - Schuldrechtliche Ersatzansprüche -

    Befreiungsvorschriften sind zwar nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats nicht allein deshalb eng auszulegen, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern - erforderlichenfalls unter Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte - unter sinnvoller Würdigung des mit der Ausnahmevorschrift verfolgten Zwecke (so z. B. Urteile des Senats II 89/64 vom 16. Februar 1966, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 85 S. 302 - BFH 85, 302 -, BStBl III 1966, 319; II 156/63 vom 1. August 1967, BFH 89, 540, BStBl III 1967, 706).
  • BFH, 22.06.1966 - II 165/62

    Antrag auf Freistellung von der angeforderten Grunderwerbsteuer - Anwendung des §

    Eine solche, vom Wortlaut abweichende Gesetzesauslegung wäre aber, zugunsten wie auch zuungunsten des Stpfl., nur ausnahmsweise zulässig und geboten, wenn die wörtliche Auslegung dem Willen des Gesetzes offensichtlich widersprechen und zu einem mit der wirtschaftlichen Vernunft nicht in Einklang stehenden sinnwidrigen Ergebnis führen würde (ständige Rechtsprechung; vgl. z. B. Urteile des Senats II 154/61 U vom 16. Dezember 1964, zu II 1., BFH 81, 374, BStBl III 1965, 134; II 89/64 vom 16. Februar 1966, BStBl III 1966, 319).
  • BFH, 14.02.1979 - II R 113/74

    Befreiung eines Grundstückserwerbs - Gestaltung von Bauland - Steuerbefreiung

    Ob die Bebauung durch den Kläger selbst oder durch einen Dritten geplant war, ist dabei irrelevant (vgl. Urteil vom 16. Februar 1966 II 89/64, BFHE 85, 302, BStBl III 1966, 319).
  • BFH, 05.10.1966 - II 116/63

    Auslegung der Befreiungsvorschriften unter sinnvoller Würdigung ihres inhaltlich

    Der Senat vertritt in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt Urteil II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302, BStBl 1966 111, 319) die Auffassung, daß Befreiungsvorschriften keinesfalls eng auszulegen sind, etwa nur deshalb, weil es sich um Ausnahmen von der Besteuerung handelt, sondern unter sinnvoller Würdigung des mit der Ausnahmebestimmung verfolgten Zwecks.
  • BFH, 26.01.1977 - II R 50/76

    Erwerb eines Grundstücks - Gemeinde - Befreiung von der Grunderwerbsteuer

    Eine vom Wortlaut abweichende Auslegung dieser Vorschrift würde aber zu einer ungerechtfertigten, durch die Vorschrift nicht gedeckten Verschärfung der Besteuerung führen (vgl. Urteile des BFH vom 22. April 1964 II 47/62, BFHE 79, 378, BStBl III 1964, 368 und vom 16. Februar 1966 II 89/64, BFHE 85, 302, BStBl III 1966, 319).
  • BFH, 20.06.1967 - II 139/63

    Wegfall des steuerbegünstigenden Zweckes beim Erwerber bei Errichtung der Wohnung

    Befreiungsvorschriften sind ohnehin nicht eng auszulegen; in besonderem Maße gilt dies für die Vergünstigungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues (vgl. insoweit Urteile II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302, BStBl III 1966, 319; II 190/61 U vom 9. Oktober 1963, BFH 79, 288, BStBl III 1964, 336), deren Zweck es letztlich ist, die Schaffung von steuerbegünstigtem Wohnraum zu fördern (vgl. auch Urteil II 151/59 U, a.a.O.).
  • BFH, 20.07.1966 - II 250/60

    Zweck des § 9 Abs. 2 Grunderwerbssteuergesetz (GrEStG) - Mieterdarlehen als

  • BFH, 09.05.1967 - II 232/65

    Besteuerungsmerkmale einer Lizenzforderung

  • BFH, 17.01.1967 - II 111/63

    Kraftfahrzeugsteuervergünstigung für einen britischen Staatsangehörigen -

  • BFH, 29.07.1969 - II 94/65

    Vergünstigungsvorschrift - Auflösung dieser Bruchteilsgemeinschaft - Teilung

  • BFH, 13.06.1967 - II 22/64

    Erwerb eines Grundstücks, das nach dem Bebauungsplan als Gartenland eines anderen

  • BFH, 14.02.1967 - II 164/64

    Heranziehung zur Grunderwerbsteuer nach Höchstgebot oder erst nach

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