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   BFH, 16.02.1990 - III R 21/86   

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https://dejure.org/1990,692
BFH, 16.02.1990 - III R 21/86 (https://dejure.org/1990,692)
BFH, Entscheidung vom 16.02.1990 - III R 21/86 (https://dejure.org/1990,692)
BFH, Entscheidung vom 16. Februar 1990 - III R 21/86 (https://dejure.org/1990,692)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Bordellbesuche steuerlich nicht absetzbar

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bordellbesuche sind steuerlich nicht absetzbar

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 4 EStG
    Einkommensteuer; Bewirtung von Geschäftsfreunden in Nachtlokalen

In Nachschlagewerken

  • smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
    Bewirtungsaufwendungen
    Bewirtungsaufwendungen (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG) in der Einkommensteuer und Körperschaftsteuer (§ 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 4 EStG)
    Grundsatz

Papierfundstellen

  • BFHE 160, 166
  • NJW 1990, 2773
  • BB 1990, 1194
  • BB 1990, 1249
  • DB 1990, 1445
  • BStBl II 1990, 575
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BFH, 18.09.2007 - I R 75/06

    Abzug von Kosten einer Bewirtung bei Schulungsveranstaltung

    Ohne Erfolg bleibt der Hinweis der Klägerin auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), nach der eine "Bewirtung" nur dann vorliegt, wenn die Darreichung von Speisen und/oder Getränken eindeutig im Vordergrund steht (BFH-Urteil vom 16. Februar 1990 III R 21/86, BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575).
  • BFH, 19.08.1999 - IV R 20/99

    Getrennte Aufzeichnung von Bewirtungskosten

    Gleiches gilt für sog. Annehmlichkeiten, d.h. Getränke, ggf. auch kleine Speisen, die der Steuerpflichtige Kunden oder anderen Personen aus Gründen der Höflichkeit anbietet, mit denen folglich kein im Vordergrund stehender Bewirtungszweck verbunden ist (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 16. Februar 1990 III R 21/86, BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575; ablehnend Söhn in Kirchhof/Söhn, Einkommensteuergesetz, § 4 Rdnr. H 51, m.w.N., auch zur Gegenmeinung).
  • BFH, 16.02.1990 - III R 22/86

    Geltendmachung von Bewirtungsaufwendungen und Aufwendungen für die Bewirtung und

    Wegen seiner Stellungnahme wird auf das Urteil in der Sache III R 21/86 vom selben Tage verwiesen.

    Im Ergebnis zutreffend hat das FG einen Teil der Aufwendungen auch des Streitjahres 1976 schon deswegen nicht zum Abzug zugelassen, weil die formellen Anforderungen nicht erfüllt waren (siehe hierzu näher das Urteil III R 21/86, Abschn. II Nr. 3 der Entscheidungsgründe).

    Der Ermittlung des Gewerbeertrages für die Streitjahre 1974 und 1975 sind die Gewinne zugrunde zu legen, die entsprechend dem Urteil des Senats in der Einkommensteuersache III R 21/86 für dieselben Jahre bei der Einkommensermittlung anzusetzen sind (§ 7 des Gewerbesteuergesetzes - GewStG -).

    Für die Ermittlung des Gewerbeertrages 1976 sind die ordnungsgemäß nachgewiesenen Aufwendungen ebenfalls entsprechend den Grundsätzen des Urteils III R 21/86 auf ihre Abziehbarkeit nach § 4 Abs. 5 Nr. 2 Satz 1 EStG 1975 zu prüfen.

    Anmerkung: Das Urteil vom 16. Februar 1990 III R 21/86 ist veröffentlicht in BFHE 160, 166 [BFH 16.02.1990 - III R 21/86], BStBl II 1990, 575.

  • FG Münster, 28.11.2014 - 14 K 2477/12

    Betriebsausgaben- und Vorsteuerabzug eines Steuerberaters für Reisekosten und für

    (b) Ohne Erfolg beruft sich der Kläger auf die Rechtsprechung BFH, nach der eine "Bewirtung" nur dann vorliegt, wenn die Darreichung von Speisen und/oder Getränken eindeutig im Vordergrund steht (BFH-Urteil vom 16.02.1990 - III R 21/86, BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575).
  • FG München, 16.12.1999 - 1 K 1285/98

    Abzug von Bewirtungsaufwendungen anlässlich des Umzugs und des Firmenjubiläums

    Soweit die Aufwendungen als unangemessen anzusehen sind, sind sie vorweg in Abzug zu bringen; vom verbleibenden Rest ist lediglich der gesetzliche zulässige Anteil von 80% als Betriebsausgabe abziehbar (vgl. Urteil des BFH vom 16.2.1990 III R 21/86, BStBl II 1990, 575 ).

    Bewirtungsaufwendungen sind dagegen zu verneinen, wenn im Rahmen der "Bewirtung" nicht die Darreichung von Speisen und Getränken, sondern andere Leistungen im Vordergrund stehen (z.B. Varieté, Striptease etc.; vgl. Urteil des BFH vom 16.2.1990 III R 21/86, BStBl II 1990, 575).

    Hierbei ist nicht zu kleinlich zu verfahren (vgl. Urteil des BFH vom 16.2.1990 III R 21/86, BStBl II 1990, 575).

  • BFH, 19.03.2002 - IV B 50/00

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Angemessenheit von Luxus-Pkw im BV

    a) Die von den Klägern vorgetragene Frage, ob § 4 Abs. 5 Nr. 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) auch ein totales Abzugsverbot begründen könne, mag zwar von grundsätzlicher Bedeutung sein, denn diese Frage ist nach der Entscheidung des BFH vom 16. Februar 1990 III R 21/86 (BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575) im Schrifttum stark umstritten (s. nur Stapperfend in Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer und Körperschaftsteuergesetz, Kommentar, 21. Aufl., § 4 Anm. 1639, m.w.N.).
  • BFH, 29.03.1994 - VIII R 7/92

    Aufwendungen für die Einladung von Geschäftspartnern zu Karnevalsveranstaltungen

    Dadurch trete die Bewirtung in den Hintergrund (Hinweis auf Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 16. Februar 1990 III R 21/86, BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575).

    Der Senat läßt dahingestellt, ob auch das vom FG unter Berufung auf das BFH-Urteil in BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575 in den Vordergrund gestellte "persönliche Erlebnis des gedrängten karnevalistischen Programms", das die Bewirtung in den Hintergrund treten lasse, zum selben Ergebnis führen könnte.

  • BFH, 22.10.1991 - VIII R 64/86

    Unfreiwillige Wertabgaben ("sog. Zwangsaufwendungen") als Betriebsausgaben -

    Schmiergeldzahlungen können in vollem Umfang als Betriebsausgaben abgezogen werden (vgl. BFH-Urteil vom 16. Februar 1990 III R 21/86, BFHE 160, 166 [BFH 16.02.1990 - III R 21/86], BStBl II 1990, 575 m. w. N.), wenn der Empfänger benannt wird (§ 160 Abs. 1 AO 1977) oder die Benennung des Empfängers unzumutbar ist.
  • FG Berlin-Brandenburg, 19.01.2011 - 12 K 8371/06

    Bewirtungsaufwendungen von Betreibern von Hotel-Restaurants nicht unbegrenzt

    Soweit der BFH in einer früheren Entscheidung ausgesprochen hat, dass eine Bewirtung i.S. des § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG nur dann vorliege, wenn die Darreichung von Speisen und/oder Getränken eindeutig im Vordergrund stehe (BFH-Urteil vom 16. Februar 1990 - III R 21/86, BStBl. II 1990, 575), hat er mittlerweile zutreffend klargestellt, dass die genannte Formulierung nur darauf abzielt, die beschränkt abzugsfähigen "normalen" Bewirtungsaufwendungen von dem nicht abzugsfähigen Aufwand für den Besuch von Nachtlokalen o.ä.
  • FG Köln, 18.09.2003 - 2 K 7435/00

    Erstattungsverfahren: Zum unmittelbaren Zusammenhang von Betriebsausgaben mit

    Hinsichtlich der Bewirtungsaufwendungen ist in der Rechtsprechung grundsätzlich anerkannt, dass die Darreichung von Speisen und/oder Getränken eindeutig im Vordergrund stehen muss (BFH-Urteil vom 16.02.1990 III R 21/86, BFHE 160, 166, BStBl II 1990, 575).
  • BFH, 19.11.1999 - I B 4/99

    Abzugsbeschränkung für Bewirtungskosten

  • FG Köln, 02.05.2007 - 5 K 703/07

    Berufliche Veranlassung von Aufwendungen für eine militärische Veranstaltung;

  • BFH, 03.02.1993 - I R 57/92

    Voraussetzung für den Abzug der Bewirtungsaufwendungen

  • FG Rheinland-Pfalz, 19.05.2016 - 4 K 1218/14

    Zur Berücksichtigung von Aufwendungen für Sponsoring als Betriebsausgaben

  • BFH, 12.05.2003 - I B 157/02

    Bewirtungsaufwendungen

  • BFH, 15.01.2003 - XI B 159/02

    Bewirtungskosten bei Präsentation

  • FG München, 23.01.1997 - 15 K 4378/93

    Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zur Körperschaftsteuer ;

  • FG Nürnberg, 02.09.1997 - I 339/94
  • FG Hamburg, 13.09.2006 - 6 K 242/02

    Abzugsfähigkeit ausländischer Quellensteuer und Angemessenheit von Aufwendungen

  • FG Sachsen, 07.07.1998 - 2 K 232/95

    Entsprechende Anwendung des Rechtsgedankens des § 4 Abs. 5 Nr. 7 EStG i.R.d. § 2

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