Rechtsprechung
   BFH, 17.02.1961 - VI 66/59 U   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Berücksichtigung des Verlustes aus Gewerbebetrieben bei der Veranlagung

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 72, 630
  • DB 1961, 727
  • BStBl III 1961, 230



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BFH, 17.12.2007 - GrS 2/04

    Großer Senat beseitigt Vererblichkeit des Verlustvortrags

    Die durch die Annahme der Vererblichkeit des Verlustabzugs ermöglichte, dem Einkommensteuerrecht ansonsten aber fremde Abziehbarkeit von Drittaufwand und der dadurch zugleich bewirkte Widerspruch zum Prinzip der Besteuerung des Erben nach seiner individuellen Leistungsfähigkeit lassen sich nicht mit der Erwägung rechtfertigen, dass der Erbe gemäß § 1967 Abs. 1 BGB i.V.m. § 45 AO --von Sonderfällen abgesehen-- uneingeschränkt für die vom Erblasser herrührenden Schulden hafte und eine solche wirtschaftliche Belastung des Erben mit den Nachlassverbindlichkeiten nach der Rechtsprechung des BFH (vgl. z.B. Urteile vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U, BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230; in HFR 1963, 8; in BFHE 75, 328, BStBl III 1962, 386; in BFHE 189, 57, BStBl II 1999, 653) eine unerlässliche Voraussetzung für den Übergang der vom Erblasser nicht aufgezehrten "Verluste" auf den Erben darstelle.
  • BFH, 28.07.2004 - XI R 54/99

    Keine Vererblichkeit des Verlustabzugs nach § 10d EStG

    Demgegenüber führte der BFH in BFHE 75, 328, BStBl III 1962, 386 --unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U (BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230)-- aus, zwar sei die Fortführung des Betriebs des Erblassers durch den Erben nicht Voraussetzung für den Abzug eines in der Person des Erblassers begründeten Verlustes, wohl aber sei beim Erblasser und beim Erben Voraussetzung, dass der Verlust auch wirklich von ihnen getragen werde.
  • BFH, 29.03.2000 - I R 76/99

    Verlustabzug beim Erben auf dem Prüfstand

    Eine Versagung des Verlustabzugs kann im Streitfall auch nicht auf die Rechtsprechung des BFH gestützt werden, nach der die Abzugsmöglichkeit nur dann vom Erblasser auf den Erben übergeht, wenn dieser selbst den Verlust wirtschaftlich getragen hat (BFH-Urteile vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U, BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230; vom 5. Mai 1999 XI R 1/97, BFHE 189, 57, BStBl II 1999, 653).

    Eine "wirtschaftliche Belastung" des Erben fehlt nämlich nach dieser Rechtsprechung nur dort, wo der Erbe für die Nachlassverbindlichkeiten entweder gar nicht oder nur beschränkt haftet (BFH in BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230: Nachlasskonkurs; BFH in BFHE 189, 57, BStBl II 1999, 653: Eintrittspflicht eines Dritten).

  • BFH, 05.05.1999 - XI R 1/97

    Verlustabzug beim Erben

    Der Erbe kann den vom Erblasser nicht verbrauchten Verlust steuerrechtlich dann nicht geltend machen, wenn er ihn "nicht wirklich trägt" (BFH-Urteil vom 22. Juni 1962 VI 49/61 S, BFHE 75, 328, BStBl III 1962, 386) bzw. wenn er durch den Verlust "nicht wirtschaftlich belastet" ist (BFH-Urteil vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U, BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230).
  • BFH, 15.02.1966 - I 112/63

    Die zur Geltendmachung des Verlustabzugs erforderliche Personengleichheit -

    Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs VI 66/59 U vom 17. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 230, Slg. Bd. 72 S. 630) kann aber ein Erbe den Verlustabzug nicht geltend machen, wenn er wegen der Beschränkung seiner Haftung auf den Nachlaß selbst nicht belastet ist.
  • BFH, 12.09.1972 - VIII R 23/67

    Schuldentilgung nach Konkurs - Gewerblicher Verlust - Fünfjahreszeitraum

    Wenn die Vorentscheidung einen Abzug von nachträglichen betrieblichen Verlusten versagt habe, dann stehe dies im Widerspruch zu den Entscheidungen des RFH VI A 690/34 vom 5. Februar 1936 (RStBl 1936, 555) und des BFH VI 66/59 U vom 17. Februar 1961 (BFH 72, 630, BStBl III 1961, 230), wonach ein Verlust nicht vortragsfähig werde, wenn der Steuerpflichtige ihn -- wie bei einem Konkurs -- voraussichtlich nicht wirtschaftlich trage.

    Der Hinweis des Steuerpflichtigen auf das BFH-Urteil VI 66/59 U vom 17. Februar 1961 (a. a. O.) geht ebenfalls fehl; in der Entscheidung IV 210/62 S wurde bereits ausgeführt, daß es sich dort um einen Sonderfall (Nachlaßkonkurs) handelte.

  • FG Sachsen, 05.11.2014 - 8 K 491/12

    Kein Abzug von Verlusten des Erblassers beim Erben ohne eine wirtschaftliche

    Nach dieser Rechtsprechung und Verwaltungspraxis ging die Möglichkeit des Verlustabzugs indessen nicht vom Erblasser auf den Erben über, wenn der Erbe den Verlust selbst wirtschaftlich nicht getragen hat (vgl. BFH-Urteile vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U, BStBl. III 1996, 230, vom 5. Mai 1999 XI R 1/97, BStBl. II 1999, 653, und vom 16. Mai 2001 I R 76/99, BStBl. II 2002, 487, sowie BFH-Beschlüsse vom 29. März 2000 I R 76/99, BStBl. II 2000, 622, und vom 22. Mai 2013 IX B 185/12).

    Der 1. Senat des Bundesfinanzhofs nennt in seiner Entscheidung vom 29. März 2000 hierfür beispielhaft gemäß dem BFH-Urteil vom 17. Februar 1961 VI 66/59 U (a.a.O.) den Fall des Nachlasskonkurses und gemäß dem BFH-Urteil vom 05. Mai 1999 XI R 1/97 (a.a.O.) den Fall der Eintrittspflicht eines Dritten.

  • BFH, 07.11.1963 - IV 210/62 S

    Steuerbegünstigung bzgl. aus einer Konkursmasse erzielten Veräußerungsgewinnen

    Die Entscheidung des Bundesfinanzhofs VI 66/59 U vom 17. Februar 1961 (BStBl 1961 III S. 230, Slg. Bd. 72 S. 630) steht dem bezeichneten Ausgleich nicht entgegen.
  • FG Schleswig-Holstein, 21.09.1999 - III 23/95

    Anspruch auf verbrauchten Verlustabzug des Erblassers; Prinzip der Besteuerung

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH kann der Erbe einen in der Person des Erblassers entstandenen und von diesem nicht ausgeschöpften Verlust gemäß § 10d EStG abziehen, soweit der Erblasser den Verlust noch hätte geltend machen können und der Erbe den Verlust wirtschaftlich zu tragen hat (u. a. BFH-Urteile vom 17. Februar 1961VI 66/59 U, BFHE 72, 630, BStBl III 1961, 230; vom 22. Juni 1962 VI 49/61 S, BFHE 75, 328, BStBl 1962 III S. 386; vom 17. Mai 1972 I R 126/70, BFHE 105, 483, BStBl 1972, II S. 621; vom 13. November 1979 VIII R 193/77, BFHE 129, 262, BStBl 1980, II S. 188; vgl. auch BFH-Urteil vom 5. Mai 1999 XI R 1/97 DStR 1999, 1391).
  • BFH, 22.06.1962 - VI 49/61 S

    Absetzbarkeit eines in der Person des Erblassers entstandenen Verlustes durch den

    Wohl aber ist beim Erblasser und beim Erben Voraussetzung, daß der Verlust auch wirklich von ihnen getragen wird (Urteil des Senats VI 66/59 U vom 17. Februar 1961, BStBl 1961 III S. 230, Slg. Bd. 72 S. 630).
  • BFH, 18.07.1972 - VIII R 50/68

    Zeit, in der keine unbeschränkte Steuerpflicht gegeben ist, verlängert

  • BFH, 15.03.1962 - IV 177/60

    Abzugsfähigkeit des an den Ehegatten gezahlten Gehalts als Betriebsausgabe -

  • FG Bremen, 16.07.2015 - 1 K 32/13

    Abzug des anteiligen, für den Erblasser festgestellten Verlustabzugs, beim

  • FG Hessen, 12.06.1995 - 11 K 381/93

    Möglichkeit des Verlustabzuges eines Erben für Verluste, die in der Person des

  • BFH, 04.09.1969 - IV R 288/66

    Ausgleichsfähigkeit und Abzugsfähigkeit von vor und während eines

  • FG Schleswig-Holstein, 21.06.2002 - III 79/02

    Zur Frage, ob der Erbe einen vom Erblasser nicht ausgenutzten Verlustabzug

  • FG Hamburg, 17.05.2002 - II 263/01

    Geltendmachung eines Verlustabzugs des Erben bei nichtausgenutztem Verlustabzug

  • BFH, 27.04.1994 - XI R 56/92

    Besonderheiten der Steuerfestsetzung im Einkommensteuerbescheid

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