Rechtsprechung
   BFH, 17.10.1980 - III R 52/79   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1980,907
BFH, 17.10.1980 - III R 52/79 (https://dejure.org/1980,907)
BFH, Entscheidung vom 17.10.1980 - III R 52/79 (https://dejure.org/1980,907)
BFH, Entscheidung vom 17. Januar 1980 - III R 52/79 (https://dejure.org/1980,907)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    BewG (1965) § 12 Abs. 1

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Abzinsung einer niedrigverzinslichen Kapitalforderung nach der sog. Zinsdifferenzmethode

Papierfundstellen

  • BFHE 132, 298
  • BStBl II 1981, 247
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 27.10.2010 - II R 37/09

    Steuerfreiheit von Zuwendungen unter Lebenden bezüglich

    Da die Vertragsparteien eine Verzinsung in der Zusatzvereinbarung vom 8. Januar 1997 ausdrücklich ausgeschlossen hatten, ist der in § 12 Abs. 3 Satz 2 BewG vorgesehene Abzinsungsfaktor von 5, 5 % anzuwenden, um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu gewährleisten (BFH-Urteil vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247).
  • BFH, 12.05.2016 - II R 39/14

    Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer bei Forderungsausfall aufgrund

    Liegt eine niedrig verzinsliche Forderung vor, ist die Zinsdifferenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Zinssatz und dem Zinssatz, bei dessen Unterschreiten eine niedrige Verzinsung anzunehmen ist (Grenzzinssatz), zu kapitalisieren (vgl. BFH-Urteil vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247).

    bb) Im Streitfall hat das FG unter Zugrundelegung der Rechtsprechungsgrundsätze (vgl. BFH-Urteil in BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247), denen auch die Finanzverwaltung folgt (vgl. gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder betr. Bewertung von Kapitalforderungen und Kapitalschulden sowie von Ansprüchen/Lasten bei wiederkehrenden Nutzungen und Leistungen nach dem 31. Dezember 2001 für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer vom 7. Dezember 2001, BStBl I 2001, 1041), einen Grenzzinssatz von 3 % als angemessen betrachtet.

  • BFH, 27.05.1992 - II R 33/89

    Zinssatz bei Ermittlung des Kapitalwerts von Erbbauzinsansprüchen

    Der vom Bewertungsgesetzgeber festgelegte Zinsfuß von 5, 5 v. H. ist ein Normalzinssatz, der sich als mittlerer Wert bewährt hat und der die üblichen Schwankungen des Zinsniveaus am Kapitalmarkt berücksichtigt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 13. November 1930 III A 331/30, RStBl 1931, 63, 64; BFH-Urteile vom 8. Oktober 1952 II 205/51 U, BFHE 56, 770, BStBl III 1952, 295, 296, und vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247, 248).

    Sein Sinn ist darin zu sehen, "zu verhindern, daß sich die dem Kapitalmarkt immanenten Zinsschwankungen auf die Bewertung, die längere Zeitspannen umfaßt, in einem nicht vertretbaren Ausmaß auswirken" (Urteil in BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247, 248, rechte Spalte).

    Die Maßgeblichkeit des einheitlichen Zinssatzes von 5, 5 v. H. dient überdies der Gleichmäßigkeit der Bewertung und Besteuerung (vgl. auch BFH-Urteile vom 26. August 1955 III 133-134/54 S, BFHE 61, 207, BStBl III 1955, 278, 279, und in BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247, 248, rechte Spalte).

  • FG Rheinland-Pfalz, 18.12.2008 - 4 K 1859/06

    Zur Frage, ob ein niedrigverzinsliches Darlehen schenkungsteuerpflichtig ist, ob

    Bei einer niedrig verzinslichen Kapitalforderung von bestimmter Dauer, die im Besteuerungszeitpunkt -- wie hier -- noch mindestens 4 Jahre läuft, ist der Nennwert um den Kapitalwert des jährlichen Zinsverlustes zu kürzen (vgl. z.B.: BFH vom 17. Oktober 1980, BStBl II 1981 S. 247 ).

    Dabei ist aber nicht die Zinsdifferenz zwischen dem vereinbarten Zins und dem Zinssatz von 5, 5 %, sondern die dem vereinbarten Zinssatz und dem Zinssatz von 3 % zu Grunde zu legen; hierdurch sollen unwesentliche Zinsabweichungen möglichst nicht berücksichtigt werden (vgl. z.B.: BFH vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BStBl II 1981 S. 247 ; Rössler/Troll, a.a.O., Rz 28 zu § 12).

  • BFH, 12.05.2016 - II R 39/15

    Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer ändert sich durch Insolvenz nicht!

    Liegt eine niedrig verzinsliche Forderung vor, ist die Zinsdifferenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Zinssatz und dem Zinssatz, bei dessen Unterschreiten eine niedrige Verzinsung anzunehmen ist (Grenzzinssatz), zu kapitalisieren (vgl. BFH-Urteil vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247).

    bb) Im Streitfall hat das FG unter Zugrundelegung der Rechtsprechungsgrundsätze (vgl. BFH-Urteil in BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247), denen auch die Finanzverwaltung folgt (vgl. gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder betr. Bewertung von Kapitalforderungen und Kapitalschulden sowie von Ansprüchen/Lasten bei wiederkehrenden Nutzungen und Leistungen nach dem 31. Dezember 2001 für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer vom 7. Dezember 2001, BStBl I 2001, 1041), einen Grenzzinssatz von 3 % als angemessen betrachtet.

  • FG Köln, 14.05.2014 - 5 K 1515/11

    Insolvenzbedingter Kaufpreisausfall wirkt nicht zurück

    Nach übereinstimmender Auffassung der Finanzverwaltung und der Rechtsprechung ist von einer niedrigen Verzinsung im Sinne des § 12 Abs. 1 Satz 2 BewG bei einem Zinssatz von unter 3 % auszugehen (vgl. gleichlautende Ländererlasse vom 07.12.2001, z. B. FinMin Nordrhein-Westfalen S 3103 - 29 - V A 6, BStBl I 2001, 1041 und BFH-Urteil vom 17.10.1980 III R 52/79, BStBl II 1981, 247).

    Liegt eine solch niedrig verzinsliche Forderung vor, ist die Zinsdifferenz zwischen dem tatsächlichen Zinssatz und dem Grenzzinssatz von 3 % zu kapitalisieren (vgl. BFH-Urteil vom 17.10.1980 III R 52/79, BStBl II 1981, 247).

  • BFH, 15.03.2001 - II B 171/99

    ErbSt; niedrig verzinsliches Darlehen als freigebige Zuwendung

    Zur Darlegung einer Divergenz i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO beruft sich der Kläger auf das BFH-Urteil vom 17. Oktober 1980 III R 52/79 (BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247).
  • BFH, 18.01.1989 - II R 103/85

    Grunderwerbsteuer - Erfüllung einer Verpflichtung - Hinausgeschobene

    Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Oktober 1980 III R 52/79 (BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247) sei dies jedoch nicht so zu verstehen, daß dieser Zinssatz bei einer Abzinsung nach § 12 Abs. 3 BewG immer maßgebend sei; vielmehr werde dieser Zinssatz als normal unterstellt, um zu verhindern, daß die dem Kapitalmarkt immanenten Zinsschwankungen sich auf die Bewertung auswirken.
  • BFH, 20.01.1988 - I R 146/85

    Bewertung unter dem Nennwert - Unverzinslichkeit - Langfristige

    Derartige Umstände können in einer niedrigen Verzinsung oder Zinslosigkeit in Verbindung mit längerer Unkündbarkeit liegen (vgl. BFH-Urteile vom 22. Februar 1974 III R 5/73, BFHE 111, 534, BStBl II 1974, 330; vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247; vom 9. Juli 1982 III R 15/79, BFHE 136, 299, BStBl II 1982, 639).
  • BFH, 09.07.1982 - III R 15/79

    Schulden aus niedrig verzinslichen öffentlichen Wohnungsbaudarlehen sind

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kann insbesondere die niedrige Verzinsung einer Schuld zu einer Bewertung unter dem Nennwert führen, wenn die Schuld außerdem für längere Zeit unkündbar ist (vgl. z. B. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 17. Oktober 1980 III R 52/79, BFHE 132, 298, BStBl II 1981, 247).
  • FG Hamburg, 06.06.2000 - VI 137/98

    Zur Bewertung von Verbindlichkeiten, deren Erfüllung

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