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   BFH, 17.12.1965 - VI 297/65 U   

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https://dejure.org/1965,477
BFH, 17.12.1965 - VI 297/65 U (https://dejure.org/1965,477)
BFH, Entscheidung vom 17.12.1965 - VI 297/65 U (https://dejure.org/1965,477)
BFH, Entscheidung vom 17. Dezember 1965 - VI 297/65 U (https://dejure.org/1965,477)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Geltendmachung von anteiligen Kraftfahrzeugkosten als außergewöhnliche Belastung von einem geh -und stehbehinderten Steuerpflichtigen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 84, 574
  • DB 1966, 607
  • BStBl III 1966, 208
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 22.10.2009 - VI R 7/09

    Behinderungsbedingte Umbaumaßnahmen als außergewöhnliche Belastungen

    Der Behinderten-Pauschbetrag nach § 33b Abs. 1 bis 3 EStG gilt nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nur laufende und typische Mehraufwendungen des Behinderten ab, so dass "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfasst werden (Senatsurteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208, und BFH-Urteil vom 11. Dezember 1987 III R 95/85, BFHE 152, 131, BStBl II 1988, 275, m.w.N.).
  • BFH, 22.10.1996 - III R 203/94

    Kfz-Kosten Schwerbehinderter als außergewöhnliche Belastung; Angemessenheit der

    Die Voraussetzungen dieser Vorschrift liegen nach der ständigen, u. a. bereits durch das Urteil des BFH vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U (BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208) eingeleiteten Rechtsprechung bei schwer Körperbehinderten, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, vor, so daß diese Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung geltend machen können.
  • BFH, 19.01.2017 - VI R 60/14

    Kein Abzug von Aufwendungen für Kfz-Motorschaden eines Behinderten als

    Überdies haben sich, worauf bereits das BFH-Urteil in BFHE 205, 74, BStBl II 2004, 453 hingewiesen hat, die gesellschaftlichen Verhältnisse seit Begründung der Rechtsprechung zum Abzug von Kfz-Aufwendungen im Senatsurteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U (BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208) gewandelt.
  • BFH, 11.12.1987 - III R 95/85

    Aufwendungen für eine Heilkur können bei nachgewiesener Zwangsläufigkeit nach §

    Dazu gehören die im Streitfall anerkannten Kfz-Aufwendungen schwer Körperbehinderter, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beeinträchtigt sind (z.B. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BFHE 85, 224, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfaßt (BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208).
  • BFH, 23.02.1968 - VI R 260/67

    Mehraufwendungen durch Kraftfahrzeugbenutzung - Geh- und Stehbehinderte -

    Der Steuerpflichtige führte demgegenüber aus, es gehe um die Prüfung, wann eine Geh- und Stehbehinderung im Sinne des Urteils des BFH VI 297/65 U vom 17. Dezember 1965 (BFH 84, 574, BStBl III 1966, 208) erheblich sei.

    Ähnliche Grundsätze hat der Senat in den Entscheidungen VI 38/62 U (a. a. O.), VI 297/65 U (a. a. O.) und VI 66/65 vom 28. Januar 1966 (BFH 85, 224, BStBl III 1966, 291) angewandt.

    Schon in der Entscheidung VI 297/65 U (a. a. O.) hat der Senat ausgeführt, daß die Schätzung der Gleichmäßigkeit der Besteuerung diene und anzuwenden sei, sofern sie nicht im Einzelfall zu offensichtlich willkürlichen Ergebnissen führe.

  • BFH, 10.05.1968 - VI R 291/67

    Geltendmachung von Kosten der Unterbringung in einer Heilanstalt und

    Nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) VI 297/65 U vom 17. Dezember 1965 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 84 S. 574 - BFH 84, 574 _, BStBl III 1966, 208) und VI 332/65 vom 13. Mai 1966, (BFH 86, 361, BStBl III 1966, 506) würden mit den Pauschbeträgen nur zusätzliche Aufwendungen für Wäsche, Hilfeleistung, Medikamente usw. bei allen Arten von Körperbehinderungen berücksichtigt.

    Nach den Urteilen des Senats VI 297/65 U und VI 332/65 (a.a.O.) können allerdings neben dem Pauschsatz solche außergewöhnlichen Aufwendungen nach § 33 Abs. 1 EStG berücksichtigt werden, die nicht in einem unmittelbaren und typischen Zusammenhang mit der Körperbehinderung stehen, wie z.B. akute Krankheitskosten sowie Kosten, die offensichtlich bei der Festsetzung der Pauschsätze nicht berücksichtigt worden sind, wie z.B. Kosten bei Gehbehinderten.

  • BFH, 06.11.1970 - VI R 77/68

    Typische Krankheitskosten - Steuerfreie Pauschbeträge - Diät

    Das gelte nicht nur für die Kosten einer Erkrankung, die mit der Körperbehinderung nicht zusammenhinge; zu Recht habe die Rechtsprechung vielmehr auch die Kosten der Benutzung eines Kraftfahrzeugs durch einen Schwerkörperbehinderten (Urteile des BFH VI 38/62 U vom 22. November 1963, BFH 78, 360, BStBl III 1964, 139; VI 297/65 U vom 17. Dezember 1965, BFH 84, 574, BStBl III 1966, 208; VI 66/65 vom 28. Januar 1966, BFH 85, 224, BStBl III 1966, 291) und die Kosten einer akuten Verschlimmerung der zur Körperbehinderung führenden Krankheit (BFH-Urteil VI 313/64 vom 30. November 1966, BFH 88, 407, BStBl III 1967, 457) neben dem Pauschbetrag für Körperbehinderte zum Abzug als außergewöhnliche Belastung zugelassen.

    Der Hinweis auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats zur Berücksichtigung von Kraftfahrzeugkosten bei Schwerkörperbehinderten (vor allem in den Urteilen VI 297/65 U, a. a. O., und VI 66/65 vom 28. Januar 1966, a. a. O.) kann nicht zu einer anderen Beurteilung führen.

  • BFH, 23.02.1968 - VI R 292/67

    Klage - Steuerfestsetzung - Unrichtiger Steuerbescheid - Aufhebung -

    Neben den Pauschbeträgen kann nach § 33 EStG bei Körperbehinderten, die zu ihrer Fortbewegung auf einen Pkw angewiesen sind, der dadurch entstehende Mehraufwand berücksichtigt werden, wie der Senat es z. B. in den Urteilen VI 297/65 U vom 17. Dezember 1965 (BFH 84, 574, BStBl III 1966, 208); VI 66/65 vom 28. Januar 1966 (BFH 85, 224, BStBl III 1966, 291) und VI 313/64 (a. a. O.) ausgesprochen hat.

    Der Senat hat in der Entscheidung VI 297/65 U (a. a. O.) ausgeführt, daß es sich hier um eine vertretbare Schätzung der Verwaltungsbehörden handle, die auch der Gleichmäßigkeit der Besteuerung diene und darum anzuwenden sei, soweit sie nicht im Einzelfall zu einem offensichtlich unrichtigen Ergebnis führe.

  • BFH, 30.11.1966 - VI 313/64

    Umfang der Pflicht zur Erbringung von geeigneten Unterlagen zum Nachweis der

    Der Senat hat aus dieser Überlegung bereits in den Urteilen VI 297/65 U vom 17. Dezember 1965 (BFH 84, 574, BStBl III 1966, 208) und VI 66/65 vom 28. Januar 1966 (BFH 85, 224, BStBl III 1966, 291) bei Gehbehinderten, die zur Fortbewegung auf einen Pkw angewiesen sind, die Pkw-Kosten neben dem Pauschbetrag berücksichtigt; er hat nur die anderen, durch die Körperbehinderung typisch entstehenden Kosten mit dem Pauschbetrag angesetzt, vor allem weil den Pauschbetrag auch andere Erwerbsbeschränkte erhalten, die keinen Pkw benützen müssen.
  • FG Sachsen, 07.11.2000 - 5 K 1777/98

    Aufwendungen für einen Blindencomputer als neben dem Blindenpauschbetrag

    Dazu gehören z. B. Kfz-Aufwendungen schwer geh- und stehbehinderter (vgl. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BStBl III 1962, 123, vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfasst (vgl. BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BStBl III 1966, 208).
  • BFH, 28.01.1966 - VI 66/65

    Kraftfahrzeug als Arbeitsmittel - Ein um 100% in seiner Erwerbsfähigkeit

  • FG Köln, 23.07.1997 - 12 K 3881/94

    Privatschulbesuch eines behinderten Kindes

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