Rechtsprechung
   BFH, 18.06.1997 - II R 23/94   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1997,28553
BFH, 18.06.1997 - II R 23/94 (https://dejure.org/1997,28553)
BFH, Entscheidung vom 18.06.1997 - II R 23/94 (https://dejure.org/1997,28553)
BFH, Entscheidung vom 18. Juni 1997 - II R 23/94 (https://dejure.org/1997,28553)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,28553) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    BewG § 117a Abs 2
    Schiffsvermögen; Steuerbegünstigung; Zwischenfinanzierung

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)

  • BFH, 18.10.2000 - II R 48/98

    Handelsschiffsvermögen

    Der vom Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 18. Juni 1997 II R 23/94 (BFH/NV 1998, 152) erwähnte Ausnahmefall, dass das Schiff den einzigen nennenswerten Besitzposten der Gesellschaft darstelle, liege nicht vor, weil neben den zum Schiffsbetrieb erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen weiteres Betriebskapital in Form von Bankguthaben und Forderungen in Höhe von 77 000 DM vorhanden gewesen sei.

    Der BFH hat in seinem Urteil in BFH/NV 1998, 152, 154 entschieden, dass das Merkmal "in wirtschaftlichem Zusammenhang stehend" dem in § 103 Abs. 1 BewG genannten Erfordernis des wirtschaftlichen Zusammenhangs entspreche.

    Dies schließt zwar einen wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Gesamtheit des gewerblichen Betriebs (Gesamtheit des Betriebsvermögens) nicht aus, lässt aber eine konkrete, hier allein maßgebliche Zuordnung zu einzelnen Teilen des Betriebes (hier des begünstigten HSchV) nicht zu (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 1998, 152, 155).

    Soweit es der Senat in seiner o.g. Entscheidung in BFH/NV 1998, 152, 155 für möglich gehalten hat, dass Schulden aus dem Erwerb einer Beteiligung an einer Partenreederei bei der Ermittlung des Werts des begünstigten HSchV abzuziehen seien, wenn das Schiff (begünstigtes HSchV) den einzigen nennenswerten Besitzposten darstellt, hält er hieran nicht mehr fest.

  • FG Niedersachsen, 26.05.1998 - I 269/90
    Auch habe der Bundesfinanzhof (BFH) im bisher unveröffentlichten Urteil vom 18. Juni1997 II R 23/94 erkannt, daß Sonderbetriebsschulden einzelner Gesellschafter zur Finanzierung ihrer Einlage nur in einem mittelbaren Zusammenhang mit dem begünstigen HSchV stünden, weshalb ihr Abzug beim HSchV nicht möglich sei.

    Das BFH-Urteil vom 18. Juni 1997 II R 23/94 sei nicht einschlägig, weil dort - anders als im Streitfall - neben dem HSchV noch beträchtliches anderes Gesellschaftsvermögen vorhanden gewesen sei.

    Das gilt auch dann, wenn sich die einzige Betätigung der Kl. darin erschöpft, ein Handelsschiff nach Maßgabe des § 34 Abs. 4 Satz 2, 3 EStG im internationalen Verkehr zu betreiben (vgl. Urteil des BFH vom 18. Juni 1997 II R 23/94, n.v.).

    Darlehensschulden, die Gesellschafter eingehen, um damit ihre Einlage an einer Personengesellschaft zu finanzieren, stehen zwar in wirtschaftlichem Zusammenhang mit dem gewerblichen Betrieb der Gesellschaft, sie lassen jedoch in aller Regel eine konkrete Zuordnung zu einzelnen Teilen des Betriebes nicht zu (vgl. BFH-Urteil vom 18. Juni 1997 II R 23/94).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht