Rechtsprechung
   BFH, 19.07.2006 - II R 1/05   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    ErbStG § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b, § 10 Abs. 5 Nr. 2, § 13 Abs. 1 Nr. 11; BGB § 2303

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    ErbStG § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b, § 10 Abs. 5 Nr. 2, § 13 Abs. 1 Nr. 11; BGB § 2303

  • Judicialis
  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Erbschaftsteuer: Maßgebend ist der Tag der Forderung des Pflichtteils

  • Deutsches Notarinstitut

    ErbStG § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1; BGB § 2303 Abs. 1, § 2317 Abs. 1
    Entstehung der ErbSt bei Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Entstehen der Erbschaftsteuer für Pflichtteilsanspruch auch ohne dessen Bezifferung

  • datenbank.nwb.de

    Entstehen der Erbschaftsteuer für Pflichtteilsanspruch auch ohne dessen Bezifferung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Notare Bayern PDF, S. 79 (Leitsatz und Auszüge und Entscheidungsbesprechung)

    §§ 3, 9 ErbStG; §§ 2303, 2317 Abs. 1 BGB
    Entstehung der ErbSt bei Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs

  • IWW (Kurzinformation)

    Erbschaftsteuer entsteht mit Geltendmachen des Pflichtteils

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Erbschaftsteuer für Pflichtteilsanspruch

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Erbschaftsteuer für Pflichtteilsanspruch

  • Jurion (Leitsatz)

    Bezifferung des geltend gemachten Pflichtteilsanspruchs als Voraussetzung für die Entstehung der Erbschaftssteuer; Aufhebung oder Veränderung des einmal entstandenen Steueranspruchs durch Erfüllungsabreden zwischen dem Erben und dem Pflichtteilsberechtigten bzw. eines Verzichts des Pflichtteilsberechtigten

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Erbschaftsteuer bei Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruches

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Erbschaftssteuer wird fällig sobald ein Pflichtteilsanspruch geltend gemacht wird

  • AOK personalrecht online (Kurzinformation und Volltext)

    Erbschaftsteuer: Maßgebend ist der Tag der Forderung des Pflichtteils

Besprechungen u.ä. (3)

  • Notare Bayern PDF, S. 79 (Leitsatz und Auszüge und Entscheidungsbesprechung)

    §§ 3, 9 ErbStG; §§ 2303, 2317 Abs. 1 BGB
    Entstehung der ErbSt bei Geltendmachung eines Pflichtteilsanspruchs

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Pflichtteilsrecht - Steuerentstehung: Bezifferung des Anspruchs

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Erbschaftsteuer - Wann entsteht die Erbschaftsteuer bei der Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen?

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 19.07.2006, Az.: II R 1/05 (Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs durch unbeziffertes Auskunftsbegehren)" von RA Dr. Michael Messner, FAStR, original erschienen in: ZEV 2006, 514 - 516.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 213, 122
  • NJW 2006, 3455
  • FamRZ 2006, 1526
  • BB 2006, 2010
  • BB 2006, 2287
  • DB 2006, 1992
  • BStBl II 2006, 718



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 19.02.2013 - II R 47/11  

    Geltendmachung des Pflichtteils nach Tod des Verpflichteten durch dessen

    Dieses zeitliche Hinausschieben der erbschaftsteuerrechtlichen Folgen eines Pflichtteilsanspruchs ist im Interesse des Berechtigten geschehen und soll ausschließen, dass bei ihm auch dann Erbschaftsteuer anfällt, wenn er seinen Anspruch zunächst oder dauerhaft nicht erhebt (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 7. Oktober 1998 II R 52/96, BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23; vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718, und vom 31. März 2010 II R 22/09, BFHE 229, 374, BStBl II 2010, 806, Rz 11).

    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden (BFH-Urteil in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

  • BFH, 31.03.2010 - II R 22/09  

    Kein Anfall von Schenkungsteuer bei zinsloser Stundung eines nicht geltend

    Dieses zeitliche Hinausschieben der erbschaftsteuerrechtlichen Folgen eines Pflichtteilsanspruchs ist im Interesse des Berechtigten geschehen und soll ausschließen, dass bei ihm auch dann Erbschaftsteuer anfällt, wenn er seinen Anspruch zunächst oder dauerhaft nicht erhebt (BFH-Urteile vom 7. Oktober 1998 II R 52/96, BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23, und vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    Das bloße Bestehen von Pflichtteilsverbindlichkeiten ist auch insoweit ohne steuerrechtliche Bedeutung (BFH-Urteile in BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23, und in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden, die Höhe des Anspruchs aber nicht beziffern (BFH-Urteil in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

  • BFH, 04.07.2012 - II R 38/10  

    Erbschaftsteuer bei Erwerb aufgrund ausländischen Rechts (hier:

    Entscheidend ist der Eintritt der Gesamtrechtsnachfolge mit dem Tod der E. Sollte sich das Pflichtteilsrecht der Tochter auf das durch den Vertrag vom ... Dezember 2001 erfasste Vermögen der E bezogen haben, würde ein Abzug als Nachlassverbindlichkeit nach § 10 Abs. 5 Nr. 2 ErbStG dessen Geltendmachung voraussetzen (zu den Anforderungen an die Geltendmachung vgl. BFH-Urteile vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718, und vom 31. März 2010 II R 22/09, BFHE 229, 374, BStBl II 2010, 806).
  • BFH, 21.08.2015 - II B 126/14  

    Pflichtteilsansprüche nur in tatsächlich geltend gemachter Höhe als

    Die Regelung soll ausschließen, dass bei dem Pflichtteilsberechtigten auch dann Erbschaftsteuer anfällt, wenn er seinen Anspruch zunächst oder dauerhaft nicht erhebt (BFH-Urteile vom 7. Oktober 1998 II R 52/96, BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23, und vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden, die Höhe des Anspruchs aber nicht beziffern (BFH-Urteil in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    Hat der Pflichtteilsberechtigte lediglich einen Teil seines Anspruchs geltend gemacht, entsteht nur in dieser Höhe die Erbschaftsteuer bzw. kann der Erbe nur in dieser Höhe Nachlassverbindlichkeiten geltend machen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718; Wälzholz in Viskorf/Knobel/Schuck/Wälzholz, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 4. Aufl., § 3 ErbStG Rz 152; Gottschalk in Troll/Gebel/ Jülicher, ErbStG, § 3 Rz 227; Geck in Kapp/Ebeling, § 3 ErbStG Rz 212, 213 und 213.2).

    Dasselbe gilt, wenn sich der Pflichtteilsberechtigte nach ernstlichem Streit über die Höhe seines Pflichtteils vergleichsweise mit weniger zufrieden gibt als er beansprucht hat und ihm zusteht; auch in diesem Fall kann er nur aus diesem niedrigeren Wert besteuert werden (BFH-Urteile vom 18. Juli 1973 II R 34/69, BFHE 110, 196, BStBl II 1973, 798, und in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    Jedenfalls ist das FG nicht von den Rechtsgrundsätzen, die der von der Klägerin zitierten Entscheidung des BFH in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718 zugrunde liegen, abgewichen, sondern hat diese Rechtsgrundsätze bei seiner eigenen Entscheidung berücksichtigt und auf den Streitfall angewendet.

  • BFH, 01.07.2008 - II R 71/06  

    Ansatz einer Zugewinnausgleichsverpflichtung mit dem Nennwert -

    Nach der Rechtsprechung des BFH können die Pflichtteilsberechtigten in einem solchen Fall nur aus dem vergleichsweise vereinbarten, niedrigeren Wert besteuert werden (BFH-Urteile vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718; vom 18. Juli 1973 II R 34/69, BFHE 110, 196, BStBl II 1973, 798).
  • BFH, 27.09.2012 - II R 52/11  

    Auslegung eines Erbvergleichs über Zugewinnausgleichs- und Pflichtteilsanspruch

    Denn mit der Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs durch die Klägerin wäre die Erbschaftsteuer gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b ErbStG auf der Grundlage des tatsächlichen Werts ihres Anspruchs entstanden und zugleich damit der Erwerb aus erbschaftsteuerrechtlicher Sicht vollendet gewesen (BFH-Urteil vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

    In diesem Fall kann er nur aus dem niedrigeren Wert besteuert werden (BFH-Urteile in BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718, und vom 1. Juli 2008 II R 71/06, BFHE 222, 63, BStBl II 2008, 874, jeweils m.w.N.).

  • FG Hessen, 03.11.2015 - 1 K 1059/14  

    Pflichtteil; Pflichtteilsanspruch; Abziehbarkeit; Nachlassverbindlichkeit;

    Dieses zeitliche Hinausschieben der erbschaftsteuerrechtlichen Folgen eines Pflichtteilsanspruchs ist im Interesse des Berechtigten geschehen und soll ausschließen, dass bei ihm auch dann Erbschaftsteuer anfällt, wenn er seinen Anspruch zunächst oder dauerhaft nicht erhebt (Urteile des BFH vom 07.10.1998 II R 52-96, BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23 [BFH 07.10.1998 - II R 52/96] ; vom 19.07.2006 II R 1-05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718, [BFH 19.07.2006 - II R 1/05] und vom 31.03.2010 II R 22-09, BFHE 229, 374, BStBl II 2010, 806, [BFH 31.03.2010 - II R 22/09] Rz 11).

    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden (BFH-Urteil in BFHE 213, 122, [BFH 19.07.2006 - II R 1/05] BStBl II 2006, 718 [BFH 19.07.2006 - II R 1/05] ).

  • FG Schleswig-Holstein, 04.05.2016 - 3 K 148/15  
    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden (BFH-Urteil vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).
  • FG Baden-Württemberg, 01.10.2014 - 7 K 1520/11  

    Pflichtteilsansprüche nur in tatsächlich erfüllter Höhe als

    Dieses zeitliche Hinausschieben der erbschaftsteuerrechtlichen Folgen eines Pflichtteilsanspruchs ist im Interesse des Berechtigten geschehen und soll ausschließen, dass bei ihm auch dann Erbschaftsteuer anfällt, wenn er seinen Anspruch zunächst oder dauerhaft nicht erhebt (Urteile des Bundesfinanzhofs -BFH - vom 07. Oktober 1998 II R 52/96, BFHE 187, 50, BStBl II 1999, 23; vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718; vom 31. März 2010 II R 22/09, BFHE 229, 374, BStBl II 2010, 806, Rz 11; vom 19. Februar 2013 II R 47/11, BFHE 240, 186, BStBl II 2013, 332).

    Der Berechtigte muss seinen Entschluss, die Erfüllung des Anspruchs zu verlangen, in geeigneter Weise bekunden (BFH-Urteil vom 19. Juli 2006 II R 1/05, BFHE 213, 122, BStBl II 2006, 718).

  • FG Düsseldorf, 07.09.2011 - 4 K 803/11  

    Pauschale Abgeltung der Ansprüche des überlebenden Ehegatten auf

    Die Erbschaftsteuer entsteht für diesen Erwerb erst im Zeitpunkt der Geltendmachung (Bundesfinanzhof , Urteil vom 07.10.1998 II R 52/96 BFHE 187, 50 BStBl II 1999, 23 ), also in dem Zeitpunkt, in dem der Berechtigte von dem Verpflichteten ernstlich die Erfüllung des Anspruchs verlangt (BFH-Urteil vom 19. Juli 2006 - II R 1/05 - BStBl. II 2006, 718 m.w.N.) und nicht erst im Zeitpunkt des in der Regel nachfolgenden Gelderwerbs, der dem Pflichtteilsgläubiger aufgrund seines Anspruchs zufließt (s. Meincke, ErbStG, 15. Aufl., § 3 Rz. 52).

    Gibt sich der Berechtigte nach einem ernstlichen Streit mit dem Erben über die Höhe des Pflichtteils, vergleichsweise mit weniger zufrieden als er hätte beanspruchen können, ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes in diesem Fall nur der vergleichsweise vereinbarte niedrigere Wert zu besteuern (BFH, Urteil vom 19. Juli 2006 II R 1/05 a.a.O.).

  • FG Nürnberg, 07.12.2006 - IV 240/04  

    Abtretung eines GmbH-Anteils zur Erfüllung eines geltend gemachten

  • BFH, 11.02.2010 - II B 123/09  

    Grundsätzliche Bedeutung - Divergenz - Keine Besteuerung des geltend gemachten

  • FG Rheinland-Pfalz, 16.05.2013 - 4 K 2215/11  

    Abzug von Prozesszinsen als Nachlassverbindlichkeit - Zugrundelegung eines

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