Rechtsprechung
   BFH, 19.12.2012 - I R 81/11   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,47884
BFH, 19.12.2012 - I R 81/11 (https://dejure.org/2012,47884)
BFH, Entscheidung vom 19.12.2012 - I R 81/11 (https://dejure.org/2012,47884)
BFH, Entscheidung vom 19. Dezember 2012 - I R 81/11 (https://dejure.org/2012,47884)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheides i. S. d. § 167 AO - Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger - Keine Bindung an einen von mehreren Verfahrenswegen nach vorbereitenden Maßnahmen - Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO

  • openjur.de

    Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheides i.S.d. § 167 AO; Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger; Keine Bindung an einen von mehreren Verfahrenswegen nach vorbereitenden Maßnahmen; Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheides i.S.d. § 167 AO - Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger - Keine Bindung an einen von mehreren Verfahrenswegen nach vorbereitenden Maßnahmen - Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 167 Abs 1 S 1 AO, § 50a Abs 4 S 1 Nr 3 EStG 1997, § 50a Abs 5 S 5 EStG 1997, § 73e S 2 EStDV 2002, § 73g EStDV 2002
    Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheides i.S.d. § 167 AO - Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger - Keine Bindung an einen von mehreren Verfahrenswegen nach vorbereitenden Maßnahmen - Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 167 Abs. 1 S. 1; FGO § 120 Abs. 1
    Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheides i.S.d. § 167 AO; Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger; Bindung an einen von mehreren Verfahrenswegen nach vorbereitenden Maßnahmen; Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO

  • datenbank.nwb.de

    Wahlweise Inanspruchnahme des Haftungsschuldners durch Haftungsbescheid oder durch Steuerbescheid bei Nichterfüllung der Steueranmeldepflicht; Rechtmäßigkeit eines Nacherhebungsbescheids; Steuerabzug für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Wahlrecht der Steuerbehörde zur Inanspruchnahme des Haftungsschuldners im Wege des Haftungsbescheids oder durch Steuerbescheid bei Nichterfüllung der Anmeldepflicht; Möglichkeit des Steuerabzugs für beschränkt steuerpflichtige Vergütungsempfänger; Grundsätze zum Schriftformerfordernis des § 120 Abs. 1 S. 1 FGO

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 21.09.2017 - VIII R 59/14

    Grundsatz der Akzessorietät für die Nachforderung von Kapitalertragsteuer

    § 167 Abs. 1 Satz 1 Alternative 2 AO begründet nach ständiger Rechtsprechung ein Wahlrecht der Finanzbehörde, den Entrichtungsschuldner der Kapitalertragsteuer entweder durch Haftungsbescheid gemäß § 44 Abs. 5 Satz 1 EStG oder durch Steuerbescheid (Nachforderungsbescheid) in Anspruch zu nehmen, sofern er seine Anmeldepflicht nicht erfüllt hat (BFH-Urteile in BFHE 193, 286, BStBl II 2001, 67; vom 20. August 2008 I R 29/07, BFHE 222, 500, BStBl II 2010, 142; vgl. auch BFH-Urteile vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698; in BFH/NV 2012, 695).

    Die Wahl des Verfahrens muss nicht begründet werden (BFH-Urteil in BFH/NV 2013, 698, m.w.N.).

    Dies hat zur Folge, dass auch im Fall des Nachforderungsbescheids, d.h. bei Geltendmachung des Anspruchs auf Entrichtung der Kapitalertragsteuer durch Steuerbescheid statt durch Haftungsbescheid, die tatbestandlichen Erfordernisse des § 44 Abs. 5 Satz 1 EStG zu beachten sind (grundlegend BFH-Urteil in BFHE 193, 286, BStBl II 2001, 67; vgl. auch BFH-Urteil in BFH/NV 2013, 698).

    Besondere Ermessenserwägungen sind dagegen nicht erforderlich (BFH-Urteil in BFHE 193, 286, BStBl II 2001, 67; vgl. auch BFH-Urteil in BFH/NV 2013, 698, und BFH-Beschluss vom 18. März 2009 I B 210/08, BFH/NV 2009, 1237, jeweils m.w.N.).

    Der Ausschluss der Kapitalertragsteuernachforderung wegen Festsetzungsverjährung der Einkommensteuer würde hier dem Sinn und Zweck des Steuerabzugsverfahrens widersprechen, der --auch im Hinblick auf mögliche Pflichtverletzungen der Gläubiger der Kapitalerträge-- in der Gewährleistung einer materiell gesetzmäßigen Besteuerung liegt (BFH-Urteil vom 15. Dezember 2004 I R 42/04, BFH/NV 2005, 1073; zum Sinn und Zweck des Steuerabzugsverfahrens gemäß § 50a EStG vgl. auch BFH-Urteil in BFH/NV 2013, 698).

  • BFH, 17.12.2014 - II R 18/12

    Versicherungsteuerbefreiung für Sportinvaliditätsversicherung - Anforderungen an

    § 167 Abs. 1 Satz 1 AO begründet ein Wahlrecht für die Finanzbehörde, den Haftungsschuldner entweder durch Haftungsbescheid oder durch Steuerbescheid in Anspruch zu nehmen, wenn dieser seine Anmeldepflicht nicht erfüllt hat (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13. Dezember 2011 II R 26/10, BFHE 236, 212, BStBl II 2013, 596; vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 29.01.2015 - I R 11/13

    Erstattungsanspruch (Kapitalertragsteuer)

    Im Streitfall wurde die Beigeladene in ihrer Eigenschaft als gemäß §§ 44 Abs. 1 Satz 3, 50d Abs. 1 EStG 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Senkung der Steuersätze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung vom 23. Oktober 2000 (BGBl I 2000, 1433, BStBl I 2000, 1428) --EStG 1997 n.F.-- entrichtungspflichtige Vergütungsschuldnerin zur Zahlung herangezogen (vgl. zur Einbehaltungs- und Abführungspflicht z.B. Senatsurteile vom 11. Januar 2012 I R 25/10, BFHE 236, 318; vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698).

    Zwischen der Zahlung des Entrichtungspflichtigen aufgrund einer von ihm selbst abgegebenen Kapitalertragsteueranmeldung (vgl. § 45a Abs. 1, § 44 Abs. 1 Satz 5 EStG 1997 n.F.) und einer Zahlung aufgrund eines als Folge der Nichtabgabe der gebotenen Steueranmeldung ergangenen Steuerbescheids (vgl. § 167 Abs. 1 Satz 1 AO; vgl. dazu Senatsurteil in BFH/NV 2013, 698) bestehen insoweit keine Unterschiede.

  • BVerfG, 22.01.2014 - 1 BvR 891/13

    Verfassungsrechtliche Zweifel an der Nacherhebung nicht entrichteter

    Die dagegen vor dem Finanzgericht erhobene Klage war erfolgreich (Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vom 3. November 2011 - 6 K 1503/07 - EFG 2013, S. 582); die Revision führte zur Änderung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Abweisung der Klage (Urteil vom 19. Dezember 2012 - I R 81/11 - BFH/NV 2013, S. 698).
  • FG Hamburg, 19.10.2017 - 2 K 57/17

    Rechtmäßigkeit eines Nachforderungsbescheids zur Kapitalertragsteuer

    § 167 Abs. 1 Satz 1 AO begründet ein Wahlrecht für die Finanzbehörde, den Haftungsschuldner durch Haftungsbescheid oder durch Steuerbescheid in Anspruch zu nehmen, wenn dieser seine Anmeldepflicht nicht erfüllt hat (vgl. BFH-Urteile vom 13. September 2000 I R 61/99, BStBl II 2001, 67, 236; vom 19. Dezember 2013 I R 81/12, BFH/NV 2013, 698, jeweils m. w. N.).

    Die Steuerfestsetzung nach § 167 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit § 155 AO erfasst damit denjenigen, der die Steuer als Entrichtungssteuerschuldner nicht angemeldet hat, gerade in seiner Funktion als Haftungsschuldner (vgl. BFH-Urteile vom 13. September 2000 I R 61/99, BStBl II 2001, 67, 236; vom 19. Dezember 2013 I R 81/12, BFH/NV 2013, 698; jeweils m. w. N.).

    Danach entfällt die Haftung des Schuldners der Kapitalerträge, wenn dieser nachweist, dass er die ihm auferlegten Pflichten weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verletzt hat (vgl. BFH-Urteile vom 13. September 2000 I R 61/99, BStBl II 2001, 67; 236, vom 19. Dezember 2013 I R 81/12, BFH/NV 2013, 698, jeweils m. w. N.).

  • FG Hessen, 16.05.2017 - 4 K 63/17

    § 48, § 48d EStG

    § 167 Abs. 1 S. 1 AO begründet ein Wahlrecht für die Finanzbehörde, den Haftungsschuldner durch Haftungsbescheid oder durch Steuerbescheid in Anspruch zu nehmen, wenn dieser seine Anmeldepflicht nicht erfüllt hat (BFH-Urteil vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698 mit weiteren Nachweisen; ständige Rechtsprechung).

    Wird der Haftungsschuldner durch Nacherhebungsbescheid in Anspruch genommen, müssen die tatbestandlichen Voraussetzungen der Haftungsnorm erfüllt sein, regelmäßig sind jedoch weder besondere Ermessenserwägungen der Behörde erforderlich noch muss die Wahl des Verfahrens begründet werden (BFH-Beschluss vom 18. März 2009 I B 210/08, BFH/NV 2009, 1237; BFH-Urteil vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698; BFH-Urteil vom 13. September 2000, I R 61/99, BStBl II 2001, 67; Oellerich, in: Beermann/Gosch, AO/FGO, 129. Lieferung, § 167 AO Rn. 58; Rüsken, in: Klein, AO, 13. Aufl., 2016, § 167 Rn. 6; a.A. Heuermann, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, 239. Lieferung, § 167 Rn. 14).

  • FG Hessen, 16.05.2017 - 4 K 66/17

    § 48, § 48d EStG

    § 167 Abs. 1 S. 1 AO begründet ein Wahlrecht für die Finanzbehörde, den Haftungsschuldner durch Haftungsbescheid oder durch Steuerbescheid in Anspruch zu nehmen, wenn dieser seine Anmeldepflicht nicht erfüllt hat (BFH-Urteil vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698 mit weiteren Nachweisen; ständige Rechtsprechung).

    Wird der Haftungsschuldner durch Nacherhebungsbescheid in Anspruch genommen, müssen die tatbestandlichen Voraussetzungen der Haftungsnorm erfüllt sein, regelmäßig sind jedoch weder besondere Ermessenserwägungen der Behörde erforderlich noch muss die Wahl des Verfahrens begründet werden (BFH-Beschluss vom 18. März 2009 I B 210/08, BFH/NV 2009, 1237; BFH-Urteil vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698; BFH-Urteil vom 13. September 2000, I R 61/99, BStBl II 2001, 67; Oellerich, in: Beermann/Gosch, AO/FGO, 129. Lieferung, § 167 AO Rn. 58; Rüsken, in: Klein, AO, 13. Aufl., 2016, § 167 Rn. 6; a.A. Heuermann, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, 239. Lieferung, § 167 Rn. 14).

  • BFH, 06.06.2018 - I R 36/16

    Zur Wiedereinsetzung bei fehlgeschlagenem Postaustausch zwischen Behörde und

    Dem Schriftformerfordernis ist nach ständiger Rechtsprechung nur entsprochen, wenn das maßgebliche Schriftstück von demjenigen, der die Verantwortung für seinen Inhalt trägt, eigenhändig, d.h. mit einem die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnenden, individuellen Schriftzug handschriftlich unterzeichnet ist (vgl. Senatsurteil vom 19. Dezember 2012 I R 81/11, BFH/NV 2013, 698).
  • FG Hamburg, 11.12.2013 - 2 K 109/13

    Körperschaftsteuer: vGA bei Übernahme von Kosten für Managementdienstleistungen

    Ein Hinweis auf die beschränkte Steuerpflicht und die fehlenden Zugriffsmöglichkeiten im Inland soll regelmäßig ausreichen (BFH vom 19. Dezember 2012 I R 81/11 , BFH/NV 2013, 698; vom 5. November 1992 I R 41/92, BStBl II 1993, 407; vom 3. Dezember 1996 I B 44/96, BStBl II 1997, 306; vom 8. November 2000 I B 59/00 BFH/NV 2001, 448).
  • FG Hamburg, 18.10.2013 - 2 V 110/13

    Aussetzung der Vollziehung: Haftung für Kapitalertragsteuer im Zusammenhang mit

    Ein Hinweis auf die beschränkte Steuerpflicht und die fehlenden Zugriffsmöglichkeiten im Inland soll regelmäßig ausreichen (BFH vom 19. Dezember 2012 I R 81/11 (Rz. 20), BFH/NV 2013, 698; vom 5. November 1992 I R 41/92, BStBl II 1993, 407; vom 3. Dezember 1996 I B 44/96, BStBl II 1997, 306; vom 8. November 2000 I B 59/00 BFH/NV 2001, 448).
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