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   BFH, 20.07.1966 - II 250/60   

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https://dejure.org/1966,739
BFH, 20.07.1966 - II 250/60 (https://dejure.org/1966,739)
BFH, Entscheidung vom 20.07.1966 - II 250/60 (https://dejure.org/1966,739)
BFH, Entscheidung vom 20. Juli 1966 - II 250/60 (https://dejure.org/1966,739)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zweck des § 9 Abs. 2 Grunderwerbssteuergesetz (GrEStG) - Mieterdarlehen als Grundstücksbelastung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 86, 598
  • DB 1966, 1675
  • BStBl III 1966, 601
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BFH, 09.02.1972 - II R 99/70

    Unbilligkeit - Besteuerungstatbestand - Wertungen des Gesetzgebers -

    Beim Grundstückserwerb zur Rettung eines Grundpfandrechtes (§ 9 GrEStG 1940) kann die Einziehung der Nachsteuer (§ 9 Abs. 2 GrEStG) unbillig sein, wenn infolge der zwingenden (BFH 86, 598; 101, 438) mittelbaren (§ 11 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 GrEStG) Bezugnahme des § 9 Abs. 2 Satz 1 GrEStG auf den Einheitswert (§ 12 Abs. 1 GrEStG) die Nachsteuer entsteht, obwohl der Grundpfandgläubiger bei der Weiterveräußerung des Grundstücks einen Verlust an seinen ausgefallenen Rechten nicht abdecken konnte.

    Der Standpunkt des BFH zu diesen Fragen ist in dem Urteil II 25/65 vom 1. Februar 1971 (BFH 101, 438, BStBl II 1971, 343) ausführlich dargelegt (vgl. auch Urteil des BFH II 250/60 vom 20. Juli 1966, BFH 86, 598, BStBl III 1966, 601); auf die Entscheidungsgründe dieses Urteils wird Bezug genommen.

  • BFH, 01.02.1971 - II 25/65

    Stichtagswert - Zeitpunkt des Erwerbs - Feststellung als Einheitswert -

    Der an das Gesetz gebundenen Rechtsprechung (Art. 20 Abs. 3 GG) ist es aber nicht gestattet, § 9 Abs. 2 GrEStG oder § 12 GrEStG einen anderen Inhalt zu geben, als sich aus diesen Vorschriften -- wenn auch ohne Haften am buchstäblichen Wortlaut (vgl. § 133 BGB) -- nach ihrem im Zusammenhang des Gesetzes und seines Zweckes gesehen klaren Wortsinn ergibt (BFH-Urteil II 250/60 vom 20. Juli 1966, BFH 86, 598, BStBl II 1966, 601).

    Sie ist übereinstimmend mit dem BFH-Urteil II 250/60 vom 20. Juli 1966 (BFH 86, 598, BStBl II 1966, 601) zu bejahen.

  • BFH, 02.03.1971 - II 64/65

    Zinsforderung - Verjährung - Uneinbringlichkeit - Bewertung der Gegenleistung -

    Zinsforderungen dagegen, denen die Einrede der Verjährung (§ 222 Abs. 1 BGB) mit Erfolg entgegengehalten wird, sind als uneinbringlich und damit als wertlos außer Ansatz zu lassen (§ 14 Abs. 2 BewG a. F. = § 12 Abs. 2 BewG 1965; vgl. für einen schuldrechtlichen Forderungsverzicht BFH-Urteil II 250/60 vom 20. Juli 1966, BFH 86, 598, 604, BStBl III 1966, 601; ferner für § 14 Abs. 2 BewG a. F. = § 12 Abs. 2 BewG 1965 die Kommentare zum Bewertungsgesetz und Vermögensteuergesetz von Gürsching/Stenger, 1.--4. Aufl. § 14 BewG a. F., Anm. 3; Rössler/Troll, 8. Aufl., § 12 BewG 1965 Tz. 7).
  • BFH, 28.07.1970 - II 105/64

    Verschmelzung von Genossenschaften - Personenrechtlicher Vorgang - Übergang von

    Der weder gleichheitswidrige (Art. 3 Abs. 1 GG) noch sinnwidrige § 10 GrEStG darf daher nicht aus Gründen, die -- wenn auch vermittels des § 12 GrEStG für das Grunderwerbsteuerrecht wirksam -- außerhalb des GrEStG liegen, entgegen seiner objektiven Aussage zu Lasten des Steuerpflichtigen ausgelegt werden (vgl. auch BFH-Urteil II 250/60 vom 20. Juli 1966, BFH 86, 598, BStBl III 1966, 601).
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