Rechtsprechung
   BFH, 20.10.2016 - V R 26/15   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung - Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung - Rechnungsberichtigung als rückwirkendes Ereignis i. S. von § 233a Abs. 2a, Abs. 7 i. V. m. § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO

  • IWW

    § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung, § ... 31 Abs. 5 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV), § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 UStG, §§ 14, 14a UStG, § 31 Abs. 5 Satz 1 UStDV, Richtlinie 77/388/EWG, Richtlinie 2003/92/EG, Art. 18 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG, Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG, Art. 22 Abs. 3 der Richtlinie 77/388/EWG, Art. 22 Abs. 3 Buchst. b der Richtlinie 77/388/EWG, Art. 178 Buchst. a, Art. 226 der Richtlinie 2006/112/EG, § 31 Abs. 5 UStDV, § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG, § 11 FGO, § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 6 Abs. 4 UStG, §§ 8 ff. UStDV, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Abgabenordnung (AO), § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, § 135 Abs. 1 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung - Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung - Rechnungsberichtigung als rückwirkendes Ereignis i.S. von § 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 14 UStG 2005, § 14a UStG 2005, § 15 Abs 1 S 1 Nr 1 UStG 2005, § 31 Abs 5 UStDV 2005, Art 18 Abs 1 Buchst a EWGRL 388/77
    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung - Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung - Rechnungsberichtigung als rückwirkendes Ereignis i.S. von § 233a Abs. 2a, Abs. 7 i.V.m. § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung

  • datenbank.nwb.de

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (14)

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rechnungsberichtigung - und ihre Rückwirkung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung - Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung (Änderung der Rechtsprechung)

  • deloitte-tax-news.de (Kurzinformation)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung

  • derenergieblog.de (Kurzinformation)

    Rückwirkende Berichtigung von Rechnungen ist möglich

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Rechnungsberichtigung wirkt auf den Zeitpunkt der Rechnungsstellung zurück

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rechnungsberichtigung mit Rückwirkung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Steuertipp zum Vorsteuerabzug Eingangsrechnungen prüfen!

  • Jurion (Kurzinformation)

    Rückwirkung der Rechnungsberichtigung

  • ecovis.com (Kurzinformation)

    Rückwirkender Vorsteuerabzug bei fehlerhaften Rechnungen zulässig

  • rotthege.com (Kurzinformation)

    Und es geht doch: Vorsteuerabzug bei fehlerhafter Rechnung

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Vorsteuerabzug: Rechnungsberichtigung ist rückwirkend möglich

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Änderung der Rechtsprechung zur zeitlichen Wirkung der Berichtigung einer Rechnung nach § 31 Abs. 5 UStDV

  • handelsblatt.com (Entscheidungsbesprechung)

    Vorsteuerabzug bei fehlerhafter Rechnung: Rückwirkende Rechnungsberichtigung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Rechnung berichtigt: Vorsteuerabzug bereits für das Jahr der Erstausstellung möglich! (IBR 2017, 106)

Sonstiges (6)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    UStG § 15 Abs 1 Nr 1, UStG § 14 Abs 1
    Vorsteuerabzug, Rechnung

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "USt: BFH segnet rückwirkende Rechnungskorrektur ab - Kommentar zum Urteil des BFH vom 20.10.2016 - V R 26/15" von Matthias Trinks, original erschienen in: NWB 2017, 86 - 87.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Voraussetzungen und Folgen der Rechnungsberichtigung" von RiBFH Dr. Gerhard Michel, original erschienen in: DB 2017, 216 - 217.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "BFH: Rückwirkung der Rechnungsberichtigung aufden Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung - komentar zum Urteil des BFH vom 20.10.2016" von StB Dennis Janz, LL.M., original erschienen in: BB 2017, 163 - 166.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 20.10.2016 - V R 26/15 - Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung; Voraussetzungen der Rechnungsberichtigung" von Christian Sterzinger, original erschienen in: UR 2017, 60 - 66.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 20.10.2016 - V R 26/15 - Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung" von RA/StB Dr. Helge Jacobs und RA Alexander Zitzl, original erschienen in: UR 2017, 125 - 127.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 255, 348
  • BB 2017, 163
  • BB 2017, 21
  • DB 2016, 3019
  • NZG 2017, 200



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 01.03.2018 - V R 18/17  

    BFH erleichtert Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs

    a) Nach der Rechtsprechung des EuGH, der sich der BFH bereits angeschlossen hat, können Rechnungen, die fehlende oder fehlerhafte Angaben aufweisen, mit Rückwirkung auf den Zeitpunkt der erstmaligen Rechnungserteilung berichtigt werden (EuGH-Urteil Senatex vom 15. September 2016 C-518/14, EU:C:2016:691; BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFHE 255, 348, Leitsatz 1).

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn die Rechnung Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält (BFH-Urteil in BFHE 255, 348, Leitsatz 2).

    Im nationalen Recht folgt dies aus § 31 Abs. 5 UStDV, der eine Berichtigung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem FG zulässt (BFH-Urteil in BFHE 255, 348, Leitsatz 3).

  • FG München, 29.03.2017 - 3 K 2565/16  

    Rückwirkende Berichtigung von Rechnungen ohne Angabe der Steuernummer und der

    bb) Dieser Rechtsprechung hat sich der BFH mit drei Urteilen jeweils vom 20. Oktober 2016 angeschlossen (V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, V R 54/14, BFH/NV 2017, 488 und V R 64/14, BFH/NV 2017, 490).

    Eine Berichtigung nach dieser Vorschrift wirkt daher auf den Zeitpunkt zurück, in dem die Rechnung ursprünglich ausgestellt wurde (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 15).

    An seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Vorsteuer aus einer berichtigten Rechnung erst im Besteuerungszeitraum der Berichtigung abgezogen werden konnte (BFH-Urteil vom 24. August 2006 V R 16/05, BStBl II 2007, 340), hält der BFH infolge der EuGH-Rechtsprechung ausdrücklich nicht mehr fest (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 15).

    Ein Dokument ist jedenfalls dann eine Rechnung und damit berichtigungsfähig, wenn es Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 19 und Beschluss vom 20. Juli 2012 V B 82/11, BStBl II 2012, 809, Rz. 33).

    Sind die übrigen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs erfüllt, ist es für die Ausübung des Rechts zum Vorsteuerabzug ausreichend, wenn der Aussteller - wie vorliegend - die Rechnung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 21).

    bb) Übertragen auf den Streitfall gelten diese Vorgaben der Rechtsprechung des EuGHs nach Auffassung des Gerichts nicht nur im Verwaltungsverfahren, sondern auch im finanzgerichtlichen Verfahren bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung, denn auch die Berichtigung einer Rechnung ist bis zu diesem Zeitpunkt möglich (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 21).

  • FG Rheinland-Pfalz, 12.10.2017 - 6 K 1083/17  

    Vorliegen einer berichtigungsfähigen Rechnung

    Dieser Rechtsprechung hat sich der BFH mit drei Urteilen jeweils vom 20. Oktober 2016 angeschlossen (V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, V R 54/14, BFH/NV 2017, 488 und V R 64/14, BFH/NV 2017, 490).

    Eine Berichtigung nach dieser Vorschrift wirkt daher auf den Zeitpunkt zurück, in dem die Rechnung ursprünglich ausgestellt wurde (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 15).

    An seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Vorsteuer aus einer berichtigten Rechnung erst im Besteuerungszeitraum der Berichtigung abgezogen werden konnte (BFH-Urteil vom 24. August 2006 V R 16/05, BStBl II 2007, 340), hält der BFH infolge der EuGH-Rechtsprechung ausdrücklich nicht mehr fest (BFH, Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252).

    enthält (BFH, Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252 und Beschluss vom 20. Juli 2012 V B 82/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809).

    Für den Streitfall geht der Senat in Ansehung des später ergangenen BFH-Urteils vom 20. Oktober 2016 (V R 26/15, BFH/NV 2017, 252) davon aus, dass im vorliegenden Fall im Streitjahr 2013 keine berichtigungsfähige Rechnung vorgelegen hat.

  • BFH, 20.10.2016 - V R 54/14  

    Umsatzsteuer: Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der

    NV: Die Berichtigung der Angaben zu Name und Anschrift des Leistungsempfängers nach § 31 Abs. 5 UStDV wirkt auf den Zeitpunkt der erstmaligen Rechnungsausstellung zurück (Änderung der Rechtsprechung; wie Senatsurteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15).

    Wegen der Einzelheiten verweist der Senat zur Vermeidung von Wiederholungen auf sein Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15 (BFHE 255, 348, unter II.3.).

    c) Die Rechnungen wurden noch während des Einspruchsverfahrens und damit auch rechtzeitig berichtigt (vgl. zu den zeitlichen Grenzen der Berichtigung Senatsurteil in BFHE 255, 348, unter II.4.c).

    Wegen der Einzelheiten verweist der Senat zur Vermeidung von Wiederholungen auf sein Urteil in BFHE 255, 348, unter II.5.

  • FG München, 29.03.2017 - 3 K 1448/14  

    Leistungen, Vorsteuerabzug, Einspruch, Dienstleistungen, Mitgliedstaat,

    bb) Dieser Rechtsprechung hat sich der BFH mit drei Urteilen jeweils vom 20. Oktober 2016 angeschlossen (V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, V R 54/14, BFH/NV 2017, 488 und V R 64/14, BFH/NV 2017, 490).

    Eine Berichtigung nach dieser Vorschrift wirkt daher auf den Zeitpunkt zurück, in dem die Rechnung ursprünglich ausgestellt wurde (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 15).

    An seiner früheren Rechtsprechung, wonach die Vorsteuer aus einer berichtigten Rechnung erst im Besteuerungszeitraum der Berichtigung abgezogen werden konnte (BFH-Urteil vom 24. August 2006 V R 16/05, BStBl II 2007, 340), hält der BFH infolge der EuGH-Rechtsprechung ausdrücklich nicht mehr fest (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 15).

    Ein Dokument ist jedenfalls dann eine Rechnung und damit berichtigungsfähig, wenn es Angaben zum Rechnungsaussteller, zum Leistungsempfänger, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 19 und Beschluss vom 20. Juli 2012 V B 82/11, BStBl II 2012, 809, Rz. 33).

    Sind die übrigen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs erfüllt, ist es für die Ausübung des Rechts zum Vorsteuerabzug ausreichend, wenn der Aussteller - wie vorliegend - die Rechnung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 21).

    bb) Übertragen auf den Streitfall gelten diese Vorgaben der Rechtsprechung des EuGHs nach Auffassung des Gerichts nicht nur im Verwaltungsverfahren, sondern auch im finanzgerichtlichen Verfahren bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung, denn auch die Berichtigung einer Rechnung ist bis zu diesem Zeitpunkt möglich (BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15, BFH/NV 2017, 252, Rz. 21).

  • BFH, 20.10.2016 - V R 64/14  

    Umsatzsteuer: Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der

    NV: Die Berichtigung der Steuernummer des Rechnungsausstellers nach § 31 Abs. 5 UStDV wirkt auf den Zeitpunkt der erstmaligen Rechnungsausstellung zurück (Änderung der Rechtsprechung; wie Senatsurteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15).

    Wegen der Einzelheiten verweist der Senat zur Vermeidung von Wiederholungen auf sein Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15 (BFHE 255, 348, unter II.3.).

    c) Die Rechnungen wurden noch vor Erlass der geänderten Umsatzsteuerbescheide und damit auch rechtzeitig berichtigt (vgl. zu den zeitlichen Grenzen der Berichtigung Senatsurteil in BFHE 255, 348, unter II.4.c).

    Wegen der Einzelheiten verweist der Senat zur Vermeidung von Wiederholungen auf sein Urteil in BFHE 255, 348, (unter II.5.).

  • FG Münster, 04.04.2017 - 15 K 2127/14  
    Unter Verweis auf die Rechtsprechung des EuGH und des BFH zur Rückwirkung der Rechnungsberichtigung beim Vorsteuerabzug (EuGH-Urteil vom 15.9.2016 C-518/14, Senatex, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 2016, 1029; BFH-Urteil vom 20.10.2016 V R 26/15, BFHE 255, 348) komme auch dem Nachweis der Besteuerung bei § 3d Satz 2 UStG Rückwirkung zu.
  • FG Münster, 14.02.2017 - 15 K 2862/14  

    Voraussetzungen für den Erlass von Zinsen zur Umsatzsteuer

    Die Festsetzung der Zinsen sei in der Annahme der ex nunc Wirkung einer Rechnungskorrektur erfolgt, was aber mit der Rechtsprechung des EuGH und der neueren Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 20.10.2016 V R 26/15, Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFHE - 255, 348, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 2017, 252) nicht vereinbar sei.

    Dasselbe gilt in Bezug auf das BFH-Urteil vom 20.10.2016 V R 26/15, UR 2017, 60, in dem der BFH unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden hat, dass die Berichtigung einer Rechnung nach § 31 Abs. 5 UStDV auf den Zeitpunkt zurückwirkt, in dem die Rechnung erstmals ausgestellt wurde, und dass die Berichtigung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht vorgenommen werden kann.

  • BFH, 30.08.2017 - XI R 24/16  

    Vergütungsverfahren; vorzulegende Belege --Rechtslage vom 1. Januar 2010 bis 29.

    Dies bestätige auch das BFH-Urteil vom 20. Oktober 2016 V R 26/15 (BFHE 255, 348, BFH/NV 2017, 252), wonach der Besitz der Rechnung Ausübungsvoraussetzung für das Recht zum Vorsteuerabzug sei.
  • FG Sachsen, 01.02.2017 - 2 K 1209/16  
    Dabei ist der Besitz der Rechnung materielle Anspruchsvoraussetzung für die Ausübung des Rechts auf Vorsteuerabzug (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 20. Oktober 2016, BFH/NV 2017, 252 ).

    Wird zunächst eine Rechnung ausgestellt, die den Anforderungen der §§ 14, 14a UStG nicht entspricht, und wird diese Rechnung später nach § 31 Abs. 5 UStDV berichtigt, kann das Recht auf Vorsteuerabzug gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG aufgrund der berichtigten Rechnung für den Besteuerungszeitraum ausgeübt werden, in dem die Rechnung ursprünglich ausgestellt wurde (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 20. Oktober 2016, BFH/NV 2017, 252 unter Aufgabe der früheren Rechtsprechung zum "umgekehrten" Fall der späteren Korrektur einer (nur) formell falschen Rechnung).

    Eine Rechnung kann nach § 31 Abs. 5 Satz 1 UStDV berichtigt werden, wenn sie nicht alle Angaben nach § 14 Abs. 4 oder § 14a des Gesetzes enthält oder Angaben in der Rechnung unzutreffend sind (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 20. Oktober 2016, a.a.O).

  • BFH, 31.05.2017 - XI R 40/14  

    Kein Abzug anteiliger Vorsteuern aus der Errichtung eines Verwaltungsgebäudes

  • BFH, 31.05.2017 - XI R 39/14  

    Zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Vorsteuern von Seelotsen einer

  • FG Hamburg, 06.03.2017 - 2 V 295/16  

    Umsatzsteuer: Anforderungen an die Leistungsbeschreibung einer Rechnung für den

  • FG Baden-Württemberg, 13.12.2017 - 12 K 2690/16  

    Vorsteuerabzug bei elektronischer Übermittlung und Erstellung einer

  • FG Bremen, 26.01.2017 - 2 K 38/16  

    Festsetzung der Umsatzsteuer-Vorauszahlungen; Vorsteuerabzug aus Rechnungen eine

  • FG Sachsen-Anhalt, 17.01.2017 - 5 K 41/17  

    Pflichtangaben in der Rechnung als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug -

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