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   BFH, 21.01.2004 - XI R 33/02   

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BFH, 21.01.2004 - XI R 33/02 (https://dejure.org/2004,2089)
BFH, Entscheidung vom 21.01.2004 - XI R 33/02 (https://dejure.org/2004,2089)
BFH, Entscheidung vom 21. Januar 2004 - XI R 33/02 (https://dejure.org/2004,2089)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Zusage einer Entlassungsentschädigung - Entschädigung i.S.d. § 24 Nr. 1 EStG - Außerordentliche Einkünfte - Nachträglich zugeflossene Erhöhung der Abfindung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 24 Nr. 1 § 34
    Erhöhte Entlassungsentschädigung wegen Sozialplan

  • datenbank.nwb.de

    Tarifbegünstigte Besteuerung einer aufgrund der Änderung des Sozialplans nachträglich zugeflossenen Abfindung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 205, 125
  • NZA 2004, 716
  • BB 2004, 1202
  • DB 2004, 1974
  • BStBl II 2004, 715
  • NZA-RR 2005, 269
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • FG Nürnberg, 26.02.2009 - 4 K 1370/08

    Tarifermäßigung für eine in zwei Veranlagungszeiträumen ausgezahlten Abfindung

    Sie ist in solchen Fällen geboten, in denen -neben der Hauptentschädigungsleistung- in späteren Veranlagungszeiträumen aus Gründen der sozialen Fürsorge für eine gewisse Übergangszeit Entschädigungszusatzleistungen gewährt werden (vgl. BFH-Urteile vom 03.07.2002 XI R 80/00, BStBl II 2004, 447; vom 21.01.2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715 m.w.N. und XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226; vom 14.04.2005 XI R 11/04, BFH/NV 2005, 1772).

    Die Unbeachtlichkeit von ergänzenden Zusatzleistungen beruht auf einer zweckentsprechenden Auslegung des § 34 EStG unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit (vgl. BFH-Urteile vom 21.01.2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715 m.w.N.; und vom 14.08.2001 XI R 22/00, BStBl II 2002, 180).

    Die Unangemessenheit verdeutlicht sich insbesondere in den Fällen, in denen die in späteren Veranlagungszeiträumen zugeflossenen Zusatzbeträge niedriger sind als die tarifliche Steuerbelastung für die Hauptleistung (vgl. BFH-Urteil vom 21.01.2004 a.a.O. in BStBl II 2004, 715; Schmidt/Seeger, EStG § 34 Rz. 19).

    So hat der BFH, wenn auch im Zusammenhang mit der Rechtsprechung zu Leistungen aus Gründen der sozialen Fürsorge, herausgestellt, dass der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit insbesondere in Fällen anzuwenden sei, in denen die in einem anderen Veranlagungszeitraum zugeflossenen Zusatzleistungen niedriger sind als eine tarifliche Begünstigung der Hauptleistung (vgl. BFH-Urteil a.a.O. in BStBl II 2004, 715).

  • BFH, 11.05.2010 - IX R 39/09

    Ermäßigte Besteuerung von aus Anlass der Auflösung eines Arbeitsverhältnisses

    c) Diese zusätzlichen Leistungen dürfen auch betragsmäßig nur einen ergänzenden Zusatz zur Hauptleistung bilden, diese also bei weitem nicht erreichen (BFH-Urteile vom 24. Januar 2002 XI R 2/01, BFHE 197, 526, BStBl II 2004, 444; vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BFHE 205, 125, BStBl II 2004, 715, und XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226) oder nur so geringfügig sein, dass eine Versagung der Begünstigung gemäß § 34 EStG gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen würde (BFH-Urteil vom 6. September 2006 XI R 38/04, BFH/NV 2007, 408, unter II.2.).
  • FG Niedersachsen, 01.02.2011 - 8 K 343/10

    Ermäßigte Besteuerung außerordentlicher Einkünfte aus Entschädigungen -

    Sie ist in solchen Fällen geboten, in denen - neben der Hauptentschädigungsleistung - in späteren Veranlagungszeiträumen aus Gründen der sozialen Fürsorge für eine gewisse Übergangszeit Entschädigungszusatzleistungen gewährt werden (vgl. BFH-Urteile vom 03.07.2002 XI R 80/00, BStBl II 2004, 447; vom 21.01.2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715 m.w.N. und XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226; vom 14.04.2005 XI R 11/04, BFH/NV 2005, 1772).
  • FG Köln, 09.03.2010 - 8 K 972/08

    Geringfügigkeit für gesplittete Abfindungszahlungen bei 5%

    Sie ist in solchen Fällen geboten, in denen - neben der Hauptentschädigungsleistung - in späteren Veranlagungszeiträumen aus Gründen der sozialen Fürsorge für eine gewisse Übergangszeit Entschädigungszusatzleistungen gewährt werden (vgl. BFH-Urteile vom 03.07.2002 XI R 80/00, BStBl II 2004, 447; vom 21.01.2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715 m.w.N. und XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226; vom 14.04.2005 XI R 11/04, BFH/NV 2005, 1772).
  • FG Nürnberg, 02.07.2009 - 7 K 328/08

    Steuerpflicht, ermäßigte Besteuerung und Unzumutbarkeit der Besteuerung einer

    Der BFH lässt sie beispielsweise zu, wenn neben der Hauptentschädigungsleistung in anderen Veranlagungszeiträumen aus Gründen der sozialen Fürsorge Übergangsleistungen gewährt werden (BFH-Urteil vom 3.7.2002 XI R 80/00, BStBl II 2004, 447; vom 21.1.2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715 und XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226 sowie vom 14.4.2005 XI R 11/04, BFH/NV 2005, 1772).
  • BFH, 23.12.2004 - XI B 117/03

    Entschädigung - fehlende Zusammenballung

    Die Unangemessenheit einer solchen Rechtsfolge verdeutlicht sich insbesondere in den Fällen, in denen die in späteren Veranlagungszeiträumen zugeflossenen Zusatzleistungen niedriger sind als die tarifliche Steuerbegünstigung für die Hauptleistung (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BFHE 205, 125, BStBl II 2004, 715; vom 21. Januar 2004 XI R 22/03, BFH/NV 2004, 1226; vom 6. März 2002 XI R 16/01, BFHE 198, 484, BStBl II 2004, 446; vom 14. August 2001 XI R 22/00, BFHE 196, 500, BStBl II 2002, 180; vom 24. Januar 2002 XI R 43/99, BFHE 197, 522, BStBl II 2004, 442).

    Mit Urteil vom 24. Januar 2002 XI R 2/01 (BFHE 197, 526, BStBl II 2004, 444) hat der erkennende Senat zudem entschieden, dass betragsmäßig von einem ergänzenden Zusatz zur Hauptleistung nur auszugehen ist, wenn diese die Hauptleistung bei weitem nicht erreicht (vgl. auch BFH in BFHE 205, 125, BStBl II 2004, 715).

  • BFH, 24.10.2007 - XI R 33/06

    Abgrenzung Tantieme-Entschädigung

    a) Eine Entschädigung ist nach höchstrichterlicher Rechtsprechung nur dann gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 2 i.V.m. Abs. 1 EStG ermäßigt zu besteuern, wenn sie dem Steuerpflichtigen zusammengeballt in einem Veranlagungszeitraum zufließt (vgl. z.B. Senatsurteile vom 16. Juni 2004 XI R 55/03, BFHE 206, 544, BStBl II 2004, 1055; vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BFHE 205, 125, BStBl II 2004, 715; BFH-Urteil vom 21. Juni 1990 X R 210/87, BFH/NV 1990, 772).
  • BFH, 06.09.2006 - XI R 38/04

    Außerordentliche Einkünfte; Zusammenballung; Vergleich über

    Der Senat sieht zwar keine Anhaltspunkte dafür, dass die Akontozahlungen dem Grunde und der Höhe nach als soziale Ergänzungsleistungen im Sinne der neueren Rechtsprechung anzusehen wären oder so geringfügig gewesen wären, dass eine Versagung der Begünstigung gemäß § 34 Abs. 1 und Abs. 2 EStG gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen würde (vgl. BFH-Urteile vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BFHE 205, 125, BStBl II 2004, 715, und vom 14. Januar 2004 X R 37/02, BFHE 205, 96, BStBl II 2004, 493).
  • FG Köln, 17.11.2004 - 7 K 2006/03

    Ermäßigte Besteuerung einer Karenzentschädigung

    Bei einer Entschädigungszahlung, die sich auf zwei oder mehr Veranlagungszeiträumen verteilt, ist eine Zusammenballung nicht gegeben, weshalb eine Anwendung des § 34 EStG grundsätzlich nicht in Betracht kommt (so die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, aus neuerer Zeit Urteile vom 14. August 2001 XI R 22/00, BStBl II 2002, 180; vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715).

    Darüber hinaus hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass für den Fall, dass einem Arbeitnehmer anlässlich der betriebsbedingten Aufhebung seines Arbeitsvertrages eine Erhöhung seiner Entlassungsentschädigung für den Fall zugesagt wird, dass künftig ein für ihn günstigerer Sozialplan aufgestellt werden sollte, eine solche, in einem späteren Veranlagungszeitraum zufließende Nachbesserung, der tarifbegünstigten Besteuerung der Hauptentschädigung auch dann nicht entgegensteht, wenn diese Nachbesserung 42, 3 % der Hauptentschädigung betrage (vgl. BFH-Urteil vom 21. Januar 2004 XI R 33/02, BStBl II 2004, 715).

  • FG Bremen, 16.03.2005 - 2 K 179/04

    Einkünfte eines Krankenhausarztes aus ärztlicher Notfalldiensttätigkeit als

    Den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz habe der BFH nicht nur in dem bereits in der Einspruchsbegründung zitierten Urteil vom 11. August 1999 XI R 12/98 (BFHE 189, 419 , BStBI II 2000, 229) zu § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG (sog. Abfärberegelung), sondern auch in anderen mit dem vorliegenden Fall vergleichbaren Konstellationen herangezogen, beispielsweise bei der Anwendung der Tarifbegünstigung des § 34 Abs. 1 EStG auf außerordentliche Einkünfte in seinen Urteilen vom 24. Januar 2002 XI R 43/99 (BFHE 197, 522 , BStBI II 2004, 442), vom 03. Juli 2002 XI R 80/00 (BFHE 199, 395 , BStBl II 2004, 447 ), vom 14. Mai 2003 XI R 23/02 (BFHE 202, 491 , BStBI II 2004, 451), vom 21. Januar 2004 XI R 33/02 (BFHE 205, 125 , BStBl II 2004, 715 , FR 2004, 769), und vom 14. Januar 2004 X R 37/02 (BFHE 205, 96 , BStBl II 2004, 493 ) sowie im Zusammenhang mit der erweiterten Grundstückskürzung gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG in seinem Urteil vom 18. April 2000 VIII R 68/98 (BFHE 192, 100 , BStBl II 2001, 359 ).
  • FG Sachsen-Anhalt, 22.10.2014 - 2 K 272/12

    Zugangsfiktion des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO und ermäßigte Besteuerung nach § 34 Abs.

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