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   BFH, 21.02.2017 - VIII R 46/13   

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BFH, 21.02.2017 - VIII R 46/13 (https://dejure.org/2017,17947)
BFH, Entscheidung vom 21.02.2017 - VIII R 46/13 (https://dejure.org/2017,17947)
BFH, Entscheidung vom 21. Februar 2017 - VIII R 46/13 (https://dejure.org/2017,17947)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Zum Verhältnis einer gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen zur Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i. S. von § 173 AO

  • IWW

    § 173 Abs. ... 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO), § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § 18 EStG, § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO, § 34c Abs. 1 EStG, § 163 AO, § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO, § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO, § 173 AO, § 96 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung, § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 76 Abs. 1 Satz 3 FGO, Art. 103 des Grundgesetzes, § 96 Abs. 2 FGO, Art. 2 GG, § 126 Abs. 2 FGO, § 68 FGO, § 365 Abs. 3 AO, § 44 FGO, § 123 FGO, § 60 Abs. 3 FGO, § 48 Abs. 1 Nr. 5 FGO, § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO, § 181 Abs. 1 Satz 1 AO, § 173 Abs. 1 AO, § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, § 118 Abs. 2 FGO, § 126 Abs. 6 Satz 1 FGO, § 135 Abs. 2 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Zum Verhältnis einer gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen zur Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i.S. von § 173 AO

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 173 Abs 1 Nr 1 AO, § 180 Abs 1 S 1 Nr 2 Buchst a AO, § 180 Abs 5 Nr 1 AO, § 181 Abs 1 S 1 AO, § 18 Abs 1 Nr 1 EStG 2002
    Zum Verhältnis einer gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen zur Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i.S. von § 173 AO

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Verbindung der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen und der Feststellung der steuerfreien, dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte; Ermittlung der Höhe der in einer deutschen Betriebsstätte erzielten Einnahmen; ...

  • Betriebs-Berater

    Gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen/Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i. S. von § 173 AO

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit der Verbindung der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen und der Feststellung der steuerfreien, dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünfte

  • datenbank.nwb.de

    Zum Verhältnis einer gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen zur Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i.S. von § 173 AO

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen vs. Aufklärungspflicht des Finanzamtes

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen - und der Progressionsvorbehalt

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gewinnfeststellungsbescheid - und sein Inhalt

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen/Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften sowie zum Merkmal der Tatsache i. S. von § 173 AO

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Feststellung von dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Einkünften

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Änderungsbefugnis wegen im Ausland erzielter Einkünfte

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 18 Abs 1 Nr 1 S 2, GewStG § 2 Abs 1, AO § 173 Abs 1 Nr 1, AO § 85, AO § 88, AO § 89
    Freiberufliche Tätigkeit, Abgrenzung, Neue Tatsache, Pflichtverletzung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 257, 198
  • BB 2017, 1366
  • BStBl II 2017, 745
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 29.11.2017 - II R 52/15

    Änderung eines Bescheids über die gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts

    Tatsache i.S. des § 173 Abs. 1 AO ist alles, was Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Steuertatbestands sein kann, also Zustände, Vorgänge, Beziehungen und Eigenschaften materieller oder immaterieller Art. Keine Tatsachen i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO sind demgegenüber Schlussfolgerungen aller Art, insbesondere juristische Subsumtionen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 21. Februar 2017 VIII R 46/13, BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 34, m.w.N.).

    Nachträglich bekannt geworden ist eine Tatsache, wenn sie das Finanzamt beim Erlass des geänderten Steuerbescheids noch nicht kannte (z.B. BFH-Urteil in BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 35).

    Haben es sowohl der Steuerpflichtige als auch das Finanzamt versäumt, den Sachverhalt aufzuklären, trifft in der Regel den Steuerpflichtigen die Verantwortung, mit der Folge, dass der Steuerbescheid geändert werden kann (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6. Februar 2013 X B 164/12, BFH/NV 2013, 694, und BFH-Urteil in BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 45, m.w.N.).

  • BFH, 14.05.2019 - VIII R 35/16

    Prüfingenieure üben eine freiberufliche Tätigkeit aus

    Die Klägerin, die den Bescheid über die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen für das Streitjahr allein in Bezug auf die Qualifikation der Einkünfte angefochten hat (vgl. zur selbständigen Anfechtbarkeit dieser Feststellung z.B. Senatsurteil vom 21. Februar 2017 - VIII R 46/13, BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745), hat insgesamt Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt.
  • BFH, 12.03.2019 - IX R 29/17

    Änderung wegen nachträglich bekannt gewordener Tatsache

    Tatsache i.S. des § 173 Abs. 1 AO ist alles, was Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Steuertatbestands sein kann, also Zustände, Vorgänge, Beziehungen und Eigenschaften materieller oder immaterieller Art. Keine Tatsachen i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO sind demgegenüber Schlussfolgerungen aller Art, insbesondere juristische Subsumtionen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 29. November 2017 II R 52/15, BFHE 260, 306, BStBl II 2018, 419, Rz 25, und vom 21. Februar 2017 VIII R 46/13, BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 34, jeweils m.w.N.; Senatsurteil vom 19. Februar 2013 IX R 24/12, BFHE 240, 265, BStBl II 2013, 484, Rz 9).

    Nachträglich bekannt geworden ist eine Tatsache, wenn sie das Finanzamt beim Erlass des geänderten Steuerbescheids noch nicht kannte (z.B. BFH-Urteile in BFHE 238, 295, BStBl II 2013, 5, Rz 23; in BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 35, und in BFHE 260, 306, BStBl II 2018, 419, Rz 25).

    Dabei ist grundsätzlich bekannt, was sich aus den bei der Finanzbehörde geführten Akten ergibt, ohne dass es auf die individuelle Kenntnis des Bearbeiters ankommt (BFH-Urteile vom 28. April 1998 IX R 49/96, BFHE 185, 370, BStBl II 1998, 458, unter II.2.a, Rz 19; in BFHE 238, 295, BStBl II 2013, 5, Rz 25; in BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 35; von Groll in HHSp, § 173 AO Rz 188; Peters in BeckOK AO, Pfirrmann/Rosenke/Wagner, 7. Edition Stand 01.01.2019, § 173 Rz 78).

  • VG Karlsruhe, 25.07.2019 - 12 K 40/17

    Zu der Frage, in welchen Fällen (z.B.

    Ein Kennenmüssen der betroffenen Tatsachen kann den Tatbestand der Norm nicht erfüllen, da insoweit der eindeutige Wortlaut der Norm entgegensteht (vgl. BFH, Urteil vom 21.02.2017 - VIII R 46/13 -, juris Rn. 35 m.w.N.; Rüsken, a.a.O., § 173 Rn. 48b; den Grundsatz von Treu und Glauben auf Basis der früheren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs noch auf Tatbestandsseite verortend, vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 02.05.1983 - 2 S 946/81 -, VBlBW 1984, 119 [121]; daraus ergibt sich der Sache nach aber kein anderer Prüfungsmaßstab).

    Bei Tatsachen, die sich nicht aus den Akten ergeben, ist hingegen die positive Kenntnis des zuständigen Bearbeiters erforderlich (vgl. BFH, Urteil vom 21.02.2017 - VIII R 46/13 -, juris Rn. 35 m.w.N.).

    Demgegenüber scheidet in Fällen beiderseitiger Pflichtverletzungen eine Änderungsmöglichkeit aus, wenn der Verstoß der Behörde deutlich überwiegt (vgl. BFH, Urteil vom 21.02.2017 - VIII R 46/13 -, juris Rn. 45 m.w.N.).

  • FG Düsseldorf, 17.12.2018 - 2 K 3874/15

    Steuerfreiheit einer Ausschüttung einer luxemburgischen SICAV trotz

    Die Feststellung über die Höhe der dem Progressionsvorbehalt unterliegenden steuerfreien Einkünfte ist zwar nicht im Gewinnfeststellungsbescheid i.S.d. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a) AO, sondern in einem eigenständigen Bescheid nach § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO zu treffen (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 21.02.2017 VIII R 46/13, BStBl II 2017, 745).
  • FG Hamburg, 04.10.2018 - 3 K 69/18

    Keine Berichtigungs- oder Änderungsmöglichkeit für das Finanzamt bei Fehlern in

    a) aa) Tatsache i. S. des § 173 Abs. 1 AO ist alles, was Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Steuertatbestands sein kann, also Zustände, Vorgänge, Beziehungen und Eigenschaften materieller oder immaterieller Art. Die Höhe von Einkünften oder Einnahmen ist eine Tatsache in diesem Sinne (BFH-Urteil vom 21.02.2017 VIII R 46/13, BStBl II 2017, 745).
  • FG Niedersachsen, 11.10.2019 - 1 V 91/19

    Hinzuschätzungen bei einer Spielhalle

    des § 173 Abs. 1 AO ist alles, was Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Steuertatbestands sein kann, also Zustände, Vorgänge, Beziehungen und Eigenschaften materieller oder immaterieller Art. Keine Tatsachen i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO sind demgegenüber Schlussfolgerungen aller Art, insbesondere juristische Subsumtionen (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 21. Februar 2017 VIII R 46/13, BFHE 257, 198, BStBl II 2017, 745, Rz 34, m.w.N.).
  • FG Bremen, 23.10.2019 - 1 K 184/17
    Der Inhalt der in der zuständigen Dienststelle geführten Steuerakten gilt dabei als bekannt, ohne dass es auf die individuelle Kenntnis des jeweiligen Bearbeiters ankommt (BFH-Urteil vom 21. Februar 2017 VIII R 46/13, BFHE 257, 198 , BStBl II 2017, 745 ).
  • FG Berlin-Brandenburg, 13.09.2017 - 7 K 7270/14

    Handel mit physischem Gold über eine ausländische Personengesellschaft -

    Die Ausführungen zum Inhalt der Einspruchsentscheidung und zur Klageart gelten entsprechend für die nach § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO vorzunehmende Feststellung über die Höhe der für Zwecke des Progressionsvorbehalts festzustellenden Beträge, die mit der Feststellung der uneingeschränkt der Besteuerung zu unterwerfenden Einkünfte verbunden werden kann (BFH, Urteil vom 21.02.2017 VIII R 46/13, BStBl II 2017, 745).
  • FG Köln, 19.04.2018 - 13 K 2410/12
    Die Feststellung der uneingeschränkt der inländischen Besteuerung zu unterwerfenden Einkünfte nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2a AO und die gesonderte Feststellung der abkommensrechtlich unter Progressionsvorbehalt freigestellten Einkünfte nach § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO stellen jeweils eigenständige Verwaltungsakte dar, die zwar miteinander verbunden werden können, jedoch rechtlich selbständig sind (vgl. BFH-Beschlüsse vom 24.01.2018 - I B 81/17, juris; vom 04.04.2007 - I B 110/05, BStBl II 2007, 521; BFH-Urteile vom 21.02.2017 - VIII R 46/13, BStBl II 2017, 745; vom 24.07.2013 - I R 57/11, BStBl II 2016, 633).
  • FG Münster, 09.04.2019 - 2 K 397/18
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