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   BFH, 21.07.1992 - VII R 28/91   

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https://dejure.org/1992,5436
BFH, 21.07.1992 - VII R 28/91 (https://dejure.org/1992,5436)
BFH, Entscheidung vom 21.07.1992 - VII R 28/91 (https://dejure.org/1992,5436)
BFH, Entscheidung vom 21. Juli 1992 - VII R 28/91 (https://dejure.org/1992,5436)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen der Zulassung zur Steuerberaterprüfung - Selbständige Unternehmensberatung als hauptberufliche praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 14.03.2012 - XI R 33/09

    Elektronische Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen - Gleichmäßigkeit der

    c) Bei Verpflichtungsklagen auf Erlass eines gebundenen Verwaltungsakts kommt es grundsätzlich auf die im Zeitpunkt der Entscheidung in der Tatsacheninstanz bestehende Sach- und Rechtslage an (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, unter 2.b; vom 2. Juni 2005 III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184, unter II.2.b aa; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 24. Juni 2004  2 C 45/03, BVerwGE 121, 140, unter 1.a, m.w.N.; Lange in Hübschmann/Hepp/Spitaler --HHSp--, § 101 FGO Rz 25 f., m.w.N.; Brandis in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 101 FGO Rz 8; Wolff in Sodan/Ziekow, VwGO, 3. Aufl., § 113 Rz 102).
  • BFH, 11.10.2017 - IX R 2/17

    Schlichter Änderungsantrag nach Einspruchsentscheidung innerhalb der Klagefrist -

    Bei Verpflichtungsklagen auf Erlass eines gebundenen Verwaltungsakts kommt es hingegen grundsätzlich auf die im Zeitpunkt der Entscheidung in der Tatsacheninstanz bestehende Sach- und Rechtslage an (vgl. BFH-Urteile vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, unter 2.b; vom 2. Juni 2005 III R 66/04, BFHE 210, 265, BStBl II 2006, 184, unter II.2.b aa, und vom 14. März 2012 XI R 33/09, BFHE 236, 283, BStBl II 2012, 477, unter II.1.c; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 24. Juni 2004  2 C 45/03, BVerwGE 121, 140, unter 1.a, m.w.N.; Lange in HHSp, § 101 FGO Rz 25 f.; Brandis in Tipke/ Kruse, a.a.O., § 101 FGO Rz 8; a.A. Gräber/Stapperfend, a.a.O., § 101 Rz 6).
  • BFH, 02.06.2005 - III R 66/04

    Bestimmung des vorrangig Kindergeldberechtigten i.S. des § 64 Abs. 3 Satz 2 EStG

    Nach der Rechtsprechung und überwiegenden Meinung kommt es bei der Entscheidung, ob Anspruch auf Erlass eines bestimmten Verwaltungsaktes besteht, grundsätzlich auf die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Entscheidung des FG an (BFH-Urteil vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, m.w.N.).
  • BFH, 25.10.1994 - VII R 14/94

    Tätigkeiten auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft oder als Buchhalter reichen für

    Das FG hat seiner Entscheidung zu Recht die neuere Fassung des Gesetzes zugrunde gelegt, da die Neuregelung der praktischen Zulassungsvoraussetzung am 1. Januar 1991 in Kraft getreten (Art. 2 Abs. 2 i. V. m. Art. 1 Nr. 11 5. StBerÄndG), der Zulassungsantrag der Klägerin aber erst am 30. Dezember 1991 gestellt worden ist (vgl. auch Senatsurteil vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, 442).

    Eine hauptberufliche praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens i. S. des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG a. F. ist mithin auch dann anerkannt worden, wenn das hauptberufliche Aufgabengebiet des Bewerbers zwar außerhalb des Steuerrechts lag, jedoch mit diesem zusammenhing und daher regelmäßig auch die Befassung mit Steuerfragen erforderte (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27; Senatsurteile vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337; vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399, und in BFH/NV 1993, 440).

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z. B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse, Buchhalter in einer Bank, Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen, Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht, Tätigkeit eines Diplomkaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH, Justitiar und Referent in der Steuerabteilung einer Oberfinanzdirektion, die Berufstätigkeit eines Rechtsanwalts und die des selbständigen Unternehmensberaters (Nachweise s. in BFH/NV 1993, 440).

    Zwar wird nach dem Senatsurteil in BFH/NV 1993, 440, 443 das Verbot der unbefugten Hilfeleistung in Steuersachen (§ 5 StBerG) nicht dadurch berührt, daß ein selbständiger Unternehmensberater im Rahmen seiner Berufstätigkeit die notwendigen Überlegungen zu den steuerrechtlichen Vorfragen und Folgen seiner Beratungstätigkeit selbst anstellt; denn ohne die Berücksichtigung des Steuerrechts könnte er seinen Mandanten in vielen Fällen nicht sachgerecht beraten und somit seinen Beruf nicht ausüben (vgl. auch § 4 Nr. 5 StBerG).

  • BFH, 17.01.1995 - VII R 47/94

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung

    Das FG hat seiner Entscheidung zu Recht die neuere Fassung des Gesetzes zugrunde gelegt, da die Neuregelung der praktischen Zulassungsvoraussetzung am 1. Januar 1991 in Kraft getreten (Art. 2 Abs. 2 i. V. m. Art. 1 Nr. 11 5. StBerÄndG), der Zulassungsantrag der Klägerin aber erst am 30. April 1992 gestellt worden ist (vgl. auch Senatsurteil vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, 442).

    Eine hauptberufliche praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens i. S. des § 36 StBerG a. F. ist mithin auch dann anerkannt worden, wenn das hauptberufliche Aufgabengebiet des Bewerbers zwar außerhalb des Steuerrechts lag, jedoch mit diesem zusammenhing und daher regelmäßig auch die Befassung mit Steuerfragen erforderte (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27; Senatsurteile vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337; vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399, und in BFH/NV 1993, 440).

    Der erkennende Senat hat zwar wiederholt ausgeführt, daß zwischen den in § 36 StBerG genannten Zulassungsvoraussetzungen ein sachlicher Zusammenhang derart besteht, daß die von dem Bewerber während der vorgeschriebenen Ausbildung (insbesondere im Hochschulstudium) erworbenen theoretischen Kenntnisse mit dem Steuerwesen zusammenhängen und auf dessen Gebiet praktisch verwertbar sind (vgl. Urteile vom 22. Februar 1978 VII R 86/77, BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393, 394; in BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27, 29, und in BFH/NV 1993, 440, 442).

  • BFH, 24.07.2017 - VII B 165/16

    Keine rückwirkende Anwendung materiell-rechtlicher Vorschriften des

    Das FG ist mit seiner Entscheidung nicht von den Senatsurteilen vom 21. Juli 1992 VII R 28/91 (BFH/NV 1993, 440) und vom 6. August 2013 VII R 15/12 (BFHE 243, 88, BStBl II 2014, 69) abgewichen.
  • BFH, 11.07.2007 - XI R 25/05

    Verbleibender Verlustabzug; erstmalige Feststellung

    Danach eintretende Rechtsänderungen sind ohne Belang (BFH-Urteile vom 17. Mai 1977 VII R 101/76, BFHE 122, 376, BStBl II 1977, 706; vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440; vom 1. Februar 1994 VII R 27/93, BFHE 173, 471, BStBl II 1994, 822, und vom 28. November 1995 VII R 5/94, BFHE 179, 529, BStBl II 1996, 171).
  • FG Baden-Württemberg, 20.11.2008 - 3 K 2540/07

    Familienzulage des Kantons Thurgau (Schweiz) als dem deutschen Kindergeld

    Nach der Rechtsprechung des BFH kommt es bei der Entscheidung, ob ein Anspruch auf Erlass eines bestimmten Verwaltungsaktes besteht, grundsätzlich auf die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Entscheidung des FG an (BFH-Urteil vom 21. Juli 1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440, m.w.N.).
  • FG Hamburg, 07.12.2016 - 6 K 66/16

    Keine Verfassungswidrigkeit des § 8 Nr. 1a GewStG - Keine sachliche Unbilligkeit

    Bei Verpflichtungsklagen auf Erlass eines Verwaltungsakts kommt es grundsätzlich auf die im Zeitpunkt der Entscheidung in der letzten Verwaltungsentscheidung bestehende Sach- und Rechtslage an (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 21.07.1992 VII R 28/91, BFH/NV 1993, 440).
  • FG Niedersachsen, 09.12.2009 - 7 K 248/04

    Entscheidungsbefugnis des Gerichts in Kindergeldsachen für Zeiträume nach der

    Wird der Erlass eines gebundenen Verwaltungsaktes - wie der Festsetzung von Kindergeld - begehrt, kommt es bei der Entscheidung, ob Anspruch auf den Erlass des begehrten Verwaltungsaktes besteht, "grundsätzlich auf die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Entscheidung des FG an ... Das gilt insbesondere bei der Prüfung eines Anspruchs auf Festsetzung monatlich wiederkehrender Leistungen wie dem Kindergeld ..., für die die gesetzlichen Voraussetzungen für jeden Monat neu erfüllt sein müssen." (BFH, Urteil vom 2. Juni 2005, III R 66/04, a.a.O., unter Hinweis auf das Urteil vom 21. Juli 1992, VII R 28/91, BFH/NV 1993/440, Urteil vom 17. Mai 1977, VII R 101/76, BFHE 122, 376, BStBl. II 1977, 706, Gräber/von Groll, Kommentar zur FGO, 6. Aufl. 2006, Rdz. 6 zu § 101 FGO, Tipke/Kruse, Loseblattkommentar zur FGO, Tz. 8 zu § 101 FGO).
  • FG Baden-Württemberg, 24.05.2011 - 11 K 5936/08

    Anspruch auf Ermessensentscheidung nach Art. 2 Abs. 2 UAbs. 2 der VO (EU) Nr.

  • FG Münster, 29.08.2012 - 11 K 977/12

    Abzugsbetrag nach § 7i EStG im Lohnsteuerermäßigungsverfahren vor Bescheid der

  • FG Düsseldorf, 19.04.2006 - 4 K 4755/03

    Stromsteuerermäßigung; Handelsunternehmen; Produktionsunternehmen; Warmbandstahl;

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