Rechtsprechung
   BFH, 21.08.1973 - VIII R 8/68   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Abschlußzahlungen - Steuererklärungen - Stundung - Fälligkeitszeitpunkt - Fehlen notwendiger Mittel - Nicht zu vertretender Grund

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • nwb (Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 111, 275
  • NJW 1974, 1528
  • DB 1974, 659
  • BStBl II 1974, 307



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BVerwG, 23.08.1990 - 8 C 42.88  

    Voraussetzungen für einen Billigkeitserlaß der Gewerbesteuer

    Die Abwägung zwischen dem Interesse des Steuergläubigers an einer vollständigen und gleichmäßigen Steuererhebung und dem Interesse des Steuerpflichtigen an einem Aufschub der Fälligkeit (vgl. BFH, Urteile vom 21. August 1973 - VIII R 8/68 - BStBl. 1974 II S. 307, 308 und vom 23. Februar 1977 - II R 102/75 - BStBl. 1977 II S. 436, 437) führt bei der hier gegebenen Sachlage zur Annahme einer erheblichen Härte und damit wegen Verdichtung des Ermessens der Beklagten auf Null zu einem Anspruch der Klägerin auf Stundung.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2009 - 15 A 4164/06  

    Anspruch auf zinslose Stundung des Anschlussbeitrags als Kanalanschlussbeitrag;

    vgl. BFH, Urteil vom 2. Juli 1986 - I R 39/83 -, Juris, Rn. 31; Urteil vom 21. August 1973 - VIII R 8/68 -, BFHE 111, 275 (277); Rüsken, in: Klein, AO, 8. Aufl., § 222 Rn. 28; Kruse in: Tipke/Kruse, AO und FGO, Loseblattsammlung (Stand: November 2008), § 222 AO Rn. 35 f.; v. Groll, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO und FGO, Loseblattsammlung (Stand: Dezember 2008), § 222 AO, Rn. 130, 145; Bruschke, in: Pump/Fittkau, AO, Loseblattsammlung (Stand: März 2009), § 222 Rdnr. 32, 36, 82.

    vgl. etwa zur Möglichkeit der Stundung einer Steuer, wenn sie wegen betriebsnotwendiger Investitionen nicht beglichen werden kann, BFH, Urteil vom 21. August 1973 - VIII R 8/68 -, BFHE 111, 275 (277).; Rüsken, in: Klein, AO, 8. Aufl., § 222 Rn. 28; v. Groll, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO und FGO, Loseblattsammlung (Stand: Dezember 2008), § 222 AO, Rn. 132; Bruschke, in: Pump/Fittkau, AO, Loseblattsammlung (Stand: März 2009), § 222 Rdnr. 32.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.2011 - 14 A 451/10  

    Übernahme der Friedhofsgebühren vom Sozialhilfeträger im Falle der Unzumutbarkeit

    82 vgl. BFH, Urteil vom 2. Juli 1986 - I R 39/83 -, juris Rn. 31; Urteil vom 21. August 1973 - VIII R 8/68 -, BFHE 111, 275 (277); Rüsken, in: Klein, AO, 10. Aufl., § 222 Rn. 28; Kruse in: Tipke/ Kruse, AO und FGO, Loseblattsammlung (Stand: November 2010), § 222 AO Rn. 35 f.; v. Groll, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO und FGO, Loseblattsammlung (Stand: November 2010), § 222 AO, Rn. 130, 145; Bruschke, in: Pump/Fittkau, AO, Loseblattsammlung (Stand: März 2009), § 222 Rdnr. 32, 36, 82.
  • BFH, 02.07.1986 - I R 39/83  

    Anspruch auf Stundung von Steuerschulden - Abweichende Festsetzung des

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) erledigt sich durch Tilgung der Steuerschuld, deren Stundung begehrt wird, nicht der die Stundung ablehnende Verwaltungsakt (vgl. Urteile vom 13. September 1966 I 204/65, BFHE 86, 810, BStBl III 1966, 694, und vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BFHE 111, 275, BStBl II 1974, 307).

    Ob die Einziehung von Steuern eine erhebliche Härte darstellt, muß im Einzelfall durch eine Abwägung zwischen dem Interesse des Steuergläubigers und der Allgemeinheit an einer vollständigen und gleichmäßigen Steuererhebung und dem Interesse des Steuerpflichtigen an einem Aufschub der Fälligkeit der Steuerzahlung festgestellt werden (BFH-Urteil vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BFHE 111, 275, BStBl II 1974, 307).

  • BFH, 22.04.1988 - III R 269/84  

    Stundung der Steuerschuld auf Grund einer erheblichen Härte durch

    Diese Auffassung steht im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung, wonach eine Erledigung der Hauptsache in derartigen Fällen nur darin gesehen werden kann, daß dem Antrag auf Stundung während der Rechtshängigkeit der Streitsache stattgegeben wird (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 13. September 1966 I 204/65, BFHE 86, 810, BStBl III 1966, 694, und vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BFHE 111, 275, BStBl II 1974, 307).

    Nach der Rechtsprechung des BFH kommt auch eine Stundung von Abschlußzahlungen in Betracht, falls der Steuerpflichtige zum Fälligkeitszeitpunkt weder aus einem von ihm zu vertretenden Grunde über die erforderlichen Mittel verfügt noch in der Lage ist, sich diese Mittel auf zumutbare Weise zu beschaffen (Urteil in BFHE 111, 275, BStBl II 1974, 307).

  • BFH, 30.05.1990 - I R 115/86  

    Anforderungen an die Rüge mangelnder Sachaufklärung - Voraussetzungen für das

    Da die anfallende Kapitalertragsteuerzahlung für die Klägerin bei Vornahme ihrer Gestaltung von vornherein erkennbar war, hätte sie ihre Dispositionen darauf einrichten können (vgl. BFH-Urteil vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BFHE 111, 275, BStBl II 1974, 307).
  • FG München, 09.03.2005 - 1 K 4255/02  

    Kein Erlass von Säumniszuschlägen bei vorübergehendem Liquiditätsengpass

    Stundungsbedürftigkeit hat die Rspr. angenommen, wenn der Schuldner in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten gerät, die er auch nicht in zumutbarer Weise, etwa durch Aufnahme eines Kredits, beseitigen kann (BFH-Urteil vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BStBl II 1974, 307 ).

    Einen solchen Fall des Selbstverschuldens hat die Rspr. etwa angenommen, wenn der Schuldner ein Wertpapierdepot angelegt hat, das nun nicht ohne Kursverluste verkauft werden kann (BFH-Urteil in BStBl II 1974, 307 ).

  • FG Köln, 15.09.1998 - 7 K 3722/95  

    Kapitalertragsteuerstundung mit Körperschaftsteuerguthaben

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  • BFH, 23.02.1977 - II R 102/75  

    Vorbehalt eines Rücktrittsrechts - Erwerber - Kaufvertrag - Vereinbarung einer

    Dabei sind die besonderen Verhältnisse des Einzelfalles zu berücksichtigen, aber auch, daß jede Art von Zahlung (und damit auch jede Art von Steuerzahlung) allgemein mit Härten verbunden sein kann (vgl Urteil des Bundesfinanzhofs vom 21. August 1973 VIII R 8/68 , BFHE 111, 275 , BStBl II 1974, 307 ).
  • FG Thüringen, 05.06.2000 - I 419/00  

    Fehlerhafte Ermessensausübung bei der Stundung von Grunderwerbsteuer;

    Ob die Einziehung von Steuern eine erhebliche Härte darstellt, muss im Einzelfall durch eine Abwägung zwischen dem Interesse des Staates und damit der Allgemeinheit an einer vollständigen und gleichmäßigen Steuererhebung und dem Interesse des Steuerpflichtigen an einem Aufschub der Fälligkeit der Steuerzahlung festgestellt werden (BFH-Urteile vom 2. Juli 1986 I R 39/83, a. a. O., und vom 21. August 1973 VIII R 8/68, BFHE 111, 275 , BStBl II 1974, 307 ).
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