Rechtsprechung
   BFH, 22.05.2001 - VII R 79/00   

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https://dejure.org/2001,3582
BFH, 22.05.2001 - VII R 79/00 (https://dejure.org/2001,3582)
BFH, Entscheidung vom 22.05.2001 - VII R 79/00 (https://dejure.org/2001,3582)
BFH, Entscheidung vom 22. Mai 2001 - VII R 79/00 (https://dejure.org/2001,3582)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Durchsetzung einer Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen; Fristverlängerung für die Abgabe von Steuererklärungen von Amts wegen nach pflichtgemäßem Ermessen; Gerichtliche Überprüfung einer Ermessensentscheidung unter Berücksichtigung des späteren Klagevortrags; ...

 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BFH, 28.09.2011 - VIII R 8/09

    Willkür- und Schikaneverbot bei Erlass einer Prüfungsanordnung - Vorlage- und

    Maßgeblich für die gerichtliche Überprüfung ist die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung (ständige Rechtsprechung und nahezu einhellige Auffassung, s. zuletzt Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 23. September 2009 XI R 56/07, BFH/NV 2010, 12; vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369; vom 28. Juni 2000 X R 24/95, BFHE 192, 32, BStBl II 2000, 514; vom 20. Dezember 2000 II R 74/99, BFH/NV 2001, 1027, m.w.N.; BFH-Beschlüsse vom 27. September 2010 II B 164/09, BFH/NV 2011, 193; vom 4. Juni 2008 I R 9/07, BFH/NV 2008, 1647; Brandt in Beermann/Gosch, FGO § 102 Rz 60 ff.; Gräber/von Groll, a.a.O., § 102 Rz 13, m.w.N.).
  • BFH, 14.03.2012 - XI R 33/09

    Elektronische Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen - Gleichmäßigkeit der

    Eine fehlerfreie Ermessensausübung setzt aber voraus, dass die Behörde ihre Entscheidung anhand eines einwandfrei und erschöpfend ermittelten Sachverhalts trifft und dabei die Gesichtspunkte tatsächlicher und rechtlicher Art berücksichtigt, die nach Sinn und Zweck der Norm, die das Ermessen einräumt, maßgeblich sind (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369, unter II.1.; BFH-Beschluss vom 25. August 2010 X B 149/09, BFH/NV 2011, 266, unter II.2.b, m.w.N.; Wernsmann in HHSp, § 5 AO Rz 122; Kruse in Tipke/ Kruse, a.a.O., § 102 FGO Rz 1a, m.w.N.; Lange in HHSp, § 102 FGO Rz 87, 97 ff., m.w.N.).
  • BFH, 27.09.2010 - II B 164/09

    Digitaler Datenzugriff der Finanzbehörden bei Kreditinstituten - Bankgeheimnis -

    Maßgebend für die Überprüfung sind grundsätzlich die Verhältnisse im Zeitpunkt der letztinstanzlichen Verwaltungsentscheidung (vgl. BFH-Urteil vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369).
  • BFH, 26.01.2006 - VI B 89/05

    Anordnung LSt-Ap - AdV

    Solange die Finanzbehörde die das Verwaltungsverfahren abschließende Entscheidung über den Einspruch noch nicht getroffen hat, muss sie gemäß § 367 Abs. 2 AO 1977 auch bei Ermessensbescheiden eine schon getroffene Ermessensentscheidung überprüfen und ggf. korrigieren, wobei alle während des Einspruchsverfahrens eingetretenen wesentlichen Änderungen zu berücksichtigen sind (BFH-Urteile vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369, und in BFHE 202, 206, BStBl II 2003, 827; FG Bremen, Urteil vom 29. August 2000 200249K2, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2000, 1224; Pahlke in Pahlke/Koenig, Abgabenordnung, § 367 Rz. 10).
  • BFH, 15.05.2009 - IV B 24/09

    Ort der Außenprüfung bei Beschlagnahme der Prüfungsunterlagen

    Es genügt, dass die Behörde --wie im Streitfall-- spätestens in der Entscheidung über den außergerichtlichen Rechtsbehelf ihre Ermessensausübung begründet (BFH-Urteil vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369, unter II.1. der Gründe; BFH-Beschluss vom 27. März 2002 XI B 49/00, BFH/NV 2002, 1013).
  • BFH, 06.11.2003 - VII B 149/03

    Zwangsgeld; verspätete Abgabe der Steuererklärung

    Dementsprechend hat der Senat entschieden, dass die mit Zwangsmitteln durchzusetzende Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen gleichzeitig mit der Androhung des Zwangsmittels in einem Verwaltungsakt ergehen kann (Senatsbeschluss vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369).

    Dementsprechend hat der Senat mit dem genannten Urteil in BFH/NV 2001, 1369 Aufforderungen zur Abgabe verschiedener Steuererklärungen für jeweils ein bestimmtes Jahr verbunden mit jeweils einer Zwangsgeldandrohung getrennt für den Fall der Nichterfüllung jeder einzelnen Erklärungspflicht für rechtmäßig gehalten, obwohl diese Aufforderungen zur Abgabe unterschiedlicher Steuererklärungen und die damit verbundenen Zwangsgeldandrohungen in einem Bescheid zusammengefasst und nicht auf gesonderten Schriftstücken ergangen waren.

  • BFH, 06.11.2003 - VII B 145/03

    Zulässigkeit der Verbindung einer Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen

    Dementsprechend hat der Senat entschieden, dass die mit Zwangsmitteln durchzusetzende Aufforderung zur Abgabe von Steuererklärungen gleichzeitig mit der Androhung des Zwangsmittels in einem Verwaltungsakt ergehen kann (Senatsbeschluss vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369).

    Dementsprechend hat der Senat mit dem genannten Urteil in BFH/NV 2001, 1369 Aufforderungen zur Abgabe verschiedener Steuererklärungen für jeweils ein bestimmtes Jahr verbunden mit jeweils einer Zwangsgeldandrohung getrennt für den Fall der Nichterfüllung jeder einzelnen Erklärungspflicht für rechtmäßig gehalten, obwohl diese Aufforderungen zur Abgabe unterschiedlicher Steuererklärungen und die damit verbundenen Zwangsgeldandrohungen in einem Bescheid zusammengefasst und nicht auf gesonderten Schriftstücken ergangen waren.

  • FG Hessen, 24.10.2005 - 3 K 3677/04

    Voraussetzung für Hinzuziehung nach § 360 Abs. 1 AO - nachträgliche Genehmigung

    Die insoweit erneut zu treffende Ermessensentscheidung ist nur dann rechtmäßig, wenn die Finanzbehörde den Sachverhalt einwandfrei und erschöpfend ermittelt und dabei auch alle während des Einspruchsverfahrens eingetretenen (wesentlichen) Veränderungen berücksichtigt hat (vgl. BFH-Urteil vom 22.05.2001 VII R 79/00, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs - BFH/NV - 2001, 369; Pahlke in Pahlke/Koenig, a. a. O., § 367 Rdnr. 10).

    Wird dieser zeitliche Rahmen nicht eingehalten, kann nach dem Grundsatz von Treu und Glauben die Annahme gerechtfertigt sein, dass die Finanzbehörde auf die Durchsetzung des Zwangsmittels verzichtet (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 2001, 1369, mit Hinweis auf das Urteil des Reichsfinanzhofs vom 30.06.1921 III A 118/21, Sammlung der amtlichen Entscheidungen des Reichsfinanzhofs - RFHE - 6, 135; s. a. Hessisches Finanzgericht, Urteil vom 26.02.1999 4 K 3795/98, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1999, 939; ebenso: Klein/Brockmeyer, Abgabenordnung, 8. Aufl., § 333 Rdnr. 3; Hohrmann in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, § 333 AO Rdnr. 10; ähnlich im Sinne von "alsbaldiger" Festsetzung: Tipke/Kruse, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, § 333 AO Tz. 11; Neumann in Beermann, a. a. O., § 333 AO Rdnr. 9; Pahlke in Pahlke/Koenig, a. a. O., § 333 Rdnr. 7).

  • FG Niedersachsen, 05.02.2004 - 11 K 47/03

    Verpflichtung zur Rücknahme eines Haftungsbescheides nur bei Ermessensschrumpfung

    Maßgebend für die gerichtliche Überprüfung einer Ermessensentscheidung sind die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der letztinstanzlichen Verwaltungsentscheidung (BFH, Urteile vom 26. März 1991 VII R 66/90, BStBl II 1991, 545; vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369).

    Eine fehlerfrei Ermessensentscheidung setzt voraus, dass das Finanzamt den Sachverhalt einwandfrei und erschöpfend ermittelt hat (BFH, Urteile vom 15. Juni 1983 I R 76/82, BStBl II 1983, 672; vom 31. März 1976 I R 51/74, BStBl II 1976, 499; vom 22. Mai 2001 VII R 79/00, BFH/NV 2001, 1369).

  • BFH, 25.08.2010 - X B 149/09

    Gerichtliche Überprüfung einer ablehnenden Ermessensentscheidung - Pflicht des FA

    Der Kläger rügt Divergenzen i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO zu den Urteilen des BFH vom 7. Mai 1993 III R 43/89 (BFH/NV 1994, 144) und vom 22. Mai 2001 VII R 79/00 (BFH/NV 2001, 1369).
  • FG Münster, 25.07.2003 - 11 K 3622/02
  • FG Thüringen, 24.02.2016 - 3 K 756/15

    Rechtmäßigkeit einer Aufforderung zur elektronischen Abgabe der

  • BFH, 22.04.2008 - X B 122/07

    Gerichtliche Überprüfung einer Ermessensentscheidung

  • VG Frankfurt/Main, 05.06.2008 - 1 E 968/07

    Finanzdienstleistungsaufsicht

  • BFH, 10.01.2008 - VII B 232/07

    Unterschriftenerfordernis für gerichtliche Entscheidungen und Ladungen

  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.04.2012 - 9 B 48.11

    Klageänderung; zentrale öffentliche Schmutzwasserentsorgung; Anschluss- und

  • FG Bremen, 12.03.2003 - 2 K 440/02

    Rechtmäßigkeit der Androhung und Festsetzung von Zwangsgeld

  • BFH, 07.11.2001 - V B 183/00

    Vergütung von Vorsteuerbeträgen - Abgabefrist - Ablehnung der Fristverlängerung -

  • VG Frankfurt/Main, 18.09.2006 - 1 G 2815/06
  • FG Bremen, 10.06.2003 - 2 K 524/01

    Bemessung des Verspätungszuschlags wegen der verspäteten Abgabe der Erklärung zur

  • FG Saarland, 04.03.2004 - 2 K 116/01

    Geschäftsführer-Haftung: Ermessensnichtgebrauch bei Nichtberücksichtigung des

  • FG Hessen, 03.05.2011 - 7 K 2036/08

    Zweckwidrige Verwendung - vorschriftswidrige Vergällung - Herstellung oder

  • VG Lüneburg, 16.12.2004 - 2 B 82/04

    Verspätete Festsetzung eines Zwangsgeldes durch die Ordnungsbehörde

  • FG Sachsen, 07.07.2004 - 6 K 1255/03

    Rechtskraftwirkung eines Urteils; Zeitpunkt der Auflösung von Rückstellungen für

  • FG Nürnberg, 10.10.2003 - IV 340/02

    Festsetzung von Zwangsgeld zur Abgabe einer Feststellungserklärung

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