Rechtsprechung
   BFH, 22.11.2007 - III R 61/04   

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https://dejure.org/2007,7209
BFH, 22.11.2007 - III R 61/04 (https://dejure.org/2007,7209)
BFH, Entscheidung vom 22.11.2007 - III R 61/04 (https://dejure.org/2007,7209)
BFH, Entscheidung vom 22. November 2007 - III R 61/04 (https://dejure.org/2007,7209)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anspruch eines Ausländers auf Kindergeld bei Besitz einer Aufenthaltsberechtigung oder Aufenthaltserlaubnis; Ausschluss des Kindergeldanspruchs bei einer Aufenthaltsbewilligung, Aufenthaltsbefugnis oder Duldung; Integration in den Arbeitsmarkt und ein mindestens dreijähriger Aufenthalt im Bundesgebiet als Voraussetzung für den Bezug von Kindergeld von Ausländern; Übertragbarkeit einer Sanktion aus einer für nichtig erklärten Vorschrift auf eine unter Umständen verfassungswidrige Vorschrift

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • FG Nürnberg, 26.02.2009 - 4 K 885/08

    Kein Kindergeld für einen nur geduldeten Ausländer

    Eine Aufenthaltsbewilligung (§§ 28, 29 AuslG), Aufenthaltsbefugnis (§ 30 AuslG) oder eine Duldung (§§ 55, 56 AuslG) reicht nicht aus (vgl. BFH-Urteile vom 15.03.2007 III R 93/03, BFH/NV 2007, 1234; vom 22.11.2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769; Schmidt/Weber-Grellet, EStG 23. Auflage 2004, § 62 Rz. 8).

    Der Senat teilt - wie auch der BFH - nicht die in den Vorlagebeschlüssen des Finanzgerichts Köln an das Bundesverfassungsgericht vom 09.05.2007 (Az.: 10 K 1689/07 und 16 K 1690/07, EFG 2007, 1247) geäußerten verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Neufassung des § 62 Abs. 2 EStG (vgl. BFH-Urteile vom 22.11.2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769; vom 22.11.2007 III R 54/02, BFH/NV 2008, 457).

    Während die herkömmlichen Aufenthaltstitel i.S. des AuslG 1990 bzw. des AufenthG einen rechtmäßigen Aufenthalt in der Bundesrepublik begründen, die regelmäßig als Vorstufe eines Daueraufenthalts anzusehen sind, gilt dies bei einer bloßen Duldung nicht (vgl. BFH-Urteile vom 15.03.2007 a.a.O. in BFH/NV 2007, 1234; vom 22.11.2007 a.a.O. in BFH/NV 2008, 846 und in BFH/NV 2008, 769).

  • FG Köln, 26.05.2009 - 8 K 3439/06

    Voraussetzungen für einen Anspruch eines Ausländers auf Kindergeld nach § 62 Abs.

    Das Gericht folgt insoweit der Rechtsprechung des BFH und der der Finanzgerichte, wonach die Neuregelung verfassungskonform ist (BFH-Urteile vom 15. März 2007 III R 93/03, BFH/NV 2007, 1234; vom 12. November 2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769; FG Köln, Urteil vom 14. Juni 2007 15 K 4522/05, [...]; FG Münster, Urteil vom 1. Dezember 2008 5 K 4329/03, StE 2009, 89).

    Denn dies setzt die Arbeitnehmereigenschaft der Klägerin voraus (vergl. Hessisches FG, Urteil vom 28. April 2003 3 K 3546/01, EFG 2004, 912 und nachfolgend das bestätigende Urteil des BFH vom 12. November 2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769).

  • BFH, 20.08.2008 - III S 14/08

    Prozesskostenhilfe: Verfassungsmäßigkeit der Kindergeldberechtigung von

    Nach den Senatsentscheidungen vom 15. März 2007 III R 93/03 (BFHE 217, 443, BFH/NV 2007, 1234) sowie III R 54/05 (BFH/NV 2007, 1298) und vom 22. November 2007 III R 54/02 (BFH/NV 2008, 457), III R 61/04 (BFH/NV 2008, 769), III R 63/04 (BFH/NV 2008, 771) und III R 60/99 (BFH/NV 2008, 846) handelte der Gesetzgeber im Rahmen des ihm zustehenden Gestaltungsspielraums, als er im Zuge der Neuregelung der Kindergeldberechtigung von Ausländern in § 62 Abs. 2 EStG durch Art. 2 des Gesetzes zur Anspruchsberechtigung von Ausländern wegen Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss vom 13. Dezember 2006 (BGBl I 2006, 1915) den Anspruch auf Kindergeld vom Besitz bestimmter Aufenthaltstitel abhängig machte, bei bestimmten Titeln, die einen schwächeren aufenthaltsrechtlichen Status vermitteln, darüber hinaus von einem mindestens drei Jahre andauernden rechtmäßigen, gestatteten oder geduldeten Aufenthalt im Bundesgebiet und von einer Integration in den deutschen Arbeitsmarkt.
  • BFH, 28.01.2009 - III B 41/08

    Kindergeld für in der Türkei lebende Kinder

    Zum SozSichAbk YUG, das in Art. 28 Abs. 1 Satz 1 ebenso wie Art. 33 Abs. 1 SozSichAbk Türkei an eine Beschäftigung anknüpft, hat der Senat bereits entschieden, dass eine ehemals als Arbeitnehmer beschäftigte Person, die aufgrund eines Arbeitsunfalls ihren Beruf nicht mehr ausüben kann, keinen Anspruch auf Abkommenskindergeld hat (Urteil vom 22. November 2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769).
  • FG Niedersachsen, 22.01.2010 - 11 K 274/08

    Zur Bedeutung der Sperrfrist beim Arbeitslosengeld für den Bezug von Kindergeld

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) (Urt. v. 15. März 2007 III R 93/03, BFH/NV 2007, 1234; Urt. v. 15. März 2007 III R 54/05, BFH/NV 2007, 1298; Urt. v. 22. November 2007 III R 54/02, BFH/NV 2008, 457; Urt v. 22. November 2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769; Urt. v. 22. November 2007 III R 63/04 BFH/NV 2008, 771; Urt. v. 22. November 2007 III R 60/99, BFH/NV 2008, 846; Beschl. v. 20. August 2008 III S 14/08, juris; Beschl. v. 14. Mai 2008 III S 22/08, BFH/NV 2008, 1330; vgl. auch BVerfG Beschl. v. 6. November 2009 2 BvL 4/07, juris) handelte der Gesetzgeber im Rahmen des ihm zustehenden Gestaltungsspielraums, als er im Zuge der Neuregelung der Kindergeldberechtigung von Ausländern in § 62 Abs. 2 EStG durch Art. 2 des Gesetzes zur Anspruchsberechtigung von Ausländern wegen Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss vom 13. Dezember 2006 (a.a.O.) den Anspruch auf Kindergeld vom Besitz bestimmter Aufenthaltstitel abhängig machte, bei bestimmten Titeln, die einen schwächeren aufenthaltsrechtlichen Status vermitteln, darüber hinaus von einem mindestens drei Jahre andauernden rechtmäßigen, gestatteten oder geduldeten Aufenthalt im Bundesgebiet und von einer Integration in den deutschen Arbeitsmarkt.
  • BFH, 21.04.2009 - III B 217/08

    Neuregelung der Kindergeldansprüche von Ausländern verfassungsmäßig

    Soweit der Kläger und Beschwerdeführer geltend macht, die Neufassung des § 62 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes durch das Gesetz zur Anspruchsberechtigung von Ausländern wegen Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss vom 13. Dezember 2006 (BGBl. I 2006, 2915, BStBl I 2007, 62) sei verfassungswidrig, und damit möglicherweise die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache darlegen will (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO), verkennt er, dass die Rechtsfrage nicht (mehr) klärungsbedürftig ist, da der Bundesfinanzhof die Verfassungsmäßigkeit der Regelung bereits mehrfach bestätigt hat (z.B. Senatsurteile vom 15. März 2007 III R 93/03, BFHE 217, 443, BFH/NV 2007, 1234; vom 22. November 2007 III R 54/02, BFHE 220, 45, BFH/NV 2008, 457; III R 61/04, BFH/NV 2008, 769, und III R 63/04, BFH/NV 2008, 771).
  • FG Hessen, 28.04.2009 - 13 K 2726/05

    Kindergeldberechtigung eines nicht freizügigkeitsberechtigten Ausländers -

    Der Senat folgt insoweit der zu dieser Problematik nunmehr ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs -BFH- (BFH-Urteil vom 22.11.2007 III R 61/04, BFH/NV 2008, 769 m.w.N.) und nimmt auf diese auch den Beteiligten in vorliegendem Verfahren bekannte Rechtsprechung Bezug.
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