Rechtsprechung
   BFH, 24.08.1956 - I 57/56 U   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Stuerpflichtigkeit einer Kapitalgesellschaft mit Sitz in der sowjetischen Besatzungszone und Vermögensbesitz im Bundesgebiet - Steuerabzug vom Kapitalertrag von dem entfallenden Gewinnanteil bei einer unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 63, 241
  • DB 1956, 883
  • BStBl III 1956, 289



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BFH, 01.03.1966 - I 13/65  

    Beschränkung der Wirkung der Enteignung einer Kapitallgesellschaft auf das

    Soweit die Besteuerung ebenfalls auf die Rechtspersönlichkeit abstellt, ist der Bundesfinanzhof (BFH) diesen Grundsätzen gefolgt (Urteile I 57/56 U vom 24. August 1956, BStBl 1956 III S. 289, Slg. Bd. 63 S. 241; III 229/56 U vom 18. Mai 1957, BStBl 1957 III S. 243, Slg. Bd. 65 S. 28).

    Zwar hat der BFH in den Urteilen I 57/56 U (a.a.O.) und III 229/56 U (a.a.O.) ausgeführt, daß die Geschäftsleitung einer Kapitalgesellschaft auch durch einen Abwesenheitspfleger, der in der Bundesrepublik für das Vermögen einer in der Sowjetischen Besatzungszone oder im Ausland enteigneten Kapitalgesellschaft eingesetzt worden ist, ausgeübt werden kann.

  • BFH, 26.07.1966 - I 217/63  

    Gewerbesteuerpflicht der in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft betriebenen

    Dieser zivilrechtlichen Auffassung habe sich der BFH in den Urteilen I 57/56 U vom 24. August 1956 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 63 S. 241 -- BFH 63, 241 --, BStBl III 1956, 289) für die Körperschaftsteuer, und III 229/56 U vom 18. Mai 1957 (BFH 65, 28, BStBl III 1957, 243) für die Vermögensteuer, angeschlossen.

    Mit Recht hat die Vorinstanz wie auch der BFH schon in den oben angeführten Urteilen I 57/56 U zur Körperschaftsteuer und III 229/56 U zur Vermögensteuer die Steuerpflicht der Restgenossenschaft auch auf ihre von den Zivilgerichten bejahte fortbestehende Rechtspersönlichkeit gestützt (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs I ZR 123/50 vom 1. Februar 1952, Neue Juristische Wochenschrift -- NJW -- 1952 S. 540; II ZR 168/54 vom 30. Januar 1956, NJW 1956 S. 785; II ZR 318/55 vom 11. Juli 1957, NJW 1957 S. 1433; VII ZR 92/58 vom 5. Mai 1960, NJW 1960 S. 1569, und VII ZR 136/59 vom 6. Oktober 1960, NJW 1961 S. 22).

  • BFH, 05.08.1958 - I 89/58 U  

    Inapruchnahme von Zinsrückstellungen für die vor Bestellung eines Treuhänders

    Es begründete seine Entscheidung wie folgt: Auszugehen sei davon, daß die Stpfl. als im Bundesgebiet fortbestehend und unbeschränkt steuerpflichtig angesehen werden müsse (Urteil des Bundesfinanzhofs I 57/56 U vom 24. August 1956, Bundessteuerblatt - BStBl - 1956 III S. 289, Slg. Bd. 63 S. 241).

    Der erkennende Senat hat in dem Urteil I 57/56 U festgestellt, daß die Stpfl. im Bundesgebiet unbeschränkt steuerpflichtig ist.

  • BFH, 17.01.1973 - I R 204/70  

    Auflösung von Rückstellungen

    Zutreffend geht die Vorinstanz in Übereinstimmung mit den Beteiligten davon aus, daß die Klägerin eine unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtige Kapitalgesellschaft mit der Geschäftsleitung im Inland ist, die von der in Ungarn verstaatlichten AG unabhängig ist (vgl. Urteile des BFH vom 24. August 1956 I 57/56 U, BFHE 63, 241, BStBl III 1956, 289; vom 1. März 1966 I 13, 14/65, BFHE 84, 570, BStBl III 1966, 207).
  • BFH, 08.04.1976 - III R 55/74  

    Zur Feststellung eines besonderen Einheitswerts für das inländische

    Die BFH-Entscheidungen vom 24. August 1956 I 57/56 U (BFHE 63, 241, BStBl III 1956, 289) und III 229/56 U stehen dieser Beurteilung nicht entgegen.
  • BFH, 07.05.1969 - I R 68/67  

    Ermäßigter Steuersatz - Kreditgenossenschaft - Werbende Tätigkeit - Beweis durch

    Daß die dem Pfleger übertragene Vollmacht zur Verwaltung des Vermögens enger ist, als die dem früheren Vorstand zustehende Vertretungsmacht, ist unerheblich (Urteil des BFH I 57/56 U vom 24. August 1956, BFH 63, 241, BStBl III 1956, 289).
  • BFH, 18.05.1957 - III 229/56 U  

    Vermögenssteuerpflichtigkeit einer bei Kriegsausgang vom tschechoslowakischen

    Auch der Bundesfinanzhof hat inzwischen in dem zur Körperschaftsteuer ergangenen Urteil I 57/56 U vom 24. August 1956 (Slg. Bd. 63 S. 241, Bundessteuerblatt - BStBl - 1956 III S. 289) ausgesprochen, daß eine in der sowjetischen Besatzungszone enteignete, nicht ins Bundesgebiet verlagerte Kapitalgesellschaft, die im Bundesgebiet Vermögen besitze, hier als unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft zu behandeln sei.
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