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   BFH, 26.01.1960 - I D 1/58 S   

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https://dejure.org/1960,481
BFH, 26.01.1960 - I D 1/58 S (https://dejure.org/1960,481)
BFH, Entscheidung vom 26.01.1960 - I D 1/58 S (https://dejure.org/1960,481)
BFH, Entscheidung vom 26. Januar 1960 - I D 1/58 S (https://dejure.org/1960,481)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Aktivierung und Verteilung der mit Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages unmittelbar zusammenhängenden Kosten auf die voraussichtliche Laufzeit des Vertrages nach den allgemeinen Grundsätzen des Bilanzsteuerrechtes - Grundsätzliche Aktivierungspflicht bei einem ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 70, 508
  • NJW 1960, 1591 (Ls.)
  • BStBl III 1960, 191
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BFH, 21.10.1993 - IV R 87/92

    Steuer - Gewinnermittlung - Herstellungskosten

    Dies entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs - BFH - (vgl. z. B. BFH-Entscheidungen vom 5. August 1958 I 70/57 U, BFHE 67, 306, BStBl III 1958, 392; vom 15. Februar 1966 I 103/63, BFHE 85, 496, BStBl III 1966, 468; vom 31. Juli 1967 I 219/63, BFHE 90, 128, BStBl II 1968, 22; vom 21. Januar 1971 IV R 51/69, BFHE 101, 224, BStBl II 1971, 304; vom 26. Februar 1975 I R 72/73, BFHE 115, 243, BStBl II 1976, 13; vgl. auch Gutachten des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 4. Februar 1939 GrS D 7/38, RStBl 1939, 321, und des BFH vom 26. Januar 1960 I D 1/58 S, BFHE 70, 508, BStBl III 1960, 191).

    Der wesentliche Unterschied zwischen den Einzel- und den Gemeinkosten besteht nur darin, daß die Einzelkosten den herzustellenden Vermögensgegenständen unmittelbar, nämlich aufgrund eines eindeutigen und nachweisbaren quantitativen Zusammenhangs zugerechnet werden können, während die Gemeinkosten nicht unmittelbar in das Produkt eingehen, sondern nur über eine Schlüsselung oder Umlage zu den herzustellenden Vermögensgegenständen in Beziehung gebracht werden können (vgl. Stellungnahme des Hauptfachausschusses - HFA - 5/91 des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IdW -, Die Wirtschaftsprüfung - WPg - 1992, 94. In diesem Sinne wurde der Begriff der Herstellungskosten auch schon vor dem Inkrafttreten des § 255 Abs. 2 HGB bestimmt (vgl. Gutachten RStBl 1939, 321, 322; BFHE 70, 508, BStBl III 1960, 191).

  • BFH, 31.07.1967 - I 219/63

    Ansatz der Rohstoffe in der Bilanz als Anschaffungskosten

    Das FG hat in seiner Entscheidung, die in EFG 1963, 571 veröffentlicht ist, unter Berufung auf das Gutachten des BFH I D 1/58 S vom 26. Januar 1960 (BFH 70, 508, BStBl III 1960, 191) die Auffassung vertreten, die Kosten der Entladung und der Lagerung seien keine Anschaffungsnebenkosten, sondern Gemeinkosten, die Betriebsausgaben darstellten und nicht als Anschaffungskosten zu aktivieren seien.

    Andererseits erfährt der Begriff der Anschaffungskosten eine nicht unerhebliche Einschränkung durch den handelsrechtlich allgemein anerkannten und auch steuerrechtlich gültigen Satz, daß die Gemeinkosten zwar in die Herstellungskosten, aber nicht in die Anschaffungskosten einzurechnen sind (Adler-Düring-Schmaltz, a. a. O., § 133 Anm. 64 f., Schlegelberger-Quassowski, a. a. O., v. Godin-Wilhelmi, a. a. O.; Gutachten des RFH Gr. S. D 7/38 vom 4. Februar 1939, RFH 46, 150, RStBl 1939, 321; BFH-Gutachten I D 1/58 S vom 26. Januar 1960, a. a. O.).

  • BFH, 24.02.1972 - IV R 4/68

    Im Warenbeschaffungsbereich entstandene Reisekosten gehören nicht zu den

    Von diesen Erwägungen ausgehend weist der BFH im Gutachten I D 1/58 S vom 26. Januar 1960, BFH 70, 508, BStBl III 1960, 191, auf das sich das FA in erster Linie beruft, darauf hin, daß zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten einer Ware auch die Kosten eines Vertreters oder eines beauftragten Angestellten gehören könnten, der z. B. im Ausland Wolle oder sonstige Rohstoffe einkaufe.

    Nun hat allerdings der BFH im bezeichneten Gutachten I D 1/58 S, auf das sich das FA stützt, nebenbei und ohne nähere Vertiefung des Problems der Reisekosten im Warenanschaffungsbereich erklärt, daß z. B. die Kosten eines Angestellten, der mit dem Einkauf von Wolle oder anderen Rohstoffen im Ausland beauftragt sei, zu den aktivierungspflichtigen Warenanschaffungskosten gehörten.

  • BFH, 09.10.1962 - I 167/62 U

    Abzugsfähigkeit von regelmäßig wiederkehrenden Kosten für Werbung als laufende

    Diese Grundsätze widersprechen nicht den Auffassungen, wie sie in dem Gutachten des erkennenden Senats I D 1/58 S vom 26. Januar 1960 (BStBl 1960 III S. 191, Slg. Bd. 70 S. 508) hinsichtlich der Unkosten beim Abschluß von Versicherungsverträgen dargestellt werden.
  • BFH, 26.08.1960 - I D 1/59

    Eintritt einer Gewinnrealisierung bei Tätigung von Umarbeitungsgeschäften durch

    Der Senat trägt keine Bedenken, wenn in derartigen Fällen aus Vereinfachungsgründen (vgl. das Gutachten des Bundesfinanzhofs IV D 1/53 S vom 25. März 1954, BStBl 1954 III S. 195, Slg. Bd. 58 S. 740; Urteil I 290/56 U vom 13. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 331, Slg. Bd. 67 S. 154; Gutachten I D 1/58 S vom 26. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 191, Slg. Bd. 70 S. 508) davon abgesehen wird, den Schwund zu berücksichtigen, zumal die Bewertung teilweise auf Schätzungen aufgebaut werden muß.
  • BFH, 15.11.1960 - I 189/60 U

    Anwendung der Grundsätze der dynamischen Bilanz auf sich auf das Ergebnis des

    Es sei auf folgende Urteile und Gutachten des Bundesfinanzhofs verwiesen: IV D 1/53 S vom 25. März 1954, BStBl 1954 III S. 195, Slg. Bd. 58 S. 740 (Bestandsaufnahme); I 56/57 U vom 21. Mai 1957, BStBl 1957 III S. 237, Slg. Bd. 65 S. 11 (ebenfalls Bestandsaufnahme); IV 432/56 U vom 19. Dezember 1957, BStBl 1958 III S. 162, Slg. Bd. 66 S. 414 (Provisionen im Zeitschriftenhandel); I 195/57 vom 13. Mai 1958, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Einkommensteuergesetz § 5 Rechtsspruch 168 (Lebensversicherungsprämien, die der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer zahlt); I D 1/58 S vom 26. Januar 1960, BStBl 1960 III S. 191, Slg. Bd. 70 S. 508 (Aktivierung von Abschlußkosten in der Lebensversicherung).
  • BFH, 11.10.1973 - VIII R 139/72

    Heißgetränkeapparat - Nutzung durch Arbeitnehmer - Produktion - Fertigung -

    Dem Hinweis des FA, die Hinzurechnung der freiwilligen sozialen Aufwendungen für Kantinen etc. zu den Herstellungskosten sei betriebswirtschaftlich zweifelhaft, ist entgegenzuhalten, daß Finanzverwaltung (Abschn. 33 Abs. 5 letzter Satz EStR) und Rechtsprechung (Gutachten des BFH vom 26. Januar 1960 I D 1/58 S, BFHE 70, 508, BStBl III 1960, 191 [193]) derartige Aufwendungen stets den Fertigungsgemeinkosten und damit den Herstellungskosten zurechnen und lediglich aus pragmatischen Gründen dem Unternehmer ein Wahlrecht hinsichtlich der Aktivierung derartiger Kosten einräumen.
  • BFH, 28.10.1970 - I R 116/67

    Verlagertes Bankinstitut - Befriedigung der Gläubiger - Währungsgebiet -

    Die Rechtsprechung hat wiederholt darauf hingewiesen, daß Bilanzierungsanweisungen der Wirtschaftsaufsichtsbehörden steuerlich nicht binden (vgl. BFH-Gutachten I D 1/58 S vom 26. Januar 1960, Abschn. 5 d, BFH 70, 508, BStBl III 1960, 191, und die dort angeführten Entscheidungen).
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