Rechtsprechung
   BFH, 26.04.2018 - III R 5/16   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2018,20910
BFH, 26.04.2018 - III R 5/16 (https://dejure.org/2018,20910)
BFH, Entscheidung vom 26.04.2018 - III R 5/16 (https://dejure.org/2018,20910)
BFH, Entscheidung vom 26. April 2018 - III R 5/16 (https://dejure.org/2018,20910)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2018,20910) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • IWW

    § 164 Abs. 2 der Abgabenordnung, § ... 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 4 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes, § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 des Handelsgesetzbuchs (HGB), § 84 Abs. 1 HGB, § 87a Abs. 1 Satz 2 HGB, § 87a Abs. 1 Satz 1 HGB, § 158 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, § 5 Abs. 1 EStG, § 5 EStG, § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB, § 4 Abs. 1 EStG, §§ 4 ff. EStG, § 118 Abs. 2 FGO, § 670, §§ 677, 683 BGB, § 87d HGB, § 5 Abs. 2 EStG, § 135 Abs. 2 FGO

  • Bundesfinanzhof

    Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit im Zusammenhang stehender Aufwendungen

  • Wolters Kluwer

    Ertragsteuerliche Behandlung noch nicht verdienter, aber bevorschusster Provisionen eines Handelsvertreters

  • Betriebs-Berater

    Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit im Zusammenhang stehender Aufwendungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ertragsteuerliche Behandlung noch nicht verdienter, aber bevorschusster Provisionen eines Handelsvertreters

  • datenbank.nwb.de

    Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und damit im Zusammenhang stehender Aufwendungen

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bilanzierung von Provisionsvorschüssen - und die damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Provisionsvorauszahlungen und dazugehörige Aufwendungen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Bilanzierung von Provisionsvorauszahlungen und von damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen

  • deloitte-tax-news.de (Kurzinformation)

    Keine Aktivierung von Aufwendungen im Zusammenhang mit Provisionsvorschüssen

  • deloitte-tax-news.de (Kurzinformation)

    Keine Aktivierung von Aufwendungen im Zusammenhang mit Provisionsvorschüssen

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Keine Aktivierung von Aufwendungen im Zusammenhang mit schwebendem Geschäft

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Periodengerechte Gewinnabgrenzung: Betriebsausgaben zu Provisionsvorschüssen sind nicht zu verlagern

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Steuertipp: Bilanzierung von Vorauszahlungen bei Provisionen

Besprechungen u.ä.

Sonstiges (2)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 5 Abs 1, HGB § 266 Abs 2
    Aktivierung, Leistung, Vermittlung

  • juris(Abodienst) (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 261, 326
  • BB 2018, 1776
  • BB 2019, 48
  • DB 2018, 1703
  • BStBl II 2018, 536
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)

  • BFH, 29.08.2018 - XI R 32/16

    Zur Passivierung stornobehafteter Vermittlungsprovisionen und Aktivierung des

    NV: Aufwendungen, die im wirtschaftlichen Zusammenhang mit Provisionsvorschüssen stehen, sind nicht zu aktivieren, wenn kein Wirtschaftsgut entstanden ist (Anschluss an das BFH-Urteil vom 26. April 2018 III R 5/16, BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536).

    a) Die Aktivierung von Aufwendungen --von Rechnungsabgrenzungsposten abgesehen-- setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Wirtschaftsguts voraus, dass also Aufwendungen zum Erwerb eines Wirtschaftsguts durch Anschaffung oder Herstellung geführt haben müssen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 26. April 2018 III R 5/16, BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 18, m.w.N.).

    HGB setzt die Wirtschaftsguteigenschaft voraus (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 19, m.w.N.).

    Der III. Senat des BFH hat mit Urteil in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536 entschieden, dass der Bilanzposten der "unfertigen Leistungen" nicht vorrangig der Aufwandsstornierung im Rahmen der Erstellung von Dienstleistungen dient, weil nicht Aufwendungen zu aktivieren sind, sondern lediglich das durch die Aufwendungen erlangte Wirtschaftsgut (Rz 20 f.).

    Es sind vielmehr ins Gewicht fallende, eindeutig und klar abgrenzbare Ausgaben erforderlich, die sich von laufenden Ausgaben erkennbar unterscheiden (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 23, m.w.N.).

    Laufende Betriebsausgaben, die sich aber --wie hier-- nicht eindeutig bestimmten Vermittlungen zurechnen lassen und sich nicht von den laufenden Aufwendungen abheben, sind nicht geeignet, ein selbständig bewertungsfähiges Wirtschaftsgut zu begründen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 6. März 1970 III R 20/66, BFHE 99, 50, BStBl II 1970, 489; vom 2. Juni 1978 III R 8/75, BFHE 126, 478, BStBl II 1979, 235; jeweils m.w.N.; in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 25).

    (2) Unabhängig von der Entstehung eines Wirtschaftsguts sind Aufwendungen zudem nur dann aktivierungsfähig, wenn sie --anders als die betreffenden Aufwendungen im Streitfall-- unmittelbar mit den einzelnen Geschäften zusammenhängen (vgl. dazu bereits BFH-Urteile vom 25. August 1955 IV 510/53 U, BFHE 61, 284, BStBl III 1955, 307, Rz 10; in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 25), von einigem Gewicht sind und sich einem bestimmten Auftrag eindeutig zurechnen lassen (vgl. dazu bereits BFH-Urteile vom 28. Januar 1960 IV 226/58 S, BFHE 71, 111, BStBl III 1960, 291, unter II., Rz 23; in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 25; jeweils m.w.N.).

    Den Aufwendungen steht gemäß § 92 Abs. 2, § 87d HGB im Falle der Stornierung einer vermittelten Versicherung kein Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 oder §§ 677, 683 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gegenüber (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 261, 326, BStBl II 2018, 536, Rz 26, m.w.N.).

  • FG Münster, 28.04.2016 - 9 K 843/14

    Entstehen einer körperschaftsteuerlichen Gewinnrealisierung durch

    Dies ist derzeit Gegenstand auch eines anderen anhängigen Revisionsverfahrens beim BFH (III R 5/16).
  • FG Niedersachsen, 12.01.2016 - 13 K 12/15

    Einkommensteuerliche Aktivierung von im wirtschaftlichen Zusammenhang mit am

    Revision eingelegt - BFH-Az.: III R 5/16.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht