Rechtsprechung
   BFH, 26.08.1993 - IV R 133/90   

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https://dejure.org/1993,1644
BFH, 26.08.1993 - IV R 133/90 (https://dejure.org/1993,1644)
BFH, Entscheidung vom 26.08.1993 - IV R 133/90 (https://dejure.org/1993,1644)
BFH, Entscheidung vom 26. August 1993 - IV R 133/90 (https://dejure.org/1993,1644)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Simons & Moll-Simons

    GewStG § 2 Abs. 2, § 5 Abs. 1, § 11 Abs. 1 Satz 3

  • Wolters Kluwer

    Einzelunternehmen - Erhebungszeitraum - Gewerbebetrieb - Einbringung in Personengesellschaft - Ermittlung des Steuermeßbetrags - Gewerbeertrag - Anteiliger Abrundungsbetrag - Anteiliger Freibetrag - Sachliche Steuerpflicht - Rechtsformwechsel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GewStG § 2 Abs. 2, § 5 Abs. 1, § 11 Abs. 1 S. 3

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    §§ 2, 5, 11 GewStG
    Gewerbesteuer; Einbringung eines Einzelunternehmens

Papierfundstellen

  • BFHE 172, 507
  • BB 1994, 207
  • BB 1994, 558
  • DB 1994, 2326
  • BStBl II 1995, 791
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BFH, 25.04.2018 - IV R 8/16

    Gewährung des vollen Gewerbesteuerfreibetrags auch bei Wechsel der

    Ein Unternehmensübergang bei einem Gewerbebetrieb, der mehrere Unternehmer hat, insbesondere also bei Personengesellschaften, liegt aber nicht vor, solange ihn mindestens einer der bisherigen Unternehmer fortführt, d.h. solange die Unternehmeridentität hinsichtlich des fortgeführten Unternehmens wenigstens teilweise (partielle Unternehmeridentität) bestehen bleibt (BFH-Urteil vom 26. August 1993 IV R 133/90, BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791).

    Bis zum Rechtsformwechsel ist die Personengesellschaft gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG Steuerschuldnerin der Gewerbesteuer, ungeachtet des Umstands, dass dieser die Unternehmereigenschaft fehlt und die Gesellschafter die (Mit-)Unternehmer des Gewerbebetriebs sind (BFH-Urteile in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791, und in BFHE 220, 495, BStBl II 2008, 742).

    d) Der Wechsel des Steuerschuldners (§ 5 GewStG) bedingt allerdings, dass dem jeweiligen Steuerschuldner nur der Teil der Steuerschuld zugerechnet werden kann, der auf die Dauer seiner persönlichen Steuerpflicht entfällt (BFH-Urteile vom 17. Februar 1989 III R 36/85, BFHE 156, 502, BStBl II 1989, 664, und in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791, jeweils für den umgekehrten Fall der Einbringung).

    Die Vorschriften über die Ermittlung des Gewerbeertrags knüpfen mithin unmittelbar an die Bestimmung des Steuergegenstands in § 2 GewStG und damit an die sachliche Steuerpflicht an (BFH-Urteil in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791).

    Soweit der Senat in dem Urteil in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791 in einem obiter dictum eine andere Rechtsauffassung vertreten hat, hält er daran nicht mehr fest.

  • FG Münster, 23.01.2007 - 13 K 3543/04

    Folgen eines Rechtsformwechsels während des Erhebungszeitraums für einen

    Das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. August 1993 IV R 133/90 (BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791) könne er wegen des Nichtanwendungserlasses vom 25. Oktober 1995 (BStBI l 1995, 708) nicht berücksichtigen.

    Mit der Klage bestreitet die Klägerin die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags der Höhe nach unter Hinweis auf das BFH-Urteil in BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791.

    Da kein Unternehmerwechsel erfolgt, endet zum Zeitpunkt des Rechtsformwechsels auch nicht die sachliche Steuerpflicht (ständige Rechtsprechung, vgl. nur BFH, Urteile vom 26. August 1993 IV R 133/90, BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791;vom 17. Februar 1989 III R 36/85, BFHE 156, 502, BStBI II 1989, 664;vom 19. Juli 1988 VIII R 242/80, BFH/NV 1989, 320;Beschlüsse vom 12. Juni 1996 IV B 133/95, BFHE 180, 450, BStBI II 1997, 82; vom 3. Mai 1993 GrS 3/92, BFHE 171, 246, BStBI II 1993, 616; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Oktober 1993 6 K 141/91, EFG 1994, 496; Gösch in Blümich, EStG, KStG, GewStG, § 5 GewStG Rn. 9a).

    Der Staffeltarif nach § 11 Absatz 2 Nr. 1 GewStG wird nach Abzug des anteiligen Freibetrages auf den verbleibenden Gewerbeertrag des jeweiligen Steuerschuldners angewendet (ländereinheitlicher Nichtanwendungserlass zum Urteil des BFH in BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791 vom 25. Oktober 1995, BStBI l 1995, 708; Boveleth, NWB Fach 5 S. 1361 ).

    Der Rechtsformwechsel hat dann allein zur Folge, dass der für den gesamten Erhebungszeitraum zu ermittelnde Steuermessbetrag auf die jeweiligen Steuerschuldner aufzuteilen und ihnen gegenüber getrennt festzusetzen ist, wenn - wie hier - die sachliche Steuerpflicht unverändert fortbesteht (BFH in BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791; in BFHE 156, 502, BStBI II 1989, 664; jeweils m.w.N.; gl.A. Glanegger/Güroff, GewStG, 6. Aufl. 2006, § 2 Anm, 228 unter d); Gösch in Blümich, § 5 GewStG Rn. 76 und § 11 GewStG Rn. 11; Lenski/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, § 11 Anm. 6 f.; NN, HFR 1985, 556; Pauka, DB 1991, 1402).

    Der Senat hält diese Entscheidung im Übrigen durch die Rechtsprechung des BFH in BFHE 172, 507, BStBI II 1995, 791 für sachlich überholt.

  • BFH, 12.06.1996 - IV B 133/95

    Folgen für das Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft für

    Diese Entscheidung entsprach der langjährigen Rechtsprechung des BFH und zuvor bereits des Reichsfinanzhofs (vgl. C II. 1. des Beschlusses. In diesem Sinne haben im Anschluß an die Entscheidung des Großen Senats auch die Einzelsenate des BFH entschieden, so im Urteil vom 26. August 1993 IV R 133/90 (BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791) zur Einbringung eines Betriebes in eine Personengesellschaft, im Urteil vom 14. September 1993 VIII R 84/90 (BFHE 174, 233, BStBl II 1994, 764) zur Verschmelzung von Personengesellschaften, im Urteil vom 7. Dezember 1993 VIII R 160/86 (BFHE 173, 371, BStBl II 1994, 331) zum Verlustabzug beim Tode eines Gesellschafters, im Urteil vom 16. Februar 1994 XI R 50/88 (BFHE 173, 374, BStBl II 1994, 364) zum Gesellschafterwechsel bei einer Partenreederei, im Urteil vom 27. Januar 1994 IV R 137/91 (BFHE 173, 547, BStBl II 1994, 477) zur Einbringung des Betriebs einer Besitzpersonengesellschaft in der Rechtsform der GbR in eine KG als neue Besitzpersonengesellschaft.

    Von dieser Rechtslage gehen die von der Klägerin angeführten BFH-Urteile vom 8. Februar 1995 I R 127/93 (Deutsches Steuerrecht 1995, 1148) und in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791 aus.

  • FG Sachsen, 13.01.2016 - 8 K 863/14

    Berücksichtigung des gesamten Freibetrags bei der Festsetzung des

    Da jedoch in der Person des übrigbleibenden Gesellschafters partiell noch eine Identität des Unternehmers gegeben ist, liegt eine Übertragung eines Unternehmens im Ganzen, für die der Betrieb durch den bisherigen Unternehmer als eingestellt und durch den neuen Unternehmer als neu eröffnet gilt (§ 2 Abs. 5 GewStG ) und deshalb der Freibetrag für jeden Betrieb zu gewähren ist, nicht vor (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. u.a. BFH - Urteil vom 26. August 1993 IV R 133/90, BStBl II 1995, 791 ).

    Auch der BFH hat sich - ohne dies abschließend entscheiden zu müssen - dafür ausgesprochen, den Abrundungsbetrag und Freibetrag nach § 11 GewStG zeitanteilig aufzuteilen und die auf die jeweiligen Steuerschuldner entfallenden Gewerbeerträge um die so ermittelten Teilbeträge zu kürzen, denn mit einem solchen Vorgehen werde hinreichend berücksichtigt, dass mit dem Freibetrag ein fiktiver Unternehmerlohn in typisierender Form bei Gewerbetreibenden in der Rechtsform eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft Berücksichtigung finden soll (BFH - Urteil vom 26. August 1993 IV R 133/90, a.a.O.).

  • BFH, 19.06.2001 - IV B 86/00

    Betriebseinstellung - Überführung eines Grundstücks - Überführung ins

    Sie ist vielmehr durch die BFH-Rechtsprechung geklärt (vgl. insbesondere Urteil vom 26. August 1993 IV R 133/90, BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791).

    Auf welche Weise die Eigentumsanteile auf den hinzutretenden Unternehmer übergehen, ist ohne Bedeutung (vgl. BFH-Urteil in BFHE 172, 507, BStBl II 1995, 791, unter 2. b, a.E.; unter Hinweis auf das BFH-Urteil vom 18. Mai 1972 I R 153/70, BFHE 106, 225, BStBl II 1972, 775; Lenski/Steinberg, Kommentar zum Gewerbesteuergesetz, § 5 Anm. 11).

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