Rechtsprechung
   BFH, 26.10.1977 - I R 131/73   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Überschreitung der festgelegten Fristen - Aufstellung der Bilanz - Verstoß gegen Grundsatz der ordnungsgemäßgen Buchführung - Kürzung des Gewerbeertrages - Fehlbeträge

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 124, 315
  • DB 1978, 917
  • BStBl II 1978, 315



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BFH, 06.12.1983 - VIII R 110/79

    Bilanzierungsfrist und Ordnungsmäßigkeit der Buchführung

    Nach § 10d EStG in der bis zum 31. Dezember 1974 maßgeblichen Fassung kam eine Kürzung der in den Streitjahren erzielten Gewinne um den Verlust des Jahres 1970 unter anderem nur dann in Betracht, wenn der Kläger seinen Gewinn - im Jahr der Entstehung des Verlustes (BFH-Urteil vom 26. Oktober 1977 I R 131/73, BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315 mit Rechtsprechungshinweisen) - aufgrund ordnungsmäßiger Buchführung nach § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG ermittelt hat.

    Da § 10d EStG in der bis zum 31. Dezember 1974 geltenden Fassung eine Gewinnermittlung aufgrund ordnungsmäßiger Buchführung verlangt, die unter anderem nur gegeben ist, wenn die Bilanz innerhalb der in § 39 Abs. 2 Satz 2 HGB bezeichneten Frist aufgestellt wird, fehlt es bei verspäteter Bilanzaufstellung kraft Gesetzes an der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung im ganzen (vgl. BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315), ohne daß es auf die sachliche Auswirkung der Fristüberschreitung ankommt.

  • BFH, 06.03.1985 - I R 269/83

    Voraussetzungen des Abziehens von Verlusten vorangegangener Veranlagungszeiträume

    Die Vergünstigung des § 10d EStG 1958 setzt allerdings nach dem Wortlaut der Vorschrift u.a. voraus, daß der Verlust, dessen Abzug begehrt wird, aufgrund ordnungsmäßiger Buchführung ermittelt wurde (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. Oktober 1977 I R 131/73, BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315, m.w.N.).

    Danach ist eine Buchführung dann nicht mehr ordnungsmäßig, wenn die Bilanz wesentlich verspätet aufgestellt wird (vgl. BFH-Urteile vom 5. März 1965 VI 154/63 U, BFHE 82, 104, BStBl III 1965, 285; vom 12. Dezember 1972 VIII R 112/69, BFHE 109, 167, BStBl II 1973, 555; vom 11. Oktober 1973 IV R 181/72, BFHE 110, 528, BStBl II 1974, 65; vom 24. September 1974 VIII R 125/70, BFHE 113, 500, BStBl II 1975, 78; BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315; vom 25. April 1978 VIII R 96/75, BFHE 125, 165, BStBl II 1978, 525; vom 28. Oktober 1981 I R 115/78, BFHE 135, 1, BStBl II 1982, 485, und vom 6. Dezember 1983 VIII R 110/79, BFHE 140, 74, BStBl II 1984, 227).

    Für GmbH hat der Senat entschieden (BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315), daß die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung die Einhaltung der in § 41 Abs. 2 und 3 GmbHG festgelegten Fristen voraussetzt.

    Die Überschreitung der Frist ist ein Mangel der Buchführung im ganzen mit der zwangsläufigen Folge, daß die an die ordnungsmäßige Buchführung anknüpfenden Steuervergünstigungen ausnahmslos entfallen (BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315, und BFHE 140, 74, BStBl II 1984, 227).

  • BFH, 14.03.1985 - IV R 20/83

    Anwendung Handelsrechtliche Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung im Rahmen des

    Nach § 10d des Einkommensteuergesetzes (EStG) in der bis zum 31. Dezember 1974 geltenden Fassung kam ein Verlustabzug u.a. nur dann in Betracht, wenn der Steuerpflichtige seinen Gewinn im Jahr der Entstehung des Verlustes (vgl. BFH-Urteil vom 26. Oktober 1977 I R 131/73, BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315, m.w.N.) aufgrund ordnungsmäßiger Buchführung nach § 4 Abs. 1 oder nach § 5 EStG ermittelt hat.

    Eine Buchführung ist dann ordnungsmäßig, wenn sie den Grundsätzen des Handelsrechts entspricht (vgl. Gutachten des BFH vom 25. März 1954 IV D 1/53 S, BFHE 58, 740, BStBl III 1954, 195; ferner: BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315; BFH-Urteile vom 25. April 1978 VIII R 96/75, BFHE 125, 165, BStBl II 1978, 525, und vom 6. Dezember 1983 VIII R 110/79, BFHE 140, 74, BStBl II 1984, 227, m.w.N.).

  • BGH, 20.01.1982 - IVa ZR 283/80

    Schadensersatz wegen positiver Forderungsverletzung des

    Aus diesem Grunde kann steuerrechtlich gesehen eine Buchführung nicht mehr ordnungsgemäß sein, wenn die Bilanz für ein Geschäftsjahr mehr als 2 Jahre nach Ablauf dieses Geschäftsjahres aufgestellt wird (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. schon Urteil vom 5. März 1965 - VI 154/63 U - NJW 1965, 2078; weiter Urteile vom 12. Dezember 1972 - VIII R 112/69 - BStBl. II 1973, 555, 557, vom 24. September 1974 - VIII R 123/70 - BStBl. II 1975, 78, 79, vom 26. Oktober 1977 - I R 131/73 - BStBl. II 1978, 315, 316 und vom 25. April 1978 - VIII R 96/75 - BStBl. II 1978, 525, 526, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 25.04.1978 - VIII R 96/75

    Buchführung - Bilanz - Ordnungsmäßigkeit der Buchführung

    Mit der Frage, in welcher Weise sich der Zeitpunkt der Aufstellung der Bilanz auf die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung auswirken kann, hat sich der I. Senat des BFH in dem Urteil vom 26. Oktober 1977 I R 131/73 (BFHE 124, 315, BStBl II 1978, 315) befaßt und hierzu ausgeführt, daß eine Buchführung dann ordnungsmäßig ist, wenn sie den Grundsätzen des Handelsrechts entspricht (vgl. auch BFH-Beschluß vom 23. Juni 1971 I B 6/71, BFHE 102, 517, BStBl II 1971, 709 - zu § 10 d EStG - BFH-Urteil vom 24. September 1974 VIII R 125/70, BFHE 113, 500, BStBl II 1975, 78).
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