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   BFH, 27.02.1962 - I 208/60 S   

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https://dejure.org/1962,493
BFH, 27.02.1962 - I 208/60 S (https://dejure.org/1962,493)
BFH, Entscheidung vom 27.02.1962 - I 208/60 S (https://dejure.org/1962,493)
BFH, Entscheidung vom 27. Februar 1962 - I 208/60 S (https://dejure.org/1962,493)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Schachtelvergünstigung für beschränkt steuerpflichtige Betriebe einer inländischen Körperschaft des öffentlichen Rechts

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 74, 662
  • NJW 1962, 1463
  • BStBl III 1962, 244
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 11.12.1964 - III 193/60 S

    Bereich der Gewährung von Schachtelvergünstigungen

    Die Auslegung eines Gesetzes gegen seinen Wortlaut kann ausnahmsweise nur dann in Frage kommen, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem so unverständlichen Ergebnis führt, daß ein verständiger Steuerpflichtiger das Gesetz nicht so auffassen konnte (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs VI 162/55 U vom 14. Februar 1958, a.a.O.; I 208/60 S vom 27. Februar 1962, BStBl 1962 III S. 244, Slg. Bd. 74 S. 662).

    Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Entscheidung des I. Senats I 208/60 S vom 27. Februar 1962, a.a.O., in der aus ähnlichen Gründen die Frage, ob einem von der Körperschaftsteuer befreiten Betrieb einer inländischen Körperschaft des öffentlichen Rechts das Schachtelprivileg des § 9 Abs. 1 KStG 1955 zustehe, bejaht wurde.

  • BFH, 23.04.1969 - I R 65/67

    Schachteleinnahme - Nachsteuer - Mindesteinkommen

    Abschließend werde nochmals auf den dem BFH-Urteil I 208/60 S vom 27. Februar 1962 (BFH 74, 662, BStBl III 1962, 244) zugrunde liegenden und im BFH-Urteil I 276/61 S (a. a. O.) nicht abgelehnten Grundsatz hingewiesen, daß sich aus der Anwendung des Schachtelprivilegs zusammen mit der Nachsteuer keine höhere Steuer ergeben könne, als wenn Schachtelprivileg und Nachsteuer nicht angewendet worden wären.

    Der von der Steuerpflichtigen aus der Entscheidung I 208/60 S (a. a. O.) zitierte Satz, daß von den beschränkt steuerpflichtigen Gebietskörperschaften durch Steuerabzug keine höhere Nachsteuer zu erheben sei, als ohne Gewährung des Schachtelprivilegs im Steuerabzugsverfahren einbehalten worden wäre, rechtfertigt nicht die von der Steuerpflichtigen aus ihm gezogene Schlußfolgerung, daß grundsätzlich sich bei allen Steuerpflichtigen aus der Anwendung des Schachtelprivilegs zusammen mit der Nachsteuer keine höhere Steuer ergeben könne, als wenn Schachtelprivileg und Nachsteuer nicht angewendet worden wären.

  • BFH, 01.02.1973 - I R 87/71

    Kürzung des Gewinns - Grundstücksunternehmen - Gesetzeswortlaut - Wirklicher

    Sie wäre nur dann geboten, wenn die Auslegung andernfalls zu einem sinnwidrigen oder wirtschaftlich unvertretbaren Ergebnis führte und ein verständiger Steuerpflichtiger das Gesetz so nicht auffassen konnte (vgl. BFH-Urteile vom 8. September 1953 I 57/52 U, BFHE 58, 138, 145 ff., BStBl III 1953, 344; vom 14. Februar 1958 VI 162/55 U, BFHE 66, 539, BStBl III 1958, 207; vom 27. Februar 1962 I 208/60 S, BFHE 74, 662, BStBl III 1962, 244; vom 24. Februar 1966 V 115/63, BFHE 85, 140, BStBl III 1966, 261).
  • BFH, 30.07.1971 - VI R 142/68

    Vereinbarkeit mit GG - Besonderer Freibetrag - Versagung - Verheirateter

    Nach dem Beschluß des BVerfG 1 BvL 10/55 vom 15. Dezember 1959 (BVerfGE 10, 234) und dem Urteil des BFH I 208/60 S vom 27. Februar 1962 (BFH 74, 662, BStBl III 1962, 244) sei eine Auslegung des Gesetzes gegen seinen Wortlaut zuungunsten des Steuerpflichtigen nur zulässig, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem so unverständlichen Ergebnis führe, daß ein verständiger Steuerpflichtiger das Gesetz so nicht auffassen könne.
  • BFH, 02.12.1970 - I R 122/68

    Begriff der Kapitalgesellschaft - Bereich des Körperschaftsteuerrechts -

    Maßgebend für die Auslegung einer Gesetzesvorschrift ist in erster Linie ihr Wortlaut (BFH-Urteil I 208/60 S vom 27. Februar 1962, BFH 74, 662, BStBl III 1962, 244).
  • BFH, 03.07.1963 - I 276/61 S

    Außer-Ansatz-Bleiben von Gewinnanteilen auf Schachtelbeteiligungen als sachliche

    Für die Auslegung des § 9 Abs. 3 KStG ist der in der Vorschrift zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers maßgebend, wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den diese hineingestellt ist (vgl. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 2 BvH 2/52 vom 21. Mai 1952, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfGE - Bd. 1 S. 299; 1 BvL 10/55 vom 15. Dezember 1959, BVerfGE 10 S. 234, 244; 2 BvL 11/59, 11/60 vom 17. Mai 1960, BVerfGE 11 S. 126, 130; Bundesfinanzhof unter anderem in den Urteilen VI 162/55 U vom 14. Februar 1958, BStBl 1958 III S. 207, Slg. Bd. 66 S. 539; I 208/60 S vom 27. Februar 1962, BStBl 1962 III S. 244, Slg. Bd. 74 S. 662).
  • BFH, 25.04.1972 - VIII R 138/70

    Einfamilienhaus - Grundfläche - Anwendbarkeit der EinfHaus-VO - Grundstückgröße -

    Eine vom klaren Wortlaut abweichende Auslegung wäre nach ständiger Rechtsprechung (BFH-Entscheidungen I 208/60 S vom 27. Februar 1962, BFH 74, 662, BStBl III 1962, 244; IV 26/62 S vom 21. Februar 1964, BFH 78, 490, BStBl III 1964, 188) nur statthaft, wenn die wortgetreue Interpretation zu offenbar sinnwidrigen Ergebnissen führen würde.
  • BFH, 04.12.1974 - I R 101/73

    Berücksichtigungsfähigkeit - Ausschüttung - Kapitalgesellschaft - Ermäßigung des

    Der angebliche Wille des Gesetzgebers, die Nachsteuer ohne Rücksicht auf die steuerrechtlichen Auswirkungen bei der ausschüttenden Kapitalgesellschaft zu erheben, hat im Gesetz selbst keinen hinreichenden Ausdruck gefunden und kann daher nicht berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 27. Februar 1962 I 208/60 S, BFHE 74, 662, BStBl III 1962, 244).
  • BFH, 27.02.1964 - IV 90/63 S

    Erhöhte Absetzungen bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern

    Für die Auslegung des § 14 BHG 1959 ist der in der Vorschrift zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers maßgebend, wie er sich aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung und dem Sinnzusammenhang ergibt, in den diese hineingestellt ist (vgl. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts 2 BvH 2/52 vom 21. Mai 1952, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfGE - Bd. 1 S. 299; 1 BvL 10/55 vom 15. Dezember 1959, BVerfGE 10 S. 234 /244/; 2 BvL 11/59, 11/60 vom 17. Mai 1960, BVerfGE 11 S. 126 [130]; Bundesfinanzhof unter anderem in den Urteilen VI 162/55 U vom 14. Februar 1958, BStBl 1958 III S. 207, Slg. Bd. 66 S. 539; I 208/60 S vom 27. Februar 1962, BStBl 1962 III S. 244, Slg. Bd. 74 S. 662).
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