Rechtsprechung
   BFH, 27.06.1996 - IV B 101/95   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1996,4459
BFH, 27.06.1996 - IV B 101/95 (https://dejure.org/1996,4459)
BFH, Entscheidung vom 27.06.1996 - IV B 101/95 (https://dejure.org/1996,4459)
BFH, Entscheidung vom 27. Juni 1996 - IV B 101/95 (https://dejure.org/1996,4459)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Aufwendungen eines Freiberuflers für GmbH-Gründung

 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BFH, 01.02.2001 - IV R 57/99

    GmbH-Anteile als Honorar für Steuerberater

    Dem steht nicht der Grundsatz entgegen, dass Geldgeschäfte von Angehörigen eines freien Berufes, so auch die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, nicht dem Berufsbild entsprechen und dass der Freiberufler, wenn er sich damit selbständig, nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr beteiligt, eine zusätzliche gewerbliche Tätigkeit entfaltet (Senatsbeschluss vom 27. Juni 1996 IV B 101/95, BFH/NV 1997, 99; Urteil vom 28. Juli 1994 IV R 80/92, BFH/NV 1995, 288).
  • BFH, 22.11.2002 - X B 92/02

    Beteiligung als notwendiges Betriebsvermögen

    Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift beschränken sich auf die unsubstantiierte Bemerkung, "nach BFH IV B 101/95, BFH IV 97, 99 scheine es allgemeine Rechtsauffassung des BFH zu sein, dass eine Bürgschaft betriebsnotwendig ist".
  • FG Düsseldorf, 17.05.1999 - 3 K 115/97

    Verluste aus Beteiligung an Kapitalgesellschaft als Betriebsausgaben bei

    Geldgeschäfte eines Angehörigen eines freien Berufes - worunter auch die Beteiligung an einer Aktiengesellschaft und damit verknüpfte sonstige Rechtsgeschäfte fallen - sind nach ständiger Rechtsprechung des BFH im Regelfall nicht betrieblich veranlasst, weil sie nicht dem Berufsbild eines freien Berufs entsprechen und die einkommensteuerrechtlichen Begriffe der Betriebsausgaben und des notwendigen Betriebsvermögens nicht umfassender sein können als der durch das jeweilige freiberufliche Berufsbild geprägte einkommensteuerrechtliche Begriff des Betriebes eines freien Berufes (vgl. BFH-Beschluss vom 27.06.1996 IV B 101/95, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH -BFH/NV- 1997, 99; Urteil vom 24.08.1989 IV R 80/88, Bundessteuerblatt - BStBl - II 1990, 17; Urteil vom 23.05.1985 IV R 198/83, BStBl II 1985, 517 ; Urteil vom 14.01.1982 IV R 168/78, BStBl II 1982, 345).

    Soweit dem Betrieb einer Kapitalgesellschaft indes erhebliches wirtschaftliches Eigengewicht zukommt, sind die mit einer solchen Beteiligung zusammenhängenden Aufwendungen nicht durch die freiberufliche Tätigkeit veranlasst (BFH-Beschluss vom 27.06.1996 IV B 101/95, a.a.O.; Urteil vom 23.05.1985 IV R 198/83, a.a.O.).

  • FG Hamburg, 04.07.1997 - V 74/95

    Gewillkürtes Betriebsvermögen bei bilanzierenden Freiberuflern

    Allerdings hat die Rechtsprechung seit jeher die berufliche Veranlassung von Geschäftsvorfällen freiberuflich Tätiger aus der jeweiligen standesberuflichen Sicht betrachtet und die Möglichkeit der Widmung von gewillkürtem Betriebsvermögen auf Wirtschaftsgüter beschränkt, die in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem vom Standesrecht beschriebenen Tätigkeitsbereich stehen, und Zusammenhänge mit berufsfremden Bereichen außer Betracht gelassen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH, Urteil vom 28.7.1994 - IV R 80/92 -, BFH/NV 1995, 288; BFH, Urteil vom 27.6.1996 - IV B 101/95 -, BFH/NV 1997, 99).

    Für die Praxis: Der BFH hat seit jeher die berufliche Veranlassung von Geschäftsvorfällen freiberuflich Tätiger aus der jeweiligen standesrechtlichen Sicht betrachtet und die Möglichkeit der Widmung von gewillkürtem Betriebsvermögen auf Wirtschaftsgüter beschränkt, die in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem vom Standesrecht beschriebenen Tätigkeitsbereich stehen, und Zusammenhänge mit berufsfremden Bereichen außer Betracht gelassen (BFH vom 27.6.1996, BFH/NV 1997, 99 m.w.N.).

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