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   BFH, 27.10.2015 - VIII R 70/13   

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https://dejure.org/2015,48125
BFH, 27.10.2015 - VIII R 70/13 (https://dejure.org/2015,48125)
BFH, Entscheidung vom 27.10.2015 - VIII R 70/13 (https://dejure.org/2015,48125)
BFH, Entscheidung vom 27. Januar 2015 - VIII R 70/13 (https://dejure.org/2015,48125)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung

  • IWW

    § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes, § ... 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG, § 20 Abs. 1 Nr. 7, Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 2 EStG, § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG, § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 2 EStG, § 126 Abs. 2, Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung, § 52a Abs. 8 EStG, Art. 1 Nr. 41 des UntStRefG 2008, § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7, Abs. 2 Satz 2 EStG, § 52a Abs. 10 Satz 6 bis 8 EStG, Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 EStG, § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 Buchst. c Alternative 2 EStG, § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 EStG, § 20 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 oder 8 bis 10 EStG, § 20 Abs. 1 Nr. 7 Alternative 2 EStG, § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO, § 135 Abs. 2 FGO

  • Bundesfinanzhof

    EStG § 20 Abs 1 Nr 7, EStG § 20 Abs 2 S 1 Nr 4 S 2, EStG VZ 2008
    Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung

  • Bundesfinanzhof

    Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 20 Abs 1 Nr 7 EStG 2002 vom 17.08.2007, § 20 Abs 2 S 1 Nr 4 S 2 EStG 2002 vom 17.08.2007, EStG VZ 2008
    Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung

  • Wolters Kluwer

    Berücksichtigung von Verlusten aus der Veräußerung von Nachranganleihen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen; Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Berücksichtigung von Verlusten aus der Veräußerung von Nachranganleihen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen

  • datenbank.nwb.de

    Ermittlung der Emissionsrendite bei Schuldverschreibungen; Kursverluste bei Hybridanleihen mit gestuften Zinsversprechen ohne Laufzeitbegrenzung und ohne Emissionsrendite

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kapitalertrag, Veräußerungsverlust - und die Emissionsrendite

Sonstiges

  • juris (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BFH, 29.10.2019 - VIII R 16/16

    Zur Berücksichtigung von Verlusten aus sog. Vollrisikozertifikaten

    (1) § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG a.F. erfasst Kapitalforderungen nur, wenn entweder die Kapitalrückzahlung zugesagt, aber die Zahlung eines Entgelts dem Grunde und der Höhe nach ungewiss ist (Alternative 1), oder die Kapitalrückzahlung nicht zugesagt ist, aber dem Gläubiger für die Kapitalüberlassung ein Entgelt zugesagt oder gewährt wird, wobei die Höhe des Entgelts von einem ungewissen Ereignis abhängen kann (Alternative 2; vgl. z.B. Senatsurteil vom 27.10.2015 - VIII R 70/13, BFH/NV 2016, 736).

    Die erforderliche "Gewährung" eines steuerpflichtigen (ungewissen) Entgelts setzt voraus, dass entweder trotz fehlender vertraglicher Vereinbarung die Kapitalrückzahlung oder die Höhe eines (Mindest-)Entgelts im Vorhinein aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung der Kapitalforderung sicher ist (vgl. Senatsurteile vom 04.12.2007 - VIII R 53/05, BFHE 219, 339, BStBl II 2008, 563; in BFH/NV 2016, 736; vgl. auch Blümich/Ratschow, § 20 EStG Rz 302).

    Erträge aus einer Kapitalforderung i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG a.F. sind zwar auch anzunehmen, wenn ein Entgelt nicht zugesagt, aber tatsächlich gewährt worden ist (vgl. Senatsurteile in BFHE 219, 339, BStBl II 2008, 563; in BFH/NV 2016, 736).

    Erfasst sind insoweit jedoch nur Fälle, in denen ohne eine ausdrückliche Zusage die Leistung des Entgelts aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung der Kapitalforderung von vornherein, d.h. im Zeitpunkt der Emission sicher ist (vgl. Senatsurteile in BFHE 219, 339, BStBl II 2008, 563; in BFH/NV 2016, 736, m.w.N.).

  • FG Münster, 25.05.2020 - 1 K 313/17

    Verlust: aus Schuldverschreibungen - Veräußerungsverluste aus

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist als Emissionsrendite die vom Emittenten bei der Begebung der Anlage von vornherein zugesagte, eindeutig abgrenz- und bezifferbare Rendite zu verstehen, die bis zur Einlösung des Papiers bzw. Endfälligkeit der Kapitalforderung mit Sicherheit erzielt werden kann (vgl. nur BFH-Urteile vom 13. Dezember 2006 VIII R 79/03, BStBl II 2007, 562; vom 26. Juni 2012 VIII R 40/10, BFH/NV 2013, 346; vom 17. Dezember 2013 VIII R 42/12, BStBl II 2014, 319; vom 5. November 2014 VIII R 28/11, BStBl II 2015, 276; vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736).

    Maßgeblich für die Prüfung des Vorliegens einer Emissionsrendite ist die Ausgestaltung der fraglichen Wertpapiere oder Kapitalforderungen im Zeitpunkt der Emission (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. dazu im Einzelnen mit Nachweisen die BFH-Urteile vom 13. Dezember 2006 VIII R 62/04, BStBl II 2007, 568; vom 20. November 2006 VIII R 97/02, BStBl II 2007, 555; vom 11. Juli 2006 VIII R 67/04, BStBl II 2007, 553; vom 13. Dezember 2006 VIII R 6/05, BStBl II 2007, 571; vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736).

    Hängt die Höhe der Kapitalerträge von ungewissen Ereignissen in der Zukunft ab, fehlt es an einer endgültig bezifferbaren Emissionsrendite im Zeitpunkt der Emission (BFH, Urteil vom 24. Februar 2015 - VIII R 54/12 -, , BStBl II 2015, 693; BFH, Urteil vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736).

    Es genügt, dass sich der Zinsertrag im Nachhinein ermitteln lässt (vgl. BFH, Urteil vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736; wohl auch BFH, Urteil vom 17. Dezember 2013 - VIII R 42/12 -, BStBl II 2014, 319).

    (3) Auch der Umstand, dass die Verzinsung ab der dritten Zinsperiode jeweils variabel ist und von der Entwicklung des Spreads, also der Entwicklung des 10-Jahres- und des 2-Jahres-Swapsatzes abhängt, steht der Abgrenzbarkeit zwischen Zinsertrag und Kursgewinn nicht entgegen (so auch zu Schuldverschreibungen mit einer Phase fester und indexabhängiger variabler Verzinsung, bei der die Höhe der Verzinsung in der variablen Zinsphase sich ebenfalls aus Differenz der - jederzeit veränderbaren - Bezugsgrößen des 10-Jahres-Euro-Swapsatzes und des 2-Jahres-Euro-Swapsatzes ergibt, BFH, Urteil vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736).

    Der Gesetzgeber wollte mit der Regelung des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 2 EStG a.F. nicht jegliche Wertveränderung im Vermögensstamm erfassen, sondern lediglich solche Kapitalanlagen, bei denen an sich steuerpflichtige Zinserträge als steuerfreier Wertzuwachs konstruiert werden (vgl. BTDrucks 12/5630, S. 59 und BFH, Urteil vom 20. November 2006 - VIII R 97/02 -, BFH BStBl II 2007, 555 sowie BFH, Urteil vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13 -, BFH/NV 2016, 736).

  • BFH, 06.08.2019 - VIII R 22/17

    Zinsen aus der Stundung eines Ausgleichsanspruchs für den Pflichtteilsverzicht

    aa) Kapitalforderungen in diesem Sinne sind alle auf Geldleistung gerichtete Forderungen ohne Rücksicht auf die Dauer der Kapitalüberlassung oder den Rechtsgrund des Anspruchs (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 27.10.2015 - VIII R 70/13, BFH/NV 2016, 736, Rz 28).
  • BFH, 28.05.2019 - VIII R 7/16

    Besteuerung laufender Kapitalerträge aus Vollrisikopapieren nach dem 31.12.2008

    Um das Merkmal zu erfüllen, ist nach der Rechtsprechung des Senats erforderlich, dass aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung der Kapitalforderung die Höhe eines (Mindest-)Entgelts aus der Kapitalanlage im Vorhinein sicher ist (Senatsurteile vom 4. Dezember 2007 - VIII R 53/05, BFHE 219, 339, BStBl II 2008, 563, unter II.1.d aa; vom 27. Oktober 2015 - VIII R 70/13, BFH/NV 2016, 736, Rz 30).
  • FG Rheinland-Pfalz, 27.01.2021 - 2 K 1590/19

    Zur Frage der Steuerbarkeit von Ansprüchen aus einem widerrufenen

    a) Kapitalforderungen in diesem Sinne sind alle auf Geldleistung gerichtete Forderungen ohne Rücksicht auf die Dauer der Kapitalüberlassung oder den Rechtsgrund des Anspruchs (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27.10.2015 - VIII R 70/13, BFH/NV 2016, 736, Rz 28).
  • BFH, 12.07.2017 - VIII R 48/14

    Ermittlung der Emissionsrendite bei absolutem Zinsbetrag und festgeschriebener

    Im Streitfall sind § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG und § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG in der am 17. August 2007 geltenden Fassung anzuwenden (vor den Änderungen durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14. August 2007, BGBl I 2007, 1912; vgl. § 52 Abs. 28 Satz 13 EStG, und Senatsurteil vom 27. Oktober 2015 VIII R 70/13, BFH/NV 2016, 736).
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