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   BFH, 27.11.2013 - VII B 87/12   

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https://dejure.org/2013,46277
BFH, 27.11.2013 - VII B 87/12 (https://dejure.org/2013,46277)
BFH, Entscheidung vom 27.11.2013 - VII B 87/12 (https://dejure.org/2013,46277)
BFH, Entscheidung vom 27. November 2013 - VII B 87/12 (https://dejure.org/2013,46277)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht - Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • openjur.de

    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht; Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • Bundesfinanzhof

    MilchAbgV § 39 Abs 2, EGV 1788/2003 Art 3 Abs 1, GG Art 80 Abs 1 S 2, GG Art ... 80 Abs 1 S 3, GG Art 14, GG Art 12, MOG § 8 Abs 1 S 1, MOG § 12 Abs 2 S 1, MOG § 3 Abs 2, MilchAbgV § 34, MOG § 1 Abs 2, MilchGarMV, MOG § 12 Abs 3, GG Art 3 Abs 1, GG Art 2 Abs 1, GG Art 20 Abs 3, EG Art 33 Abs 1 Buchst c, FGO § 115 Abs 2 Nr 1, GG Art 38 Abs 1, EGV 1788/2003 Art 10 Abs 3, EGV 1788/2003 Art 25, MilchAbgV § 40
    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht - Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • Bundesfinanzhof

    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht - Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 39 Abs 2 MilchAbgV, Art 3 Abs 1 EGV 1788/2003, Art 80 Abs 1 S 2 GG, Art 80 Abs 1 S 3 GG, Art 14 GG
    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht - Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • rewis.io

    Marktordnungsrecht: Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht - Zweck des Zitiergebots des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Festsetzung von Milchabgaben mangels grundsätzlicher Bedeutung

  • datenbank.nwb.de

    Milchabgabenregelungen mit Unionsrecht und Verfassungsrecht vereinbar

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Vereinbarkeit der Milchabgabenregelungen mit europäischen Unions- und deutschem Verfassungsrecht

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • FG Bremen, 19.03.2015 - 4 K 21/14

    Anforderungen an die Rechtmäßigkeit der Festsetzung einer Milchabgabe

    Die Erhebung der Milch-Garantiemengenabgabe sei rechtswidrig (Aktenzeichen der beim BFH anhängigen Verfahren: VII R 18/12, VII B 86/12 und VII B 87/12).

    Auch die Beschlüsse des Bundesfinanzhofes vom 27. November 2013 (VII B 86/12 und VII B 87/12) könnten nicht überzeugen.

    Aus den Beschlüssen des BFH vom 27. November 2013 (in den Verfahren zu Az. VII B 86/12 und VII B 87/12) würden die Argumente des Klägers widerlegt.

    Der Bundesfinanzhof hat in seinem Beschluss vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, BFH/NV 2014, 741) zu der Rechtmäßigkeit der Milchabgabe folgende Ausführungen gemacht:.

    Der Bundesfinanzhof hat in der zitierten Entscheidung vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, a.a.O.) überzeugend dargelegt, dass mit den Regelungen des § 8 Abs. 1 Satz 1 und des § 12 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und Direktzahlungen ( MOG ) ausreichende Ermächtigungsgrundlagen im Sinne des § 80 Abs. 1 Satz 2 GG vorlagen (vgl. dazu II.1.a) der Entscheidung).

    Dies hat der BFH in seiner Entscheidung vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, a.a.O.) bezüglich der für den Streitfall anzuwendenden MilchquotV vorangegangenen Milchabgabenverordnung ausdrücklich für ausreichend gehalten (vgl. dazu II.1.b) der Entscheidung).

    Darüber hinaus haben sowohl der Bundesfinanzhof in seinem Beschluss vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, a.a.O., vgl. dazu II.1.b) der Entscheidung) als auch das Finanzgericht Hamburg in seinem Urteil vom 20. März 2012 (4 K 219/09, [...]) ausführlich dargelegt, dass die Tatsache, dass in § 12 Abs. 2 MOG lediglich "das Bundesministerium" ermächtigt wird, in Anbetracht der Definition des "Bundesministeriums" in § 3 Abs. 2 MOG nicht zu einem Verstoß gegen höherrangiges Recht führt.

    Der BFH hat dies in seinem Beschluss vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, unter II.3.) betreffend die Milchabgabenverordnung überzeugend ausgeführt.

    Auch ergibt sich eine Diskriminierung der Milcherzeuger nicht dadurch, dass die Saldierungsmöglichkeiten in den verschiedenen Mitgliedstaaten nicht in gleicher Weise ausgestaltet sind, da es jedem Mitgliedstaat überlassen bleibt, welche der von der Union zur Verfügung gestellten Saldierungsregelungen er tatsächlich übernimmt (vgl. dazu II.4. der Entscheidung vom 27. November 2013, VII B 87/12, a.a.O.).

    Das Zusammenspiel der beteiligten Institutionen (Molkerei, Produzent, Hauptzollamt) ist nach Ansicht des BFH gesetzeskonform und begründet keinesfalls die Nichtigkeit der infrage stehenden MilchquotV (vgl. dazu II.5. der Entscheidung vom 27. November 2013, VII B 87/12, a.a.O.).

    Auch der Bundesfinanzhof hat mit seinem Beschluss vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, a.a.O.) entschieden, dass die VO Nr. 1788/2003 wirksam war.

  • BFH, 20.08.2015 - VII B 54/15

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 16. 04. 2015 VII B 44/14 -

    NV: Etwaige zur Nichtigkeit der Verordnung (EG) Nr. 1788/2003 führende Verstöße gegen wesentliche Formvorschriften im europäischen Gesetzgebungsverfahren rechtfertigen die Zulassung der Revision nicht (Festhaltung an BFH-Beschlüssen vom 27.11.2013 VII B 86/12 und VII B 87/12).

    An der Gültigkeit der der Milchabgabe zugrunde liegenden unionsrechtlichen Vorschriften bestehen keine Zweifel (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. November 2013 VII B 86/12, BFH/NV 2014, 585, und VII B 87/12, BFH/NV 2014, 741).

    Auch mit den in Art. 33 Abs. 1 Buchst. a und b EG genannten Zielen ist die VO Nr. 1788/2003 vereinbar (siehe auch Senatsbeschlüsse in BFH/NV 2014, 585, 587, und in BFH/NV 2014, 741, 743).

    Dabei liegt es im Ermessen des Verordnungsgebers, die Milcherzeuger auch unabhängig von einem Milchrichtpreis zur Einhaltung einer bestimmten Produktionsmenge mithilfe einer Milchabgabe anzuhalten (vgl. EuGH-Urteile Cooperativa Lattepiù u.a. vom 25. März 2004 C-231/00, EU:C:2004:178, und Azienda Agricola Disarò Antonio u.a., EU:C:2009:304, ZfZ 2009, 219; Senatsbeschlüsse in BFH/NV 2010, 267, 268; vom 13. Juli 2011 VII B 223/10, BFH/NV 2011, 1732; in BFH/NV 2014, 585, 588; in BFH/NV 2014, 741, 743, sowie zuletzt Senatsbeschluss vom 16. April 2015 VII B 44/14, n.v.).

    Wie bereits in den Senatsbeschlüssen in BFH/NV 2014, 585, 588 und in BFH/NV 2014, 741, 743 f. ausgeführt, rechtfertigen nach Auffassung des Senats selbst etwaige zur Nichtigkeit der VO Nr. 1788/2003 führende Verstöße gegen wesentliche Formvorschriften im europäischen Gesetzgebungsverfahren die Zulassung der Revision nicht.

  • BFH, 16.04.2015 - VII B 44/14

    Rechtmäßigkeit der Vorschriften über die Milchabgabe - Vereinbarkeit mit

    NV: Etwaige zur Nichtigkeit der Verordnung (EG) Nr. 1788/2003 führende Verstöße gegen wesentliche Formvorschriften im europäischen Gesetzgebungsverfahren rechtfertigen die Zulassung der Revision nicht (Festhaltung an BFH-Beschlüssen vom 27.11.2013 VII B 86/12 und VII B 87/12).

    An der Gültigkeit der der Milchabgabe zugrunde liegenden unionsrechtlichen Vorschriften bestehen keine Zweifel (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. November 2013 VII B 86/12, BFH/NV 2014, 585, und VII B 87/12, BFH/NV 2014, 741).

    Auch mit den in Art. 33 Abs. 1 Buchst. a und b EG genannten Zielen ist die VO Nr. 1788/2003 vereinbar (s. auch Senatsbeschlüsse in BFH/NV 2014, 585, 587, und in BFH/NV 2014, 741, 743).

    Dabei liegt es im Ermessen des Verordnungsgebers, die Milcherzeuger auch unabhängig von einem Milchrichtpreis zur Einhaltung einer bestimmten Produktionsmenge mithilfe einer Milchabgabe anzuhalten (vgl. EuGH-Urteile vom 25. März 2004 C-231/00 u.a. --Cooperativa Lattepiù u.a.--, Slg. 2004, I-2869, und in Slg. 2009, I-4023, ZfZ 2009, 219; Senatsbeschlüsse in BFH/NV 2010, 267, 268; vom 13. Juli 2011 VII B 223/10, BFH/NV 2011, 1732, sowie in BFH/NV 2014, 585, 588, und in BFH/NV 2014, 741, 743).

    Wie bereits in den Senatsbeschlüssen in BFH/NV 2014, 585, 588 und in BFH/NV 2014, 741, 743 f. ausgeführt, rechtfertigen selbst etwaige zur Nichtigkeit der VO Nr. 1788/2003 führende Verstöße gegen wesentliche Formvorschriften im europäischen Gesetzgebungsverfahren die Zulassung der Revision nicht.

  • FG Bremen, 28.01.2016 - 4 K 23/14

    Rechtmäßigkeit der gegenüber einem landwirtschaftlichen Betrieb festgesetzten

    Der Bundesfinanzhof hat sich mehrfach mit der Vereinbarkeit der Vorschriften über die Milchabgabe mit höherrangigem Recht befasst (vgl. Beschlüsse des BFH vom 20. August 2015 VII B 54/15, nicht veröffentlicht; vom 27. November 2013 VII B 87/12, BFH/NV 2014, 741 und VII B 86/12, BFH/NV 2014, 585; Urteil vom 16. April 2013 VII R 9/12, BFHE 242, 380, BFH/NV 2013, 1370).

    Der Bundesfinanzhof hat sich insbesondere in seinem Beschluss vom 27. November 2013 ( VII B 87/12, a.a.O.) intensiv mit den Fragen der rechtlichen Wirksamkeit der VO (EG) 1234/2007 auseinandergesetzt.

  • BVerfG, 09.09.2017 - 1 BvR 2560/15

    Nichtannahmebeschluss: Unzureichende Substantiierung der Verfassungsbeschwerde

    Hierzu hätte deshalb Anlass bestanden, weil bereits das Finanzgericht unter Bezugnahme auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. BFH, Beschluss vom 27. November 2013 - VII B 87/12 -, juris, Rn. 25; vgl. auch BFH, Beschluss vom 27. November 2013 - VII B 86/12 -, juris, Rn. 25; Beschluss vom 16. April 2015 - VII B 44/14 -, juris, Rn. 9) darauf abgestellt hatte, dass im Falle der gerügten Nichtigkeit der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates vom 22. Oktober 2007 über eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO) (ABl L 299, S. 1) und der Verordnung (EG) Nr. 1788/2003 des Rates vom 29. September 2003 über die Erhebung einer Abgabe im Milchsektor (ABl L 270, S. 123) die Verordnung (EWG) Nr. 3950/92 des Rates vom 28. Dezember 1992 über die Erhebung einer Zusatzabgabe im Milchsektor (ABl L 405, S. 1) weiter gegolten und damit eine Rechtsgrundlage für die Erhebung der Milchabgabe bestanden hätte, obwohl die Geltungsdauer der dann anwendbaren Verordnung Nr. 3950/92 gemäß Art. 1 Unterabsatz 1 in der Fassung des Art. 1 Nr. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1256/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3950/92 über die Erhebung einer Zusatzabgabe im Milchsektor (ABl L 160, S. 73) bis zum 31. März 2008 begrenzt war.
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