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   BFH, 28.07.1999 - II R 25/98   

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https://dejure.org/1999,1910
BFH, 28.07.1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
BFH, Entscheidung vom 28.07.1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
BFH, Entscheidung vom 28. Juli 1999 - II R 25/98 (https://dejure.org/1999,1910)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Grunderwerbsteuer - Grunderwerbsteuerbarer Vorgang - Erwerb iRd Umlegungsverfahrens - Umlegung - Identität der Grundstücke - Steuerbefreiung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GrEStG (1983) § 1 Abs. 1 Nr. 3 S. 1, 2 lit. b
    Grunderwerbsteuer im Umlegungsverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Befreiung von Grunderwerbssteuer im Umlegungsverfahren

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 1 GrEStG
    Grunderwerbsteuer; Zuteilung von Grundstücken in einem förmlichen Umlegungsverfahren

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 190, 225
  • NVwZ 2000, 839
  • BB 2000, 398
  • DB 2000, 654
  • BStBl II 2000, 206
  • BauR 2000, 1243
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • FG Rheinland-Pfalz, 16.05.2013 - 4 K 1074/10

    Keine Grunderwerbsteuerbefreiung für Mehrzuteilung im Rahmen eines förmlichen

    Der BFH habe in seinem Urteil vom 28. Juli 1999 a.a.O. in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Wortlaut eine Tendenz der Vorschrift er kennen lasse, Umgehungsgestaltungen entgegen zu treten.

    Noch im Erlass vom 15. März 2000 - FinMin Baden-Württemberg, 3 - S 4500/1 sei geregelt worden, dass der geänderten BFH-Rechtsprechung (Urteil vom 28. Juli 1999, II R 25/98), gefolgt werde, nach der alle in einem förmlichen Umlegungsverfah ren nach dem BauGB durch Ausspruch einer Behörde erfolgenden Eigen tumsänderungen an Grundstücken von der GrESt befreit seien, wenn der neue Eigentümer in diesem Verfahren als Eigentümer eines im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücks Beteiligter sei.

    b) Die Vorschrift des § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 lit. b GrEStG erfasst nach dem Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BStBl II 2000, 206) alle in einem förmlichen Umlegungsverfahren nach dem BauGB durch Ausspruch einer Behörde erfolgenden Eigentumsänderungen an Grundstücken, soweit die zugeteilten Grundstücke mit dem eingebrachten Grund und Boden nicht identisch, d. h. flächen- und deckungsgleich und damit überhaupt steuerbar sind.

    Wie der BFH in dem Urteil vom 28. Juli 1999 II R 25/98 , a.a.O., ausgeführt hat, lässt sich bereits dem Wortlaut der Bestimmung eine gewisse Tendenz entnehmen, Umgehungsgestaltungen entgegenzutreten .

  • FG Baden-Württemberg, 13.10.2004 - 2 K 22/04

    Lediglich umlegungsbedingte Zuteilungen im Umlegungsverfahren sind

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) (Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206) sei eine Mehrzuteilung im Rahmen eines Umlegungsverfahrens grunderwerbsteuerfrei.

    Darin ist jedenfalls im vorliegenden Fall ein Rechtsträgerwechsel im grunderwerbsteuerrechtlichen Sinne zu sehen, weil die dem Kläger insoweit zugeteilte Fläche nicht mit der ihm bisher schon gehörenden Fläche identisch ist (BFH, Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206).

    Wie der BFH in dem Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206 festgestellt hat, lässt sich bereits dem Wortlaut der Bestimmung eine gewisse Tendenz entnehmen, Umgehungsgestaltungen entgegenzutreten.

    Nach Auffassung des Senats ist das BFH-Urteil vom 28.07.1999 II R 25/98, BStBl II 2000, 206 im Streitfall nicht einschlägig.

  • BFH, 23.08.2006 - II R 41/05

    Eigentumszuweisung an einen durch Zustimmungserklärung nach § 52 Abs. 1 FlurbG

    Insoweit ist das zu § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG --und damit zu einer Umlegung nach dem Baugesetzbuch-- ergangene Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) schon mangels Vergleichbarkeit der Sachverhalte nicht übertragbar, und zwar unabhängig von der Abweichung im Wortlaut der Buchst. a und b der Vorschrift.
  • FG Baden-Württemberg, 25.07.2005 - 5 K 490/03

    Grunderwerbsteuer bei Verzicht auf Landabfindung im Flurbereinigungsverfahren

    Für den Bereich der Umlegung habe der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 28. Juli 1999 (II R 25/98, Bundessteuerblatt -BStBl- II 2000, 206) den Grundsatz der Vorteilsausgleichung statuiert, demzufolge die Zuteilung minder- oder höherwertiger Grundstücke grundsätzlich in Geld auszugleichen sei.

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von der Klin herangezogenen Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BStBl II 2000, 206).

  • BFH, 21.01.2004 - II R 1/02

    GrESt: gesetzlicher Übergang des Eigentums an einem Grundstück nach § 14 Abs. 1

    Denn die in § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 GrEStG aufgeführten Übergänge des Eigentums werden --ungeachtet der systematischen Stellung dieser Vorschrift-- nicht aus dem Steuertatbestand ausgegrenzt, sondern lediglich von der Steuer befreit (BFH-Urteil vom 28. Juli 1999 II R 25/98, BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206).
  • BFH, 13.07.2004 - II B 166/02

    Genossenschaft: Steuerfreiheit von Grunderwerb

    Die dem Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) zugrunde liegende Zuteilung von Grundstücken im Umlegungsverfahren ist mit der flächenmäßigen Aufteilung eines Grundstücks einer e.G. auf die Genossen nicht vergleichbar.
  • FG Niedersachsen, 06.05.2013 - 7 K 32/11

    Steuerbarer Erwerbsvorgang durch Eigentumserwerb im Flurbereinigungsverfahren

    Insoweit ist das zu § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. b GrEStG -und damit zu einer Umlegung nach dem Baugesetzbuch- ergangene Urteil des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BStBl. II 2000, 206) schon mangels Vergleichbarkeit der Sachverhalte nicht übertragbar, und zwar unabhängig von der Abweichung im Wortlaut der Buchst. a und b der Vorschrift.
  • BFH, 19.02.2001 - II B 75/00

    Eingetragene Genossenschaft - Grunderwerbsteuer - Nichtzulassungsbeschwerde -

    Die von der Klägerin herangezogene Entscheidung des BFH vom 28. Juli 1999 II R 25/98 (BFHE 190, 225, BStBl II 2000, 206) ist für den Grundstückserwerb durch die Klägerin ohne Bedeutung.
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