Rechtsprechung
   BFH, 28.08.2003 - IV R 21/02   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2003,1042
BFH, 28.08.2003 - IV R 21/02 (https://dejure.org/2003,1042)
BFH, Entscheidung vom 28.08.2003 - IV R 21/02 (https://dejure.org/2003,1042)
BFH, Entscheidung vom 28. August 2003 - IV R 21/02 (https://dejure.org/2003,1042)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Einkünfte aus Gewerbebetrieb; Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit; Gewerbesteuermessbescheide; Beruf des beratenden Betriebswirts ; Katalog des § 18 Abs. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG); Vergleichbarkeit mit Katalogberuf

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 203, 152
  • NVwZ-RR 2004, 527
  • BB 2003, 2558
  • DB 2004, 522
  • BStBl II 2003, 919
 
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Wird zitiert von ... (39)

  • BFH, 28.10.2008 - VIII R 69/06

    Keine freiberuflichen Einkünfte einer Personengesellschaft bei mittelbarer

    Eine noch weiter gehende Spezialisierung der Beratung ist aber schädlich, wenn sie sich nur noch auf einen Teil eines Hauptbereichs der Betriebswirtschaft beschränkt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 144, 62, BStBl II 1985, 584; vom 28. August 2003 IV R 21/02, BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919; vom 19. September 2002 IV R 74/00, BFHE 200, 326, BStBl II 2003, 27; BFH-Beschluss vom 30. Juni 2008 VIII B 182/07, BFH/NV 2008, 1669).
  • BFH, 06.09.2006 - XI R 3/06

    Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur grundsätzlich freiberuflich - Zulässigkeit

    Wird der Nachweis theoretischer Kenntnisse in dem gebotenen Umfang geführt, reicht es im Allgemeinen aus, dass sich die Betätigung des Steuerpflichtigen wenigstens auf einen Hauptbereich des jeweiligen Katalogberufs bezieht (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 28. August 2003 IV R 21/02, BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919; vom 12. Oktober 1989 IV R 118-119/87, BFHE 158, 413, BStBl II 1990, 64).

    In diesem Sinn hat der IV. Senat des BFH in BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919 selbst für einen Steuerpflichtigen, der kein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens absolviert hatte, nur vorausgesetzt, dass er das theoretische Wissen eines Wirtschaftsingenieurs nachweist, das an irgendeiner Universität, Fachhochschule oder Bergakademie gelehrt wird, unabhängig davon, wo der jeweilige Schwerpunkt liegt.

    Sollte er den Titel "Ingenieur" nicht führen dürfen, aber auf einem Hauptgebiet des Ingenieurwesens tätig sein, kann er --in Anlehnung an die Ausführungen des BFH in BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919-- zumindest einen dem Ingenieur ähnliche Tätigkeit i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG ausüben.

    Ungeklärt ist daher, ob diese --wie u.a. vorgetragen-- zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind, verneinendenfalls, ob das von ihnen noch in der DDR absolvierte Studium des "Diplom-Ingenieur-Ökonom" dem eines (Wirtschafts-)Ingenieurs entspricht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 203, 152, BStBl II 2003, 919).

  • FG Münster, 15.12.2006 - 12 K 5349/04

    Beurteilung einer freiberuflichen Tätigkeit in der Rechtsform einer Einzelfirma

    Die Grundsätze des BFH-Urteils vom 28.08.2003 IV R 21/02 (BStBl. II 2003, 919) seien entsprechend anzuwenden.

    Die Grundsätze des BFH im Urteil vom 28.08.2003 IV R 21/02 (a. a. O.) führen ebenfalls zu keiner anderen Beurteilung.

    Dass diese Voraussetzung erfüllt sein muss, ist dem vom Kl. zitierten Urteil insofern zu entnehmen, als danach ein einem beratenden Betriebswirt "ähnlicher Beruf" nur vorliegt, wenn er "auf einer ... vergleichbar breiten fachlichen Vorbildung," beruht (vgl. BFH-Urteil vom 28.08.2003 IV R 21/02, a. a. O. unter1).

    Gerade weil in dem vom BFH entschiedenen Fall IV R 21/02 nicht festgestanden hat, ob die Kenntnisse des Kl. in jenem Verfahren - wie geltend gemacht - tatsächlich eine ausreichende Breite und Tiefe aufwiesen, ist der Fall auch zur Nachholung der erforderlichen Feststellungen an die Tatsacheninstanz zurückverwiesen worden.

    Sofern der Kl. des Weiteren den Ausführungen des BFH in dem Urteil IV R 21/02 entnimmt, dass wegen der Beurteilung eines Diplom-Wirtschaftsingenieurs als beratender Betriebswirt oder als diesem zumindest ähnlich (a. a. O. unter 2) auch in seinem Fall eines Dipl.-Bankbetriebswirts (Bankakademie) eine ähnliche Betrachtung angezeigt sei, vermag ihm der Senat nicht zu folgen.

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