Rechtsprechung
   BFH, 28.11.1962 - II 20/58 U   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Erforderlichkeit einer Eigenkapitalzufuhr bei mangelnder Eigenkapitalausstattung im Rahmen von Investitionen in das Anlagevermögen

  • datenbank.nwb.de (Volltext und Leitsatz)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 76, 346
  • DB 1963, 364
  • BStBl III 1963, 126



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BFH, 03.12.1969 - II 162/65

    Darlehnsgeber als Gesellschafter - Zeitpunkt der Hingabe - Voraussetzungen der

    Das ist in erster Linie anhand eines Finanzierungsplans zu prüfen; die sogenannte Finanzierung durch Abschreibungen ist nicht schlechthin unbeachtlich (Abweichung von BFH 76, 346).

    b) Dem üblichen Sinngehalt des Wortes Investitionen entsprechend hatte der BFH überwiegend auf Erweiterungen des Anlagevermögens abgestellt, Darlehen zur Erweiterung des Umlaufvermögens aber als nur im extremen Fall der Steuer unterliegend betrachtet (Urteile II 20/58 U vom 28. November 1962, BFH 76, 346, BStBl III 1963, 126; II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BFH 77, 133, BStBl III 1963, 366; II 68/62 vom 30. Mai 1967, BFH 88, 526 [528], BStBl III 1967, 473).

    e) Bei dieser Betrachtung wird die Frage, ob für § 3 Abs. 1 KVStG die Finanzierung aus dem Gegenwert von Abschreibungen (ablehnend Urteil II 20/58 U vom 28. November 1962, BFH 76, 346, BStBl III 1963, 126) oder aus Pensionsrückstellungen anzuerkennen ist, als Sonderfrage gegenstandslos.

  • BFH, 22.05.1963 - II 268/60 U

    Überprüfung der Deckung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital - Zurechnung

    In seinen neueren Entscheidungen hat der Senat - vielleicht etwas schärfer präzisiert, aber doch nur in Fortsetzung der bisherigen Rechtsprechung (vgl. u.a. die Urteile II 7/53 U vom 3. September 1953, BStBl 1953 III S. 283, Slg. Bd. 57 S. 743; II 46/53 U vom 14. Oktober 1953, BStBl 1954 III S. 5, Slg. Bd. 58 S. 235) - stets betont, daß eine Eigenkapitalzufuhr bei mangelnder Eigenkapitalausstattung in der Regel nur für Investitionen in das Anlagevermögen erforderlich ist, und hat es ausdrücklich abgelehnt, auch einen Betriebsmittelkredit zur Deckung eines Teils des Umlaufvermögens als Kapitalersatz in gesellschaftsteuerlichem Sinne anzusehen (vgl. die Urteile II 97/60 U vom 14. November 1962, BStBl 1963 III S. 44; II 20/58 U vom 28. November 1962, BStBl 1963 III S. 126).

    Kommt das Finanzgericht zu dem Ergebnis, daß das Darlehen als mittel- oder langfristiger Kredit Investitionszwecken gedient hat, so wird es bei der Prüfung der Frage, ob das Darlehen auch eine durch die Sachlage gebotene Kapitalzuführung ersetzt, weil Anlagevermögen und die beabsichtigten Investitionen zusammengenommen nicht durch Eigenkapital gedeckt werden können, von den Rechtsgrundsätzen ausgehen müssen, die der Senat in neuerer Zeit insbesondere in den Urteilen II 156/57 U vom 1. August 1962 (BStBl 1962 III S. 472, Slg. Bd. 75 S. 560), II 195/58 U vom 24. Januar 1963, (BStBl 1963 III S. 213) und II 20/58 U vom 28. November 1962 (BStBl 1963 III S. 126) niedergelegt hat und auf die Bezug genommen wird.

  • BFH, 30.05.1967 - II 68/62

    Ersatz einer notwendigen Kapitalzuführung durch Aufnahme eines Kredits

    Der erkennende Senat des BFH hat es aber in ständiger Rechtsprechung abgelehnt, auch einen Betriebsmittelkredit zur Deckung eines Teiles des Umlaufvermögens als Kapitalersatz im gesellschaftsteuerrechtlichen Sinne anzusehen (vgl. das oben zitierte Urteil des BFH II 72/59; Urteile des BFH II 53/60 vom 21. Dezember 1962, HFR 1963, 144; II 105/60 U vom 8. Mai 1963, BFH 77, 133, BStBl III 1963, 366; II 268/60 U vom 22. Mai 1963, BFH 77, 176, BStBl III 1963, 382 mit Hinweis auf die weiteren Urteile des BFH II 97/60 U und II 20/58 U; II 143/60 vom 31. Juli 1963, HFR 1964, 160).

    Der Senat hat es nur unter außergewöhnlichen Umständen für möglich gehalten, daß ausnahmsweise eine Eigenkapitaldeckung über die Höhe des Anlagevermögens hinaus nötig sei (vgl. die oben zitierten Urteile des BFH II 268/60 U mit Hinweis auf die BFH-Urteile II 20/58 U und II 105/60 U; II 143/60; Fließbach, a. a. O. unter II letzter Absatz).

  • BFH, 21.07.1976 - II R 192/72

    Kommanditistin einer GmbH & Co. KG - Hingabe eines unverzinslichen Darlehns -

    Für die Auffassung des Senats spricht schließlich auch § 3 KVStG a. F., bei dessen Verwirklichung nach § 8 Nr. 5 KVStG a. F. der Betrag der Darlehensvaluta Besteuerungsmaßtab war (vgl. die Urteile vom 14. August 1957 II 45/57 U, BFHE 65, 335, BStBl III 1957, 360, und vom 28. November 1962 II 20/58 U, BFHE 76, 346, BStBl III 1963, 126).
  • BFH, 21.07.1976 - II R 66/74

    Kommanditist einer GmbH & Co. KG - Verpflichtung bei Gründung der KG -

    Der Erkennende Senat hat es lediglich abgelehnt, daneben noch einen evtl. Zinsverzicht als besondere gesellschaftsteuerpflichtige Leistung zusätzlich zu erfassen (vgl. die Urteile vom 14. August 1957 II 47/57 U, BFHE 65, 335, BStBl III 1957, 360, und vom 28. November 1962 II 20/58 U, BFHE 76, 346, BStBl III 1963, 126).
  • BFH, 21.02.1967 - II R 13/66

    Prüfung der Dauer des Kapitalbedarfs bei anlaufenden Betrieben

    Insoweit wird zwar in der Regel davon ausgegangen werden müssen, daß der deckungsbedürftige Wert des Anlagevermögens auch künftig erhalten bleibt (vgl. insoweit Urteil des Senats II 20/58 U vom 28. November 1962, BFH 76, 346, BStBl III 1963, 126).
  • BFH, 08.11.1967 - II 87/61

    Erhöhung des Werts der Gesellschaftsrechte durch Vereinbarung eines zinslosen

    Als eine solche freiwillige Leistung kommt, wie der Senat wiederholt entschieden hat (vgl. Urteile II 45/57 U vom 14. August 1957, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 65 S. 335 - BFH 65, 335 -, BStBl III 1957, 360; II 21/58 vom 22. November 1962, HFR 1963, 169; II 20/58 U vom 28. November 1962, BFH 76, 346, BStBl III 1963, 126), auch die zinslose Gewährung eines Kredits im Rahmen eines Handelsgeschäfts in Betracht.
  • BFH, 08.05.1963 - II 105/60 U

    Gesellschaftssteuerrechtliche Forderung der Finanzierung von Teilen des

    Nur außergewöhnliche Umstände können es bei den besonderen Verhältnissen eines Unternehmens ausnahmsweise angezeigt erscheinen lassen, auch gesellschaftsteuerrechtlich einen Eigenkapitaleinsatz fordern zu müssen, der höher ist als der Wert des Anlagevermögens und seiner etwa beabsichtigten Erweiterung (vgl. in diesem Sinne schon die Urteile des Bundesfinanzhofs II 20/58 U vom 28. November 1962, BStBl 1963 III S. 126, II 72/59 vom 26. Oktober 1962, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1963 Nr. 140 S. 142, und II 53/60 vom 21. Dezember 1962, HFR 1963 Nr. 142 S. 144).
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