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   BFH, 29.10.1975 - II R 49/71   

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https://dejure.org/1975,1002
BFH, 29.10.1975 - II R 49/71 (https://dejure.org/1975,1002)
BFH, Entscheidung vom 29.10.1975 - II R 49/71 (https://dejure.org/1975,1002)
BFH, Entscheidung vom 29. Januar 1975 - II R 49/71 (https://dejure.org/1975,1002)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Gesellschaftsrechte einer Kapitalgesellschaft - Anteile der Kommanditisten - Persönlich haftender Gesellschafter - Kapitalverkehrssteuergesetz

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    KVStGKVStG (1959) § 6 Abs. 1 Nr. 4

Papierfundstellen

  • BFHE 117, 396
  • BStBl II 1976, 121
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BFH, 31.10.1990 - I R 3/86

    Keine sachliche Unbilligkeit wegen Änderung der Rechtsauffassung bei fehlendem

    Die Klägerin und Revisionsbeklagte (Klägerin) begehrt den Billigkeitserlaß von Gesellschaftsteuer unter Berücksichtigung ihres Vertrauens auf die Steuerfreiheit einer Einlagenerhöhung bei einer doppelstöckigen GmbH & Co. KG nach Nr. 7 des koordinierten Ländererlasses Nordrhein-Westfalen vom 30. November 1970 (Der Betrieb - DB - 1970, 2350) vor der späteren Klärung der Steuerpflicht durch das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 29. Oktober 1975 II R 49/71 (BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121).

    Ungeachtet der - wie vorstehend - fehlenden Bindung an den koordinierten Ländererlaß, der durch das Urteil in BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121 überholt ist (vgl. Aufhebungserlaß Baden-Württemberg vom 13. Juli 1976, NV), hat die Finanzverwaltung zutreffend geprüft, ob die Steuer aus sachlicher Billigkeit wegen der Änderung der Rechtsauffassung erlassen werden kann.

    ee) Schon entsprechend diesen Grundsätzen konnte die Verwaltung von einer Billigkeitsregelung zur Anpassung an die durch das Urteil in BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121 bewirkte Rechtsänderung gegenüber dem koordinierten Ländererlaß absehen.

    Die Zweifel, wie die Einlagen bei einer doppelstöckigen GmbH & Co. KG gesellschaftsteuerlich zu behandeln waren, mußten in der Folgezeit dadurch verstärkt werden, daß die Entwicklung des Meinungsstands bis zur Entscheidung des BFH (BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121) offenblieb (vgl. die Nachweise bei Egly, a.a.O., 3. Aufl. 1974, Rdnr. 261; ferner bei Sudhoff, DB 1978, 1052), ohne daß es auf das zahlenmäßige Verhältnis der verschiedenen Schrifttumsbeiträge und finanzgerichtlichen Entscheidungen im einzelnen ankommt.

  • BFH, 26.01.1983 - II R 119/81

    Kapitalgesellschaft - Kapitalverkehrsteuergesetz - Kommanditgesellschaft - Offene

    § 5 Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 KVStG hat den Zweck, die Zuführung von Kommanditkapital an solche Kommanditgesellschaften der Gesellschaftsteuer zu unterwerfen, bei denen keine natürliche Person unbeschränkt haftet, auch wenn die Vorschrift zur Abwehr von Umgehungen den Fall einschließt, daß außer der Kapitalgesellschaft eine natürliche Person persönlich haftender Gesellschafter ist (BFH-Urteil vom 29. Oktober 1975 II R 49/71, BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121).

    Die Auslegung dieser Vorschrift durch den Senat im Urteil in BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121 hat das Bundesverfassungsgericht für verfassungsrechtlich unbedenklich erachtet (Beschluß vom 30. April 1979 I BvR 1455/78, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Kapitalverkehrsteuergesetz, § 6, Rechtsspruch 47; DB 1979, 1679).

  • BFH, 23.08.1978 - II R 107/72

    Erwerb natürlicher Personen - Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    Daraus folgt aber nur, daß ein Erwerb durch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, an der auch nur einer der Gesellschafter eine juristische Person ist (vgl. Urteil vom 3. Oktober 1973 I R 24/72, BFHE 110, 365 [366], BStBl II 1974, 15) oder eine juristische Person zum Gesellschafter hat (vgl. Urteil vom 29. Oktober 1975 II R 49/71, BFHE 117, 396 [398], BStBl II 1976, 121), kein Erwerb durch natürliche Personen sein kann.
  • BFH, 14.06.1978 - II R 3/71

    Erhöhung der Kommanditeinlage - Kommanditgesellschaft - Gesellschaftsteuer -

    Dies ergibt sich aber aus § 6 Abs. 1 Nr. 4 KVStG 1959 nicht, und es kann deshalb dahingestellt bleiben, ob eine solche Fiktion angesichts der unterschiedlichen Vorgegebenheiten einer Kommanditgesellschaft einerseits und der Kapitalgesellschaften andererseits stets eindeutig konstruierbar (vgl. Urteile vom 29. Oktober 1975 II R 49/71, BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121, und vom 4. Februar 1976 II R 178/71, BFHE 118, 250, BStBl II 1976, 343) und nicht allein schon durch die im Innenverhältnis freie Gestaltung des Rechts der Kommanditgesellschaften (vgl. Urteil vom 14. Juli 1976 II R 79/74, BFHE 119, 511, BStBl II 1976, 715) ausgeschlossen wäre.
  • BFH, 04.02.1976 - II R 178/71

    Doppelstöckige GmbH & Co. KG - Austritt der persönlich haftenden Gesellschafterin

    Auf diese Weise "gehörte" die Klägerin i. S. des § 6 Abs. 1 Nr. 4 KVStG 1959 bereits vorher als persönlich haftende Gesellschafterin der KG II auch zu den persönlich haftenden Gesellschaftern der KG I (vgl. das Urteil vom 29. Oktober 1975 II R 49/71, BFHE 117, 396, BStBl II 1976, 121).
  • BFH, 12.10.1983 - II R 61/81
    Auch Anteile der Kommanditisten an einer doppelstöckigen GmbH & Co. KG gehören zu den Anteilen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 4 KVStG 1959 (Festhaltung an BFH-Urteil vom 29.10.1975 II R 49/71; vgl. BVerfG-Beschluß vom 30.4.1979 1 BvR 1455/78).3.
  • BFH, 01.06.1983 - II R 163/81
    NV: Der Gesellschaftsteuer unterliegende Leistungen, die von Gesellschaftern einer inländischen Kapitalgesellschaft aufgrund einer im Gesellschaftsverhältnis begründeten Verpflichtung bewirkt werden i.S. des § 2 Nr. 2 KVStG 1959, sind wegen der Regelung in § 6 Abs. 1 Nr. 4 KVStG 1959 auch dann gegeben, wenn die Erhöhung der Kommanditeinlagen bei einer KG erfolgt, zu deren persönlich haftenden Gesellschaftern zwar nicht eine GmbH gehört, wohl aber eine GmbH & Co. KG, deren persönlich haftende Gesellschafterin eine GmbH ist (vgl. BFH-Urteil vom 29.10.1975 II R 49/71; BVerfG-Beschluß vom 30.4.1979 1 BvR 1455/78).2.
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